Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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@NewUser,

Besserverdienender passt im vergleich zu den oft genannten Frisösen oder Lagerarbeiter Durchaus ;) es ist ja auch mehr als der durchschnitt verdient.
 
@florian
wieso Bauernfängerei, zu welchen Zweck?



zitat florian:

d.h. du magst dein Job nicht, warum suchst du dir keinen neuen? Keshkau sagt in jedem 5. post das wir einen freien Arbeitsmarkt haben und so weiter. denk dran, das es ne Menge Leute gibt, die deinen Job sehr gerne machen würden
 
Zuletzt bearbeitet:
http://www.erwerbslosenforum.de/kein_lohn_unter.htm

Kann mir jemand dieses erklären ?

10 € reichen nicht, wenn man Kinder hat

10 € brutto decken selbst bei einer Gesamtarbeitszeit der Eltern von 66,5 Stunden in der Woche nicht die vollen Unterhaltungskosten einer vierköpfigen Familie auf Hartz IV-Niveau.Beispiel: Familie Müller hat zwei Kinder unter 18. Bei einer durchschnittlich als angemessen anerkannten Warmmiete von 488 € haben sie je nach Alter der Kinder einen Alg II-Bedarf zwischen 1.529 und 1.669 €. Wenn Frank M. 38,5 und Eva M. 28 Stunden die Woche für 10 € brutto die Stunde arbeiten würden, würde ihr Nettolohn zusammen 1.976 € (Steuerklasse III/V) betragen.Von Frank M.'s Lohn werden 310 €, von Eva M.&slquo;s Lohn 280 € nicht als Einkommen angerechnet. Angerechnet werden also nur 1.386 € (1.976€ - 590€). Je nach Alter der Kinder hätten sie allein mit ihren Nettolöhnen (d.h. ohne Kindergeld) noch einen Alg II-Anspruch zwischen 143 und 283 €.
 
is ja wohl allen klar das der Harz IV-Satz lächerlich gering ist und dieser stark angehoben werden müßte.
BgE hat mehr Vorteile als Nachteile, also los machen! Noch vor dem nächsten Jahr im Bundestag sollen sie abstimmen :D
aber das wird wohl nix mit Wandel in Deutschland.....

"Stillstand in Deutschland" und das schon seit vielen Jahren......wäre schön wenn wirklich mal sinnvolle Neuerungen durchgeführt werden

(Rauchverbot abschaffen)
(Ladenöffnungszeiten sind noch vom Mittelalter)
Wiedereinführung der 13.Klasse an Gymnasien
Studiengebühr-Verbot wiedereinführen....usw..........
 
@Robert

Lies den Thread nochmals genau und dann erläutere uns doch bitte, noch nicht genannte, Vorteile des bGE.

Was hat jetzt das Rauchverbot mit dem Thema zu tun?
Bei nem bGE arbeitet aber keine Verkäuferin mehr, unabhängig von den Ladenöffnungszeiten. ;)

Solange es in der zweiten Klasse einer Grundschule das Fach "Gesunde Ernährung" anstatt von Mathe gibt, brauchen wir sogar 15 Jahre.

@Studiengebühr: d´accord aber OT.

MFG
 
walter08 schrieb:
d.h. du magst dein Job nicht,

Ich mag den Job, Leichte Arbeit, Viel Geld.
aber ich bin ein extrem Sparsamer Mensch,
Auch Arbeitslosengeld würde mir noch reichen aber das streichen die einem ja wenn man nix macht ;)

wäre das Geld Unverbindlich (wie beim bGe) würde ich vermutlich schon lange eine Ruhige Kugel schieben.

warum suchst du dir keinen neuen?
Könnte ich jeder Zeit, nur wie gesagt derzeit passt es.

Keshkau sagt in jedem 5. post das wir einen freien Arbeitsmarkt haben und so weiter.
Wirst du gezwungen zu Arbeiten?

denk dran, das es ne Menge Leute gibt, die deinen Job sehr gerne machen würden
Das Glaube ich gerne, aber zum Glück ist man im Jetzigen System in gewisser weise sicher und wird nicht nach Lust und Laune Raus geworfen.
 
OK, ich fasse zusammen:

Zitate florian:
Bei einem bGe werden alle gleich behandelt,
beim jetzigen System werden alle Gerecht behandelt
Ich mag den Job, Leichte Arbeit, Viel Geld.

ahja, schön für dich, was ich net versteh: wenn du so ein feines Los gezogen hast, wieso sollen es die anderen schlechter haben?

bei mir isses so: wenig Geld, dafür sparsame Arbeitszeiten, das kommt mir gelegen, weil ich echt faul bin, allerdings nicht ganz so faul, da ich eben trotzdem arbeiten geh (weil ich schon mal ne zeit lang ohne dastand, und das war auf Dauer net mehr lustig)

jedenfalls würde sich bei deinem Job wohl ein anderer finden ;) ich denk, das grade Leute mit Anhang eher motiviert sind, noch ein paar Kröten mehr zu haben, und da´s im GE weniger Stress gibt für alle, wirds wohl auch mehr Nachwuchs geben, glaub ich jedenfalls. (Kenne einige die sagen, sie können sich des schlicht net leisten, was total absurd ist, aber real.)
 
walter08 schrieb:
jedenfalls würde sich bei deinem Job wohl ein anderer finden ;) ich denk, das grade Leute mit Anhang eher motiviert sind, noch ein paar Kröten mehr zu haben, und da´s im GE weniger Stress gibt für alle, wirds wohl auch mehr Nachwuchs geben, glaub ich jedenfalls. (Kenne einige die sagen, sie können sich des schlicht net leisten, was total absurd ist, aber real.)

Also ich glaube es gibt doch krasse Unterschiede was das Bedürfnis nach Geld angeht. Kumpel von mir hat Familie mit zwei Erwachsenen, einem Baby und ein Einkommen von um 3.000 € netto inkl. Kindergeld..... und jammert weil er schließlich noch nen Auto abbezahlen und auf ein Haus ansparen muss. Die Frau arbeitet zwischendurch auch noch als Aushilfskraft auf 400 € Basis was hinzu für "Luxus" - halt bis das Baby in die Schule kommt.

Vorher hat er auch gedacht "och mit meinem Gehalt ist Nachwuchs kein Problem" und jetzt bereut er es, denn das Geld ist gegen Monatsende immer knapp und wie früher mal eben so den Pizza-Service ordern ist nicht mehr.

Bevor Stängerei kommt: Kumpel, seine Frau und ich haben alle erfolgreich studiert. ;)
 
Naja ich denke, dass ist immer auch die Frage von wo man kommt ...

Als ich mit dem Studium fertig war, ist die ersten Monate von dem Akademiker Gehalt richtig viel über geblieben, man wusste ja fast nicht wohin mit dem Geld. Doch nach und nach hat man seine Gewohnheiten angepasst und schaut bei den "kleinen" Dingen nicht mehr so aufs Geld (ne DVD ist schnell gekauft und auch bei Klamotten greift man schneller mal zu, ...)

Nach 2 Jahren denkt man sich dann: "Oh heute mit dem Gehalt noch Frau und Kind durchbringen, dass geht doch gar nicht"
 
NewUser schrieb:
Kumpel von mir hat Familie mit zwei Erwachsenen, einem Baby und ein Einkommen von um 3.000 € netto inkl. Kindergeld..... und jammert weil er schließlich noch nen Auto abbezahlen und auf ein Haus ansparen muss. Die Frau arbeitet zwischendurch auch noch als Aushilfskraft auf 400 € Basis was hinzu für "Luxus" - halt bis das Baby in die Schule kommt.

Man MUSS also auf ein Haus sparen? Und man MUSS ein Auto abbezahlen? Und man MUSS das alles zeitgleich machen? Wer sagt man muss ein Haus bauen? Wenn ich mirn Auto auf Pump kaufe und dann Probleme bekomme, die Raten zu zahlen, wars Auto vll ein wenig zu teuer? Vorallem wieso zeitgleich. bezahlt man erst das HAus und dann spart man auf ein Haus. Sorry, aber ich sehe da nur jemanden, der mit Geld nicht umgehen kann und alles auf einmal will.

Ebenso ist es mir absolut unverständlich, wieso die Frau daheim sein muss (bzw. 400 Eur Aushilfe), bis das Kind in der Schule ist. Wozu gibts Kindergärten? Wenn man die gegebenen Möglichkeiten nicht nutzen möchte, muss man die Konsequenzen auch tragen und dann nicht rummaulen, dass man zu wenig Geld hat.

Mir muss auchmal einer erklären, wo ihr die Motivation seht, wenn ich füt nix Geld bekomm. Dafür machen heute schon jede Menge Leute illegale Sachen und wenns dann legal ist, gehen die alle motiviert arbeiten? Oo Und wenn nachwuchs nur kommt, wenn keiner was macht, dann züchtet man sich auch ein arbeitsscheues Proletariat zusammen, denn Kinder, deren Eltern nie was gemacht haben, werden wohl kaum motiviert sein, arbeiten zu gehen. Das sieht man bereits heute an vielen Hartz4 Dynastien.
 
naja, ein GE löst viele Probleme, aber net alle, und wo Probleme auftauchen, muss man nach Lösungen schauen - in deinem beispiel ist das ja ein Problem, das im heutigen System entstanden ist, das kannst jetzt net dem GE vorwerfen, weil da ist es sogar möglich, das es leichter wird, an Arbeit ranzukommen, man waases nit.
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Ein Punkt, der mich fasziniert, ist die Vorstellung in einer weitestgehend kriminalitätsfreien Gesellschaft zu leben. Weil jeder, der Mist baut, fliegt raus ausm GE, da hilft kein Gejammer über ne schlechte Kindheit und blabla, so wie heute. Das ist doch zum kotzen wenn man liest, wie U-Bahn-Treter und Messerstecher einfach mit 08/15 - Strafen davon kommen, wenn überhaupt, das kanns doch net sein: Ein GE sind runde 9.000€ / Jahr, und ich sage, dass das die Leute diszipliniert, niemand wird mehr nen Handy "abziehen (hoho)", wenn er dafür soviel riskiert.
 
so ein schwachsinn. Du kriegst heute auch deine Sozialleistungen gekürzt wenn du Schwarzgeld machst und erwischst wirst. Und das einer gar nix mehr bekommt aufgrund illegalem Handeln widerspricht völlig der grundabsicherung. Zumal heute auch auf vieles sehr harte Strafen stehen und es hält vieles trotzdem nicht ab. und genauso wird es beim GE sein, denn durch illegales Handeln kann ich immer noch ein zig vielfaches davon haben. Wieso sollten sie dich Leute um 180 Grad verändern? Ein GE ist mit sicherheit nichtmal ansatzweise ein Beitrag zu einer kriminalitätsfreien gesellschaft. Das ist einfach naiv, sowas zu glauben. Das GE verursacht vorallem erstmal Probleme, nämlich das allergrößte, die Finanzierbarkeit. 80 Millionen Deutsche gibt es, davon sehe ich mindestens mal 1/3 als GE berechtigt. also ca. 27 Millionen, pro Person 9.000 EUR im Jahr macht 243 Milliarden jedes Jahr. Woher soll das kommen? Wenn daraus wiederum steuern gezahlt werden sollen ist es eh sinnlos, dann kann der Staat das Geld auch gleich behalten. Also ist dieses Geld steuerfrei. zumindest was direkte Steuern angeht. Arbeiten werden dann deutlich weniger, bzw. wie jetzt wird fleissig schwarz gearbeitet. Steuern werden also stark einbrechen. Das ganze ist absolut nicht finanzierbar.

Übrigens wird das Handy abziehen genauso weitergehen. denn von 9000 Eur/Jahr kann ich mir kein N95 oder Iphone leisten und das sind genau die Modelle, die jeder haben will. Und in der Altersklasse denkt doch noch keiner darüber nach, dass er sich damit die Zukunft verbaut, denn das tut er jetzt auch schon und es wird trotzdem gemacht.

Es macht auch keinen Sinn emotional darüber zu diskutieren. Wenn es ums GE geht, interessiert mich kein nach deiner Meinung nach zu wenig bestrafter U-bahn Prügler. Das hat nix mit dem Ge zu tun und würde auch bei einem GE System passieren.
 
Mustis schrieb:
Ebenso ist es mir absolut unverständlich, wieso die Frau daheim sein muss (bzw. 400 Eur Aushilfe), bis das Kind in der Schule ist. Wozu gibts Kindergärten?

Bei Antragsstellung für einen Krippenplatz/Kindergartenplatz wird man erstmal ernüchternd gefragt ob einer von den Elternteilen zu Hause ist.

Wir haben das damals mit "nein" beantwortet und mussten geschlagene 12 Monate trotzdem auf unseren Platz warten. Gut möglich wenn einer arbeitslos ist das man noch weiter nach hinten geschoben wird (so ist der Zustand zumindest in unserer Gegend) Frag mich nicht was man macht wenn man keine Oma zum aufpassen hat. Bei uns ist es so das man schon möglichst kurz nach der Geburt einen Antrag stellen muss.

Ein anderer Grund könnte sein das manche nicht das Geld aufbringen möchten ... ein Kleinkind unter 3 Jahren Vollzeitbetreuung da geht einen die Kinnlade runter was man dafür latzen muss im Monat. Jugendamt übernimmt die Kosten nur wenn man "sozial bedürftig" ist.

Zum Thema Kindergartenplatz und Probleme die sich dadurch ergeben könnten gab es im Netz auch mal so eine nette kleine erfundene Geschichte. Mal gucken ob ich sie später noch einmal finde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Relict schrieb:
Das ist auch gar nicht Ziel eines bGE, sondern einheitliche und bedingungslose Absicherung nach unten.

Die gibt es bereits. Wenn Du die monetaeren und Sachleistungen (also Mietzuschuesse etc) der sog. Hartz IV-Zahlungen siehst, naeherst Du Dich u. U. vierstelligen Betraegen an. Fuer nichts und wieder nichts. Das Problem ist nicht, dass es keine einheitliche Absicherung nach unten gibt - sie genuegt Dir bloss nicht.

Relict schrieb:
Kaum Einkommen -> Kaum Ausgaben -> kaum Einnahmen/ kaum Beschäftigung (und wenn vermehrt Niedriglöhne)

Nach Deiner "Logik" hat man also um so mehr Geld, je mehr man ausgibt ... ?

Relict schrieb:
Würde sich die Verteilung der Einkommen entgegenkommen, wird wieder mehr Nachfrage und Investition entstehen.

Einkommen muss primaer Entgelt bedeuten. Und Entgelt muss sich primaer an Leistung und Wertschoepfung ausrichten.

Relict schrieb:
Das hat man auch wieder mal gut an der Finanzkrise gesehen, wo "virtuelles Spekulationsgeld" durch reale Kapitalwerte gegenfinanziert wird. Doppelt abgezockt könnte man es auch nennen. Wo und wem fehlt es jetzt? Was ist daran vorteilhafter?

Die Kreditkrise nahm in den USA mit Immobiliendarlehen ihren Anfang. Banken haben bei minimaler Risikopruefung Darlehen an jeden Dahergelaufenen vergeben - und sich darauf verlassen, dass die Immobilienpreise weiter steigen wuerden. Jann der Darlehensnehmer zahlen: gut. Kann er es nicht: auch gut, weil man dann die inzwischen im Wert gestiegene Immobilie hat. Diese Blase ist implodiert und hat eine Sogwirkung auf andere Geldhaeuser gehabt. Bei den Kreditkarten aud Automobildarlehen sieht es aehnlich aus - nur dass diese Aspekte der Krise deutlich spuerbarere Auswirkungen auf das Konsumverhalten haben werden oder schon haben.

Exakt dasselbe wuerde im Falle eines bGe passieren - man verlaesst sich auf Dinge, die nicht eintreten (Bevoelkerung arbeitet, obwohl es objektiv nicht mehr noetig waere), bis die Blase platzt (Bevoelkerung stellt Arbeit ein).

keshkau schrieb:
Die Kernfrage ist einfach die: Wird man in eine Gesellschaft hineingeboren, in der man nichts mehr machen muss (wenn man nicht mag) und in der sich die Gesellschaft dann um einen kümmert? Das wäre nämlich eine der Möglichkeiten beim bGe.

Objektiv ist das laengst der Fall. Es gibt heute schon allenorten und auch hier im Forum nachlesbar eine das-zahlt-das-Amt-Mentalitaet - woher dieses Geld kommt, ist einem Teil X der Bevoelkerung schnuppe; vor dem Umstand, dass letztlich der arbeitende Nachbar es ist, der die Miete (mit)bezahlt, werden tapfer die Augen verschlossen und anstatt Danke zu sagen die Hoehe der Beschenkung reklamiert.

keshkau schrieb:
Der Sozialstaat bzw. die Solidargemeinschaft ist nur für den Notfall da, so wie es z. B. bei der Einführung des Rentensystems und der Arbeitslosenversicherung gedacht war. Man hat für sich selbst zu sorgen. Aber wenn man das nicht geht, springt der Staat im Falle der Bedürftigkeit ein, sonst nicht.

So sollte es auch tunlichst bleiben.

keshkau schrieb:
Wenn jemand auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Arbeit findet, kann er dennoch dazu beitragen, etwas für das Geld zu tun, das die Gemeinschaft ihm zur Verfügung stellt.

Ein Wunder, dass nicht schon wieder irgendwer windschiefe Vergleiche gezogen und "Reichsarbeitsdienst" gerufen hat.

Robert Neumann schrieb:
-keine Obdachlosen mehr

Wieviele Obdachlose gibt es heute in Deutschland? Was sind die Gruende fuer ihre Obdachlosigkeit? Muessen sie tatsaechlich obdachlos sein?

Robert Neumann schrieb:
-die Unterschicht ist praktisch nicht mehr vorhanden

Und die "Oberschicht" nicht mehr leistungsmotiviert.

Robert Neumann schrieb:
-deutliche Zunahme des Lebensstandards in Deutschland (vermutlich dann die höchste der Welt)

Die Lebensstandards in Deutschland sind auch heute schon lange nicht schlecht.

Robert Neumann schrieb:
-Zunahme der dringend benötigten Kaufkraft (die momentan sehr am schwächeln ist)

Die gern totgesagte Kaufkraft ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.

Robert Neumann schrieb:
Herr Lafontaine würde sich freuen :D

Der Oskar Lafontaine, der sich regelmaessig ueber verantwortungslose Manager in Rage redet, aber als Vorstandsmitglied der KfW nichts weiter zu seiner Entschuldigung vorzubringen wusste, als dass er nicht "ueber jedes Detail" informiert war und auch nicht "an allen Sitzungen teilnehmen" koenne?

Ich weiss nicht, ob sein Wohlbefinden einen solch hohen Stellenwert fuer mich hat.

Robert Neumann schrieb:
-finanzierbarkeit problematisch (Lösungsansätze liefert die Linkspartei)

Noe, tut sie nicht. Jedenfalls nicht da, wo sie in Regierungsverantwortung standen (Sachsen-Anhalt) oder stehen (Berlin).

Robert Neumann schrieb:
Der Stillstand in Deutschland ist ja kaum ertragbar.

Die Notwendigkeit von Arbeit abzuschaffen wird sicher nicht fuer irgendeine Art von Bewegung sorgen.
 
Mustis schrieb:
Man MUSS also auf ein Haus sparen? Und man MUSS ein Auto abbezahlen? Und man MUSS das alles zeitgleich machen? Wer sagt man muss ein Haus bauen? Wenn ich mirn Auto auf Pump kaufe und dann Probleme bekomme, die Raten zu zahlen, wars Auto vll ein wenig zu teuer? Vorallem wieso zeitgleich. bezahlt man erst das HAus und dann spart man auf ein Haus. Sorry, aber ich sehe da nur jemanden, der mit Geld nicht umgehen kann und alles auf einmal will.

Und da spricht Du im gleich mehrere Probleme an:

1) Wie soll er ohne PKW auf die Arbeit kommen? ÖPNV ist nicht als Consultant im SAP Bereich - die Kunden akzeptieren da niemanden der seine Arbeitszeiten nach Fahrplänen ausrichtet.

2) Wenn Du schon einem Hochschulabgänger absprichst irgendwann im Eigenheim zu sitzen braucht niemand mehr auf die Hochschule gehen. Und im nächsten Zug: warum sollte er für ein Leben wie ein Hauptschulabgänger von Hartz-IV überhaupt noch auf Arbeit gehen? Dann würde sich auch Punkt 1 erledigen.

Was Du da vom Stapel lässt ist "ein Hoch auf die Geldgeilen Millionäre" und "ein was wollt ihr niederen Arbeitnehmer".

Traurig daran ist nur, dass Du damit sogar noch mit auf einer Wellenlänge mit diesem Pack liegst - ich spreche da aus Erfahrung mit dem eigenen Arbeitgeber. Cheffe des Familienunternehmen hat nen dreistellen Millionenbetrag auf der hohen Kante (Privatvermögen), bezahlt externen Dienstleistern ohne mit der Wimper zu zucken 5.000 € am Tag für reine Dienstleistung und die eigenen "Sklaven" in der IT werden mit 2.000 € Brutto den Monat und wenn se brav waren mit 1.000 € Weihnachtsgeld abgespeist. Aber dann mal "als böser" Arbeitnehmer in den elektronischen Bundesanzeiger und die Geschäftsberichte gespickt -> Gewinn entspricht >10% vom fast eine Milliarde betragenden Umsatz.
 
1)
Ich hab ihm kein Auto abgesprochen. Ich habe lediglich bemerkt, dass das Auto wohl zu teuer war, wenn er kaum die Raten zahlen kann. Es ist zudem eine Vermutung.
2)Ja, ich wage es zu fragen, wieso jeder ein Eigenheim haben muss. Diese Vorstellung ist antiquitiert. Und wer nachwie vor glaubt, Hochschule ist ein Garant für hohes einkommen lebt ein paar Jahrzehnte zu spät. Bzw. Lehrer war noch nie ein Traumjob und war trotzdem mit enormen Ausbildungsansprüchen verknüpft. Intelligenz im Bereich Wissen zu erwerben muss nicht gleichbedeutend mit sozialer Intelligenz Hand in Hand gehen. Intelligenz ist kein Garant für Reichtum. Es ist hilfreich, aber mehr nicht. Deine Forderung ist also reichlich albern. Deine Verachtung fü Hauptschulabgänger ist übrigens keineswegs besser, als das was du dem geldgeilen Pack vorwirfst. Ich kenne Hauptschüler, die sich im Handwerk selbstständig gemacht haben und weitaus mehr verdienen als viele studierte. Weil das was sie können, können sie halt wirklich gut und sie waren bereit auch Risiken einzugehen. Bei dir lese ich eher heraus, dass einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen sollten, den man ist ja in der IT oder hat studiert...

Zu deinem letzten Absatz. Dann kündige und such dir einen Job, wo du deiner Meinung nach entsprechend fair für deine Leistungen entlohnt wirst. Aldi macht auch wahnsinnsgewinne und deswegen sollen die Kassierer/innen dort überdurchschnittlich viel verdienen? Ich mein, ein einfacher ITler, was macht der denn so tolles, dass er nicht jederzeit austauschbar ist? Die It Branche ist inzwischen reichlich überlaufen, entsprechend wenig wird die Arbeit entlohnt. Angebot und Nachfrage gelten auch für Jobs. Ich kann bei dir nur puren Neid rauslesen. Du bekommst zu wenig, der Chef zuviel. Wo sind die Begründungen für deine behauptungen? Hast du das unternehmerische Risiko zu tragen oder dein Chef? Machs es doch einfach genauso wie er, wenn es so verdammt einfach ist. Oder geh halt woanders hin. Wenn er so schlecht bezahlt und keiner will mehr für ihn schaffen, wird er schon mehr zahlen. Es gehören immer 2 dazu, die einen Arbeitsvertrag unterschreiben. er hat dich wohl kaum gezwungen.
 
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