Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Tomislav2007 schrieb:
Du schreibst das du Vertrauen magst aber du selber bist vom Misstrauen zerfressen und vertraust niemandem, finde den Fehler.
Ich enttäusche nur sehr ungern Vertrauen, das in mich gesetzt wird ... im Gegenzug vertraue ich auch erstmal ... meist klappt das auch, aber die Fälle in denen es eben nicht klappt, fühlen sich für mich wirklich gemein an.

Ich bin (erstmal) recht vertrauensseelig, weil ich in Summe eher gute Erfahrungen gemacht habe ... mein Misstrauen beruht einzig auf den negativen Erfahrungen die ich damit eben auch gemacht habe, darauf, dass sich das scheiße anfühlt, und man es doch lieber "irgendwie" vermeiden möchte.

Bei uns wirst du auch direkt vor der Sparkasse angeschnorrt ... oder einfach auf dem Weg vom O2-Laden zu Karstadt ... oder auch beim warten auf ein öffentliches Verkehrsmittel.
Ist aber OK, wenn das bei euch in der Gegend nur in Schmuddelgegenden vorkommt, in die du eh nicht gehst. Ich finde diese "aus den Augen - aus dem Sinn"-Mentalität allerdings nicht toll. Auch bei uns wurde das versucht, es hat aber nie wirklich geklappt (die Schnorrer sitzen hier seit ich denken kann an den selben Plätzen ... aber mit den Junkies vom Bahnhof wollen die auch nix zu tun haben).

Ich finds OK, niemand zwingt mich, denen was zu geben ... zumal die ja auch selbst zum Amt rennen können, wenn ich aber grad irgendwie den Wunsch habe, jemandem zu helfen, dann drücke ich denen ein bisschen Kleingeld in die Hand ... oder kaufe ihnen eben was zu futtern.

Bei den Bettlern ging es mir darum, dass Hilfe eben auch mal abgelehnt wird (oder sogar zu Beschimpfungen führt) wenn sie nicht in Form von Geld daherkommt.
Jemand der 50c oder €1,- gerne nimmt, ein belegtes Brötchen für mehr als das doppelte aber mit Beschimpfungen quittiiert, hat von mir zum letzten mal was bekommen ... denn bei dem weiß ich, dass er die Hilfe nicht braucht ... der will sich eh nur die restlichen Gehirnzellen auch noch wegsaufen, und dabei MÖCHTE ich ihm eben nicht helfen.

Wenn jemand mich nach "Kleingeld für Hundefutter" anspricht, dann hat der sich nicht zu beschweren, wenn ich ihm ne Dose Hundefutter hinhalte. Lügen finde ich scheiße ... egal wie viel Geld das einbringen mag.
Tomislav2007 schrieb:
Du solltest evtl. mal über professionelle Hilfe nachdenken, bevor du dich aus Angst vor der Gesellschaft im Keller einschliesst.
Vielleicht brauche ich echt ne Therapie ... wenn unsere Welt so funktioniert, dann bin ich echt nicht lebensfähig.
Ich habe allerdings ganz sicher keine angst vor der Gesellschaft, sondern suche mir nur nach und nach die Teile meines Umfeldes zusammen, denen ich vertrauen kann, die mir vertrauen. Für mich funktioniert das wunderbar, und ich glaube für mein Umfeld auch.

Es ist auch nicht so, dass ich sofort nach der ersten vorgeschlagenen IGeL-Leistung den Arzt wechsele ... manchmal kann ich mir das auch leisten, und lehne sie nicht ab ... ich wechsele den Arzt, wenn ich denke, dass der bei jedem scheiß sofort und völlig Bedarfunabhängig so viele IGeL-Leistungen wie möglich unterbringen will. DANN wechsele ich ... ich dachte bisher immer, dass Markt so funktioniert ... wenn der alte Lieferant nur Müll liefert, dann geht man halt zur Konkurenz ... allein dadurch sollten sich notorische Müll-Lieferanten nicht besonders lange halten können.

Wenn ich einem Handwerker einen Auftrag erteile, dann erwarte ich nicht, dass ich ihn noch kontrollieren muss ... wenn er scheiße gearbeitet hat, dann kann ich die Rechnung anzweifeln und er bekommt im Zweifelsfall weniger oder sogar garnichts (weil er die verabnredete Leistung eben nicht gebracht hat).
Sollte es da nicht im Interesse des Handwerkers liegen, ordentliche Arbeit zu leisten ... gute Arbeit bezahlen die meisten von uns gerne ... sogar so gut, dass man als Handwerker davon leben kann OHNE zu bescheißen.

Bei Privatschülern kommt es öfter mal vor, dass ich als Lehrer fast den doppelten Stundenlohn bekomme, einfach weil die Leute meine Arbeit besser bezahlen WOLLEN, als vereinbart, und ich mache auch nicht nur Dienst nach Vorschrift ... wenn Mathe gerade wichtiger ist, als Gitarre oder Klavier, dann mache ich mit meinem Schüler eben Mathe ... und ich unterrichte nicht nach Stechuhr, solange ich nicht direkt im Anschluss den nächsten Schüler habe, beantworte ich auch noch Fragen vom Schüler oder bringe ein begonnenes Thema noch zuende ... notfalls setze ich mich auch an die heimischen PC's und betreibe auf Wunsch ein wenig Systemtuning, richte ein neues Netzwerk ein u.s.w.
Ich bin mehr als "nur" Privatlehrer, wenn der Kunde das wünscht ... und ich verlange dafür eben zunächst nicht extra ... ich finde es absolut toll, dass es noch immer Menschen gibt, die dann freiwillig und unaufgefordert Geld geben.
Meine Band bekommt recht oft nach einem Auftritt mehr Gage als ursprünglich vereinbahrt ... nur weil es den Leuten das eben wert ist ...

Verstehst du wahrscheinlich garnicht ... warum sollte denn jemand Trinkgeld geben ... wer sich für den vereinbarten Lohn mehr als vereinbart den Arsch aufreißt, ist doch selbst schuld.
Oder habe ich dich da jetzt nur wieder falsch verstanden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Ich enttäusche nur sehr ungern Vertrauen, das in mich gesetzt wird ... im Gegenzug vertraue ich auch erstmal ... meist klappt das auch, aber die Fälle in denen es eben nicht klappt, fühlen sich für mich wirklich gemein an.
Ich habe auch gute und schlechte Erfahrungen in meinem Leben gemacht, ich lasse mich aber nicht von den schlechten Erfahrungen runter ziehen.

DerOlf schrieb:
... mein Misstrauen beruht einzig auf den negativen Erfahrungen die ich damit eben auch gemacht habe,
Du bist aber schon zu misstrauisch und nicht mehr unvoreingenommen und neutral.

DerOlf schrieb:
Ist aber OK, wenn das bei euch in der Gegend nur in Schmuddelgegenden vorkommt, in die du eh nicht gehst.
Ist das bei euch nicht so, das es schlechtere und bessere Gegenden gibt ?

DerOlf schrieb:
Ich finde diese "aus den Augen - aus dem Sinn"-Mentalität allerdings nicht toll.
Das habe ich nie geschrieben, ich muss nur nicht in der schlechtesten Gegend wohnen/spielen/spazieren/einkaufen die ich finde.

DerOlf schrieb:
Wenn jemand mich nach "Kleingeld für Hundefutter" anspricht, dann hat der sich nicht zu beschweren, wenn ich ihm ne Dose Hundefutter hinhalte.
Hast du echt immer eine Dose Hundefutter bei dir ?

DerOlf schrieb:
Vielleicht brauche ich echt ne Therapie ... wenn unsere Welt so funktioniert, dann bin ich echt nicht lebensfähig.
Deine Einstellung/Meinung zur Gesellschaft und vor allem zu Reichen/Konzernen/Kapitalisten/Ärzten ist echt nicht mehr normal.
Wir brauchen nicht darüber reden das man vieles verbessern kann, aber so schlecht/negativ wie du alles darstellst/empfindest ist es bei weitem nicht.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Ist das bei euch nicht so, das es schlechtere und bessere Gegenden gibt ?
Natürlich, in den besseren gegenden lohnt sich aber das schnorren nicht ... den die leute die da wohnen, gehen eh nicht raus, sondern hängen in ihren Gärten rum. Wenn man in diesen Gegenden mal jemanden anspricht, dann reagiert der entweder garnicht, pampig, gibt nichts oder holt sofort die Polizei.
Die Schnorrer wissen das, und gehen deswegen erst garnicht in die Gegenden, denn da bekommst du in einer Woche nicht so viel zusammen, wie in der Einkaufszone in der Innenstand in 20 Minuten.

Schnorrer gibts bei uns nur da, wo "Laufkundschaft" zu erwarten ist ... woanders lohnt sich das eh nicht.
Tomislav2007 schrieb:
Hast du echt immer eine Dose Hundefutter bei dir ?
Nö, aber da wo man bei uns einkauft (und angeschnorrt wird), ist es kein Problem ne Dose Hundefutter zu kaufen ... an den meisten Schnorrern komme ich zweimal vorbei, denn ich mache doch keine Umwege, nur um dieses Elend nicht sehen zu müssen.
Wenn ich eh in den Supermarkt will, und Lust habe zu helfen, dann kaufe ich eben ne Dose Hundefutter, die ich dem Schnorrer auf dem Rückweg in die Hand drücke.
Die Lügner sind auch tatsächlich die Ausnahme, die meisten Hundebesitzer unter den Schnorrern hier freuen sich über die Dose sogar mehr, als über Kleingeld (genau wegen dieser Freuide mache ich dass überhaupt ... ich sehe das gerne ... und ich bin sehr gerne dafür verantwortlich ... das ist MEIN Egoismus, wie du bereits sehr richtig festgestellt hast).
Mir gehts um die Leute, die zwar SAGEN, sie würden für Hundefutter betteln (das ist nur ein Beispiel) aber eigentlich sagen müssten "haste mal nen Euro, ich hab meinen nächsten Schuss/Vollrausch/Fick noch nicht zusammen" ...
Du findest es ja auch nicht gut, dass man Hartz4 beziehen kann obwohl man lediglich so tut, als ob man Arbeit sucht ... im Grunde ist das nichts anderes ... ich lehne es ab, wenn ich von einer kleinen, krummen, humpelnden alten Frau angebettelt werde, die dann später aufrecht tänzelnd in einen 500er Benz einsteigt und wegfährt.
Ich habe nichts gegen Schnorrer ... aber ich HASSE Lügner, wie die Pest.

Nicht alle Kapitalsten/Reiche/Unternehmen betrügen ... aber es sind eben auch lang nicht alle immer ganz ehrlich.
Der Grund dafür liegt meiner meinung nach nur zu enem Teil in der menschlichen Natur ... der Rest ist Folge unseres Kapital-Fetisch-ismus, dem zuviel eben doch nicht genug ist.

Gier als Grundmodus ist einfach nicht meins.
 
Hallo

DerOlf schrieb:
Du findest es ja auch nicht gut, dass man Hartz4 beziehen kann obwohl man lediglich so tut, als ob man Arbeit sucht ... im Grunde ist das nichts anderes ... ich lehne es ab, wenn ich von einer kleinen, krummen, humpelnden alten Frau angebettelt werde, die dann später aufrecht tänzelnd in einen 500er Benz einsteigt und wegfährt.
Ich habe nichts gegen Schnorrer ... aber ich HASSE Lügner, wie die Pest.
Ich habe etwas gegen lügende Langzeitarbeitslose die behaupten das sie ganz doll Arbeit suchen, es aber in Wirklichkeit nicht oder nur nebenbei machen und hauptsächlich Ihren Hobbys nachgehen.

DerOlf schrieb:
Nicht alle Kapitalsten/Reiche/Unternehmen betrügen ... aber es sind eben auch lang nicht alle immer ganz ehrlich.
Deine Anworten/Meinungen/Aussagen hier sagen etwas anderes/drastischeres aus.

DerOlf schrieb:
Der Grund dafür liegt meiner meinung nach nur zu enem Teil in der menschlichen Natur ... der Rest ist Folge unseres Kapital-Fetisch-ismus, dem zuviel eben doch nicht genug ist.
Also möchtest du auch die menschliche Natur und nicht nur das System ändern ? Ich wünsche dir dabei viel Glück.

DerOlf schrieb:
Gier als Grundmodus ist einfach nicht meins.
Niemand sagt das du gierig sein mußt, es wäre aber schon einmal ein Anfang wenn du dich selber versorgen/ernähren würdest und das nicht egoistisch auf die Gesellschaft abwälzen würdest.
Ist die Forderung nach einem BGE, von einem der sich selber finanzieren könnte, nicht auch eine Art von Gier ? Andere sollen mich finanzieren obwohl ich es selber könnte, ich es aber nicht will.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Niemand sagt das du gierig sein mußt, es wäre aber schon einmal ein Anfang wenn du dich selber versorgen/ernähren könntest.
Könnte ich mich etwa nicht selber ernähren, wenn ich von meinen Schülern einfach mehr Geld verlange ... mein Unterricht ist doch sowieso der beste überhaupt mögliche ... da bezahlen die Leute sicher gerne 20% mehr für, als am Markt üblich (das würde reichen).
Den Fehler findest du, und das Wort "Auftragslage" dürfte dir wohl auch nicht ganz fremd sein ... kommt bei euch "genug" rum, wenn Preis und Auftragslage nicht zusammen passen?
Erwartet ihr, dass die Auftragslage passt, wenn euer Preis bei gleicher Leistung auch nur 10% höher liegt, als der marktübliche Tarif ... oder glaubt ihre eher, dass die Auftragslage sich verbessern lässt, wenn man den Pereis etwas knapper kalkuliert, als die Konkurenz?

Vielleicht sollte ich meine Aushänge gezielt in Kur- und Schönheitskliniken platzieren (oder in Wellness-Farmen), statt in Supermärkten, Musikgeschäften und Bildungseinrichtungen? Oder einfach wieder mehr Konzerte geben, damit mein Name bekannter wird (auch das ist viel Arbeit, und ich hatte es zur Arbeitssuche zurückgestellt ... wäre toll gewesen, wenns auch was gebracht hätte).

Egal wass man tut, man sollte es Vollzeit betreiben, und möglichst seine Energie darauf konzentrieren. Vollzeit-Arbeitssuche hats für mich irgendwie bisher nicht gebracht ... soll ich da nach mittlerwiele 5 Jahren noch weiter meine Energie reinstecken, oder lieber was machen, was auch funktioniert, wobei Geld reinkommt, auch wenn es keine 30k im Jahr sind?
Wäre Bewerbungen schreiben, sich weiterbilden und trotzdem nichts finden irgendwie "besser"?
Ich denke nicht.
Dass es besser wäre, früher eine Anstellung gefunden zu haben, ist klar ... aber versuch mal die Uhr zurückzudrehen ... viel Spass.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Also möchtest du auch die menschliche Natur und nicht nur das System ändern ? Ich wünsche dir dabei viel Glück.
Ich bin Realist, ich möchte NUR das System ändern ... die menschliche Natur ist unabänderlich (offensichtlich, sonst wären wir ja nicht in der Steinzeit hängen geblieben).
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Niemand sagt das du gierig sein mußt, es wäre aber schon einmal ein Anfang wenn du dich selber versorgen/ernähren würdest und das nicht egoistisch auf die Gesellschaft abwälzen würdest.
Ich arbeite wenigstens daran, immer weniger auf die Gesellschaft abwälzen zu müssen.
Eine sozialversicherungspflichtige Anstellung (JETZT ... bzw. vor 5 Jahren schon) wäre besser, aber dazu ist es bisher ja irgendwie nicht gekommen.
Schuld daran bin auch ich ... natürlich ... das sieht man ja alleie daran, das ich es bisher nicht geschafft habe, einen AG von mitr zu überzeugen.
Tja ... und nu? Was bringt diese Erkenntnis? Dass ich mich mit meiner Situation schlecht fühle? ... wem ist damit gedient, wenn auch das nicht zu einer Festanstellung führt?
Mir ganz sicher nicht, denn ich habe in 5 Jahren Arbeitssuche ohne Erfolg schon mehr als genug Selbstvertrauen verloren.
Tomislav2007 schrieb:
Ich habe etwas gegen lügende Langzeitarbeitslose die behaupten das sie ganz doll Arbeit suchen, es aber in Wirklichkeit nicht oder nur nebenbei machen und hauptsächlich Ihren Hobbys nachgehen.
Zum Glück beziehe ich sowas nicht mehr auf mich, wenn es von dir kommt ..
Ich mag solche Leute auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Könnte ich mich etwa nicht selber ernähren, wenn ich von meinen Schülern einfach mehr Geld verlange ... mein Unterricht ist doch sowieso der beste überhaupt mögliche ... da bezahlen die Leute sicher gerne 20% mehr für, als am Markt üblich.
Den Fehler findest du, und das Wort "Auftragslage" dürfte dir wohl auch nicht ganz fremd sein ... kommt bei euch "genug" rum, wenn Preis und Auftragslage nicht zusammen passen?
Was auch immer schuld ist, du schaffst es seit Jahren nicht als Hobbymusiklehrer über Hartz4 Niveau zu kommen, wie lange brauchst du noch um zu merken das es so nicht weiter geht ?
Jetzt mal Tacheles, du bist ein Hobbymusiklehrer dessen Instrumente eigentlich Schrott sind (Deine Worte) und dein Unterrichtsraum ist ein 30m² WG Zimmer, was für ein Einkommen erwartest du da ?
Würdest du einen Hobbyelektriker mit Schrottwerkzeug deinen Herd anschliessen lassen und Ihn wie einen Profi bezahlen ?

DerOlf schrieb:
Vielleicht sollte ich meine Aushänge gezielt in Kur- und Schönheitskliniken platzieren (oder in Wellness-Farmen), statt in Supermärkten, Musikgeschäften und Bildungseinrichtungen? Oder einfach wieder mehr Konzerte geben, damit mein Name bekannter wird (auch das ist viel Arbeit, und ich hatte es zur Arbeitssuche zurückgestellt ... wäre toll gewesen, wenns auch was gebracht hätte).
Ernsthaft, du versuchst dich seit Jahren als Hobbymusiklehrer und die Idee Kunden mit größerem Portemonaie anzulocken kommt dir jetzt erst ?

DerOlf schrieb:
Egal wass man tut, man sollte es Vollzeit betreiben, und möglichst seine Energie darauf konzentrieren.
...
Ich arbeite wenigstens daran, immer weniger auf die Gesellschaft abwälzen zu müssen.
Eine sozialversicherungspflichtige Anstellung (JETZT ... bzw. vor 5 Jahren schon) wäre besser, aber dazu ist es bisher ja irgendwie nicht gekommen.
Evtl. solltest du den Großteil deiner Zeit und Energie nicht weiter in dein erfolgloses Hobby stecken.
Evtl. soltest du nicht nur nebenbei eine Arbeitsstelle in deinem akademischen Beruf suchen.
Ich habe dir als Pädagogen mal den Tipp gegeben, in der aktuellen Lage mal Aufnahmestellen/Einrichtungen für Flüchtlinge abzuklappern, hast du das schon gemacht ?

DerOlf schrieb:
Ich bin Realist, ich möchte NUR das System ändern ... die menschliche Natur ist unabänderlich (offensichtlich, sonst wären wir ja nicht in der Steinzeit hängen geblieben).
Wer hat eigentlich wen erschaffen, der Kapitalismus die Menschen oder die Menschen den Kapitalismus ? Wer oder was ist hier die Quelle des Übels ?
Wer garantiert dir das in einem anderen/neuen System, nennen wir es Glücksbärchilandismus, die Gier des Menschen nicht auch wieder durchbricht ?

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Jetzt mal Tacheles, du bist ein Hobbymusiklehrer dessen Instrumente eigentlich Schrott sind (Deine Worte), und dein Unterrichtsraum ist ein 30m² WG Zimmer, was für ein Einkommen erwartest du da ?
Nach so viel Falschem erwarte ich jedenfalls nicht mehr, dass du etwas von dem verstehst, was ich schreibe.

"Mein" Unterrichtsraum ist das Zimmer beim Schüler, in dem das Instrument steht oder welches dort für den Unterricht vorgesehen ist ... ich mache Hausbesuche.
Wenn die Menschen kein eigenes Instrument haben, gebe ich den Unterricht da, wo mein Piano steht:
http://www.tonstation.com/
Der Inhaber bekommt dann allerdings Anteile (ist ja klar).
Bei mir zuhause findet der Unterricht nur statt, wenn es ein guter Freund ist, der meine Wohnung eh kennt, allein schon weil hier ne Katze rumrennt, und es Menschen mit Katzenallergie gibt ... nach meinen Erfahrungen mit Eltern würde ich die sowieso nie in meine Wohnung lassen.
Meine Instrumente sind alt ... und auch definitiv ncht mehr taufrisch ... im Vergleich mit einer neuen Gitarre für ca. €1.500 ist meine "Schrott" ... aber sie klingt und lässt sich weit besser spielen, als die Standarsdschülergitarre, mit der die Eltern meine Schüler bewaffnen:
https://www.thomann.de/de/thomann_c_403_nt_set.htm
Sowas in der art haben die ALLE .. und das ist echt Schrott ... auch oder gerade fabrikneu (auch die Dinger bekommt man gut spielbar ... mit Geduld, feinem Werkzeug und dem passenden Know-How).
Wenn die für die Gitarre nichtmal €100,- ausgeben wollen (und obendrein noch nen kostenlosen lapdance erwarten), dann ist denen auch die Arbeit des Lehrers nicht viel wert.
Gute Gitarre geht für mich bei ca. €600,- los (und auch in dem Bereich muss man lange suchen) ... 30 Jahre Erfahrung als "Tester" in Musikgeschäften ... ich finde fast nur Gitarren, deren Kauf mMn nicht lohnt, das P/L-Verhältnis passt einfach nicht ... da ist der Standardschülerschrott tatsächlich "besser" ... das "Feuerholz" ist wenigstens nicht SO teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
"Mein" Unterrichtsraum ist das Zimmer beim Schüler, in dem das Instrument steht oder welches dort für den Unterricht vorgesehen ist ... ich mache Hausbesuche.
Ist dir schon einmal der Gedanke gekommen, das Eltern es begrüßen wenn Ihre Krach machenden musizierenden Kinder das nicht zuhause machen und das entsprechend honorieren ?

DerOlf schrieb:
Wenn die Menschen kein eigenes Instrument haben, gebe ich den Unterricht da, wo mein Piano steht:
http://www.tonstation.com/
Der Inhaber bekommt dann allerdings Anteile (ist ja klar).
Was erwartes du dann ? Wie willst du da gegen Musiklehrer ankommen die einen eigenen Unterrichtsraum haben und den Verdienst nicht teilen müssen ?
Wenn ich so etwas schon lese "Edeler Holzboden für authentischen Sound", was für einen authentischen Sound soll dröhnender/vibrierender und reflektierender Holzboden denn erzeugen ?
Edeler Holzboden ist auch grammatikalisch falsch, es heißt edler Holzboden, Tchüss Hobbyfummelbude.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Kinder das nicht zuhause machen und das entsprechend honorieren ?
Na mit wem handle ich wohl den Unterrichtsvertrag aus ... sicher nicht mit dem 9jährigen, der Gitarre spielen will/soll (der ist nach deutschem Gesetz noch nicht geschäftsfähig, so'n Vertrag wäre ungültig) sondern mit seinen Eltern.
Auch Unterrichtsort, -dauer, und -zeit sind (natürlich) zwingender Bestandteil dieses Vertrages, zumindest für mich ;)
Hier mal ein paar Beisiele:
https://www.google.com/search?q=Unt...unterricht&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Wenn ich so etwas schon lese "Edeler Holzboden für authentischen Sound", was für einen authentischen Sound soll dröhnender/vibrierender Holzboden denn erzeugen ? Tchüss Hobbyfummelbude.
Wenn ich sowas lese, weiß ich gleich, dass du von authentischem Sound keine Ahnung hast.
Der Edit mit dem Rechtschreibfehler stimmt aber ... peinlich ... zum Glück war das ein "professioneller" Web-Designer.

Wenn das eine "Hobbyfummelbude" ist, wie erklärst du dir, dass der Typ seine Startkredite innerhalb von nichtmal 10 Jahren abbezahlt hatte, eine Eigentumswohnung gekauft und renoviert hat, die Räume ständig AUSGEBUCHT sind und er deswegen noch einen dritten baut (mit Kredit, den die Bank mittlerweile sehr gerne gewährt)?
Der Laden brummt ... und das seit jetzt 8 Jahren (davor war wohl schwerer).
Die Kunden stehen drauf ... und er nimmt nichtmal "wenig" Geld.
Und er schmeißt den Laden alleine ... inklusive der drei Wohnungen im Haus oben drüber.

Schau mal in Musikschulen rein, wie die so ausgestattet sind ... schau mal in Konzertsääle, was die für Fussböden haben ... beschäftige dich mal mit Raumakustik für klassische Instrumente.
Dann wirst du merken, warum ein Holzfussboden genau das richtige ist ... der Kram wurde auf Holzfussböden entwickelt. Die meisten klassischen Bühnen sind mit Holz gedeckt.
Andere Werkstoffe sind subjektiv besser, aber eben nicht authentisch ... ne alte Schellack-Platte (78rpm) klingt auch nicht "authentisch", wenn du den Sound durch einen Noise-Supressor jagst ... das Rauschen und Knacken und vielleicht sogar das leichte Leiern gehören nämlich dazu (zum "authentischen" Musikgenuss). Wenn ich das nicht genau so haben will, dann brauche ich auch keinen Plattenspieler, der 78rpm macht ... die Dinger sind nämlich relativ selten.


Hier gehts aber nicht um Musikschulen, Sound, Sprache, Fussböden oder mich ... hier gehts ums BGE.
Wie kommen wir denn jetzt zum Thema zurück?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Wenn das eine "Hobbyfummelbude" ist, wie erklärst du dir, dass der Typ seine Startkredite innerhalb von nichtmal 10 Jahren abbezahlt hatte, eine Eigentumswohnung gekauft und renoviert hat, die Räume ständig AUSGEBUCHT sind und er deswegen noch einen dritten baut (mit Kredit, den die Bank mittlerweile sehr gerne gewährt)?
Evtl. ist er ein Kapitalist der betrügt ?

DerOlf schrieb:
Schau mal in Musikschulen rein, wie die so ausgestattet sind ... schau mal in Konzertsääle, was die für Fussböden haben ... beschäftige dich mal mit Raumakustik für klassische Instrumente.
Du glaubst gar nicht wie lange ich mich damit schon beschäftige und wie viele ich davon schon gesehen und getestet habe.
Die schlechtesten/vibrierendsten/dröhnensten waren diejenigen die nicht mit schallabsorbierendem sondern mit schallreflektierendem und/oder dröhnendem/vibrierendem Material ausgelegt waren.

DerOlf schrieb:
Die meisten klassischen Bühnen sind mit Holz gedeckt.
Du kannst eine große Konzertbühne nicht mit einem kleinen Raum in einer Musikschule vergleichen, muss ich dir jetzt echt was über Wellenausbreitung und Reflektionen in kleinen Räumen erzählen ?

DerOlf schrieb:
Hier gehts aber nicht um Musikschulen, Sound, Sprache, Fussböden oder mich ... hier gehts ums BGE.
Wie kommen wir denn jetzt zum Thema zurück?
Das ist einfach, wenn es bei Ihm angeblich brummt, wieso...

DerOlf schrieb:
Der Laden brummt ... und das seit jetzt 8 Jahren (davor war wohl schwerer).
Die Kunden stehen drauf ... und er nimmt nichtmal "wenig" Geld.
...brummt es dann bei dir nicht, wieso brauchst du dann ein BGE ?

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
...brummt es dann bei dir nicht?
Weil ich doch laut Eingliederungsvereinbahrung nach einer sozialversicherungspflichtigen Festanstellung streben muss, sowas nimmt auch Zeit in Anspruch ... zeit, in der ich nicht unterrichten, werben, konzeptionieren, diagnostizieren oder fördern ... sprich ARBEITEN kann.
Muss ich dir erklären, was ein amtsinduzierter Overkill ist ... für eine beginnende Selbstständigkeit ist eine ganztägige Weiterbildung tödlich, wenn sie ein halbes Jahr dauert ... ich habe fast anderthalb Jahre gebraucht, um einen ähnlichen Schülerstand wieder zu erreichen. Auch weil ich danach ja verpflichtet war, mich auch auf Stellen als Projektmanager zu bewerben ... neben dem üblichen Stellen für Mathe, Pädagogik oder Wolken-um-die-Ecke-schieben.
wieso brauchst du dann ein BGE ?
Ich brauch keine BGE, nur mehr Schüler oder mehr Geld pro Schüler - dann gehts mir erstmal Prima ;)

Ich halte ein BGE aber dennoch für sinnvoll, denn die bedingungslosigkeit hätte bei mir den ganzen Prozess stark beschleunigt ... einfach weil ich mich von Anfang an und ohne Umschweife über irgendwas, das meine Kosten besser abzudecken vermag, als Musik, voll und ganz auf ein Musikstudium (welches ich nach dem Abitur tatsächlich angestrebt habe) oder den Aufbau eines Schülerstamms, die Werbung, die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten (eigener Raum ist finanziell IMMER besser) konzentrieren müssen ohne dazu verpflichtet zu sein, mich am besten 24/7 auf feste sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu bewerben.
Ich hätte mir die lange Studiererei sparen können, und wäre wohl schon seit 20 Jahren dabei.
Gibt kein BGE und mit Musik verdient man meist nicht gut, also musste ich lange irgendwas studieren, was Geld einbringen kann, und bin mit 44 noch immer nicht wirklich selbstständig.
Veilleicht wäre es mit BGE ganz anders gelaufen?
Ich wills nicht beschwören, kann es aber auch nicht sicher ausschließen. Ich fühle mich momentan jedenfalls nicht so, als würde ich ein BGE ausnutzen wollen ... ich könnte Hartz4 ausnutzen, und bräuchte nicht nach Schülern, Auftrittsmöglichkeiten oder ähnlichem suchen ... warum mache ich das nicht einfach? ... scheinen mich doch eh abgeschrieben zu haben.
Weil ich auf das RTL2-Hartz4-Klischee nie Bock hatte. Genau wie du und eigentlich alle Menschen, die ich kenne und nicht irgendwie komisch finde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Weil ich doch laut Eingliederungsvereinbahrung nach einer sozialversicherungspflichtigen Festanstellung streben muss,
Eine Festanstellung ist in der brummenden Musikschule (die nach 10 Jahren die Startkredite abgezahlt, eine Eigentumswohnung abgeworfen, ständig ausgebucht ist, anbauen muss) für dich nicht drin ?
Wie war das noch mit den gierigen kapitalistischen Firmen/Chefs, die Ihre Mitarbeiter an der kurzen Leine halten und mit einem Hungerlohn abspeisen ?
Ich glaube immer mehr daran das du dein Pech im Leben auf alle überträgst, ich versichere dir das es nicht so ist und ich bin immer glücklicher darüber in einem bösen kapitalistischen Konzern zu sein.

DerOlf schrieb:
voll und ganz auf ein Musikstudium (welches ich nach dem Abitur tatsächlich angestrebt habe)
Und wieso hast du damals Mathematik/Pädagogik und nicht Musik studiert ?
Ist das auch der böse Kapitalismus, das schreckliche System, die blöde Gesellschaft, die gierigen Konzerne oder das fehlende BGE schuld ?

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Eine Festanstellung ist in der brummenden Musikschule (die nach 10 Jahren die Startkredite abgezahlt, eine Eigentumswohnung abgeworfen, ständig ausgebucht ist, anbauen muss) für dich nicht drin ?
Glaubst du, ich habe noch nicht gefragt?
Aber ob er einen Angestellten gebrauchen kann, oder braucht, das muss ich halt doch immer den jenigen überlassen, bei denen ich mich bewerbe.
Seine Antwort war, "nö, ich brauch und will keine Angestellten ... ich hab nen locker leben ... ist alles auch alleine kein Problem".
Ich kenne ihn seit über 20 Jahren, natürlich frage ich bei solchen Leuten wenigstens mal nach ... und wenn jemand so entspannt ist, wie er, dann sowieso.
Ich verstehe mich recht gut mit meinem Vermieter .. und ja, auch der ist ein "dreckiger Kapitalist" ... aber im Grunde nen ganz lieber Kerl :)
Er hat lange und hart dafür gearbeitet und etwas geschafft was er wollte, das respektiere ich ... auch bei dir.
Das respektiere ich bei allen, für die das zutrifft.
Ich finde es nur scheiße, WENN man sich dabei nicht an die gesetzlich festgelegten Regeln halten will, viel Geld einsetzt, um die "Regler" zu beeinflusen oder einfach jede Lücke ausnutzt, und wiederum Geld ausgibt, um diese Lücken zu erhalten.
Im Grunde ist das kein Betrug, aber "cheaten" ... also "mogeln" .. wie wenn sich die US-Regierung eine "Backdoor" in PC-Sicherungssystemen sichert ... DAS ist auch Betrug bzw. Machtmissbrauch ... aber diente ja alles nur der Staatssicherheit (Stasi 5.31.9).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Glaubst du, ich habe noch nicht gefragt?
Du solltest fordern und nicht betteln,...

DerOlf schrieb:
Ich kenne ihn seit über 20 Jahren,
...vor allem wenn du Ihn 20 Jahre kennst.

Wenn man irgendwo neu dann sollte/muss man zurückhaltende kleine Brötchen backen, aber nach 20 Jahren kann man seinem gegenüber schon mal die unverblümte Wahrheit ins Gesicht sagen.

DerOlf schrieb:
Seine Antwort war, "nö, ich brauch und will keine Angestellten ... ich hab nen locker leben ... ist alles auch alleine kein Problem".
Kein Wunder bei so einem günstigen und anspruchslosen Mitarbeiter wie dir, der sich als Freelancer mit einem Trinkgeld abspeisen läßt.
Du hast doch nichts zu verlieren, bei Hartz4 bist du schon angelangt, sag Ihm das du ohne Ihn auskommst und frag Ihn ob er ohne dich auskommt.
Du schimpfst ständig über Firmen die Ihre Mitarbeiter ausnutzen und so schlecht bezahlen das die Mitarbeiter mit Hartz4 aufstocken müssen, aber gerade du läßt genau das mit dir machen.

Glaubt du ich bin technischer Leiter geworden weil ich nur mal höflich nachgefragt habe ?

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Kein Wunder bei so einem günstigen und anspruchslosen "Mitarbeiter" wie dir, der sich als Freelancer mit einem Trinkgeld abspeisen läßt.
Restlos ALLE Musikschulen und Proberaumzentren in der Region machen ausschließlich Honorarverträge ... bis auf die eine staatliche Musikschule sind das Familienbetriebe mit nur sehr wenigen Angestellten.
Er braucht wirklich keinen Angestellten ... wenn der Laden erstmal aufgebaut ist, dann ist das eigentlich keine große Arbeit mehr ... das geht easy alleine.

Bei ihm drücke ich ca. ein Drittel meiner Einnahmen ab ... bei der anderen Musikschule ist es fast die Hälfte (für schlechtere Räumlichkeiten im 60er-Jahre-Charm mit Hundemuff).

Du kennst das Geschäft echt so garnicht, oder?
Eigener Unterrichtsraum wäre natürlich trumpf, sowas muss man aber auch erstmal finden ... in ner Mietskaserne kannste das vergessen ... allgemein ist mit Nachbarn etwas ungünstig.
Ein leerstehendes Bürogebäude wäre Ideal ... aber wenn man nur ein oder 2 Räume braucht (erstmal) einfach auch viel zu groß.
Anbindung an ÖPNV oder die Parkmöglichkeiten sind auch nicht ganz egal ... die Schüler, die du wirklich haben willst, werden im Auto gebracht ... allgemein sollten die Kids nicht weit laufen müssen, bis zur Musikschule ... das wäre ein Standortnachteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Du kennst das Geschäft echt so garnicht, oder?
Das ist richtig, kleine 3 Mann Ballerbuden kenne ich nicht und in so einer würde ich auch nicht arbeiten.
Sorry aber ich habe meinen vorherigen Beitrag wieder editiert.

Grüße Tomi
 
Das Ding ist ja, er braucht mich nicht ... weder als Mieter (es herscht akute Wohnungsnot) noch als Lehrer in seinem Proberaumzentrum ... Abends wird da eh geprobt, und DAS ist auch der Hauptzweck der Räume ... es ist ihm egal, ob da tagsüber unterrichtet wird, aber er will eben Geld dafür sehen (bzw. dran mitverdienen).
Wegen 5 Schülern weniger, geht der nicht gleich betteln, aber ich müsste die knapp 200 EUR dann woanders herholen ... die 100 hat er durch eine neue Band wieder drin.

Druckmittel habe ich da keine besonders dollen ... ausserdem sehe ich, wie "stressig" das ist ... wenn ich so einen Arbeitstag hätte, und davon leben könnte, dann wäre das absolut paradiesisch.
Er braucht niemanden, dem er ein festgehalt zahlen muss ... dadurch hätte er nur unerheblich weniger Arbeit aber auf jeden fall weniger Geld ... ist Kapitalist, also stinkt ihm das.
Wenn ich zehn Schüler in seinen Räumen unterrichte, verhandel ich mit ihm über einen Festpreis ... und der wird dann auch unter einem Drittel meiner Einnahmen liegen .. ganz klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Dann laß dir weiter die Märchen vom unbezahlbaren Festangestellten erzählen und dir vorheulen das er sich keinen leisten kann, da frage ich mich wer hier das Geschäft nicht verstanden hat.
Dann verdiene dem Kapitalisten auch noch die zweite Eigentumswohnung, du bekommst genau die kapitalistische Bestrafung/Lehrstunde die du verdienst hast, aber aus der du leider nichts lernst.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Dann laß dir weiter die Märchen vom unbezahlbaren Festangestellten erzählen und dir vorheulen das er sich keinen leisten kann, da frage ich mich wer hier das Geschäft nicht verstanden hat.
Nee, du verstehst es echt nicht .. wo habe ich von nicht leisten können gesprochen?
Ach die Stelle mit dem "weniger geld" ... ich habe geschrieben, dass ihm das nicht gefallen würde ... leisten könnte er sich das vielleicht, aber wozu?
Brauchst du für ca. 3 Stunden Arbeit täglich nen Angestellten, wenn diese 3 Stunden dich ernähren UND deine Kredite tilgen?
(Soviel zeit nimmt das etwa in Anspruch, wenn man nicht gerade nen neuen Raum bauen will).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

DerOlf schrieb:
Ach die Stelle mit dem "weniger geld" ... ich habe geschrieben, dass ihm das nicht gefallen würde ... leisten könnte er sich das vielleicht, aber wozu?
Das ist interessant.
Du schimpfst ständig über Chefs die Ihre Mitarbeiter so schlecht bezahlen das die Mitarbeiter mit Hartz4 aufstocken müssen, aber deinen eigenen Chef verteidigst du bei so einem Verhalten.
Wozu ?
Damit du endlich aus Hartz4 raus kommst und wenn die Bude nur halb so stark brummt wie du vorgeschwärmt hast dann wird es für dich auch genug Arbeit geben, evtl. abseits des Musiklehrers.
Mir sind Fremde zwar egal, aber wenn ich jemanden 20 Jahre kenne dann tue ich Ihm auch einen Gefallen und helfe Ihm.

Grüße Tomi
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben