GeForce GTX 980 im Test 2.0: So spielt es sich 2025 auf dem 10 Jahre alten Topmodell

DevPandi
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GeForce GTX 980 im Test 2.0: So spielt es sich 2025 auf dem 10 Jahre alten Topmodell

Im Februar 2014 löste Nvidia die Kepler-Architektur mit Maxwell 1.0 in der Einsteigerklasse ab. Bereits die GeForce GTX 750 Ti wusste insbesondere bei der Effizienz zu überzeugen, das gute Bild wurde sieben Monate später durch die GTX 980/970 bestätigt. Doch wie schlägt sich eine GTX 980 mit echten 4 GB VRAM heute?

Nvidia Maxwell im Überblick

Nvidia ging bei Maxwell einen anderen Weg und führte zuerst die Einstiegsklasse ein, üblich war es eigentlich, dass eine neue Architektur mit den großen Karten eingeführt wurde.

Erst Low-End, dann High-End

Doch bei Maxwell zeigte sich im Februar 2014 erst „Maxwell 1.0“ als GeForce GTX 750 und 750 Ti (Test) (teils ohne Stromstecker), im Highend-Segment musste es noch einmal Kepler als GeForce GTX Titan Black richten.

4 x Maxwell
4 x Maxwell

Ein weiterer radikaler Umbau

Maxwell war nach Kepler der zweite radikale Umbau innerhalb weniger Jahre bei Nvidia, ist gleichzeitig heute bei Ada Lovelace immer noch zuerkennen, doch dazu im Technik-Abschnitt mehr. Während Nvidia mit dem hitzköpfigen Fermi – der zur Verballhornung Thermi führte – bei der Effizienz gegen AMDs TeraScale 3 den Kürzeren zog, besserte Nvidia mit Kepler nach und verließ das bis dahin asynchrone Design bei ihrer GPU-Architektur. Tesla (G80) bis Fermi takteten die Shader deutlich schneller als den Rest der GPU, dafür gab es allerdings weniger Shader. Kepler erhöhte die Anzahl der Shader massiv, dafür konnten diese niedriger takten, was der Effizienz zugutekam.

Ein enormer Effizienzsprung

Mit dem erneuten Umbau bei Maxwell erhöhte Nvidia die bereits gute Effizienz von Kepler noch einmal, eine GTX 750 Ti war pro Watt 30 Prozent effizienter als die GeForce GTX 650 Ti.

Maxwell wusste also bereits im Februar 2014 zu begeistern, was im September dann von Nvidia als Maxwell 2.0 kam, war ein Paukenschlag.

Teaser
Teaser

Alles Gute zum 10. Geburtstag, Maxwell

Dieser Geburtstagsartikel war eigentlich bereits für den September geplant, musste aus verschiedenen Gründen jedoch nach hinten verschoben werden. Doch weil Maxwell in gewisser Form bis heute auch in Ada Lovelace und Blackwell weiterlebt und vielen Gamern als „die 900er-Serie“ noch gut (oder überhaupt nicht gut) in Erinnerung ist, gibt es den Rückblick trotz Verzögerung noch.

Denn der Release der GeForce GTX 980 und GTX 970 ist auch für einen Skandal bekannt, der bis heute gerne in der Community in den hitzigen Debatten zwischen AMD und Nvidia vorgebracht wird: Vier Gigabyte VRAM waren zwar beide Male physisch vorhanden, doch auf der GTX 970 nur 3,5 GB auch wirklich nutzbar.

Doch jetzt geht es ans Eingemachte. Wie wird der zehnten Geburtstag einer Grafikkarte am besten gefeiert? In dem ein kleiner technischer Deepdive erfolgt und anschließend das Geburtstagskind auf moderne Spiele losgelassen wird.

Es geht heute dabei nicht primär darum, spielbare Frameraten auf einer GTX 980 zu erreichen, sondern darum, wie die Grafikkarte auch im Vergleich zum aktuellen Testparcours bei modernen Spielen abschneiden würde. Dazu soll auch eine Vergleichbarkeit mit den Generationenvergleichen hergestellt werden, wodurch sich die Maxwell-Grafikkarten folgenden Spielen stellen muss:

  • Doom Eternal
  • Cyberpunk 2077
  • Horizon: Forbidden West
  • Starfield
  • Warhammer 40.000: Space Marine 2

Allerdings wird es dieses Mal nicht nur den Test bei vollen Details geben, um einen Vergleich mit bisherigen Messwerten herzustellen. Es wird auch einen Test mit reduzierten Details geben, weil sich die Community in den letzten Generationenvergleichen genau das gewünscht hat.

Doch zuerst wird es technisch, denn das, was Nvidia hier entwickelt hat, wirkt bis heute nach.

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