Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Die Hersteller sollen sich nicht so einkacken.
Wenn alles gemacht wird was gemacht werden muss und das vernünftig ausgeführt wird durch eine Fachperson kann man das auch ins Serviceheft eintragen.
Was macht die Vertragswerkstatt denn mehr und besser? Außer mehr Geld zu nehmen. 300€ wären ja noch ok aber bei 700-1000€ für eine Inspektion mit Ölwechsel und ein paar Filtern hört der Spaß auf.

Auch bei Neuwagen.
 
Kulanz ist ja immer eine freiwillige Sache der Hersteller. Und da hörst du ja völlig verschiedene Dinge. In beide Richtungen. Gibt auch Leute, die haben bei einem älteren Fahrzeug mit höherer Laufleistung noch eine großzügige Kulanz bekommen.
Kulanzanfragen über das Autohaus bzw einfach über deren System werden übrigens meistens sowieso abgelehnt. Da muss man schon persönlich hinterher. Ist natürlich auch wieder mit Aufwand verbunden.
Voraussetzung für Kulanz ist aber sowieso, dass man mit jedem Service bei deren Vertragswerkstätten war.
Aber das dürfte bei anderen Herstellern auch nicht anders sein.
 
Das ist das blöde.
Wenn man ständig zur Vertragswerkstatt fährt und viel Geld ausgibt, und am Ende doch was ist, hat man vielleicht Glück, wenn das auf Kulanz repariert wird.
Wenn nicht, dann hätte man sich das auch sparen können.
Und so lange es da keine Garantien gibt sondern es von der Tageslaune des Sachbearbeiters abhängig ist, kann man sich auf gar nichts verlassen.
 
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Glaube, bei der Rostgarantie bei BMW (12 Jahre?) gehts auch ohne Serviceheft, wenn man dran bleibt. Denn Rost hat ja nichts mit technischem Service zu tun, auch wenn manch ein Autohaus/Sachbearbeiter das gern so hätte.
Vom Lesen her kenn ich das zumindest so. Man wird ohne Serviceheft erstmal abgewimmelt, bleibt man dran und nervt die genug, klappts irgendwann.
 
Es soll auch Hersteller geben, die sich bei Garantiefällen innerhalb der Werksgarantie querstellen. So angeblich der Fall bei Hyundai und der Qualität des Gestühls beim i30N oder auch bei der 7-jährigen Garantie bei KIA. Eh klar, irgendwoher muss das Geld ja kommen. Das ist vergleichbar mit der Praxis von Airlines ihre Flüge zu überbuchen.
Ich hab in den vergangenen Jahren gelernt wie wichtig es ist den Leuten gehörig auf den Sack zu gehen :D Das verursacht oft Kosten und Mühen die sich Firmen - und vor allem die Sachbearbeiter selbst - sparen wollen.
 
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@Scheitel
Das sind wieder so Sonderfälle. Die Mobilitätsgarantie bleibt auch erhalten, wenn das Auto regelmäßig gewartet wird und auch, wenn es woanders gestempelt wurde. Ist zumindest bei Audi so.
Bei den Sterkettenproblemen bei vielen BMW Vierzylinder gab es die großzügige Kulanz auch quasi für jeden Kunden, egal ob Wartung bei BMW oder woanders. Musste nur gestempelt sein, meine ich.
 
Marcel55 schrieb:
Das sind die schlimmsten. Die verhalten sich oft so als müssten sie das aus eigener Tasche zahlen.
Und das überall...
Das tun sie ja gewissermaßen auch. Diese Mitarbeiter sind oft leistungsgerecht entlohnt. Das macht ja auch Sinn, als Versicherer willst du ja Mitarbeiter, die ein Interesse daran haben dir diese Angelegenheiten und Kosten vom Hals zu halten.
 
floq0r schrieb:
oder auch bei der 7-jährigen Garantie bei KIA. Eh klar, irgendwoher muss das Geld ja kommen.

Da gibt es eben aber auch Gegenbeispiele ... z. B. ein Kia Rio, der nach 6 Jahren auf Garantie noch einen komplett neuen Motor bekommen hat, ohne jegliches Zucken des Herstellers.

Etwas vorsichtig sein muss man bei Anschlussgarantien. Bei Werksgarantien gibt es ja das schöne EU-Urteil?, dass man ja auch in anderen Werkstätten (nach Herstellervorgaben) den Service machen kann und man trotzdem die Garantie in Anspruch nehmen kann (klar ... muss man alles beweisen, was relativ schwer wird, wenn nur ein Spruch auf der Rechnung steht, man aber nichts in der Hand hat).

Bei den Anschlussgarantien sind die Hersteller da m. E. nicht mehr dran gebunden und können da als Bedingung reinschreiben was sie wollen ... z. B. eben auch Wartung in einem Fachbetrieb der Marke.
 
Ich denke die Abwägung seitens des Herstellers läuft - so wie alles andere auch - auf eine Kosten-Nutzen-Abwägung hinaus:
Wie hoch sind die entstehenden Kosten?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Schadens (Image, Umfragewerte/Kundenzufriedenheit) und wie hoch fällt dieser Schaden aus?

Ein kaputter Motor ist ein kaputter Motor.
Ein aufgescheuerter Sitz ist möglicherweise ein subjektives Problem, da lassen sich manche schon mit einem gratis Service besänftigen, andere streiten durch die Instanzen und wollen Wandlung.
 
@DaMoffi
Ich würde innerhalb der Garantie - dabei ungeachtet, ob es Werks- oder Anschlussgarantie ist - schon genau auf die Vorgaben in den AGB achten. Wenn die Garantie z.B. ausschließlich dann greift, wenn die Inspektionen ausschließlich beim Vertragshändler gemacht werden dürfen, dann muss man sich da wohl oder übel dran halten (wobei es auch hier interessant wäre, ob das mit Recht auf Reparatur und Marktwirtschaft rechtlich überhaupt vereinbar wäre).

Nach der Garantie:
Standard-Inspektion bei der freien und freundlichen Werkstatt um die Ecke machen, oder sogar privat selber machen (lassen). Auf das Scheckheft schaut bei nem normalen PKW eigentlich niemand mehr nach so langer Zeit. Das mag bei nem Jungen gebrauchten mit 4-5 Jahren Alter noch interessant sein, jedoch nicht, wenn das Auto bereits 10 oder mehr Jahre auf dem Buckel hat.
 
Kommt doch stark auf das Auto an, ob nach dem Scheckheft gefragt wird. Und natürlich auf den Interessenten :D
Manche meinen ja, dass selbst ein 15 Jahre altes Auto noch durchweg bei der Vertragswerkstatt gestempelt sein muss.
 
DJMadMax schrieb:
@DaMoffi
Ich würde innerhalb der Garantie - dabei ungeachtet, ob es Werks- oder Anschlussgarantie ist - schon genau auf die Vorgaben in den AGB achten. Wenn die Garantie z.B. ausschließlich dann greift, wenn die Inspektionen ausschließlich beim Vertragshändler gemacht werden dürfen, dann muss man sich da wohl oder übel dran halten (wobei es auch hier interessant wäre, ob das mit Recht auf Reparatur und Marktwirtschaft rechtlich überhaupt vereinbar wäre).

Genau diese Garantiebeschränkung mit der Wartung in einer Vertragswerkstatt haben die Richter ja für ungültig erklärt (Urteil VIII ZR 206/12) ... von daher sollte das nirgends mehr drin stehen.
Im letzten Video der Autodoktoren (dieses Inspektionsvideo) haben sie ja das Serviceheft von Kia gezeigt, wo genau dieser Passus von Kia mit einem allgemeineren überklebt wurde.

Trotzdem wird mein Auto in den 5 Jahren Garantie auch nur den Vertragshändler sehen.
Natürlich mit Kostenvoranschläge von mehreren in der Gegend...gibt ja zum Glück nicht nur einen.
 
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Also bei dem DSG aus dem BJ ~2010 sollte unbedingt alle 60.000 km ein Ölwechsel durchgeführt werden.

Alles was am DSG kaputt gehen kann, kann sehr schnell ein Loch in das Portmonee reißen.
Die ganzen Ölwechselintervalle sind ja nicht umsonst vom Hersteller angegeben.
Steht das Auto in der Garage?

Andernfalls ist ein Verkauf keine Option? Ich meine du brauchst es eh nicht und bist auch nicht gewillt es zu pflegen.
Und bis zum Jahr 2025 wird dir der Golf ohne jegliche Wartung nicht halten bzw. nicht mal den TÜV bekommen.
 
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1FUX schrieb:
Andernfalls ist ein Verkauf keine Option? Ich meine du brauchst es eh nicht
Trugschluss

Bloß weil ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und selten auf Wochenendausflüge gehe heißt nicht, das ich kein Auto brauche. Die 5000 km geschätzte Jahresleistung sind nicht von nirgends.

Ab und zu brauch ich's halt doch - und oft genug dass es sich preislich (und vom Aufwand) gegenüber z.B. Mietwagen lohnt.


1FUX schrieb:
und bist auch nicht gewillt es zu pflegen.
Falsch, sonst würde ich ja nicht fragen, sondern einfach nichts machen.

Aber ich bin nicht gewillt, teure VW-Partnerwerkstätten zu nutzen wenn es mir keinen Vorteil bietet.
 
Rickmer schrieb:
Aber ich bin nicht gewillt, teure VW-Partnerwerkstätten zu nutzen wenn es mir keinen Vorteil bietet.

Das ist auch okay so. Das Auto ist BJ 2009. Wenn du das im Jahr 2025 verkaufen willst, ist es wurscht, ob der nur bei VW war. Suche dir einen KFZ-Meisterbetrieb, oder eine vertrauenswürdige freie Werkstatt und lasse dort die Arbeiten erledigen.

DaMoffi schrieb:
Hier im speziellen Fall geht es aber um das trockene 7-Gang-DSG im Golf Plus ... wird da schwierig mit einem Ölwechsel.
Gut, habe erst jetzt gesehen, dass es das 7-Gang ist.
 
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7-Gang DSG ungleich 7-Gang DSG ;)
Es gibt auch die DQ500 und DL501, die wiederum einen Ölwechsel brauchen, da Nasskupplung.
 
Wir hatten doch vor Kurzem das Thema betreffend Fahrzeugsicherheit und Kleinwagen vs. größere, ältere Limousinen.

Ich will nicht sagen, dass ich meine Aussagen nun komplett revidieren möchte, aber ein aktuelles Beispiel zeigt doch schön, was die moderne Fahrzeugtechnik mittlerweile hergibt.

Crash.jpg

Folgender Sachverhalt:
Zwei Fahrzeuge prallten gestern auf einer Landstraße in einer Kurve frontal aufeinander - den Fahrzeugwracks nach zu urteilen schien dies auch ohne Overlap - also nahezu mittig frontal - geschehen zu sein.

Die Rede im Bericht ist von einem 62-Jährigen (der leider verstorben ist) sowie einem schwerverletzten 19-Jährigen.

Meinerseits REINE MUTMAßUNG: Ich denke, der 19-Jährige saß im weißen Kleinwagen (kann wer erkennen, was das war?!) und der ältere Herr im Audi - soll kein Klischee bedienen, ist aber statistisch wahrscheinlicher.

Man sieht, dass der weiße Kleinwagen neueren Baujahrs zu sein scheint, während der Audi wohl schon etwas älter ist.

Ich will jetzt NICHT sagen, dass der Audi-Fahrer um's Leben kam, weil sein Auto zu alt war, aber man sieht folgendes schön im Foto:

Obwohl der Audi deutlich mehr Karosserie bietet und wohl auch mehr Bauteile im Motorraum verteilt hat, so musste bei ihm das komplette Dach abgeschnitten werden, da wohl die gesamte Karosserie so verformt war, dass die Türen sich nicht mehr komplett öffnen ließen, wohingegen beim weißen Fahrzeug die A-Säulen sowie die Türholme noch komplett intakt waren.

Kann denn jemand erkennen, um welches Modell es sich bei dem weißen Fahrzeug handelt?

EDIT: Wurde als Punto Evo entlarvt.
 
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