Bundestagswahl 2009

Was werdet ihr wählen

  • CDU/CSU

    Stimmen: 114 11,0%
  • SPD

    Stimmen: 98 9,5%
  • FDP

    Stimmen: 200 19,3%
  • Bündnis '90/Die Grünen

    Stimmen: 98 9,5%
  • Die Linke

    Stimmen: 114 11,0%
  • NPD

    Stimmen: 53 5,1%
  • andere

    Stimmen: 225 21,7%
  • Ich gehe nicht zur Wahl.

    Stimmen: 85 8,2%
  • Ich wähle absichtlich ungültig.

    Stimmen: 50 4,8%

  • Umfrageteilnehmer
    1.037
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wer über die zukünftige Energieversorgung mitentscheiden will muss zumindest mal zur wahl gehen. Schwarz-Gelb mit Atomenergie, soviel ist sicher.

auf www.diedemokratiebotschafter.de kann sich auch jeder einsetzen, dass braunes Gedankengut nicht in die Parlamente kommt.
 
RyoBerlin schrieb:
Komplettzitat entfernt *klick*

Atomenergie wirkt sich eben viel weniger auf die Umwelt auf und gezielt gelagert kommt es auch kaum in die Biosphäre.
Ein Atomkraftwerk ist da deutlich weniger belastend für die Umwelt, also z.B. ein Kohlekraftwerk oder Offshore-Anlagen welche sicher über die Küsten ziehen.
Zumal sich mit der Anmerkung auf Globales denken nicht raus reden kann.
Wir müssen zuerst ein mal an uns denken, bis wir Global denken können und Fakt ist, das Deutschland von den unsauberen Energien Kohle, Gas und Atomenergie sehr abhängig ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.)
Ich hasse meine Maus :D

nochmal anders

Atomenergie ist nicht Sauberer als Kohle...
Die Halbwertzeit von Atommüll beträgt ca. 10.000 Jahre !

Störfälle haben wir zur genüge in diesem Land... möchtest du strahlenverseuchtes Trinkwasser trinken (siehe Meldung von heute bzgl. 10% mehr Wassereinbruch im Endlager in Sachsen ....)

Die Aussage das Atommüll weniger die Umwelt belastet ist Blödsinn.


Ausserdem sollte man veraltete Technologien nicht mit veralteten Technologien vergleichen...

An Uns denken ja das glaubich auch bald.. bloß nicht an unsere Kinder denken nur an MICH MICH MICH .. werd schon kein verseuchtes Wasser in meiner Lebenszeit haben oder ein AKW Unfall nee haben die später das PRoblem MIR egal ich denk erst an MICH

Falsche Denkweise finde ich...

Und BioGas ist nicht unsauber...


PS: was das CO2 Problem angeht, da gibts Filtermöglichkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
e-ding schrieb:
Mal ganz kurz:
Gierige kleine Häuslebauer und Banken, die die entsprechenden Kredite gewährt haben ...
Die waren nicht "gierig", imho sollte das Wort "Gier" mal zum Unwort des Jahres vorgeschlagen werden. Bist du gierig, wenn du eine Kiste Karotten für 3 Euro kaufst, weil sie angeboten wird? Mn kann von der staatlichen Hauskreditförderung halten, was man will, aber man muss doch mal festhalten, dass solche Förderungen von Investitionen (egal ob Investition in ein Eigenheim oder investitionen in den kapitalmarkt usw.) auf der Welt zu Hauf existieren - ich sag nur mal Stichwort "Anlage KAP/AUS" - und das allein nun einfach kein Grund für eine Krise ist. Ich sags nochmal: Die Kredite waren ursprünglich nicht schädlich und absolut korrekt kalkuliert, weil sie mit der staatlichen Förderung bei jeder bank, die solche Kredite abschloss, unterm Strich profitabel waren. Der Grund für die Krise ist nicht, dass Hochrisikoprodukte existieren - denn wenn man hohes Risiko kalkuliert kann man ein genauso sicheres Geschäft machen wie mit Bundesschatzbriefen, siehe "Handy ohne Schufa" - sondern dass irgendwelche Rating-Agenturen Hochrisikoprodukte zu Nidriegriskoprodukten umgestuft hatten. Die Banken, die die Kredite verkauft haben, müssen auch nicht zwangsläufig gierig gewesen sein, sicher irgendjemand wars möglicherweise, jemand bei den Rating-Agenturen vielleicht, weil deren Fehler einfach ziemlich krass ist, der Preis wird ja nicht vom Verkäufer einfach festgesetzt, sondern es findet ein Austausch zwischen Angebot und Nachfrage statt - dass man zu dem höchsten Preis verkauft, der geboten wird, ist nicht "gierig", sondern völlig normal - jeder eBay-User machts genauso, noch nie hat sich jemand beschwert, dass er an den Höchstbieter verkaufen muss und nicht einfach an jemanden, der nur halbsoviel geboten hat, verkaufen kann.

Die Häuslebauerförderung wurde von Bush übrigens auch nur geringfügig ausgebaut, diese Förderung an sich war bereits Bestandteil des New Deal nach der Krise von 1929.

Also das Problem der aktuellen Krise umrissen: Rating-Agenturen haben VW Fox' als Lamborghini ausgewiesen, Investoren in aler Welt haben massenhaft gekauft und damit den Preis in die Höhe getrieben, weil 12.000 Euro für einen Lamborghini so billig ist, irgendwann haben sie ihre "Lamborghinis" für 80.000 Euro gekauft und sind eben daran zerbrochen, dass sie dafür nur einen VW Fox bekommen hatten. Wer ist schuld? Der VW Fox Verkäufer, weil er seinen VW Fox auch noch für die gebotenen 80.000 Euro verkauft hat? Der Käufer, der 80.000 Euro für eine Lamborghini bezahlt hat? Oder nicht doch ganz eindeutig und auch einseitig der, der in die VW Fox Auktion geschrieben hat: "Sie bieten auf einen nagelneuen Lamborghini"? Und das sind die rating-Agenturen und weder die HomeLoans-Banken in den USA noch die Investoren aus aller Welt. ;)
 
Es geht doch nicht nur darum ob Atomenergie gefährlicher, sauber ist als Kohle

Schau doch mal wo die Kohle von Heute her kommt

und was es kosten würde wenn man sie hier wieder fördern würde



Es geht doch auch darum das man (Deutschland und EU) eine Gewisse Unabhängigkeit bewahren will

Und nicht Energiepolitisch abhängig ist von 1 bis 2 Staaten

Russland -> Gas

China -> Kohle

Man sieht ja wie die Russen ihre Macht damit ausspielen (siehe Ukraine die Hängen zu fast 100% am Russischen Gas)


Mir ist es lieber das wir Energie Politisch Unabhängig sind
und nicht ständig dem Mafia Russland und dem Kommunistischen China Zugeständnise geben müssen, nur damit wir unser Gas und Kohle bekommen.
 
Bei Atomenergie kann man über vieles Streiten, aber das Urproblem ist doch der anfallende Atommüll.

AKW's produzieren höchst gefährliche Abfallstoffe die nicht mit anderem Sondermüll zu vergleichen sind. Dass Atommüll sehr übles Zeug ist ist ja wohl auch jedem klar.

Kohlekraftwerke, oder auch gerne "Klimakiller" genannt, produzieren "gefährliche" Treibhausgase und fügen der Umwelt erheblichen Schaden zu (siehe Klimawandel). Man versucht zwar etwas herauszufiltern, jedoch gehen einfach extrem viele schädliche Gase einfach in die Umwelt und zeigen uns auch zeitnah die Folgen von dieser Umweltverpestung. Heutzutage muss man davon ausgehen, dass wir es nicht schaffen werden, diese Folgen rückgängig zu machen. Man kann allerdings, zumindestens theoretisch, sehr gut gegen die Treibhausgase vorgehen.
Guckt man sich Atommüll an, ist dieser jedoch sicher um ein vielfaches gefährlicher als die schon "gefährlichen Treibhausgase". Atommüll können wir nicht einfach in die Umwelt geben und hoffen, dass die Folgen nicht spürbar sind. Es gibt auch momentan keine Aussicht auf irgendwelche Techniken, die uns helfen den Atommüll definitv loszuwerden - im Sinne von einer Möglichkeit Atommüll so zu bearbeiten, dass er bedenkenlos in die Umwelt zurückgeführt werden kann. Unsere einzige Möglichkeit ist, diesen Müll zu sammeln. Richtig problematisch an der Atomtechnik ist natürlich, dass man diese Abfallprodukte nicht nur sammeln muss, sondern sie aufwendig lagern muss - und zwar 1000ende Jahre. Ganz ehrlich: Wie sinnvoll kann eine Technik sein, die Abfallprodukte abwirft, die hochgradig gefährlich sind und deren Lagerung für 1000ende Jahre gewährleistet sein muss. Hierzu habe ich noch nie sinnvolle Gegenargumente gehört.

Und die Lösung für das Lagerungsproblem: Wir suchen nen alten Bergstollen, den wir nach Befüllung verschließen und vergessen. Ein Endlager. Nach dem Motto: Müll vergraben, Problem beseitigt. Ist das Verbuddeln von einem der gefährlichsten Abfallstoffe wirklich eine Lösung? Und wie soll man eine sichere Lagerung über 1000ende Jahre gewährleisten? Man bekommt ja noch nichtmal (in einem ganz und gar nicht optimalen Bergwerk) gering bis mittelstark strahlenden Abfall über 50 Jahre gelagert und ist der Meinung, dass man nur durch ein Bergwerk mit besseren Rahmenbedingungen eine Lagerung über mehrere tausend Jahre sichern kann? Das redet man sich doch nur ein um an der Problematik vorbei zu kommen, was man mit dem Atommüll macht. Sucht euch mal die entsprechenden Halbwertszeiten raus (Halbwertszeiten!) und überlegt, was in dieser Zeitspanne bis zum heutigen Tag alles passiert ist und wie die Welt sich verändert hat. Da kann man doch nicht behaupten heute sicherstellen zu können Atommüll über diese unkontrollierbare Zeitspanne sicher lagern zu können.

Wir haben anscheinend die Wahl zwischen Technologien, die durch ihre Abfallprodukte sofort unsere Umwelt (zu stark) belastet und einer Technologie, die über eine unvorstellbar lange Zeitspanne die Gefahr auf um ein Vielfaches schlimmere Folgen bedeutet. Sei dies durch benötigte Sanierungsarbeiten von angeblichen Endlagern (nicht nur in Deutschland, sondern vorallem in viel ärmeren Ländern), die durch die hohen Kosten jeglichen Kostenvorteil von Atomkraft zunichte machen oder bis hin zum schlimmsten Szenario einer unvorstellbar großen Umweltkatastrophe gegen die der Klimawandel gradezu harmlos ist.

Was ich anhand dieser Tatsache nicht verstehe ist nochnichtmal, dass man Atomstrom gegenüber Kohle favorisiert, sondern dass man nicht noch viel stärker an neuen Energie forscht als man es bisher tut, denn momentan wirkt die Auswahl die wir haben wie die Auswahl zwischen ner Autobahnfahrt mit verbunden Augen und einem sicheren Crash ins Stauende mit 100 km/h.


@MrPsst: Ich schaue jeden Tag in das Loch, aus dem die Holzkohle für 3 Kraftwerke in meiner Umgebung gehohlt wird. Ich würde gerne sehen, wie die Kohlemengen, die hier gefördert werden wirtschaftlich von China importiert werden. Andersherum würde ich gern mal sehen wo du hier in Deutschland noch eine in Betrieb stehende Uranförderung findest.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MountWalker

Na vielleicht war Gier das falsche Wort. Habs auch sehr verkürzt ausgedrückt. Das Problem war natürlich die Vergabe von Krediten mit hohen Adressausfallrisiken, die nur mit niedrigen Zinsen funtionierten. Ein dünner Faden, gerade ohne Zinsbindung. Die Förderung spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle. Was passiert, wenn die Zinsen anziehen, haben wir gesehen. Solch einen Kreditmarkt gibt es in Deutschland allerdings nicht (Basel II).
Wir haben zwar hohe Anforderungen und Regelungen in Bezug auf eine direkte Kreditvergabe, jedoch keine Regelungen die die Investition in solche Papiere steuert.

Das Problem mit den Ratingagentueren hast Du beschrieben, ist aber nicht das Kernproblem gewesen, schon eher die Wertentwicklung der Papiere.

Der Fehler war schlicht das miserable Risikomanagement der Investoren. Die haben einfach die Katze im Sack gekauft.

Mir ist aber noch immer nicht ganz klar, was das jetzt ganz speziell mit der FDP zu tun haben soll?

MFG
 
Atommüll kann man ja wiederaufbereiten
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiederaufarbeitung#Argumente_f.C3.BCr_die_Wiederaufarbeitung
wir nicht gemacht, weil es ideologisch einigen leuten nicht in den kram passt. da wurde massive kampagnen gefahren, man darf doch sowas mal grundsätzlich in frage stellen. ich leg mich da auch nicht fest, weil ich nicht alle argumente kenne. das problem ist doch, das es nur auf rein ideologischer basis diskutiert wird, wünschen würde ich mir nachvollziehbare argumente


es geht um risikobewertung. ein atomkraftwerk braucht z.b. jede menge kühlwasser. das bedeutet, im sommer werden immer welche abgeschaltet oder runtergefahren, ist natürlich blöd.
aber wenn man sich vorstellt man baut offshore windkraftanlagen ins meer, da kann auch alles mögliche passieren, ein heftiger winter und die dinger sind kaputt z.b.
also am besten ist es, wenn man möglichst ne vielfalt hat, um weitestgehend sich abzusichern.

ich glaub net, das wir hier uns komplett von sonne+wind versorgen können. jedenfalls nicht mit der heutigen technik, und innerhalb der nächsten paar jahre, das dauert noch ne weile.
 
AeS schrieb:
Windränder sind aber schon in einem unmittelbaren Umkreis sehr laut, hier im Norden werden recht viele davon verbaut.

Eine Hauptstraße und andere mittel bis stark befahrene Straßen sind auch sehr laut, ganz zu Schweigen von der Feinstaubbelastung. Man regt sich zwar über Windräder auf, Straßenverkehr wird akzeptiert oder wie? ^^

AeS schrieb:
Atomenergie wirkt sich eben viel weniger auf die Umwelt auf und gezielt gelagert kommt es auch kaum in die Biosphäre.
Ein Atomkraftwerk ist da deutlich weniger belastend für die Umwelt, also z.B. ein Kohlekraftwerk oder Offshore-Anlagen welche sicher über die Küsten ziehen.

Ein Atomkraftwerk brauch ja auch nicht unmengen an Kühlwasser und holt sich dies auch nicht von einem naheliegenden großen Fluß und in Deutschlands Hitzesommern (2003 z.B.) mussten ja auch nicht fast alle Atomkraftwerke auf Sparflamme laufen (seltsam das wir trotzdem Strom hatten), weil die Flüße nicht genug Wasser führten ... :rolleyes:
Da ist also nicht nur der Gesichtspunkt Endlagerung, wie, würde man auf betriebswirtschafliche Rechnung einen Wert legen, die Lagerkosten ins unendliche ausweisen würde (und betriebswirtschaftlich besteht ein bedeutender Unterschied zwischen 1000 oder 1300 Behälter) sondern auch der Punkt wie man eine Kühlung garantieren kann. Wir wissen nicht was sich Wetterseits und im Klima tut.
Es ist also richtig Erneuerbare Energien voranzutreiben und sei es auch mal konsequent - was man z.B. bei der Schadstoffbegrenzung und Verbrauch bei Autos nicht getan hat, manchmal muss es schmerzen um Aktivismus und Alternativen anzuregen.
Funktioniert nicht? Wie sonst hat man es 60ern nach so kurzer Zeit geschafft in den Weltraum zu kommen und auf den Mond zu landen? Durch einen massiven Wettstreit, weil man dazu gezwungen wurde.
 
walter09 schrieb:
ich glaub net, das wir hier uns komplett von sonne+wind versorgen können. jedenfalls nicht mit der heutigen technik, und innerhalb der nächsten paar jahre, das dauert noch ne weile.

Ja das dürfte noch 20-60 Jahre dauern.

Aber Du hast Wasser und BioGas vergessen.

Umstritten sind auch die radioaktiven Ableitungen ins Meer, insbesondere aus den europäischen Anlagen Sellafield und La Hague. Während nach Aussage von Umweltschützern wie beispielsweise Greenpeace die Ableitungen zu einer unzulässigen Verschmutzung der Meere und über die Nahrungskette zu einer Strahlenbelastung der Bevölkerung führen, verweisen die Betreiber auf die Einhaltung der Grenzwerte und die geringen radiologischen Auswirkungen für den Menschen.

Iegitt... ich glaub ich sollte weniger Fisch essen :D
 
[dies nur in aller Kürze, hab derzeit wenig Zeit] ;)

Vorab: Das Folgende soll kein Appell für eine unbegrenzte Nutzung von Atomstrom sein.

JEDE Partei in Deutschland ist für die Weiterentwicklung und den Ausbau erneuerbarer Energien, sie vertreten nur unterschiedliche Modelle. Wichtig dabei ist, darauf zu achten, was realisierbar ist; desweiteren ist unbedingt darauf zu achten, dass wir uns auf keinen Fall abhängig von ausländischen Stromimporten machen (die Begründung wäre jetzt zu langwierig, dazu vll später mehr).

Wenn man das Problem der Gefahr eines gravierenden Zwischenfalls (in Deutschland nahezu undenkbar) und der (End-) Lagerung des Atommülls mal kurz ausklammert, ist Atomstrom sogar absolut sauber und umweltfreundlich. Der Klimawandel hingegen ist ein Problem, das absolut akut ist und das zu unvorstellbaren Klimakatastrophen führen WIRD, wenn dem nicht nachhaltig und sofort entgegengewirkt wird (man denke an die Folgen eines versiegenden Golfstroms, auch dazu vll später mehr).

Nun zu der Frage des Umgangs mit dem Atommüll:

GrambleX schrieb:
Wie sinnvoll kann eine Technik sein, die Abfallprodukte abwirft, die hochgradig gefährlich sind und deren Lagerung für 1000ende Jahre gewährleistet sein muss. Hierzu habe ich noch nie sinnvolle Gegenargumente gehört.

Es gibt eines. Das Problem ist, dass dies mit der derzeitigen Technik nicht umsetzbar ist:
Unsere Sonne.

Sobald die Raumfahrttechnik so weit fortgeschritten ist, dass sie auf erdölbasierende Antriebstechnologien verzichten kann und energieeffiziente Antriebe entwickelt wurden, die die Erdanziehung (wie gesagt effizient) überwinden können, wäre das Problem der Endlagerung gelöst (weil dann keine Lagerung mehr nötig wäre). Die Sonne kann durch Atommüll keinen Schaden nehmen, sie ist selbst ein riesiger, natürlicher nuklearer Reaktor.
Es ist zu beachten, dass (fast) nur die Überwindung der Erdanziehung das Problem ist, einmal im Weltraum angelangt müsste die Trägerplattform lediglich beschleunigt werden und Flugbahnangleichungen ermöglichen (Verhinderung dessen, dass der Müll in eine Umlaufbahn einschwenkt).

Mit auf Erdöl basierenden Antriebssystemen ist das selbstverständlich völlig unmöglich. Es stellt sich die Frage, wie lange es dauern wird, bis derartige Technologien zur Verfügung stehen. Dies können 200, 500 oder gar 1000 Jahre sein, mehr halte ich für unrealistisch. Denn es ist zu beachten, dass - sofern die Raumfahrt weiter existieren soll - entsprechende Systeme entwickelt werden müssen. In 500 Jahren wird kein Erdöl mehr für solche Zwecke zur Verfügung stehen. Es geht also darum, bis zu diesem Zeitpunkt eine möglichst sichere Lagerung des Atommülls zu gewährleisten (und das ist durchaus möglich).

Meine Darstellung ist zwar stark vereinfacht, eine "Star Trek-Vision" ist sie jedoch ganz sicher nicht.

MfG,
Dominion.
 
wenn man den ausstoss mal ausklammert ist kohlestrom auch absolut sauber

wenn man das energiedefizit mal ausklammert ist solarenergie ausreichend, sauber und umweltfreundlich


... den satz mit dem ausklammern und dann auch noch fettgedruckt hätteste also weglassen können findest du nicht auch ;)

Die Sonne basiert allerdings auf Kernfusion nicht auf Kernspaltung... Und die Ausgestrahlte Energie kann man halt mit Solarzellen abfangen ;)

PS: wenn in ca. 80 Jahren der großteil des Erdöls aufgebraucht ist. Wie kommst du dann auf 500 Jahre?
Was die Sichere Lagerung angeht, bisher existiert sie nicht...


Zum Abschluss noch...
Ich finds Lustig das Atom Befürworter für einen Abbau sind aber erst dann wenn andere Energiequellen ausreichend energie liefern... nur tut der mensch selten etwas neues wenn das alte gut funktioniert.
(abgesehen davon das die Stillegung eines Reaktios selber schon Jahre dauern kann, also mit Abbau etc.)

Fakt ist ja..
Das Atomkraftgegner... die AKWs auch erst stillegen lassen werden wenn genügend Energie aus anderen energiequellen existiert...nur wollen sie halt Forscher, Wirtschaft/Energiekonzerne und Regierung unter Zugzwang stellen wodurch (ähnlich wie im Krieg) schneller und stärker geforscht und entwickelt werden müsste, sowie mehr Gelder in den Aufbau gesteckt werden müsste (wenn man bedenkt was AKWs einem kosten spart man wohl am ende sogar).
 
[oh mann, gerade heute ;) Sitze an einer HA und habe verdammt wenig Zeit. Naja, ganz fix:]

RyoBerlin schrieb:
... den satz mit dem ausklammern und dann auch noch fettgedruckt hätteste also weglassen können findest du nicht auch ;)

Nein, Du hast nur nicht verstanden, worum es geht ;):
Für eine gewisse Zeit ist es möglich, eine Lagerung von Atommüll sicher vorzunehmen. Ein Ingenieur in einem jüngst von mir gesehenen, wissenschaftlichen Beitrag hat diesen Zeitraum auf etwa 1000 Jahre angesetzt (es versteht sich von selbst, dass ich damit nicht 1000 Jahre ohne Wartung und Überprüfung meine).
So lange geht von diesem Müll KEINE Umweltverschmutzung hervor. Kohlekraftwerke, selbst Gaskraftwerke bewirken hingegen IMMER eine Umweltverschmutzung, ganz egal wie sehr man auch filtern mag.
DAS ist der Punkt.

Ich finds Lustig das Atom Befürworter für einen Abbau sind aber erst dann wenn andere Energiequellen ausreichend energie liefern... nur tut der mensch selten etwas neues wenn das alte gut funktioniert.

Andersherum funktioniert es auch nicht.

Es ist schlichtweg unwahr was Du sagst, ganz im Ernst. Es wird NICHT erst reagiert, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Weltweit gibt es Abkommen, die den Klimawandel aufhalten sollen, Treibhausgase begrenzen, usw. Es wird nicht gewartet, bis die Auswirkungen unser Leben massivst beeinträchtigen und die Folgen unaufhaltbar geworden sind.

Alle Maßnahmen, die getroffen werden, müssen realisierbar sein. Ohne Realitätsbezug ist jede Forderung nur Utopie.

MfG,
Dominion.
 
Zitat shader

(und betriebswirtschaftlich besteht ein bedeutender Unterschied zwischen 1000 oder 1300 Behälter)

...der da wäre?
 
RyoBerlin schrieb:
Fakt ist ja..
Das Atomkraftgegner... die AKWs auch erst stillegen lassen werden wenn genügend Energie aus anderen energiequellen existiert...nur wollen sie halt Forscher, Wirtschaft/Energiekonzerne und Regierung unter Zugzwang stellen wodurch (ähnlich wie im Krieg) schneller und stärker geforscht und entwickelt werden müsste, sowie mehr Gelder in den Aufbau gesteckt werden müsste (wenn man bedenkt was AKWs einem kosten spart man wohl am ende sogar).

Dazu hatte ich schon in diesen oder im Atomenergie-Thread bereits was geschrieben.
Der Abbau der Atomkraftwerke und die Lagerung der verstrahlten Teile ist ein weiteres teures Problem. (Abbau des Greifswald Reaktors kostete den Steuerzahlern bereits rund 3 Mrd. Euro) .

DugDanger schrieb:
Zitat shader

(und betriebswirtschaftlich besteht ein bedeutender Unterschied zwischen 1000 oder 1300 Behälter)

...der da wäre?

Ich möchte betriebswirtschaftlich betonen. Mir ist klar das man diese "Ideale" auf ein Endlager für Atombehälter nicht 1 zu 1 anwenden kann. Würde man es aber tun, die Kosten wären gigantisch.
Je mehr gelagert wird, desto größer ist der Lagerraum, es braucht mehr Infrastrukturmaßnahmen und die Personalkosten sind auch höher. Mit der Größe steigt der Energiebedarf (wird noch eine Kühlung und Lüftung benötigt steigen auch diese). Die Unterhaltung von 1000 Stück wäre günstiger, als von 1300 Stück.
Eine hohe Umschlagshäufigkeit ist zu erzielen, so dass das Material erst gar nicht lange gelagert werden muss. Dieser Faktor trifft auf einem Atomendlager nicht zu, schließlich werden die Behälter ja nicht weiter verarbeitet oder verkauft. Der Faktor liegt also bei 0, die Behälter hat man für immer und ewig am Hals und immer mehr kommt dazu - sehr unwirtschaftlich. ;)
 
Es gibt berechtigte Gründe gegen ATomkraft, dieser gehört nicht dazu.

Wenn ein Endlager gefunden ist, dann ist der mehrkostenaufwand minimal.
 
dominion1 schrieb:
Es ist schlichtweg unwahr was Du sagst, ganz im Ernst. Es wird NICHT erst reagiert, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Siehe Wirtschaftskrise/n

Siehe Umweltschutz bzw. Klimawandel

Siehe Jugendstraftaten

Siehe Drogenprobleme unter Jugendlichen

...
 
RyoBerlin schrieb:
wenn man den ausstoss mal ausklammert ist kohlestrom auch absolut sauber
Unter diesen Voraussetzungen sind Autos mit Verbrennungsmotor auch absolut sauber :D

wenn man das energiedefizit mal ausklammert ist solarenergie ausreichend, sauber und umweltfreundlich
Schon mal Gedanken gemacht, womit Solarzellen produziert werden ;)?
PS: wenn in ca. 80 Jahren der großteil des Erdöls aufgebraucht ist. Wie kommst du dann auf 500 Jahre?
Weil bei sinkender Verfügbarkeit der Preis steigt, womit auch bisher wirtschaftlich unrentable Ölquellen erschlossen werden können ;). Außerdem steigt der Energiemix (Erdgas, Biodiesel, ...)
Ich finds Lustig das Atom Befürworter für einen Abbau sind aber erst dann wenn andere Energiequellen ausreichend energie liefern... nur tut der mensch selten etwas neues wenn das alte gut funktioniert.
Also würdest du abschalten wenn wir noch nicht genügend Energiereserven haben? Viel Spaß beim Kerzenlicht (wobei das ist immerhin wärmer als die Energiesparlampen :D)
Siehe Wirtschaftskrise/n, ... Umweltschutz bzw. Klimawandel, ... Jugendstraftaten, ... Drogenprobleme unter Jugendlichen)
Wirtschaftskrise: Das Kind ist hier soweit ich weiß nur im Kommunismus in den Brunnen gefallen :D.

Umweltschutz: Glaubst du die Batterien für Elektroautos sind umweltschonender als CO2 :rolleyes:?

Jugendstraftaten: In den letzten Jahrzehnten hat diese abgenommen (qualitativ und quantitativ), nur der Anteil der schweren Delikte an der gesunkenen Gesamtzahl ist gestiegen :D http://www.bka.de/pks/zeitreihen/index.html

Drogenprobleme: Dann schau mal, was in entsprechenden Fachkreisen (Psychologie, Soziologie) mittlerweile erkannt wurde: Gerade die von linken propagierte frühstmögliche Entbindung (insb. in den ersten 3 Jahren) von den Eltern (ab in Staatsobhut) führt nach aktuellen Erkenntnisse zu späteren Bindungsproblemen und Persönlichkeitsstörungen ;) (und hier darfst du jetzt selbst nach Quellen suchen, Tipp Kriminalstatistik mit Erziehungshintergrund kombinieren und Veröffentlichungen von Studien) ;)
 
Ich wähl die Grünen, weil die für mich noch am Meisten Umweltschutz mit im Parteiprogramm haben und ich das für mein Renteneintritt doch als sehr wichtig erachte :)

Nach dem wahl-o-mat sind 8 Parteien mit ihren Programm sehr nah beieinander mit meinen Wünschen übereinstimmend.
 
Am Thema "Umweltschutz" und an der Einsicht, diesen als einer der wichtigsten aktuellen Hauptaufgaben der Menschheit zu begreifen, kommt schon lange kein Politiker mehr vorbei, sei er auch noch so sehr konservativ eingestellt und egal, welcher Parteifarbe er auch angehören mag.

Für die Grünen ist dieses Thema allerdings der letzte übriggebliebene, politische Strohhalm, an dem sie sich noch klammern können und ihnen die Daseinsberechtigung bis auf weiteres garantiert.

Ansonsten sollte man nicht vergessen, dass sich die Grünen sieben Jahre lang in Regierungs-Mitverantwortung befunden haben und "Hartz IV", unsinnige Gesundheits"reformen", unterbezahlte "Leiharbeit" (moderne Sklaverei), 1-Euro-"Jobs", teuere Auslandseinsätze der Bundeswehr, sowie Steuererhöhungen mitbeschlossen und daraus resultierend hohe Arbeitslosigkeit. soziale Ungerechtigkeit, Lohn- und Gehaltskürzungen bzw. jahrelange "Nullrunden", Lohndumping und steigende Armut mitzuverantworten haben, was dann 2005 zu dem wohl kläglichsten Abdanken einer Bundesregierung in der Geschichte dieser Republik geführt hatte.

Diese Verantwortung tragen sie natürlich mit ihrem damaligen Partner SPD geimeinsam. Aber leider vergessen die Menschen in diesem Lande sehr schnell.
 
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