soundcore AeroClip 2 im Test: Anker punktet beim Sport und mit starker Telefonie
Als Open-Ear-Kopfhörer werden die Anker soundcore AeroClip 2 ums Ohr geclippt, so dass man die Umgebung weiterhin wahrnehmen kann. So halten sie auch beim Sport sicher am Ohr und mit Thus-KI-Chip punkten sie im Test bei der Telefonie. Der Gaming-Modus sorgt für eine niedrigere Latenz.
Mit den soundcore AeroClip 2 hat Anker neue kabellose Open-Ear-Kopfhörer im Angebot, die um das Ohr geclippt werden und eine vollständige Wahrnehmung der Umgebung beim Tragen erlauben, da sie das Ohr anders als In-Ear-Kopfhörer nicht verschließen. Huawei konnte diese Kategorie offener Kopfhörer mit den FreeClip (Test) zunächst für sich vereinnahmen, inzwischen sind zahlreiche andere Hersteller mit eigenen Modellen und Interpretationen nachgezogen.
Die Anker soundcore AeroClip 2 sind seit Ende September für 179,99 Euro erhältlich*. Als Farben stehen Burgunder, Schwarz und Weiß zur Auswahl. Anfang 2027 sollen die Anker soundcore AeroClip 2 Pro folgen, die eine Zusatzfunktion bieten: Sie starten Audioaufnahmen mit einem Tippen und erstellen Notizen direkt auf dem Gerät. Bis zu acht Stunden Audiomaterial sollen sich lokal speichern lassen. Über natürlich formulierte Fragen können Nutzer später gezielt einzelne Informationen aus den Aufnahmen abrufen oder automatisch erstellte Zusammenfassungen ansehen.
Andere Wege beim Design
Wie alle Open-Ear-Kopfhörer, die um das Ohr geclippt werden, setzen auch die AeroClip 2 auf ein Element hinter dem Ohr, einen Verbindungsbügel und ein Element mit Audiotreiber vor dem Ohr. Im Gegensatz zu den FreeClip und FreeClip 2 von Huawei setzt Anker jedoch auf einen flachen statt runden Verbindungsbügel und ein ovales statt rundes Treiberelement vor dem Ohr, bei dem die Öffnung zudem eher nach außen als zum Gehörgang gerichtet ist. Ein anderer Ansatz also, der im Test zumindest subjektiv aber nicht so gut gefällt wie die Lösung von Huawei.
Denn einerseits ist der flache Bügel steifer als bei Huawei und rutscht schneller wieder in seine ursprüngliche Position. Außerdem knackt der Bügel, wenn man die AeroClip 2 etwas weiter öffnet, was im Test zwar keine Schäden verursachte, aber kein gutes Gefühl hinterlässt, sondern den Eindruck, man habe im Inneren etwas durchgebrochen. Abgesehen davon gibt es an der Verarbeitung der Ohrhörer und des Ladecases aber nichts zu kritisieren.
Die ovale Treibereinheit, die in die Ohrmuschel gelegt wird, sitzt in dieser – auch das ist wieder subjektiv und kann bei jedem unterschiedlich sein – nicht so gut wie eine runde Kugel. Der Klang ist so zudem deutlich stärker von der konkreten Position des Treibers abhängig als bei Huawei. Anker weist in der App beim Verbinden auch auf die richtige Trageposition hin, nämlich an der schmalsten Stelle des Ohres. Das ist aber nicht unbedingt die bequemste Stelle, wie sich im Test zeigte. Hier hat man mit runden Treiberelementen bei anderen Open-Ear-Kopfhörern mehr Spielraum für eine individuelle Position als bei Anker.
Dennoch tragen sich auch die AeroClip 2 im Alltag angenehm am Ohr und drücken nicht, wenn man sie so platziert, wie es für einen selbst am angenehmsten ist. Denn die individuell angenehmste Position muss nicht die offiziell beste Position sein. An der schmalsten Stelle des Ohrs drückt das hintere Element beim Tester nach längerem Tragen nämlich etwas. Ein kleines Stück weiter unten ist das hingegen kein Problem mehr. Auch die 6,2 Gramm je Ohrhörer merkt man aufgrund des geteilten Aufbaus ums Ohr nicht. Dass man sie dabei vielleicht nicht in optimaler Position trägt, merkt man im Alltag auch nicht. Hier sollte einfach jeder die für ihn angenehmste Position wählen.
Andere Wege bei der Bedienung
Einen anderen Ansatz als Huawei verfolgt Anker auch bei der Bedienung und Wiedergabesteuerung über die AeroClip 2. Setzt Huawei auf Tippgesten zur Bedienung und eine Wischgeste auf dem hinteren Element zur Steuerung der Lautstärke, so hat Anker bei den AeroClip 2 eine Taste in die nach oben gerichtete Seite des hinteren Elements integriert. Nimmt man dieses zwischen Zeigefinger und Daumen, kann man die Wiedergabe über den rechten und linken Ohrhörer steuern. Nach jedem Tastendruck geben die Kopfhörer einen Bestätigungston aus, der die Eingabe quittiert.
Einmaliges Drücken der Taste auf einem der Ohrhörer startet oder pausiert die Wiedergabe. Zweimaliges Tippen springt einen Track vor beziehungsweise zurück. Dreimaliges Tippen aktiviert den Nickerchenmodus, der weißes Rauschen wiedergibt, Benachrichtigungen stummschaltet und Änderungen sperrt. 2 Sekunden langes Halten ist zunächst nicht belegt.
Der Träger kann die Belegung selbst anpassen – mit Ausnahme des dreimaligen Tippens. So lässt sich auf Gedrückthalten auch das Ändern der Lautstärke legen.
Eine Trageerkennung bieten die AeroClip 2 jedoch nicht. Die Wiedergabe pausiert also nicht automatisch, wenn man einen oder beide Ohrhörer herausnimmt.
Die Technik
Für den Klang ist ein 12-Millimeter-Treiber zuständig, wobei Anker neben AAC und SBC auch den LDAC-Codec mit bis zu 990 kbit/s bietet. Die AeroClip 2 unterstützen für die Funkverbindung Bluetooth 6.0 mit Multipoint, können also für einen nahtlosen Wechsel der Wiedergabe mit zwei Geräten gleichzeitig verbunden sein. Google Fast Pair wird für die schnellere Kopplung mit einem Android-Gerät unterstützt.
Gegen Staub und Wasser sind die Kopfhörer nach IP57 geschützt, können also bedenkenlos beim Sport oder im Regen getragen werden.
| Anker soundcore AeroClip 2 | Huawei FreeClip 2 | Huawei FreeClip | |
|---|---|---|---|
| Bluetooth-Standard: | 6.0 | 5.3 | |
| Audio-Codecs: | SBC, AAC, LDAC | SBC, AAC, L2HC | SBC, AAC, L2HC, LC3 |
| Bedienung: | Tasten | Touch | |
| Akkulaufzeit der Ohrhörer: | 8,0 h | 9,0 h | 8,0 h |
| Akkulaufzeit mit Ladecase: | 32,0 h | 38,0 h | 36,0 h |
| Wireless Charging: | Ja | ||
| ANC: | – | ||
| Einzelnutzung: | Ja | ||
| IP-Zertifizierung: | IP57 | IP54 | |
| Gewicht je Ohrhörer / nur Ladecase: | 6,2/41,0 g | 5,1/37,8 g | 5,6/44,5 g |
| USB-Ladeanschluss: | USB-C | ||
| Abmessungen Ladecase: | 44,50 × 51,20 × 27,30 mm | 25,00 × 49,60 × 50,00 mm | 27,35 × 59,70 × 51,95 mm |
| Preis: | ab 180 € | ab 163 € | ab 102 € |
Für möglichst verständliche Telefonate besitzen die Kopfhörer insgesamt vier Mikrofone und zwei Knochenschallsensoren. Zentrales Element insbesondere für die Telefonie ist jedoch der Thus-KI-Chip von Anker, der auch in den AeroClip 2 steckt. Er soll die menschliche Stimme auch in lauten Umgebungen von unerwünschten Hintergrundgeräuschen isolieren können, so dass man bis zu einer Umgebungslautstärke von 80 dB beim Gegenüber klar verständlich bleibt.
Eine aktive Geräuschunterdrückung oder einen über die ohnehin jederzeit gegebene Transparenz hinausgehenden Transparenzmodus bieten die Kopfhörer nicht.
Die Akkulaufzeit
Eine Akkuladung reicht laut Anker für bis zu acht Stunden Musikwiedergabe. Mit dem Ladecase sind bis zu 32 Stunden möglich. Zehn Minuten Schnellladen liefern Energie für weitere vier Stunden. Neben dem Aufladen des Ladecases über USB-C kann auch kabelloses Laden über die Unterseite des Ladecases genutzt werden.
Im Test halten die AeroClip 2 bei der Wiedergabe eines bunten Musikmixes bei mittlerer Lautstärke rund 7,5 Stunden durch.
Mit einem Gewicht von 41 Gramm, einer Größe von 44,50 × 51,20 × 27,30 mm und einem vergleichsweise eckigen Design ist das Ladecase allerdings nicht erste Wahl, um es in der Hosentasche zu verstauen. Das rundere Case der ersten Huawei FreeClip ist in diesem Punkt überlegen, wenn auch nicht kleiner.
Anpassungen und HearID in der soundcore-App
Neben den bereits genannten Funktionen zur Anpassung der Steuerung bietet die soundcore-App weitere Möglichkeiten, die AeroClip 2 individuell zu konfigurieren.
Mit HearID 5.0 kann man den Klang an individuelle Vorlieben anpassen. Hierfür werden verschiedene Equalizer-Presets zu präferierten Genres vorgespielt, zwischen denen man sich entscheiden muss. So erhält man anschließend ein anhand persönlicher Entscheidungen entworfenes Equalizer-Preset. Alternativ kann man aus 5 EQ-Presets wählen oder über einen 8-Band-Equalizer ein eigenes Profil erstellen. Auch virtueller Raumklang lässt sich aktivieren, um eine weitere Klangbühne zu erzeugen, bei der die Musik klingt, als befinde man sich in einem größeren Raum.
Ein Gaming-Modus soll nicht nur die Latenz verringern, sondern auch speziell die Frequenzen von Schritten und Stimmen hervorheben. Ob er sich positiv auf die Latenz auswirkt, wird im Folgenden noch getestet.
Eine interessante Option steckt in den weiteren Einstellungen, denn Anker bietet die Möglichkeit, die Lautstärke des rechten und linken Ohrhörers individuell anzupassen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man den rechten und linken Ohrhörer aufgrund unterschiedlicher Ohren etwas versetzt im Ohr trägt, was zu einer unterschiedlichen Lautstärke auf den Ohren führen kann. Sollte dies auffallen, kann man es in der App ausgleichen.
Darüber hinaus sind über die App auch Firmware-Updates der Kopfhörer möglich. Im Test kommt Version 05.57 zum Einsatz.
Sehr gute Einzelnutzung
Beide Ohrhörer lassen sich problemlos auch einzeln nutzen. Der Wechsel von Mono auf Stereo und andersherum erfolgt völlig unterbrechungsfrei und schnell. Da die AeroClip 2 keine Trageerkennung besitzen, funkt auch diese nicht dazwischen.
Im Alltag fehlt die adaptive Lautstärke
Was den AeroClip 2 im Alltag tatsächlich fehlt, ist eine optionale adaptive Lautstärkeanpassung, durch die die Lautstärke unterschiedlichen Umgebungen angepasst wird. Denn durch ihr offenes Design hat die Umgebung großen Einfluss darauf, wie gut man die Musik, die man gerade wiedergibt, noch hört. Wechselt man von einer leisen Umgebung in eine laute, kommt man deshalb nicht umhin, die Lautstärke manuell über das Smartphone anzupassen. Da unterschiedlich laute Umgebungsgeräusche im Alltag, wenn man die Kopfhörer die ganze Zeit trägt, durchaus häufig vorkommen, justiert man dementsprechend häufig die Lautstärke nach. Die Huawei FreeClip 2 (Test) verfügen beispielsweise über eine solche automatische Anpassung.
Guter Klang
Die AeroClip 2 bieten im Alltag einen für Open-Ear-Kopfhörer guten und angenehmen Klang. Damit auch Bass überzeugend in Szene tritt, braucht es jedoch eine gewisse Lautstärke. Der Tiefbass in St Jude von Florence + The Machine geht bauartbedingt bei niedrigerer Lautstärke schnell verloren. Dass Open-Ear-Kopfhörer den Klang nicht genauso kraftvoll wiedergeben können wie In-Ear-Kopfhörer, ist jedoch nicht den AeroClip 2 anzulasten, sollte Käufern jedoch bewusst sein. Dennoch können auch die AeroClip 2 bei mittlerer Lautstärke überraschend viel Sound erzeugen, der dann auch beim Bass durchaus druckvoll auftritt.
Insgesamt kommen die Höhen präsenter zur Geltung als die Mitten. Sängerinnen klingen mit den AeroClip 2 deshalb meist prägnanter als ihre männlichen Kollegen, die bei einem Duett doch etwas in den Hintergrund gedrängt werden.
Aufgrund der indirekten Wiedergabe ist der Klang auch insgesamt weniger differenziert als bei In-Ear-Modellen. Bei Wind muss man aufgrund der offenen Bauweise die Lautstärke entsprechend erhöhen.
Für ihren Einsatzzweck, nämlich die Musikwiedergabe bei gleichzeitiger Wahrnehmung der Umgebung, sind auch die AeroClip 2 bestens geeignet, wenn man hochtrabende audiophile Ansprüche dafür hintenanstellt, die Kopfhörer mit dieser Bauform und Größe schlicht nicht befriedigen können.
Analyse des Frequenzverlaufs
Auch bei den kabellosen In-Ear-Kopfhörern führt ComputerBase Messungen zum Frequenzverlauf durch. Hierfür wird auf das miniDSP Headphone & Earphone Audio Response System (H.E.A.R.S.) in Verbindung mit der Software REW zurückgegriffen. Hierbei handelt es sich nicht um eine IEEE-standardisierte Messstation. Sie liefert jedoch gute Vergleichswerte, die insbesondere eine Vergleichbarkeit der betrachteten Kopfhörer untereinander ermöglichen. Die Mikrofone im rechten und linken Ohr des miniDSP H.E.A.R.S. sind kalibriert. Da das miniDSP H.E.A.R.S. kein Innenohr modelliert, sondern über einen geraden Gehörgang verfügt, sind die Messungen allein kein ausreichendes Kriterium, den Klang abschließend zu beurteilen, sondern können nur als Ergänzungen zu den Schilderungen gesehen werden. Auch Klarheit und Dynamik lassen sich nicht bewerten.
Der Schalldruck ist bei allen Kopfhörern bei 300 Hz auf circa 84 dB kalibriert – nicht alle In-Ears lassen sich hier auf genau 84 dB einstellen, so dass eine Abweichung von 1 dB nach oben und unten in Kauf genommen werden muss. Alle Messungen werden nach Herstellervorgaben von 20 Hz bis 20 kHz mehrfach und mit unterschiedlichen Ohrhörerpositionen durchgeführt, um diese Einflüsse zu berücksichtigen und einen schlechten Sitz zu erkennen. Bei In-Ears zeigt sich dieser schnell in starken Ausreißern, einem unsauberen Frequenzverlauf oder völlig fehlendem Bass bei schlechter Abdichtung. Die Ergebnisse sind aus fünf Messungen je Seite bei bestem festgestellten Sitz gemittelt und geglättet. Eine gerade Linie bei 84 dB entspräche messtechnisch einer neutralen Präsentation der Frequenzen, die in der Realität aber nie erreicht wird.
Der Frequenzverlauf der Anker soundcore AeroClip 2 zeigt erst relativ spät einen deutlichen Abfall beim Bass. Die oberen Mitten fallen hingegen extrem ab. Dieser Einbruch kann den beschriebenen Effekt haben, dass Stimmen zurückgesetzt klingen und Anschläge weicher und weniger klar erscheinen. Messungen mit Open-Ear-Kopfhörern sind aber stark von der Positionierung und dem Sitz in den künstlichen Ohren des Testaufbaus abhängig und deshalb weit weniger aussagekräftig als bei In-Ear-Kopfhörern.
Tolle Telefonie mit Thus-KI-Chip
Bei der Telefonie punkten die Anker soundcore AeroClip 2 mit ihrem Thus-KI-Chip dann wie vom Hersteller versprochen. Trotz lauter Umgebungsgeräusche bleibt die Stimme klar verständlich, weist kein Echo und keinen Hall auf und wird auch nicht verzerrt, sondern klingt weitgehend natürlich. Das bieten nur wenige Kopfhörer in dieser Qualität.
Telefonate in lauterer Umgebung sind so mit den AeroClip 2 tatsächlich kein Problem.
Latenz der AeroClip 2 mit Gaming-Modus
Mit SBC, AAC und LDAC bieten die AeroClip 2 die normale Latenz von 160 bis 180 ms und zeigen einen leichten Versatz zwischen Bild und Ton, wenn die Software diesen nicht ausgleicht. Bei der reinen Audiowiedergabe ist diese Latenz bedeutungslos.
Aktiviert man in der soundcore-App allerdings den Gaming-Modus, reduziert sich die Latenz spürbar auf 40 bis 80 ms und liegt meist bei rund 60 ms. Allerdings ist es keine Option, den Gaming-Modus einfach immer aktiviert zu lassen, da er sich aufgrund des Fokus auf Schritte und Stimmen hörbar auch auf die Klangqualität bei der Musikwiedergabe auswirkt. Der Klang wird deutlich heller und dünner. Eine Möglichkeit, die niedrigere Latenz ohne eine Anpassung des Klangs zu aktivieren, bietet Anker jedoch nicht. Auch die Equalizer-Optionen werden bei Aktivierung des Gaming-Modus in der App deaktiviert, so dass man auch manuell keinerlei Anpassungen vornehmen kann.
| In-Ear-Kopfhörer | Latenz |
|---|---|
| Anker soundcore AeroClip 2 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 40–80 ms (Gaming-Modus) |
| Huawei FreeBuds Neo | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 160–180 ms (Android, LDAC) |
| Sony WF-1000XM6 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 160–180 ms (Android, LDAC) / 80–100 ms (Android, LC3) |
| Huawei FreeClip 2 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 80–120 ms (Modus für niedrige Latenz) |
| Huawei FreeClip | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 120–140 ms (Modus für niedrige Latenz) |
| Apple AirPods Pro 3 | 160–180 ms (iOS, AAC/Android, SBC) |
| Nothing Ear (3) | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 60–100 ms (Low-Latency-Modus) |
| Huawei FreeArc | 80–100 ms (Android/iOS, dynamische Latenz) / 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Huawei FreeBuds Pro 4 | 80 ms (Android/iOS, dynamische Latenz) / 160–180 ms (Android, L2HC/iOS, AAC) |
| Huawei FreeBuds Pro 3 | 80–100 ms (Android/iOS, Gaming-Mode) / 160–180 ms (Android, LDAC/iOS, AAC) |
| Google Pixel Buds Pro 2 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Google Pixel Buds Pro | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Samsung Galaxy Buds 3 Pro | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 70–90 ms (Galaxy-Smartphone, SSC + Spielemodus) |
| Samsung Galaxy Buds 2 Pro | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 60–90 ms (Galaxy-Smartphone, SSC + Spielemodus) |
| Nothing Ear | 160 ms (Android, LDAC/iOS, AAC) / 50 ms (Low-Latency-Modus) |
| Nothing Ear (a) | 160 ms (Android, LDAC/iOS, AAC) / 50 ms (Low-Latency-Modus) |
| Anker Soundcore Sleep A20 | 180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Sennheiser Momentum True Wireless 4 | 160–180 ms (Android, SBC & aptX/iOS, AAC) / 30 ms (Low-Latency-Modus, Snapdragon Sound) |
| Huawei FreeClip | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 120–140 ms (Modus für niedrige Latenz) |
| Sony Inzone Buds | 160–180 ms (Android, LE Audio) / 40–50 ms (USB-C-Dongle) |
| Bose QuietComfort Ultra Earbuds | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC/Android, aptX Adaptive) |
| Jabra Elite 10 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Jabra Elite 8 Active | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Sony WF-1000XM5 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 160–180 ms (Android, LDAC) |
| Sony WF-1000XM4 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 160–180 ms (Android, LDAC) |
| HP Poly Voyager Free 60+ | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) / 160 ms (LC3, BT700-Dongle) |
| Nothing Ear (2) | 160 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 60 ms (Low-Latency-Modus) |
| Anker Soundcore Liberty 4 | 180 ms (Android, LDAC) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| Huawei FreeBuds 5i | 120 ms (Android/iOS, Gaming-Mode) / 180–200 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Bose QuietComfort Earbuds II | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Samsung Galaxy Buds 2 Pro | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) / 60–90 ms (Galaxy-Smartphone, SSC + Spielemodus) |
| Jabra Elite 5 | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Google Pixel Buds Pro | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| In-Ear-Kopfhörer | Latenz |
|---|---|
| Huawei FreeBuds Pro 2 | 100–120 ms (Android/iOS, Gaming-Mode) / 160–180 ms (Android, LDAC/iOS, AAC) |
| Sony LinkBuds S | 160–180 ms (Android, LDAC/iOS, AAC) |
| Shokz OpenRun Pro | 170 ms (Android/iOS, SBC) |
| Skullcandy Grind Fuel | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Porsche Design PDT60 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| EarFun Air Pro SV | 85 ms (Android/iOS, Gaming-Mode) / 170–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Amazon Echo Buds | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Sony LinkBuds | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Shure Aonic Free | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Jabra Elite 4 Active | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, SBC) |
| Jabra Elite 3 | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, SBC) |
| Soundcore Liberty 3 Pro | 180 ms (Android, LDAC) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| EarFun Free Pro 2 | 90 ms (Game-Mode) / 160–180 ms (iOS, AAC/Android, SBC) |
| Jabra Elite 7 Pro | 160–180 ms (iOS, AAC/Android, SBC) |
| Jabra Elite 7 Active | 160–180 ms (iOS, AAC/Android, SBC) |
| Apple AirPods (3. Generation) | 160–180 ms (iOS, AAC/Android, SBC) |
| grell TWS/1 | 160–180 ms (Android, aptX Adaptive/iOS, AAC) |
| Klipsch T5 II True Wireless ANC | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Samsung Galaxy Buds 2 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| EarFun Air Pro 2 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Razer Hammerhead True Wireless (2021) | 60 ms (Android/iOS, Gaming-Mode) / 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| OnePlus Buds Pro | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Nothing ear (1) | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Huawei FreeBuds 4 | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| EarFun Free 2 | 70 ms (Low-Latency-Modus) / 180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Google Pixel Buds A-Series | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Yamaha TW-E3A | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Skullcandy Indy ANC | 160–180 ms (Android, SBC/iOS, AAC) |
| Skullcandy Dime | 160–180 ms (Android/iOS, SBC) |
| Marshall Mode II | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Master & Dynamic MW07 Plus Lamborghini | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, SBC) |
| Epos GTW 270 Hybrid | 60 ms (USB-C-Dongle) / 160–180 ms (Android, aptX/iOS, SBC) |
| Klipsch T5 II True Wireless Sport McLaren Edition | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Anker Soundcore Liberty Air 2 Pro | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| JBL Live Free NC+ | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Samsung Galaxy Buds Pro | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Cambridge Audio Melomania Touch | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Razer Hammerhead True Wireless Pro | 60–70 ms (Android/iOS, Gaming-Mode) / 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| EarFun Air Pro | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Scendo Snapods | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Adidas FWD-01 | 160–180 ms (Android/iOS, SBC) |
| Jabra Elite 85t | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Bose QuietComfort Earbuds | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Creative Outlier Air V2 | 160–180 ms (Android, aptX/iOS, AAC) |
| Beats Powerbeats Pro | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Aukey EP-N5 | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Belkin Soundform True Wireless | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Sennheiser CX 400BT True Wireless | 160–180 ms (Android, aptX) / 120 ms (iOS, AAC) |
| LG Tone Free FN6 | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Huawei FreeBuds Pro | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Teufel Airy True Wireless | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Samsung Galaxy Buds Live | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| EarFun Air | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Sony WF-SP800N | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| JBL Live 300TWS | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Google Pixel Buds (2. Gen.) | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Sony WF-XB700 | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Adidas RPD-01 | 160–180 ms (Android/iOS, SBC) |
| Skullcandy Sesh Evo | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Skullcandy Indy Fuel | 160–180 ms (Android/iOS, SBC) |
| Mpow M9 | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Anker Soundcore Spirit X2 | 160–180 ms (Android, aptX) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| Anker Soundcore Spirit Dot 2 | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Audio-Technica ATH-CK3TW | 160–180 ms (Android, aptX) / 160–180 ms (iOS, SBC) |
| iFrogz Airtime Sport | 160–180 ms (Android, AAC) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| JBL Reflect Flow | 160–180 ms (Android, AAC) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| JBL Tune220TWS | 160–180 ms (Android, AAC) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| Huawei FreeBuds 3i | 160–180 ms (Android, aptX) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| Honor Magic Earbuds | 160–180 ms (Android, aptX) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| Anker SoundCore Liberty Air 2 | 160–180 ms (Android, aptX) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| Sony WF-1000XM3 | 160–180 ms (Android/iOS, AAC) |
| Sennheiser Momentum True Wireless 2 | 160–180 ms (Android, aptX) / 120 ms (iOS, AAC) |
| Samsung Galaxy Buds+ | 160–180 ms (iOS, AAC/Android) / 80 ms (Spielemodus mit Samsung-Smartphone) |
| Bose SoundSport Free | 160–180 ms (iOS, AAC) / 300 ms (Android) |
| Jabra Elite Active 75t | 160–180 ms (iOS, AAC/Android, SBC) |
| Padmate PaMu Slide | 160–180 ms (iOS/Android, aptX) |
| Jabra Elite 75t | 160–180 ms (iOS, AAC/Android, SBC) |
| Apple AirPods Pro | 160–180 ms (iOS, AAC/Android, SBC) |
| Sennheiser Momentum True Wireless | 60–80 ms (Android, aptX) / 160–180 ms (iOS, AAC) |
| EarFun Free (2. Gen.) | 160–180 ms |
| EarFun Free | 160–180 ms |
| Yobybo Card20 | 160–180 ms |
| Apple AirPods (2. Gen.) | 160–180 ms |
| Huawei FreeBuds 3 | 60–80 ms |
| Razer Hammerhead | 180 ms / Gaming-Mode: 60–80 ms |
| Creative Outlier Gold | 160 ms |
| Anker Soundcore Liberty 2 Pro | 60–80 ms |
| Cambridge Audio Melomania 1 | 180 ms |
| Xiaomi Redmi AirDots | 160–180 ms |
| Jaybird Vista | 160 ms |
| Skullcandy Indy | 160–180 ms |
| Skullcandy Sesh | 160–180 ms |
| TaoTronics SoundLiberty 53 | 200 ms |
Fazit
Die Klangqualität ist gut, bauartbedingt aber nicht mit letzter Klarheit, Detailtreue und Kraft versehen. Allerdings steht dies bei Open-Ear-Kopfhörern, mit denen man seine Umgebung weiterhin wahrnehmen können möchte, auch nicht an erster Stelle. Stattdessen sind sie als „Always-On-Kopfhörer“ gedacht, die man einfach den ganzen Tag im Ohr trägt, während man zwischendurch immer wieder Musik abspielt oder Anrufe führt. Und genau hier punktet und überzeugt das Konzept auch bei den AeroClip 2 wieder: Offene Ohren mit Wahrnehmung der Umgebung etwa beim Sport und Radfahren, während die AeroClip 2 zuverlässig am Ohr halten und auch bei schnellen Bewegungen nicht abfallen.
Die Telefonie mit Thus-KI-Chip liefert eine sehr gute Sprachqualität auch bei lauter Umgebung und eliminiert die Umgebung, während der Träger weiterhin klar verständlich bleibt und natürlich und präsent klingt.
Ausgerechnet beim Tragekomfort, der Paradedisziplin von Open-Ear-Kopfhörern, können die Anker soundcore AeroClip 2 aber nicht vollends überzeugen. Das flachere, ovale Element vor dem Ohr sitzt nicht so gut wie die runden Kugeln anderer Open-Ear-Kopfhörer, der flache Bügel ist nicht so flexibel wie die runden Modelle einiger Konkurrenten und in offiziell optimaler Position drückt das hintere Element beim Tester – was sich jedoch durch eine andere Position beseitigen lässt und auch bei jedem individuell unterschiedlich sein kann.
Wechselt man im Alltag häufiger von leisen in laute Umgebungen oder umgekehrt, wird einem jedoch die adaptive Lautstärkeanpassung fehlen, die beispielsweise die FreeClip 2 bieten. Bei den AeroClip 2 muss man in diesem Fall häufiger die Lautstärke nachjustieren.
Der Gaming-Modus, mit dem sich effektiv die Latenz reduzieren lässt, eignet sich tatsächlich nur fürs Gaming, da er den Klang verändert, so dass man ihn bei (Musik-)Videos nicht nutzen möchte.
Mit einem Preis von derzeit rund 180 Euro haben es die Anker soundcore AeroClip 2 insgesamt schwer gegen Modelle wie die Huawei FreeClip 2 (Test) oder auch die Huawei FreeClip (Test), die bereits für unter 160 Euro und 115 Euro erhältlich sind.
- Angenehmes Tragegefühl
- Sehr gute Sprachqualität
- Offenes Design
- Anpassbare Steuerung
- Sehr gut für Sport geeignet
- Gute Akkulaufzeit
- Guter Klang
- Schnellladen
- Sehr gute Verarbeitung
- Wireless Charging
- IP57
- Keine adaptive Lautstärke
- Kein Auto-Play und Auto-Pause
- Bügel knackt beim weiten Öffnen
- Erfüllt keine audiophilen Ansprüche
- Bauartbedingt schlechterer Klang als reine In-Ears
ComputerBase hat die soundcore AeroClip 2 leihweise von Anker zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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