Intel Ivy Bridge im Test: Von Core i5-3450 bis i7-3770K
21/26Temperatur
Parallel zur Messung der Leistungsaufnahme erfolgt die Bestimmung der maximalen Temperatur. Diese wird sowohl über Tools ausgelesen, als auch noch einmal mittels Infrarotthermometer überprüft.
Die Temperaturen sind plattformübergreifend nur bedingt zu vergleichen, zwischen AMD- und Intel-Prozessoren ist dies gar nicht möglich. Insbesondere bei den AMD-Modellen fällt immer wieder auf, dass die Werte oft ungenau sind, respektive schlichtweg nicht stimmen können und oberflächlich mit dem Thermometer nachgemessen werden müssen. Die wirkliche Kerntemperatur dürfte bei allen AMD-Modellen deshalb deutlich höher liegen, weshalb man dieser Analyse keine allzu hohe Aussagekraft beimessen sollte.
Auf den ersten Blick ist die Temperatur der Neuling durchweg etwas höher. Bei den Messungen über die fünf verschiedenen CPUs auf Basis der „Ivy Bridge“ war aber aufgefallen, dass die Temperatur für einen einzelnen Kern bei voller Belastung aller Kerne teilweise massiv abweicht. 10 Grad Unterschied zwischen den Kernen waren keine Seltenheit. Deshalb sollte man Vorsicht walten lassen, insbesondere auch beim Vergleich mit dem Vorgänger. Dabei spielt unter anderem die punktuelle Lastenverteilung eine Rolle, denn auf dem kleinen Die von „Ivy Bridge“ werden über den integrierten Temperatursensor mehr Bereiche erfasst, als zuvor mit „Sandy Bridge“. Problematisch ist im Normalfall aber keine der gemessenen Temperaturen, den Maximalwert spezifiziert man seitens Intel mit 105 Grad – zuvor taktet sich die CPU aber bereits allein herunter, um den Maximalwert gar nicht erst zu erreichen respektive zu überschreiten.