PowerMagic Radeon9000 im Test: Drei Budget-Karten im Vergleich
5/20Synthetische Benchmarks
3DMark2001 SE
Da der 3DMark 2001 wie der allseits bekannte 3DMark 2000 ein rein synthetischer Benchmark ist, sagt dieser ebenfalls relativ wenig über die zu erwartende Spieleperformance aus, ist jedoch ein guter Anhaltspunkt für zukünftige Spiele, da er voll auf DirectX 8 aufbaut. Unter anderem aufgrund des Nature-Tests, der intensiven Gebrauch von Pixelshader-Effekten macht, ist der 3DMark2001 SE nicht nur von CPU und Grafikkarten-RAM abhängig, sondern auch sehr vom Chiptakt der Grafikkarte . Zum Einsatz kam selbstverständlich die aktuelle Version 330.
Einträchtig versammelt tummeln sich die Radeon9000er im gehobenen Mittelfeld, einzig in den beiden unteren Auflösungen kann sich zumindest die Radeon9000 Pro von der GeForce3 aufgrund der höheren Taktraten ein wenig absetzen. Sobald jedoch die Füllrate knapp wird, wie im 3DMark2001 ab der 1280er-Auflösung der Fall, können auf 75MHz mehr Chiptakt und ein 45MHz höherer Speichertakt nichts mehr ausrichten.
Von ihrer selbstgesteckten Konkurrenz, den älteren DirectX7-Modellen, kann sich die Radeon9000 jedoch in jeder Variante und Auflösung problemlos, wenn auch teilweise nur knapp, distanzieren: Klassenziel erreicht, auch wenn die 128MB-Variante nicht mit der gleichgetakteten 64MB-Version mithalten kann. Warum, darüber werden wir im Fazit ein wenig spekulieren.