Ausrangiertes Firmennotebook weiter nutzen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

ScorpAeon

Lt. Commander
Registriert
Juni 2015
Beiträge
1.059
Guten Abend,
folgendes, ich habe auf der Arbeit ein Notebook (Lenovo ThinkPad x13) welches einen Wackelkontakt in der Thunderbolt3-Buchse hat weswegen es an der Dockingstation immer wieder vorkommt dass die angeschlossenen Monitore ausgehen.
Nach Meldung an die IT heißt es jetzt, dass dieses Notebook entsorgt werden soll, weil es aus der Garantie raus ist (es dürfte knapp zweieinhalb Jahre alt sein).

Allerdings ist es ohne externe monitore noch absolut in Schuss und zu gebrauchen weswegen ich mich hier schwer tue es einfach auf den Müll zu werfen.
Und zukünftig werden es noch weit mehr werden, da die hin und her Steckerei in den TB3 Anschlüssen sicher nicht nur einmal zu einer defekten Buchse führen dürften.

Um hier wenigstens noch etwas retten zu können, meint ihr man kann ganz einfach das Gerät neu aufsetzen und ein eigenes Betriebssystem installieren um es weiterhin als Ersatzgerät gebrauchen zu können?

Oder gibt es da oft Hindernisse falls das BIOS durch unsere IT gesperrt ist oder ähnliches?

Danke für jede Antwort und einen schönen Sonntagabend!
 
Klär das mit der IT und deinem Chef, ob du das Gerät mitnehmen darfst und welche Schritte vorher unternehmen werden müssen, damit da keinen Firmendaten mehr drauf sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bonanca, Steini1990, WhiteHelix und 4 andere
Ich zähle die Sekunden, bis die ersten Moralapostel und Hobby-Polizisten dir hier Diebstahl unterstellen und wissen wollen, ob du das schon offiziell abgeklärt hast, anstatt die Frage an sich zu beantworten...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gurkenwasser und ScorpAeon
ScorpAeon schrieb:
Oder gibt es da oft Hindernisse falls das BIOS durch unsere IT gesperrt ist oder ähnliches?
Das kann die IT machen. Ob das bei dir der Fall ist, kannst nur du oder die IT beantworten.

Cu
redjack
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aragorn92
In großen Unternehmen ist es eigentlich nahezu unmöglich das du "dein" Gerät im Anschluss bekommst. Das wird dann tatsächlich entsorgt, bzw. beim Systemhaus abgegeben.... Bzw. Gesammelt und die Geräte können dann von allen Angestellten erworben werden, du hast ja kein Vorrecht nur weil du es bisher genutzt hast.

Aber falls es bei dir anders läuft hast du Glück :)

Edit: die Gründe hierfür sind auch klar, ich könnte ja mein Gerät dann mit Absicht so kaputt machen und dann mit nach Hause nehmen und reparieren, oder derjenige der mit einem ITler befreundet ist sackt die alten Geräte ein....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Terrier
Die Buchse kann problemlos abgelötet und durch eine neue ersetzt werden.
Ich akzeptiere Geschenke. :)
 
Sicher, dass der Anschluss defekt ist?
Es gibt einen Bug in der Firmware der Lenovo USB-C Dockingstation, der aber nicht bei allen auftritt..
Teilweise flackern die Monitore oder sie schalten sich plötzlich aus nicht mehr ein.
Einfach mal die Software von Lenovo zum Updaten der Firmware für die DS herunterladen und schauen ob es ein Update für Deine DS gibt.

Das sollte aber eigentlich Deine IT wissen.
 
Ich darf soweit sagen dass ich die IT Hausintern betreue und für die Entsorgung zuständig bin. Und dies in einer Behörde, es werden also indirekt Steuergelder verballert und die Geräte einfach entsorgt. Die Festplatte muss ausgebaut werden und dann gesichert entsorgt werden, das Gerät über den Elektromüll.
Ich habe nicht vor ein Gerät oder irgendwas zu verkaufen oder mich zu bereichern, es wäre aber sinnvoll es als Stand-Alone-Rechner ohne Netzwerkzugriff zu führen um dort sensible Datenträger auslesen zu können ohne die Gefahr eines Trojaner im System (beispielsweise!).
Ich würde, schwöre ich Stein auf Bein, für ein Notebook oder sonstiges niemals meinen Job oder Status riskieren, ich bin mir bewusst wie sensibel das alles ist. Wenn mir da nicht geholfen werden kann dann verstehe ich das auch und ich Google um ggfls. weiterzukommen. Es geht vielmehr darum nicht alles gleich wegwerfen zu müssen.
 
Uwe F. schrieb:
Sicher, dass der Anschluss defekt ist?
Es gibt einen Bug in der Firmware der Lenovo USB-C Dockingstation, der aber nicht bei allen auftritt..
Teilweise flackern die Monitore oder sie schalten sich plötzlich aus nicht mehr ein.
Einfach mal die Software von Lenovo zum Updaten der Firmware für die DS herunterladen und schauen ob es ein Update für Deine DS gibt.

Das sollte aber eigentlich Deine IT wissen.
Sie haben sich wohl schon aufgeschaltet und nicht helfen können, diesen "defekt" den Du beschreibst kenne ich aber auch, da halt dann tatsächlich oft ein Update der Lenovotreiber über die Update-Suite.

Daraufhin kam, auch für mich überraschend, nur die Mitteilung dass das Gerät gemäß Verordnung entsorgt werden soll und die Festplatte vorher ausgebaut werden muss. Den Posten habe ich seit 3 Jahren, wenn ich Monitore oder Drucker entsorgen soll die eigentlich noch fit sind dann frage ich im Kindergarten oder hebe sie für Notfälle auf, es ist zu Schade um die Geräte. Sie sind wirtschaftlich sinnlos aber funktionieren noch. Ebenfalls dieser Laptop. Bei den Tower PCs rette ich zusätzlich noch den RAM, Laufwerke sind mittlerweile nutzlos und mehr beinhalten diese meist nicht außer der Festplatte.
Aber bei einem so neuwertigen Notebook finde ich es absolut abartig es einfach wegzuschmeißen während man bei anderen Arbeitsplätzen um jeden mobilen Arbeitsplatz kämpfen muss, selbst um Notebooks für eben Personen die auch mal Datenträger ansehen müssen aber ohne die Gefahr dass ein Trojaner ins Netz gelangt. Hier hätte man ein weiteres Gerät um diese Aufgabe zu erfüllen.
 
Dann in den Müll damit! Du kannst ja Vorschagem das die Geräte intern verkauft werden. Bei uns in der Uni ging das. Ein Kumpel ist wegen sowas fristlos gekündigt worden. Er ist in der Öffentlichkeit mit dem Firmeneigentum gesehen worden/ oder er wurde verpfiffen....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Terrier
redjack1000 schrieb:
Wenn Du die IT betreust, dann verstehe ich diese Frage nicht ->



Cu
redjack
Ich bin ungelernt und mache es nur als verlängerter Arm der IT während ich eigentlich einer ganz anderen Tätigkeit nachgehe, aber weil die Behörde sparen muss werden dann Mitarbeiter zweckentfremdet um Geld zu sparen und damit die eigentliche IT Betreuung nicht jedes Mal rauskommen muss, diese ist zentriert. Ich lerne seit 3 Jahren mit meinem Tun (learning by doing). Daher die Ahnungslosigkeit.
 
Vorsicht, gefährliches Halbwissen: Wenn eine Firma ein Gerät an eine Privatperson weitergibt, hat sie Gewährleistungspflicht. Das ist für viele schon die erste Hürde. Die nächste Hürde ist der Wirtschaftsprüfer. Wenn die Geräte abgeschrieben sind, kann eine Firma die nicht einfach verschenken sondern muss sie aus den Büchern tilgen und nachweisen was damit passiert ist. Wenn du das Gerät von der Firma kaufst, ist dies normalerweise Mehrwertsteuerpflichtig.

Und der letzte Punkt ist, dass Firmen eigentlich verpflichtet sind, einen Datenvernichtungsnachweis zu liefern.

Genau den Schuh (Schuhe) wird sich keine vernünftige Firma anziehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Terrier
Ich denke das führt hier zu relativ wenig, eher schürt es Misstrauen. Gerne kann jemand den Thread auflösen oder schließen. Wie gesagt, Behörde, schmeißt lieber weg, ich würde das Gerät gerne für Datensichtungen oder dergleichen weiter in Betrieb lassen, da sie sowieso nicht weiter unterstützen seitens IT. Nicht um es irgendwo umherzutragen oder damit etwas zu erwirtschaften, ich würde im leben nicht meinen Status und Job riskieren. Danke bis hierhin und viele Grüße!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 00Julius
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben