Gears of War: E-Day im Test: Die neue Grafikreferenz. Punkt.

Wolfgang Andermahr
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Gears of War: E-Day im Test: Die neue Grafikreferenz. Punkt.

Wir haben die PC-Version von Gears of War: E-Day im Test. Das Spiel sieht absolut beeindruckend aus, benötigt dafür aber auch eine schnelle Grafikkarte. Im Fokus des Artikels stehen Grafikkarten-Benchmarks mit maximaler sowie leicht reduzierter Grafikqualität, Analysen zu Raytracing sowie DLSS und FSR.

Gears of War: E-Day: Die Technik der PC-Version

Gears of War: E-Day ist ein absoluter Grafikkracher. Aktuelle vermutlich sogar die neue Grafikreferenz. Kein anderes Spiel sieht so beeindruckend aus. Das bestätigt der Test der finalen Version, die ab heute mit Premium-Zugang für 99,99 Euro gespielt werden kann, erneut. Wer „nur“ 69,99 Euro zahlt, der muss noch bis 6. Oktober warten.

Mithilfe der Unreal Engine 5.6 haben es die Entwickler von The Coalition geschafft, ein optisch absolut beeindruckendes Spiel zu erstellen. Bereits der Multiplayer-Modus sieht gut aus. Die richtigen Grafikschmankerl gibt es aber in der Kampagne. Mit dem Preview-Einblick war ihr Anspruch auf den Grafik-Thron bereits formuliert.

In der Kampagne werden wie gewohnt alle Details noch einmal nach oben geschraubt. Gears of War: E-Day bietet vermutlich die detailreichste Spielwelt überhaupt. Ganz gleich ob aus kurzer Entfernung oder in der Weite, die Grafik strotzt nur so vor Details. Doch nicht nur die Anzahl der Details ist beeindruckend, sondern auch deren Qualität. Zudem wissen die Oberflächen voll zu überzeugen. Und wenn es ordentlich auf dem Bildschirm kracht, was eigentlich immer der Fall ist, gerät man aus dem Staunen kaum noch heraus.

Gameplay oder Zwischensequenzen – alles sieht toll aus

Auch die Zwischensequenzen sehen toll aus. Die Charaktere sind sehr detailliert, dasselbe gilt für die Gesichter einschließlich der Haare. Das ist Referenzniveau. In der klassischen Spielgrafik nimmt die Qualität der Charakterdarstellung dann sichtbar ab, bleibt aber hoch. In Sachen Animationen ist das Endergebnis dagegen nur gut. Diesbezüglich gibt es zweifelsohne bessere Spiele. Das ist aber so ziemlich die einzige Grafikschwäche des Spiels. Insgesamt erhält man in der Kampagne ein absolutes Grafikfeuerwerk.

Mit Hardware-Raytracing, Megalights, RTX Mega Geometry 2.0, Nanite und mehr

Die Entwickler reizen die Unreal Engine 5.6 voll aus. Gears of War: E-Day nutzt nicht Software-Lumen, sondern Hardware-Lumen und damit Hardware-Raytracing. Und zwar nicht optional, sondern als Voraussetzung. Ohne Grafikkarte mit Hardware-Raytracing-Support läuft das Spiel nicht. Darüber hinaus kommt das neue Feature Megalights zum Einsatz, das die Anzahl der dynamischen Lichtquellen deutlich erhöht. Und auch RTX Mega Geometry ist mit dabei. Das Feature wird dafür genutzt, um erstmals die Nanite-Geometrie des Spiels mit Raytracing zu versehen. Nvidia hat mit der Neuerung die Versionsnummer von RTX Mega Geometry sogleich auf „2.0“ erhöht.

Auch bei den sonstigen Features macht das Spiel eine ordentliche, wenn auch keine perfekte Figur. DLSS 4.5 Super Resolution ist mit dabei, dasselbe gilt für FSR Upscaling 4.1, XeSS und das Engine-eigene TSR. Darüber hinaus gibt es (Multi) Frame Generation von Nvidia, AMD und Intel sowie Nvidia Reflex. AMDs Anti-Lag 2 und Intel XeLL fehlen dagegen, was The Coalition noch ändern sollte. Was es trotz Hardware-Raytracing generell nicht gibt, ist Ray Reconstruction. Hier verschenken die Entwickler potenziell noch etwas Qualität.

Die technischen Merkmale
Spielname Eigenschaften
Entwickler The Coalition
Publisher Xbox Game Studios
Engine Unreal Engine 5.6.1.0
API DirectX 12
Nvidia Reflex ✓
Nvidia Reflex 2 Nein
AMD Anti-Lag 2 Nein
Intel XeLL Nein
HDR ✓
Widescreen (21:9) ✓ (Screenshot-Vergleich)
Kantenglättung Nicht vorhanden
Temporales Upsampling
Nvidia DLSS Super Resolution ✓ (DLSS 4.5 für Performance-Modus im Spiel
DLSS 4.5 komplett per Nvidia-App)
Nvidia DLSS Multi Frame Generation ✓ (6×)
Nvidia DLSS Dynamic-MFG Nein
Nvidia DLSS Ray Reconstruction Nein
Nvidia DLSS 5 Neural Rendering Nein
AMD FSR Upscaling ✓ (4.0.3 im Spiel, FSR 4.1 per AMD-App)
AMD FSR Frame Generation ✓ (4.0 im Spiel)
AMD FSR Ray Regeneration Nein
Intel XeSS Super Resolution ✓ (1.3 im Spiel)
Intel XeSS Frame Generation ✓ (MFG 4× im Spiel)
Epic UE TSR ✓
Native Auflösung + Upsampling ✓ (DLAA, FSR + XeSS + TSR Native)
Manuelles Nachschärfen ✓
Direkt zur Upsampling-Analyse
Raytracing
Software-Lumen (UE5) Nein
Hardware-Lumen (UE5) ✓ (Beleuchtung, Reflexionen)
Pathtracing Nein
Direkt zur RTX-Mega-Geometry-Analyse
50 FPS im Benchmark ab (mit DLSS/FSR)
WQHD RTX 5060 / RTX 4060 Ti / RX 9060 XT / RX 7700 XT
UWQHD RTX 5060 Ti / RTX 4070 / RX 9070 GRE / RX 7800 XT
UHD RTX 5070 Ti / RTX 4070 Ti Super / RX 9070 / RX 7900 XTX
Direkt zu den Benchmarks
Release-Datum 01. Oktober 2026 (Advance Access mit Premium)
06. Oktober 2026 (Standard)
Preis zum Release 100 Euro (Premium Edition)
70 Euro (Standard)

Widescreen im Kurz-Test

Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen um geht.

Die offiziellen Systemanforderungen

Die offiziellen PC-Systemanforderungen
Die offiziellen PC-Systemanforderungen (Bild: Steam)

Das Grafikmenü im Detail

Eigenschaften
Grafik-Presets ✓ (Lächerlich, Ultra, Hoch, Mittel, Niedrig)
Einzelne Grafikoptionen ✓
FPS-Limiter ✓
Dynamische Auflösung Nein
Spieleigenes Up-/Downscaling ✓ / ✓
Spatiales Upscaling von AMD/Nvidia Nein / Nein
FPS-Counter ✓
Sonstige Overlays ✓
VRAM-Auslastungsanzeige Nein
Live-Vorschau ✓
Vergleichs-Screenshots Nein
Detaillierte Beschreibungen ✓
Integrierter Benchmark ✓
Das Grafikmenü der PC-Version

Die Ladezeiten

Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.

Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.

So schnell lädt das Spiel
In das Hauptmenü Vom Menü zur Testsequenz Shader-Kompilierung
55 Sekunden 13 Sekunden ✓ (einmalig, mehrere Minuten)

Offizielle Steam-Deck- und Steam-Machine-Kompatibilität

Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf der tragbaren Steam Deck und der stationären Steam Machine. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf den Geräten zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.

Aktuell hat Valve aber noch keine Einordnung zur Steam-Deck- und Steam-Machine-Kompatibilität für Gears of War: E-Day bekanntgegeben.

Unsere Community-Benchmarks: Mach mit!
- 3DMark Steel Nomad + X
- Cinebench 2026
- Gears of War: E-Day
- Apple M1 – M6
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