Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Tomislav2007 schrieb:
Mir sind Fremde zwar egal, aber wenn ich jemanden 20 Jahre kenne dann tue ich Ihm auch einen Gefallen und helfe Ihm.
Das ist nett, aber ich glaube, du hast meinen Gedanken noch immer nicht so recht verstanden ...
Tomislav2007 schrieb:
Damit du endlich aus Hartz4 raus kommst und wenn die Bude nur halb so stark brummt wie du vorgeschwärmt hast dann wird es für dich auch genug Arbeit geben, evtl. abseits des Musiklehrers.
Der ganze Laden "macht" nur knapp 3 Stunden Arbeit am Tag. Er betreibt es nicht als Musikschule, sondern vermietet seine Räume eben an private Musiklehrer. Dass er ein Drittel nimmt, finde ich auch nicht toll, aber ich weiß halt auch, was die anderen Proberaumzentren und Musikschulen nehmen .... ungefähr die Hälfte der Einnahmen.

Er ist auch nicht mein "Chef" ... nur mein Vermieter und ein alter Kumpel ... ich miete bei ihm für knapp ein Drittel meiner dort gemachten Einnahmen einen Raum, in dem ich Unterrichten kann, und an dem auch die spießigsten Eltern nicht Anstoss nehmen.
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Er betreibt es nicht als Musikschule, sondern vermietet seine Räume eben an private Musiklehrer.
Erst schwärmst du davon wie die Musikschule brummt ist und wieviel Geld er damit verdient und jetzt auf einmal versuchst du Ihn klein zu machen, was denn nun ?

DerOlf schrieb:
Er ist auch nicht mein "Chef" ... nur mein Vermieter und ein alter Kumpel ...
Wenn mein Kumpel den ich seit 20 Jahren kenne Hartz4 Aufstocker wäre, würde ich Ihm zu mehr Aufträgen/Arbeit verhelfen, wennn nicht bei mir dann mit einer Empfehlung bei einer befreundeten Firma.
Deinem Kumpel scheinst du genau so egal zu sein wie mir Fremde egal sind, so einen würde ich nicht Kumpel nennen und in meinem Umfeld haben wollen.

So langsam glaube ich das du hier der Troll bist, das kann doch alles nicht stimmen was du von dir läßt.

Grüße Tomi
 
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Ich kann die Eltern nicht zwingen, einen Unterrichtsvertrag zu unterschreiben ... ich kann nur versuchen, den Vertrag so auszuhandeln, dass sie ihn am ende unterschreiben (freiwillig und ohne Druck).
Erst wenn der Vertrag unterschrieben ist, kann ich sie zwingen, ihn auch zu erfüllen.

Ich kann auch einen Kumpel nicht zwingen, Leute zu kennen, die jemanden kennen, der gerne Klavier oder Gitarre lernen will, oder Nachhilfe in Mathe, Deutsch oder Englisch haben will ... ich kann nur drauf bauen (Vertrauen und so), dass er mich empfehlen wird, WENN jemand den Wunsch äussert, etwas zu lernen, was ich ihm beibringen könnte.
Dann geben die Leute meine Nummer weiter ... anrufen muss der jenige aber schon selbst.
Gleiche Sache bei Aushängen ... ich kann das nur gestalten und aufhängen ... es sehen, sich dafür interessieren und mich kontakieren müssen die Leute aber selbst. Egal ob der Zettel nun im LIDL, einem Feinkostgeschäft, beim Juwelier oder im Bundestag hängt.

Ich glaube, du stellst dir das alles etwas sehr einfach vor.
Ich lasse mir gerne den Vorwurf gefallen, dass ich social media intensiver nutzen sollte .. das sollte ich definitiv, den das nutze ich im moment so gut wie garnicht ... mein eigener facebook-account "schläft" seit Jahren und wurde ursprünglich nur eingerichtet, um die 3 Bandseiten dort administrieren zu können ... mein eigener Account ist momentan nur ein Dummy ... das sollte ich mal ändern.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Erst schwärmst du davon wie die Musikschule brummt ist und wieviel Geld er damit verdient und jetzt auf einmal versuchst du Ihn klein zu machen, was denn nun ?
Ich sprach von "seinem Laden" ... und damit meine ich die Geschäftsidee (seine EIN-Mann-Ballerbude), ein Haus (ein altes Industriegebäude) zu pachten, und es so auszubauen, dass im Keller Proberäume entstehen und oben drüber drei Wohnungen.
Als er mit der Idee zum ersten mal ankam, haben ihn alle für verrückt erklärt ... und waren echt erstaunt, dass es doch so gut läuft .. ich auch .. niemand hätte ihm das zugetraut.
Ich bewundere das Durchhaltevermögen, denn auch der hat mindestens 5 Jahre echt geackert, bevor er anfangen konnte zu ernten. DAVON habe auch ich profitiert, denn bei den Ausbauarbeiten habe ich ihm geholfen ... und er hat bezahlt ... nicht gut, aber das war damals für mich OK, weil ich einem Kumpel eben auch für wenig oder garkein geld helfe, wenn ich sehe, dass der gerade echt nicht weiß, wo er die nächste Rate herholen soll.
Wenn es um etwas geht, was er richtig gut kann, dann wird auch er mir helfen und bei Sachen, die er eher nicht kann, wird er es wenigstens versuchen ... für mich macht DAS einen Kumpel aus ... nicht sein Netzwerk in befreundeten Firmen, sondern die Bereitschaft zu helfen, wenn es nötig ist UND der jenige gerade helfen KANN.

Ich habe selbst Bekannte in einzelnen Firmen, aber das sind eben auch Firmen, die (seltsamerweise) sogar im eher ländlichen Ostwestfalen-Lippe kein Problem haben, Fachkräfte zu finden ... sollen die einfach so aus dem nichts eine Stelle schaffen, nur damit ich nicht mehr aufstocken muss?
Obwohl sie gerade garnicht den Bedarf nach mehr Arbeitskraft haben oder auch einfach keine Mathematiker oder Pädagogen BRAUCHEN, keine Projektarbeit mit extra Personalbedarf machen sondern nur Routine mit Stammbelegschaft?
Sollen die mich als Putzkraft anstellen (und "teuer"einarbeiten), und dafür die kurdische Mutter rausschmeißen, die das seit 10 Jahren zu ihrer vollsten Zufriedenheit macht, nur damit ich nicht mehr aufstocken muss?

Ich denke du weißt etwas besser, wie Wirtschaft funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
@Kausu:
Auf diese Weise ist Kapitalismus sogar ein Entwicklungshemmnis. Wer kann sagen, wie viele Erfindungen nie gemacht werden, weil man mit ihnen eben in unserer heutigen Welt kein Geld verdienen kann?

da verwechselst du grad ursache und wirkung. das gros aller erfindungen wurde gemacht um damit geld zu verdienen. würde geld keine rolle spielen, würde dein handy mit einem kabel an der wand hängen und du müsstest die wählscheibe betätigen. alles andere sind spielereien um den leuten das geld aus der tasche zu ziehen. apps und spiele sind absolut nicht lebensnotwendig und nur ideen um den menschen einen kaufanreiz zu liefern. kapitalismus ist DIE triebfeder für erdindungen. und jede andere motivation ist doch gegeben. niemand verbietet dir etwas zu erfinden das kein mensch kaufen würde. gibt genug tüftler die irgendwas für sich selbst oder zum spass erfinden. einfach weil sie spass dran haben. bestenfalls gibts dann yt-videos davon...

und ob wie in startrek wirklich menschen die drecksarbeiten machen würden (nicht jeder mensch kann ein raumschiff kommandieren und ein held sein) wenn sie nix davon hätten? oder gar ihr leben riskieren für nippes? eher unwahrscheinlich. die menschheit würde im großen und ganzen den ganzen tag zocken und sich in virtuelle welten flüchten... in denen es geld gibt dass man mit quests verdienen und für das man sich dann coole ausrüstung kaufen kann ;)
 
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@_killy_ da is bei deinem Post wohl etwas schief glaufen?^^

@Lübke Gerade die Erfindung des Funks war keine kapitalistische Motivation. Sie wurde aber von einem Geschäftemacher patentiert der keinerlei Erfindung getätigt hat, sondern die Erfindungen von Forschen einfach mal patentiert hat. War ein riesen Skandal damals und der Beginn des Patentwahnsinns in der Wissenschaft. Ich denke das hat viele Forschungsprojekte bis heute stark zurückgeworfen, weil das Patentieren einfach viel Zeit und Geld kostet.
Also muss ich dir da durchaus widersprechen, viele Erfindungen wurden nicht mit der Absicht Geld zu erlangen getätigt, sondern um Anerkennung zu erlangen bzw. Prinzipien zu beweisen oder andere zu widerlegen.
Ein weiterer großer Anteil an Erfindungen wurde getätigt um Kriege zu gewinnen... da hat auch niemand an Geld gedacht.
 
Nach heutigem Stand des Patentrechts hätte man diese neue Erfindung nicht patentieren lassen können, wenn sie schon bekannt gewesen war = Stand der Technik.
Ich empfehle hier eine kurze Recherche der Patentvoraussetzung beim Patentamt.

Jeder darf heutzutage erfinden und seine Erkenntnisse frei der Öffentlichkeit kostenlos mitteilen.
Das war immer schon so, egal in welcher Gesellschaftsform.

Das Problem beim Erfinden ist fast immer, dass erhebliche Gelder zum Forschen notwendig sind, die durch Patentschutz wenigstens wieder hereingeholt werden sollen.
Du hast aber Recht, Forscher wollen hauptsächlich Anerkennung und Ruhm und auch die Welt verbessern.

Aber ohne Geldgeber meist keine fertigen Erfindungen, nur Ideen zu einer Erfindung, welche aber noch keine gebrauchsfertigen Güter ergeben. Es gab/gibt übrigens auch im Sozialismus Patenterfindungen/Patentsystem.

Die Geldgeber wollen mit Patenten meist Geld verdienen, aber auch nicht ausschließlich. Viele machen das auch aus Idealismus. Ich glaube, mehr als die Hälfte der neuen Patentanmeldungen finden gar keine wirtschaftliche Verwertung.

Auf jeden Fall kann man sagen, mehr Geldgeber = mehr Patente = mehr nutzbare Güter/Dinge/Verfahren.
Im Sozialismus waren die Geldgeber die volkseigenen Betriebe. Da wurde aber oft nur nach Plan geforscht und viele vielleicht nützliche Erfindungen nicht weiter finanziell unterstützt.
Dann lieber ein System, in welchem durch genügend Wagniskapital auch spekulativ geforscht werden kann.

edit:
Ach ja, mit einem BGE würde sich nichts am Patentsystem ändern. Wer jetzt kein Geld für eine Patentanmeldung inkl. Folgekosten hat, hat sie auch nicht mit einem BGE.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fällt eigentlich keinem auf, dass auch dass ein "Henne oder Ei"-problem ist.
Erfindungen kosten Geld, weil auch Erfinder ihren Einkauf bezahlen müssen ... ohne Geld liegt das scheinbar jenseits der menschlichen Logik.
Würde eure Argumentation nicht augenblicklich in sich zusammenbrechen, wenn man zum reinen Überleben kein geld bräuchte?
Eine rein hypothetische Frage: Mir geht es wie immer nicht um einen IST-Zustand (heute geht ohne Geld nichts ... also verzichten Erfinder auch auf Dinge, mit denen sie kein geld verdienen können, es sei denn, es ist ihr Job, Theorien zu widerlegen und Möglichkeiten zu erweitern ... in dem Fall können sie den Fortschritt, ihr Wissen, ihre Bemühungen in Geld umwandeln, mit dem sie dann auch ihr Leben finanzieren können.
Edison war kommerzieller Erfinder, lebte also davon, Erfindungen zu verkaufen ... gibt es sowas heute noch, oder findet der Fortschritt heute dann doch eher primär in den F&E-Labors großer Konzerne statt, die ihre Kunden mit immer neuen Gimmicks bei der Stange halten wollen?
Oder in ThinkTanks, denen letztlich vollkommen egal ist, WASS sie entwickeln, solange sie dafür gut bezahlt werden ... etwas das nicht bezahlt wird, oder bei dem es eben nicht sicher ist, WERDEN die nicht entwickeln ... und dadurch wird Kapitalismus zum Hemmschuh.

Das Risiko liegt nicht in der Entwicklung selbst, sondern nur in ihrer Monetarisierbarkeit. So mancher freiberuflicher Erfinder, erfindet Sachen nicht einfach aus Spass dran, sondern weil es eben immer die hoffnung gibt, dass der Marktführer, dessen Geschäft die Erfindung eventuell beeinträchtigen könnte, das Patent eben für viel Geld kauft ... bevor da noch starke Konkurenz entsteht, die man dann nicht mehr so einfach kaufen kann.
Das Risiko, das der in dem Fall eingeht, ist lediglich das Risiko, keinen Käufer zu finden ... ich möchte nicht wissen, wie viele tolle Prototypen nie zur Marktreife entwickelt werden, WEIL potenzielle Geldgeber eben nicht davon überzeugt sind, dass das einen brauchbaren ROI bringt.
Das steht dann da rum, ist "praktisch", aber eben augenscheinlich nicht so gut monetarisierbar, dass sich die Markteinführung lohnen würde. Bis dann ein Chinese oder Inder das gegenteil beweist ... wie viele Erfindungen kamen in den letzten 50 Jahren aus Deutschland ... und wie viele davon wurden NICHT in Deutschland zur Marktreife entwckelt, weil hier keiner glauben konnte, dass das irgendwie genug einbringt?

Ich glaube tatsächlich, dass wir ohne Kapitalsmus überhaupt keine Smartphones mehr hätten, sondern uns eventuell über ein neurales Netzwerk direkt über Ideen austauschen würden ... ganz ohne dieses mangelhafte Bedeutungsvehikel "Sprache".
Ist nur Spekulation, denn wir haben Kapitalismus, und in dem wird eben doch nur das zur Marktreife entwickelt, was zumindest theoretisch den Gewinnerwartungen des Geldgebers entspricht.
Für Materialien für die Produktentwicklung sowie für den Lebenserhalt des Entwicklers braucht man Geld ... eine Idee kann man auch ohne ausarbeiten, denn dafür braucht man nur Know-How und Zeit ... nur in einer Gesellschaft, die um Geld kreist, ist auch dafür Geld nötig, wäre ja schön doof, da Arbeit reinzustecken, wenn man das Ergebnis der Arbeit (Produkt, Anerkennung u.s.w.) nicht in klingende Münze umwandeln kann.

Von Anerkennung alleine lebt in unserer Welt kein Mensch, denn dafür, dass du ein toller Medizintechniker bist, kannst du kein Essen kaufen ... erst wenn du eben der tolle Medizintechniker bist, der für seine abhängige Lohnarbeit genug Geld kassieren kann, kannst du von deinem Können auch leben ... vorher ist dein Können sprichwörtlich egal, kostenlos, UMSONST, weil wertlos, solange du es nicht auch "verwertet" kriegst.

Von der Verwertbarkeit geht ein allgemeiner Zwang aus, dem man sich zu beugen hat, egal wie genial man ist, die einzige Genialität, die zählt, ist die, die nur fragt wie man möglichst viel Geld an sich raffen kann.
Die Technologie, die den Welthunger besiegt, ist wenig wert, wenn der Erfinder trotzdem verhungert, weil es eben nicht gut genug monetarisiert werden kann, und daher nie zur Markteinführung gelangt.

Entwicklung kostet Geld, wie so ungefähr ALLES in unserer Welt.
Ideen haben die Menschen auch ohne Geld, sie können sie nur nicht umsetzen, weil man dafür eben Geld braucht ... und um DAS zu bekommen, muss man Menscen finden, die an die Idee glauben ... sonst braucht man erst garnicht an irgendwas rumzuentwickeln (nichtmal an der Idee).
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Fällt eigentlich keinem auf, dass auch dass ein "Henne oder Ei"-problem ist.
Erfindungen kosten Geld, weil auch Erfinder ihren Einkauf bezahlen müssen ... ohne Geld liegt das scheinbar jenseits der menschlichen Logik.

Ich habe euch bereits darauf hin gewiesen, alles NEU zu denken

Wie viel Geld hat die Erfindung des ersten Werkzeug gekostet ? Die Steinwerkzeuge, Die Hacke ?
 
DerOlf schrieb:
Fällt eigentlich keinem auf, dass auch dass ein "Henne oder Ei"-problem ist.
Erfindungen kosten Geld, weil auch Erfinder ihren Einkauf bezahlen müssen ... ohne Geld liegt das scheinbar jenseits der menschlichen Logik.
Würde eure Argumentation nicht augenblicklich in sich zusammenbrechen, wenn man zum reinen Überleben kein geld bräuchte?
Das fällt mir nicht auf, weil es absolut keine "Henne oder Ei" Problem ist!

Erfindungen zu entwickeln verbraucht Ressourcen, egal ob in Geldeinheiten abgerechnet oder in Tauscheinheiten oder in sonstwas für biblischen Einheiten abgerechnet wird.

Falls man freiwillige Helfer hat, kann man auch heute noch alles ohne Geld entwickeln.
Aber Fachpersonal wird nicht unentgeltlich jahrelang auf freiwilliger Basis in Vollzeit mit entwickeln/forschen, dementsprechend zieht sich die ganze Entwicklung in die Länge oder man benötigt eine sehr große Anzahl von Teilzeitmitentwicklern/-forschern (Beispiel: siehe open source software).

Die Argumentation bricht auch keinesfalls zusammen, wenn man zum Überleben kein Geld bräuchte, denn Forschen und Entwickeln hat so gar nichts mit Überleben zu tun.
Forschen/Entwickeln sind am Anfang einfach nur voll verlorene Zeit- und Ressourceninvestitionen und falls Ihr Patente verteufelt, sogar dauerhaft und mit einem BGE gibt sich dauerhaft kein renomierter/ambitionierter Forscher/Entwickler zu frieden.
Das machen nur Spinner und möchtegern-Forscher.
 
ThomasK_7 schrieb:
Das machen nur Spinner und möchtegern-Forscher.
Auszug aus der bewerbung Niklas Luhmanns an der Universität Bielefeld um einen neuen Forschungsbereich:
"Forschungszeitraum:30 Jahre
Forschungsbudget, 0DM."
Das Ergebnis war die luhmannsche Systemtheorie.
Ganz klar ein "möchtegern Forscher", weil es hat ja kein Geld gekostet, diese Theorie zu entwickeln, Zeit war die einzige Ressource ... abgesehen vom Geldbedarf des Forschers, der nunmal einges bezahlen musste.

Ich verstehe deinen Kritikpunkt, denke aber, dass du einfach unfähig bist, die Axiomatk deines Denksystems auf das minimal nötige zu rediuzieren.

Das Rad wurde erfunden, ohne das damit zu Lebzeiten der Erfinder (war ja nicht nur einer) viel geld verdient worden wäre, es hat das Leben erleichtert, Transport vergünstigt (ein Wagen kostet weniger, als zwanzig Träger und frisst auch weniger als drei Maultiere, weil da hängt nur eins davor).
Der "Return on invest" ist einfach scheiße, wenn du sagen musst, dass das Geld wohl erst in 300 Jahren wieder drin ist ... da lässt sich kein Investor drauf ein.

Die eigentliche Erfindung ... die Idee selbst, kostet eben KEIN Geld ... aber der, der die Idee hatte, muss eben für alles bezahlen.

Der massive Ressourceneinsatz wird erst nötig, wenn man aus einer Idee nicht einfach ein oder zwei tolle Apparate machen will, sondern diese eben tausendfach reprodzuzieren und auf den Markt werfen will.
Massenfertigung einer Idee kostet Geld, auch der Zwang, immer neue Produktlinien zu entwickeln kostet Geld ... Marketing kostet Geld, Menschen kosten Geld ... für die Idee ist es egal, ob sie in einer Schublade verschimmelt, oder Milliardenfach verramscht wird.
Wieder Beispiel Rad, das war eine gute Idee, und Leute die die ersten Räder gesehen haben, haben das bemerkt ... und konnten es relativ simpel nachbauen ... aus Materialien, die allen zugänglich waren (Holz, Steinwerkzeuge u.s.w.), die alle bearbeiten konnten.
Heute ist das alles viel komplexer und vor allem gibt es keinen qudratmillimeter erde, der nicht zusammen mit allem was man da finden kann, irgendwem gehört, der es auf garkeinen Fall umsonst hergeben will.
Dadurch wird eben auch alles schweineteuer ... auch Forschung und Entwicklung.
Das ist MEIN Stein ... und wenn du damit Geld verdienst, dann will ich davon natürlich was abhaben.

Mir geht es darum, was in unserer Gesellschaft den Unterschied zwischen einer erfolgreichen Idee und einem Pleitekonzept ausmacht ... und das ist zunächst NUR die Verwertbarkeit.
Die Kosten hängen eher daran, dass wir die Natur privatisiert haben ... komplett und sie aus deiesem Grund eben nicht mehr zur Bedürfnisbefriedigung zur Verfügung steht, wenn man für seine Bedürfnisse nicht vorher die eigene arbeitskraft verkauft hat. Mit Geld kannst du auch eine Bedürfnisse befriedigen ... denn für das zeug, kannst duauch mit dem Beitz anderer arbeiten, WENN du dafür angemessen zahlst.

Der erste MAC, den Steve Jobs entwickelt hat, war seiner Zeit um mindestens 10 Jahre vorraus ... und in den Produktionskosten so teuer, dass ihn niemand gekauft hat.
Aber von den Entwicklungen profitiert apple noch heute (Mouse, Desktop, Fenster u.s.w. - alles Features des ersten MACINTOSH) ... das Gerät wäre in seiner Ursprungsvariante gefloppt (bei einem EVP weit jenseits der $10.000 ... 1980 eine noch größere Stange Geld als heute) ... also wurden die Entwicklungen häppchenweise implementiert ... und die Entwicklung war erst fast 20 Jahre später so weit, dass Mouse, Desktop und Fenster am markt etabliert waren ... MÖGLICH war das alles bereits Ende der 1970er ... es war nur damals zu teuer, und deswegen wurde es erstmal ad acta gelegt, was die digitale Revolution um einige Jahre nach hinten verschoben haben dürfte.
 
hallo7 schrieb:
@Lübke Gerade die Erfindung des Funks war keine kapitalistische Motivation. Sie wurde aber von einem Geschäftemacher patentiert der keinerlei Erfindung getätigt hat, sondern die Erfindungen von Forschen einfach mal patentiert hat. War ein riesen Skandal damals und der Beginn des Patentwahnsinns in der Wissenschaft. Ich denke das hat viele Forschungsprojekte bis heute stark zurückgeworfen, weil das Patentieren einfach viel Zeit und Geld kostet.
Also muss ich dir da durchaus widersprechen, viele Erfindungen wurden nicht mit der Absicht Geld zu erlangen getätigt, sondern um Anerkennung zu erlangen bzw. Prinzipien zu beweisen oder andere zu widerlegen.
Ein weiterer großer Anteil an Erfindungen wurde getätigt um Kriege zu gewinnen... da hat auch niemand an Geld gedacht.

das telefon wurde damals in deutschland ebenfalls ohne gewinnabsicht erfunden, da der erfinder aber keinerlei nutzen für die massen darin sah, hat er es nicht patentieren lassen und es verschwand nach erfolgreichen test wieder in der versenkung. statt dessen kam bell, nahm die erfindung und hat es als seine eigenen patentiert und vermarktet. wer weiß wo wir heute in sachen kommunikation stünden, hätte keiner das telefon als kommerzielles produkt entdeckt und den massen zugänglich gemacht. das internet gäbe es dann vermutlich ebensowenig wie telefon oder netflix und co.

Ein weiterer großer Anteil an Erfindungen wurde getätigt um Kriege zu gewinnen... da hat auch niemand an Geld gedacht.
oh doch, die rüstungsindustrie ist dann immer sehr motiviert die besten produkte am start zu haben, da der staat sich im kriegszustand nicht lumpen lässt. mehr kohle kann man nicht abgreifen. nur der kriegsführende staat denkt dabei nicht an geld. und teilweise stimmt selbst das nicht. die usa hat in jüngerer vergangenheit teilweise kriege geführt, auch um die waffenindustrie zu fördern. siehe die verstrickungen der familie bush mit den rüstungsunternehmen im golfkrieg. die haben sich da allesamt ordentlich dran gesundgestoßen.

sicher hätte es auch einige meilensteine der technik ohne geld gegeben, aber insbesondere die kleineren erfindungen sind im gros gemacht worden mit dem ziel der gewinnmaximierung. ohne dem hätte dein auto <5% der boardelektronik die es heute hat. kein navi, kein boardcomputer, kein klima oder sitzheizung... der trabbi wurde ohne gewinnabsicht entwickelt.
sogar die tankanzeige ist eine luxusaustattung die man sich im kapitalistischen westen abgeguckt hat.
 
Hmm das Niveau hat hier gerade wohl richtig den Tiefpunkt erreicht. Auf so einem Kindergarten-Verhalten (halt die Klappe) will ich mich eigentlich nicht begeben...kenne ich nur noch vom Schulhof
 
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Lübke schrieb:
sogar die tankanzeige ist eine luxusaustattung die man sich im kapitalistischen westen abgeguckt hat.
Auf die hätte man mit etwas nachdenken aber wohl auch selbst kommen können ... es ist schon nicht ganz unwichtig, wenigstens ungefähr zu wissen, ob man noch bis zur nächsten Zapfsäule kommen wird, oder lieber die nutzen sollte, an der man gerade vorbeigefahren ist ... das spart einfach den Fussweg.
Die Bedeutung einer solchen Füllstandsanzeige war den Leuten seit Ewigkeiten klar ... lange bevor der erste Autofahrer auch nur ans Tanken gedacht hat.

Davon ab, wie hättest du dir eine "kommunistische Tankanzeige" vorgestellt ... das Teil funktioniert im Grunde nach dem gleichen Prinzip, wie die Wasserstandsaanzeige bei Dampfmaschinen ... und die waren schon für Karl Marx ein alter Hut.

Eine solche Erfindung ist weder kapitalistisch, noch kommunistisch sondern einfach sinnvoll ... und ganz sicher kein "Luxus" ... wenn das verblendete SED-Funktionäre so dargestellt haben, naja ... das braucht man hier nicht zu diskutieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich klinke mich mal ein und versuche meinen Standpunkt darzustellen.
Die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommens finde ich erstmal gut, als Idee oder Vision für die Zukunft. Allerdings sehe ich zumindest Umsetzungsprobleme die gelöst werden müssen bevor das BGE eingeführt werden kann. Hier und da habe ich in Konzepten einiger Verbände/Parteien quergelesen, folgende Fragen die mir so einfallen wurden nicht wirklich thematisiert:
Für wenn soll das BDE eigentlich sein, nur sog. „Geburtsdeutsche“ oder auch für Einwanderer? Falls auch für Einwanderer, müssen diese schon einen Zeitraum „x“ in unser Sozialsystem eingezahlt haben, bevor diesen das BGE zusteht? Und was ist mit Zugezogenen die hier eine Familie gründen und das Kind dann möglicherweise einen deutschen Pass hätte?
Und natürlich stellt sich mir auch die Frage ob das BGE immer wieder neu an die Inflation( etc.) angepasst werden würde oder ob „nur“ der einmalig festgelegte Satz bezahlt werden würde? Und was wäre mit den Krankenkassenbeiträgen?
Die Lebenshaltungskosten unterliegen ja durchaus auch Schwankungen.

Das es irgendeine „Lösung“ braucht um vor allem der Automatisierung in z.B. der Industrie eine passende soziale Lösung entgegenzustellen um nicht ganze Berufsgruppen in die (Dauer-) Arbeitslosigkeit zu schicken ist sicher unbestritten. In der Vergangenheit haben sich auch durchaus wirtschaftsnahe und liberale Menschen für irgendeine Form des Grundeinkommens ausgesprochen um sozialen Unfrieden zu vermeiden.

Möglicherweise könnte ein Grundeinkommen für bestimmte klar definierte Gruppen in unserer Gesellschaft durchaus auch jetzt schon Sinn machen. Hier denke ich vor allem an (arme) Rentner, Erwerbsunfähige (also diejenigen die ohnehin nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen) oder auch Kinder (statt des Kindergeldes z.B.) und Kulturschaffende. Da natürlich auch mit Einschränkungen um Missbrauch zu verhindern. Würde zum Bürokratieabbau und zur Vereinfachung beitragen meiner Meinung nach. Eine bestimmte Summe hab ich nicht im Kopf, keine Ahnung was ein sinnvoller Betrag wäre.
 
Kausu schrieb:
Hmm das Niveau hat hier gerade wohl richtig den Tiefpunkt erreicht. Auf so einem Kindergarten-Verhalten (halt die Klappe) will ich mich eigentlich nicht begeben...kenne ich nur noch vom Schulhof
Nee das ist Dieter Nuhr,
"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten" (Klappe fand ich sympathischer)
https://www.google.de/search?q=dieter+nuhr+wenn+man+keine+ahnung+hat&ie=&oe=
Hier wird einfach soviel substanzloser Schwachsinn behauptet, dass es echt nervt. Mich nerven diese Fakenews und Behauptungen "ins Blaue hinein". Von nichts ne Ahnung aber zu allem eine Meinung. Aber das bzw. so ist unserer Gesellschaft ...
Und mich kotzt es doppelt an, wenn sich Leute, die ihren Beitrag leisten, hart arbeiten von anderen, die in der Hinsicht nichts oder kaum was nachweisen können, noch durch Fakenews unterstrichen erklären lassen müssen, dass sie zu viel Geld bekommen.
 
@SE.:
Die Fragen, die du stellst, und die wohl tatsächlich kein Konzept zufriedenstellend beantwortet, sind natürlich brennend, aber eben nur so lange relevant, wie wir unsere globale Gesellschaft noch in nationalen Sinnzusammenhängen denken.

Die Lösung dieser Fragen liegt in weiter ferne ... sie betseht in globaler Einigkeit (Einheit ist dafür nichtmal nötig) bzw. Einheitlichkeit von Lohn- Lebenshaltungs- und damit Produktionskosten.

Deutsche Kohle ist eben teurer, als Afrikanische, zum einen, weil unsere Flöze mittlerweile zu tief liegen (wodurch die Förderungskosten steigen), aber auch weil ein Bergarbeiter in Deutschland zum leben einfach mehr Geld braucht, als im Kongo, man seltsame Umweltschutzbestimmungen in Deutschland einhalten muss, die im Kongo kaum jemanden interessieren u.v.m.
Wir haben Ressourcen ... nur anderswo gibts die halt billiger (inkl. Transport).

Ein BGE ist Zukunftsmusik ... keine Frage.

Smartin schrieb:
substanzloser Schwachsinn
... sowas könntest du widerlegen, sicherlich ohne dir einen Zacken aus der Krone zu brechen oder dich dabei auf Dieter Nuhr zu beziehen (hinter dem kann man sich natürlich wunderbar verstecken, wenn man seinen Gegenüber mal mit "halt die Klappe" mundtod machen will).
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
@SE.:
...

... sowas könntest du widerlegen, sicherlich ohne dir einen Zacken aus der Krone zu brechen oder dich dabei auf Dieter Nuhr zu beziehen (hinter dem kann man sich natürlich wunderbar verstecken, wenn man seinen Gegenüber mal mit "halt die Klappe" mundtod machen will).
Du könntest einfach auch mal nachdenken, bevor Du allen möglichen Quatsch behauptest, obwohl Du augenscheinlich keinen Plan hast, wovon Du redest. ("4000DM Stundenlohn eines Arztes, wenn er nur noch Blutabnahmen machen würde"; da sieht jeder 5 Jährige, dass das Quatsch ist. Insoweit stimmt sogar der Kommentar von Kausu, dass es Kindergartenniveau ist). Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass Du ziemlichen Unsinn in den Raum stellst. Aber das immer wieder mit einer Souveränität, dass man glauben könnte, dass Du die Krankenkassenabrechnung persönlich vorgenommen hast. "Schuster bleib bei Deinen Leisten", sag ich nur.

EDIT: Obendrein ist es auch nicht mein Job, permanent Deine Fakenews zu berichtigen, insbesondere, wenn Du dann im Nachhinein Deine Texte ohnehin immer wieder anpasst und abänderst (was auch schon mehrfach vorgekommen ist; nicht umsonst mache ich bei dir nur noch Vollzitate).
 
Zuletzt bearbeitet:
Smartin schrieb:
EDIT: Obendrein ist es auch nicht mein Job, permanent Deine Fakenews zu berichtigen, insbesondere, wenn Du dann im Nachhinein Deine Texte ohnehin immer wieder anpasst und abänderst (was auch schon mehrfach vorgekommen ist; nicht umsonst mache ich bei dir nur noch Vollzitate).
Stimmt, dein Job ist eher, Sachen, die dir nicht passsen, als Fakenews hinzustellen ... natürlich ohne zu zeigen, dass du damit auch richtig liegst ... sieht ja jeder 5jährige dass du damit Recht hast ... immer.
Wenn ich einen Rechnungsbetrag schon in DM angebe, dann ist das sicherlich KEINE Rechnung, auf die die GOÄ 2016 anwendbar wäre ... oder zahlst du noch mit D-Mark?

Damit, dass es hier eben eine Edit-Funktion gibt, müssen wir alle leben ... auch der Herr Doktor.
 
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DerOlf schrieb:
Stimmt, dein Job ist eher, Sachen, die dir nicht passsen, als Fakenews hinzustellen ... natürlich ohne zu zeigen, dass du damit auch richtig liegst ... sieht ja jeder 5jährige dass du damit Recht hast ... immer.
Wenn ich einen Rechnungsbetrag schon in DM angebe, dann ist das sicherlich KEINE Rechnung, auf die die GOÄ 2016 anwendbar wäre ... oder zahlst du noch mit D-Mark?

Damit, dass es hier eben eine Edit-Funktion gibt, müssen wir alle leben ... auch der Herr Doktor.
Schon klar. Ich habe sogar 3 Quellen gepostet, die Dich widerlegen und Du nimmst sogar Bezug (GoÄ), aber ich habe Dich nicht widerlegt? Jetzt verrennst Du Dich aber mehrfach mein Lieber und Deine Glaubwürdigkeit wird dadurch auch nicht besser.
https://www.computerbase.de/forum/threads/bedingungsloses-grundeinkommen-fuer-jeden.1802084/page-2

Genau in DM-Zeiten haben die Ärzte das 100-fache von heute verdient. :freak::daumen:
Langsam wird mir einiges klar.

Ach und ich kann super mit der Edit Funktion leben, wenn es darum geht, Tippfehler zu beheben. Ich hasse es aber, wenn Leute versuchen mich zu verarschen und ihre Beiträge im Nachhinein inhaltlich komplett ändern (wie mehrfach bei Dir beobachtet!!!). Für mich ist das Lug und Betrug und das gleiche geistige Niveau wie "ich habe ein NICHT vergessen". Behalte Deine Fakenews für Dich und verarsche die Leute nicht mit Deiner Lügerei.
 
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