pfungi schrieb:
Die Frage ist doch was genau "Lernen aus der Geschichte" heissen soll.
Einfach gesagt, man soll das richtige daraus lernen. Ja ich weiß, das sagt rein gar nichts. Da kann ich jetzt nur für mich sprechen, was ich persönlich als richtig Empfinde. Aus der Geschichte zu lernen bedeutet für mich, dass jemand oder etwas bei einem Ereignis zu schaden kam. Daraus zu lernen bedeutet, dass beim nächsten mal, bei diesem Ereignis nichts mehr zu schaden kommt, ob nun Mensch, Tier, oder Natur.
In dem Fall heißt es keine Sklavenarbeit. Wenn man Schlachttiere und Nutztiere hält, dann nicht in Massenzucht, sondern anständig. Und wieder Aufforstung von Wälder, wenn man Holz verbracht. Das sind jetzt nur einfache Beispiele.
Ein Beispiel wo es ungemein schwierig ist, aus der Geschichte zu lernen, sieht man gerade gegenwertig.
Globalisierung wurde gefeiert, da es ja Frieden schafft. Wenn man von anderen Abhängig ist, verleitet dies nicht dazu, gegen jenen Krieg zu führen, wenn die Produktion dort liegt, oder dieser Kunde von einem.
Nach Corona sieht man, dass es nicht so toll ist, wenn gewisse Produktionen im Ausland sind (Masken). Ist die lehre also, Globalisierung ist doch scheiße? Ist jeder für sich selbst doch besser? Da sind wir dann natürlich bei deinem Punkt. Keine Situation ist wie die andere.
Oft ist es schwer, das richtige aus der Geschichte zu lernen. Und oft lernt man nicht auf anhieb das richtige. Aber nur weil es schwer ist, sollte man es nicht "nicht versuchen", daraus zu lernen.
Nur weil man sich am Feuer verbrennen kann, soll die lehre nicht heißem "Benützte nie das Feuer."