dominion1 schrieb:
a) die Toleranzen sukzessive immer weiter heruntergeschraubt wurden.
Früher wurde innerorts erst ab 65 km/h geblitzt. Das ist sinnvoll, denn einen Unterschied zwischen 50 und 65 km/h sollte jeder Fahrer bemerken können.
Inzwischen wird bereits ab 57 km/h geblitzt. Bei heutigen schnelleren und / oder geräuschgedämmten Fahrzeugen kann der Fahrer ohne Blick auf das Tacho den Unterschied gar nicht mehr wahrnehmen. Und man kann nicht ständig das Tacho überprüfen, dafür sorgt bereits das Verkehrsaufkommen und der Schilderwald;
vllt täusche ich mich auch, aber hängt die senkung der toleranz nicht auch (teilweise) mit der verbesserung der messgeräte zusammen. die neuen sind genauer als die alten. vergleichweise mit den autos, deren anzeige vor 15 jahren war weniger exakt als die heutigen. zumindest hab ich bei den autos diese erfahrung gemacht.
ich finde, ein autofahrer sollte seine geschwindigkeit stets im blick haben. wer nicht herr seiner geschwindigkeit ist, hat nicht die komplette kontrolle. +/- 3km/h darf es schwanken, bei grösseren differenzen ist ein fragezeichen zu stellen. mag sein, dass der schilderwald mehr schadet als nutzt, aber das ist für mich keine ausrede.
dominion1 schrieb:
b) 50 km/h innerorts nicht mehr zeitgemäß sind.
Bei den heutigen Fahrzeugen sollte man auf Hauptstraßen 70 km/h, auf allen Nebenstraßen 30 km/h zulassen;
ich würd bei situationsbedingt bleiben. ist natürlich ein äusserst dehnbarer begriff, das ist mir klar, aber eine allgemeine generalisierung ist mir persönlich nicht so recht. wenn ich da an die hauptstrassen, die durch ein dorf verlaufen, denke, sind mir 70km/h doch etwas zu schnell.
dominion1 schrieb:
c) viele Geschwindigkeitsbeschränkungen völlig sinnfrei, ja willkürlich sind (besonders das Argument des Lärmschutzes regt mich immer wieder auf);
das stimmt, es gibt stellen, die man echt hinterfragt. böse zungen behaupten z.b. in der stadt, dass es dort bald nur noch dreissiger zonen werden gibt. hoffentlich nicht.^^
dominion1 schrieb:
d) viele Kommunen, nur um Geld zu sparen, anstatt dringend fälliger Straßenarbeiten lieber das Tempo drosseln und so die Zeit der Bürger vergeuden. Anmaßend finde ich so etwas.
schwierig zu sagen, ob das überall zutrifft. sicher nicht haltlos, aber auf jede gemeinde kann das nicht zutreffen. da ich keinen dunst, über die wirtschaftliche lage der deutschen gemeinden habe, lasse ich hier mal die finger still.
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