Odium
Captain
- Registriert
- Okt. 2003
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Tja, man sollte viele Dinge nicht auf ökonomische Gesichtspunkte reduzieren. Oft wirkt das bezogen auf einen Einzelnen sehr hässlich, unmenschlich und unethisch. Eines ist sicherlich klar: Kein Mensch will eine herzlose Altenheim-Maschinerie, vollautomatisiert und skriptgesteuert. Aber auch Altenpflege kann man als wirtschaftliche Dienstleistung sehen, bei der knappe Ressourcen (die Zeit des Personals und dessen Bezahlung) den größtmöglichen Gewinn versprechen sollen. Das Ziel ist dabei eine gleichmäßig (gute) Versorgung.
Laut Wikipedia kostet die durchschnittliche Verpflegung eines pflegebedürftigen Menschen 2700€. Dem Staat kostet ein Hartz4'ler grob überschlagen 700€, die Durchschnittsrente liegt sehr grob bei 1100€ und ein Schüler kostet etwa 4600€ pro Jahr.
Es gibt schon eine Reihe von Überlegungen das Pflegesystem zu optimieren. Dazu gehören vollautomatische Betten, die die Patienten selbstständig wenden können, mit Essen versorgen und Vorrichtungen für die Ausscheidungen bieten. Wenn das wirklich Marktreife erlangen könnte, wäre vielleicht möglich, die Massen aus dem Babyboom der 60er und die zusätzlichen Alten bis 2050 aufzunehmen, ohne mehr Personal einstellen zu müssen.
Wenn du die Alternative zum "Sklave der Ökonomie" sehen willst, reicht ein Blick in Staaten mit einem BIP pro Kopf unter 5000$. Wer da im Alter hat, leistet sich jemanden, der ihn bis zum Tod unterstützt. Die anderen arrangieren sich mit Kindern (wenn sie welche haben) oder sterben mangels medizinischer Hilfe sowieso früher.
keshkau: Das ist leider nur kurzfristig sinnvoll. Der FSJ'ler geht ein ganzes Jahr später in den Beruf und der Ausfall an Steuern und Mehrwertsteuer fehlt dann wiederum.
Laut Wikipedia kostet die durchschnittliche Verpflegung eines pflegebedürftigen Menschen 2700€. Dem Staat kostet ein Hartz4'ler grob überschlagen 700€, die Durchschnittsrente liegt sehr grob bei 1100€ und ein Schüler kostet etwa 4600€ pro Jahr.
Es gibt schon eine Reihe von Überlegungen das Pflegesystem zu optimieren. Dazu gehören vollautomatische Betten, die die Patienten selbstständig wenden können, mit Essen versorgen und Vorrichtungen für die Ausscheidungen bieten. Wenn das wirklich Marktreife erlangen könnte, wäre vielleicht möglich, die Massen aus dem Babyboom der 60er und die zusätzlichen Alten bis 2050 aufzunehmen, ohne mehr Personal einstellen zu müssen.
Wenn du die Alternative zum "Sklave der Ökonomie" sehen willst, reicht ein Blick in Staaten mit einem BIP pro Kopf unter 5000$. Wer da im Alter hat, leistet sich jemanden, der ihn bis zum Tod unterstützt. Die anderen arrangieren sich mit Kindern (wenn sie welche haben) oder sterben mangels medizinischer Hilfe sowieso früher.
keshkau: Das ist leider nur kurzfristig sinnvoll. Der FSJ'ler geht ein ganzes Jahr später in den Beruf und der Ausfall an Steuern und Mehrwertsteuer fehlt dann wiederum.
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