Bundestagswahl 2009

Was werdet ihr wählen

  • CDU/CSU

    Stimmen: 114 11,0%
  • SPD

    Stimmen: 98 9,5%
  • FDP

    Stimmen: 200 19,3%
  • Bündnis '90/Die Grünen

    Stimmen: 98 9,5%
  • Die Linke

    Stimmen: 114 11,0%
  • NPD

    Stimmen: 53 5,1%
  • andere

    Stimmen: 225 21,7%
  • Ich gehe nicht zur Wahl.

    Stimmen: 85 8,2%
  • Ich wähle absichtlich ungültig.

    Stimmen: 50 4,8%

  • Umfrageteilnehmer
    1.037
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Fuehrungsriege der Linken welche ich doch sehr dubios finde.

a propro, welche Regierungskonstellation stellt denn nun das kleinste Übel dar, ist also am wenigsten dubios?
 
MountWalker schrieb:
aber von euch Rechtspseudolibaralagitatoren immer wieder gern für Stimmungsmache genutzt werden. Ums kurz auf den Punkt zu bringen:
....
Zwischendurch immer wieder einen auf akademisch machen und dann wieder solchen demagogischen Stuss von sich lassen...
1. Ist deine Unterstellung rechter Gesinnung eine Unverschämtheit
2. Habe ich nicht behauptet, dass sie Mitglied ist, sondern Abgeordnete der Linkspartei - und das ist sie

Edit: Ergänzung für die Grammatikhasen: und das ist sie gewesen
 
Zuletzt bearbeitet:
ltkrass schrieb:
Besser Kommunisten als Turbo-Kapitalisten die sich Benehmen wie eine biblische Heuschreckenplage.
Ich wusste garnicht, dass es eine Partei der Turbo-Kapitalisten gibt. :freaky:
 
ltkrass schrieb:
Besser Kommunisten als Turbo-Kapitalisten die sich Benehmen wie eine biblische Heuschreckenplage.

Nein ?
Wie toll das mit dem Kommunismus funktioniert hat, sieht man ja daran dass der Staat heute noch Aufbau Ost leistet und das 10 Jahre nach der Wiedervereinigung.
Dabei noch nicht mal an Sowjet Union gedacht :)
Dagegen ist die Wirtschaftskrise durch Kapitalistische Systemfehler ein kleiner Witz.
 
ist schon blöd, das der kommunismus funktioniert hat. wo nur auf diesen planeten war bisher irgend etwas von kommunismus? der aufbau ost ist sozusagen der tribut an das ostvolk, das es sich dem westvolk 89 / 90 ergeben hat. oder glaubst du, irgend jemand hätte nach dem kapitalismus gerufen, wenn man nicht übergroße verheisungen gemacht hätte? die kosten für diesen ostaufbau sind eher zu vernachlässigen im vergleich zu den kosten, die diese "systemfehler" kosten und auch noch werden. mir fällt gleich der kopf ab vom schütteln.
 
hal9000 schrieb:
ist schon blöd, das der kommunismus funktioniert hat. wo nur auf diesen planeten war bisher irgend etwas von kommunismus?
http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus
hal9000 schrieb:
der aufbau ost ist sozusagen der tribut an das ostvolk, das es sich dem westvolk 89 / 90 ergeben hat. oder glaubst du, irgend jemand hätte nach dem kapitalismus gerufen, wenn man nicht übergroße verheisungen gemacht hätte?
Dass die Sowjetunion bankrott war hast du schon mitbekommen? Und dass es in der DDR keine Reisefreiheit gab auch? Und dass die Leute nach Aufhebung der Reisefreiheit weggelaufen sind auch? Und dass in Westdeutschland Bananen und Autos lieferbar waren (und sind!) auch? ...

Hättest dich ja wenigstens rausreden können, die Linkspartei will keinen Kommunismus sondern demokratischen Sozialismus :rolleyes:

Aber in einem Stimme ich dir zu: Die Wiedervereinigung war ein Fehler. Besser wäre es gewesen, wenn aus der DDR ein neuer Staat mit demokratisch gewähltem Parlament und Regierung geformt worden wäre.
 
Wie toll das mit dem Kommunismus funktioniert hat, sieht man ja daran dass der Staat heute noch Aufbau Ost leistet und das 10 Jahre nach der Wiedervereinigung.

kleiner Rechenfehler, die Wiedervereinigung liegt schon 20 Jahre zurück und wir unterentwickelten Ostler sind noch immer hinterher. Sind wohl noch die Nachwehen der kommunistischen Vergangenheit.
 
Die kosten zu vernachlaessigen???

Der Aufbau Ost hat zwischen 1990 und 2004 ca. 1,5 Billionen Euro brutto (laut FAZ)
gekostet.
Ausserdem haben sich ziemlich viele an der Mauer erschiessen lassen dafuer dass das DDR Volk sich 89/90 nur ergeben hat - Ansich war drueben ja vorher alles besser, friede freude sonnenschein und soweiter.
Genau genau.

Und wer war bitte bei der wiedervereinigung Pleite wohl doch die DDR.
Da sieht man wo man hinkommt wenn kein Leistungsprinzip besteht.

Naja das ham wir wessis uns dann halt selber eingebrockt - haetten wir nicht den Aufbau Ost finanziert koennten sich von drueben (um mal bei der scheonen rethorik zu bleiben) eh keiner via internet zu wort melden - zwecks 486er volkscomputer mit modemverbindung (natuerlich mit 10 jahren wartezeit) von Zensur mal ganz zu schweigen.
 
MountWalker schrieb:
Jaja, alle paar Seiten werden uralte Kamellen ausgepackt, die seit Jahren ausdiskutiert sind, aber von euch Rechtspseudolibaralagitatoren immer wieder gern für Stimmungsmache genutzt werden.

Den Rechten fällt ebend nichts Geistreiches ein..

Und wenn man dann mal anmerkt das sie auch nicht besser waren früher rasten sie aus (Wie Guido gestern bei RTL :D)

Wenn man aktuell nichts zu bemängeln hat sucht man ebend sachen die 4-50 Jahre her sind.

Mich wundert ja das hier noch keiner gesagt hat das alle Deutschen Nazis seien weil Deutschland früher ja eine Nazi Hochburg war... da kann man nur den Kopf schütteln bei soviel stumpfsinn.

Die Menschen sollen sich mal lieber auf Gegenwart und Zukunft fixieren.

OMaOle schrieb:
kleiner Rechenfehler, die Wiedervereinigung liegt schon 20 Jahre zurück

Du willst doch nicht von Menschen mit so einem Verhalten Ehrlichkeit oder mathematische Rechenkünste erwarten?! :D
 
Zuletzt bearbeitet:
hal9000 schrieb:
oder glaubst du, irgend jemand hätte nach dem kapitalismus gerufen, wenn man nicht übergroße verheisungen gemacht hätte?

schlagzeilen136_v-gallery.jpg


:D
 
äm, ja. wikipedia. für politisches und geschichtliches blättere ich nicht bei wikipedia nach. daher wohl meine verschobenen ansichten. :D . die udsssr war bankrott? keine ahnung. hab denen die finanzen nicht gemanagt. aber sicher auf die gleiche art bankrott, wie die ddr. läppische 20 mrd € aussenstände.

aber ich merk schon, ich zieh mal wieder grinsend euren zorn auf mich. nuja. nach eueren ideen müßte ich eigentlich fdp wählen. tue es aber nicht.

vorher war alles besset etc.? mitnichten. es war anders und dadurch einiges besser und einiges schlechter.

und weils doch unsachlich oder unwissend wird, schreib ich weiter nix. passt ja auch nicht ganz zur wahl. der am wochenende.
 
Da gabs erst ne interesannte Diskussion zum Thema DDR Pleite oder nicht:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/410?s=ddr&x=0&y=0

Die DDR war auf jeden Fall ziemlich Pleite, selbts wenns noch 2-3 Jahre funktioniert haette.
Aber hey musst ja nicht glauben - schaust ja auch nicht auf Wikipedia nach - ganz im sinne meine wahrheit is die richtige auch wenn man dazu die Augen zumachen muss.

Kann dich auch beruhigen du ziehst keinen Zorn auf dich. Hoechstens Mitleid.

@Ryo

Das mit 'den Rechten' - war jetzt n bissl ungluecklich formuliert, oder?;)
 
Zum Thema Kommunismus:

Erst einmal verwundert es mich, dass diejenigen den Kommunismus schönreden, die am lautesten schreien, wenn es darum geht, staatliche Überwachung zu erhöhen. Dort wird sofort das Argument des Entzugs von Freiheitsrechten genannt - im Kommunismus gibt es keine Freiheitsrechte.

In einem kommunistischen System gibt es immer nur eine einzige Partei, die kommunistische (Haupt-) Partei. Andere Parteien sind allenfalls Randgruppierungen, die keine politische Macht besitzen und die von der Staatspartei gnadenlos verfolgt und geschwächt werden.

In der DDR zB hat die SED dafür Sorge getragen, dass andere Parteien absolute Randfiguren waren; Parteimitglieder anderer Parteien wurden verfolgt, eingesperrt, verloren ihre (guten) Jobs und mussten fortan Handlangertätigkeiten ausüben, um sie zu demütigen, usw.

In China werden Demonstrationen von Studenten, die für Freiheitsrechte demonstrieren, brutal niedergeschlagen; Panzer rollen auf und überfahren Menschen... .

Derartige Ideologien sind immer auf ein möglichst ungebildetes und eingeschüchtertes Volk angewiesen, um ihre Macht zu erhalten. Kritische Stimmen sind gefährlich für die Ideologie und werden daher im Keim erstickt.

Hier besteht eine Analogie zu einem anderen, nicht kommunistischen System: Hitlers Nationalsozialismus. Auch dieses System hat Gebildete vertrieben und verfolgt, das Volk möglicht dumm gehalten und aufgehetzt, Systemkritiker verfolgt und ermordet, gerade weil diese Kritiker gefährlich für die Ideologie sind.

Wie kann man auch nur mit dem Gedanken spielen, solche Staatsformen gut zu heißen?

MfG,
Dominion.
 
naturtalent schrieb:
...
Das die liebe frau Christel Wegner ueber die Linke in den landtag einzog ist Fakt - das die Linke sie danach aus der Partei ausschloss auch - d.h. aber auch das Sie erst einmal Mitglied der Linken war - sonst kann Sie schlecht ausgeschlossen werden.
Das ist vollkommener Blödsinn, sie war nie Mitgied der Linkspartei, sie stand als Mitglied der DKP auf der Landesliste er Linken in Niedersachsen, weil die Linke in niederacsen nicht genug eigene Mitglieder hatte um ihre Plätze zu füllen, aber Mitglied war sie nie. Christel Wegner ist seit den 60er jahren ununterbrochen DKP-Mitglied und war nie in der Partei die Linke.

naturtalent schrieb:
... Hab ausserdem nix ueber Gorbatschow gesagt, sondern nur ueber die Fuehrungsriege der Linken welche ich doch sehr dubios finde.
Über Leute wie Gregor Gysi und ich habe ettliche Seiten zurück bereits erklärt, dass die Demokratisierung des Offenen Forums der SED, in dem Leute wie Gregor Gysi und Lothar Bisky waren, weitreichender, demokratischer und liberaler war, als was Michail Gorbatschow mit Glasnost und Perestroika in der SU gemacht hatte. Der absurde Denkfehler der politischen Rechten, und ich weigere mich das Gegenstück zur politischen Linken "Mitte" zu nennen, ist jetzt, nie ein böses Wort über Michail Gorbatschow zu verlieren, der war ja toll, was der an Reformen gemacht hat usw., aber bei Leuten wie Gysi und Bisky, die demokratischer und liberaler als Gorbatschow sind, immer die große böse "Die waren ja in der SED!!11elf"-Keule zu schwingen. Das finde ich einfach entweder strunzdumm, oder bewusst demagogische Agitation. Diese Agitationsweise unterscheidet sich in ihrem Stil meiner Meinung kein bisschen von der antiliberalen Demagogie der Honecker-FDJ-Agitation. - Michail Gorbatschow war in der KPdSU und Alexander Dubcek war in der KP der CSSR.

@ Einhörnchen

Findest du es nicht albern mir mit dem Vorwurf, ich würfe dir "rechte Gesinnung" vor, zu kommen, obwohl du seit Wochen weißt, was ich als politisch rechts bezeichne?
 
Zuletzt bearbeitet:
hal9000 schrieb:
dann fragen wir doch die, die dabei waren bzw. die dokumente kennen. ich verweise extra auf die fußnoten.
*lach*, sorry aber die Diskussion ist jetzt
a) lächerlich, weil der Bankrott der Sowjetunion eine offensichtliche Tatsache ist
b) doch schon ein bisschen arg off-topic
MountWalker schrieb:
Das ist vollkommener Blödsinn, sie war nie Mitgied der Linkspartei,
Sie war Abgeordnete der Linkspartei, so ist das
 
Zuletzt bearbeitet:
dominio01 schrieb:
im Kommunismus gibt es keine Freiheitsrechte.

Abgesehen davon das es garnicht hierher gehört wüsste ich gerne wie Du darauf kommst das eine Gesellschaft die sich selber regiert keine Freiheirsrechte hat ?!?!?

Die Vorstellung des Gemeineigentums, das das Privateigentum ablösen soll, setzt die prinzipielle Gleichstellung aller Menschen in Bezug auf den Erwerb ihrer Lebensmittel voraus.

= keine Freiheitsrechte mehr

Komisch was manche so im Kopf haben
 
Zuletzt bearbeitet:
Einhörnchen schrieb:
...
Sie war Abgeordnete der Linkspartei, ...
Nein, aber vielleicht fehlen dir auch einfach die Deutschkenntnisse dafür, sie war nicht Abgeordnete der Linken, sondern für die Linke, denn sie ist wie gesagt niemals Mitglied der Linken gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
MountWalker schrieb:
Nein, aber vielleicht fehlen dir auch einfach die Deutschkenntnisse dafür, sie war nicht Abgeordnete der Linken, sondern für die Linke, denn sie ist wie gesagt niemals Mitglied der Linken gewesen.
Danke für den Hinweis. Für dich werde ich zukünftig formulieren
"sie war auf der abgeordnetenliste der linkspartei und abgeordnete für die linkspartei"
anstatt verkürzt
"abgeordnete der linkspartei"
:p

Offenbar war dieser Post nicht deutlich genug.

P.S.: Wo ist denn das nette Bild aus Raumschiff Enterprise hin :)? Ich fühle mich nicht beleidigt, von mir aus ergänze es wieder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einhörnchen schrieb:
Dazu passt auch:

http://www.welt.de/politik/article1674202/Politikerin_der_Linkspartei_fordert_neue_Stasi.html

Edmund Stoiber sagte dazu: "Nur die größten Kälber wählen ihre Metzger selber".

Ja und ein Uhl aus der CDU sagte in Bürgerrechte könnte man von China lernen.
Ein Wolfgang Schäuble rügte das Bundesverfassungsgericht das es sich in Dinge einmische, die ihnen nichts angehe. Dieser werte Herr forderte auch kürzlich die Entkopplung unserer Geheimdienste vom Parlament.
Dann hätten wir genau das was die Stasi war, ein vollkommen unabhängiger Geheimdienst, der nicht an die Herrscher gebunden ist.

dominion1 schrieb:
Zum Thema Kommunismus:

Erst einmal verwundert es mich, dass diejenigen den Kommunismus schönreden, die am lautesten schreien, wenn es darum geht, staatliche Überwachung zu erhöhen. Dort wird sofort das Argument des Entzugs von Freiheitsrechten genannt - im Kommunismus gibt es keine Freiheitsrechte.

In einem kommunistischen System gibt es immer nur eine einzige Partei, die kommunistische (Haupt-) Partei. Andere Parteien sind allenfalls Randgruppierungen, die keine politische Macht besitzen und die von der Staatspartei gnadenlos verfolgt und geschwächt werden.

Wir hatten nie auf unserem Planeten ein Kommunismus, das sollte in den Köpfen doch mal langsam drin sein.
Eine DDR, UdSSR und co sind marxistisch-sozialistische Diktaturen.
Es bringt schon Schmerzen wie die Konzepte von Marx missbraucht wurden.

dominion1 schrieb:
In der DDR zB hat die SED dafür Sorge getragen, dass andere Parteien absolute Randfiguren waren; Parteimitglieder anderer Parteien wurden verfolgt, eingesperrt, verloren ihre (guten) Jobs und mussten fortan Handlangertätigkeiten ausüben, um sie zu demütigen, usw.

Nicht die SED sondern die Stasi, das sind zwei verschiedene Schuhe.
Im DDR Grundgesetz gibt es genau zwei Paragrafen die von so etwas wie der Stasi sprechen, beide wurden vor 1950 verfasst. Der zweite ist mir auch noch etwas im Wortlaut bekannt und bezieht sich auf den ersten Paragraf, "dies trifft sofort in Kraft".
Die Stasi war von der SED entkoppelt, es war ein eigenständiger, geheimer Staatsapparat im Staatsapparat, der den IM's und co kein Vertrauen schenkte.

dominion1 schrieb:
Derartige Ideologien sind immer auf ein möglichst ungebildetes und eingeschüchtertes Volk angewiesen, um ihre Macht zu erhalten. Kritische Stimmen sind gefährlich für die Ideologie und werden daher im Keim erstickt.

Ein eingeschüchtertes Volk lässt sich besser lenken - funktioniert auch bei uns im Westen ganz gut. Nur ist es hier der Deckmantel Terrorismus - die vorhandenen Tendenzen sind eine gefährliche Mischung für unser Grundgesetz und Freiheit, für das worauf der Westen so Stolz war.
Jens Seipenbusch sagt dazu: Ganz fatal ist außerdem die Tendenz, seinen eigenen Bürgern nicht mehr zu vertrauen, ja sie sogar als potenzielle Terroristen anzusehen und zu behandeln. Auch dies passiert mehr und mehr.
 
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