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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
Der Veranstalter kann Teilnehmer verweisen und das auch durchsetzen lassen, zur Not mit Hilfe der Polizei, falls eigene Ordner überfordert sind. Also ist der Veranstalter der erste Ansprechpartner für die Teilnehmer, sollte dieser oder Vertreter „warum auch immer“ nicht erreichbar sein können auch direkt Polizei-Beamte vor Ort angesprochen werden, die dann entsprechend handeln.
Bei Demos sind immer Polizei-Einsatzkräfte in der Nähe, auch bei den Schwurbler-Demos.
Ich bin sehr zwiegespalten, allerdings nur bezüglich meines Gefühls, was man Menschen zumuten darf.
Es gibt Leute in meiner Umgebung, die durch den letzten Lockdown existenzielle Probleme bekommen haben. Ein Verwandter ist Veranstaltungstechniker und bekommt seit Monaten keine Aufträge mehr, die Rechnungen türmen sich natürlich. Ich kenne selbstständige Menschen im Kulturbereich, die um ihre Existenz bangen, weil Kultureinrichtungen geschlossen waren und aktuell auch wieder geschlossen sind. Selbstverständlich bin ich reflektiert genug um die Problematik auch ohne einen persönlichen Bezug zu erkennen. Wer in der Gastronomie und Kunst und Kultur arbeitet ist momentan arm dran.
Auf der anderen Seite ist mir der Ernst der Lage durch das Virus bewusst. Ich gehe nur noch zum Einkaufen unter Leute, ich gehe zu zweit abseits der Stadt spazieren, ich sehe kaum noch Menschen privat und bin nicht unnötig dort wo viele Menschen unterwegs sind. Ich schütze mich mit Masken und halte Abstand. Ich glaube an die Wissenschaft und verharmlose die Pandemie nicht. Ich stelle also an vielen Stellen meine eigene Bequemlichkeit und Freizeit unter, nunja, "ein größeres Wohl". Das mache ich jedoch nicht weil ich ein höriger Staatsbürger bin, sondern weil ich der - durch viele Fakten belegten - Überzeugung bin, dass ich mich und meine Umgebung sonst einer Gefahr aussetze.
Ich selber habe den Vorteil nicht alleine in meiner Wohnung zu leben, daher vereinsame ich nicht vollkommen. Ich habe den Luxus eine Arbeit zu haben in der ich voll weiterarbeite und nicht in Kurzarbeit gehen muss. Und zuletzt kann ich sogar alles online bestellen was ich brauche, da ich ein Internetbesteller bin, wie so viele hier wohl auch. Und das ist schon einmal eine riesengroße Menge.
Jedoch wünsche ich mir dennoch einen noch schärferen Lockdown in Bezug auf den Einzelhandel. Das tue ich nicht, weil ich glaube, dass die fleissigen Angestellten dort die Maßnahmen nicht konsequent umsetzen, sondern weil ich grundsätzlich Menschen in ihrer Selbstregulation misstraue. Ich glaube, dass die meisten Menschen nur unter Zwang davon abzuhalten sind ihre über allem stehende Bequemlichkeit was Kaffeetrinken, Shopping im Parfüm- und Klamottenladen und Aquayoga mit den BFFs angeht fortzuführen. Sie gehen nicht in die Stadt um eine Hose zu kaufen, sondern wollen stylische Klamotten befummeln, weil die 50€ dringend weg müssen. Politiker sagen an dieser Stelle immer "Ich VERTRAUE der Bevölkerung, dass sie das richtige tut". Ich sage: Grundsätzlich geht jeder Ungehemmt seinen eigenen Gewohnheiten und Bedürfnissen nach, bis es eben von "oben" verboten wird. Wie in der Grundschule, wo man im Unterricht Süßigkeiten isst und rumtuschelt bis die Lehrerin "dududu" macht.
Und wenn man mich nun einen Heuchler nennt: Ja meinetwegen. Doch ich glaube selbst von mir persönlich abgesehen, wäre ein konsequenter und schneller Komplettlockdown unterm Strich für alle besser gewesen.
Laut dem Tagesspiegel ist eine App in Arbeit, über die, mit dem neuen Corona-Impfstoff geimpfte, Personen eventuell auftretende Symptome direkt und anonym an das Paul-Ehrlich-Institut weiterleiten können.
Ich zitiere einmal aus dem verlinkten Tagesspiegel-Artikel:
Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte dem Tagesspiegel, dass die App Teil der Nationalen Impfstrategie werde.
...
Da dieser jedoch wesentlich schneller als üblich entwickelt wurde, bleiben entscheidende Parameter für eine Zulassung vorerst noch offen. So ist wenig darüber bekannt, etwa wie verträglich der Impfstoff wirklich ist, wie lange seine Wirksamkeit anhält und ob es Langzeit-Nebenwirkungen gibt. Die App soll diese Lücke im Laufe des kommenden Jahres schließen helfen.
Tja, dann braucht man nur noch eine genügend Grosse Gruppe von Geimpften (natürlich "freiwillig") als Studienobjekte, wer bietet sich da besser an als die "Helden" der "sytemrelevanten Berufe"? Statt einer monetären Anerkennung gibt's halt eine Gratis-Dosis mRNA-Impfstoff, den ersten weltweit dieses Typs natürlich.
Eine Leserin kommentiert auch passend auf tagesspiegel.de:
In der Informatik nennt man solche Leute Beta Tester. Aber warum sollte die Pharmaindustrie etwas anderes machen als die IT Branche. Ein unausgereiftes Produkt auf den Markt werfen und den Verbraucher zu mitarbeitt bei der Verbesserung nötigen. Lustig wenn es hier nicht um die Gesundheit gehen würde.
Die "Nebenwirkungen" von Corona sind auch nicht zu verachten, anhaltende Müdigkeit, Geschmacksverlust und Organschäden treten in einer Häufigkeit auf, die bei einem Impfstoff niemals akzeptiert würden.
Jetzt kann jeder für sich selbst entscheiden ob er die X-fache Wahrscheinlichkeit an Coronaspätfolgen zu leiden in Kauf nehmen möchte.
Tja, dann braucht man nur noch eine genügend Grosse Gruppe von Geimpften (natürlich "freiwillig") als Studienobjekte, wer bietet sich da besser an als die "Helden" der "sytemrelevanten Berufe"?
CTN
Also hier bei mir, Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig Holstein), merkt man nicht viel vom Lockdown.
An der Elbe und an Spielplätzen ist wie immer viel los.
Versammlungen mit 10+ Leuten sieht man auch oft.
Am WE werden Hauspartys geschmissen wie verrückt und draußen versammeln sich die Jugendlichen und sind am saufen. Anscheinend ist das den Behörden hier inzwischen egal.
Nein. Du bist mit ihnen da. Du stehst dort Seite an Seite. Der brüllt vll agr nicht. Der streckt nur seinen rechten Arm hoch und wedelt mit der Reichs(kriegs)flagge. Für mich wäre das ohnehin der Punkt allerspätestens, wo ich meine Denkweise reflektieren würde. Kann ich allen ernstes etwas gutheißen, was Nazis ebenfalls wollen?
Wenn es ein MIR wichtiges Thema ist, für dass sich, aus welchen Gründen auch immer (ich denke da primär an populistische) auch Rechte engagieren, dann soll ich also nicht dafür auf die Strasse gehen, nur weil irgendeine rechte Gruppierung gerade versucht mit diesem Thema Unterstützer zu fischen?
Das ist ja, wie wenn man einen zur eigenen politischen Agenda "passenden" Vorschlag im Bundestag nur deswegen aböehnt, weil er eben von einer anderen Partei kam. ich weiß,. sowas ist standard ... aber ich finde es eben wirklich so richtig kindisch.
Du bist also jemand, der Beispielsweise davon abraten würde, für mehr Pflegepersonal oder KiTa-Plätze zu demonstrieren, nur weil da ein paar rechte Idioten mitlaufen ... die könnten theoretisch überall mitlaufen, wo die Regierung (oder das Establishment, der Mainstream) kritisiert wird.
Damit erreichst du doch am ende nur eines ... wenn sch alle daran halten, dann ist das Thema bald ein rechtes ... einfach weil aus der Mitte niemand mehr dabei ist.
Tut mir leid, aber diese (Diskurs-)Macht möchte ich den Rechten einfach nicht geben. Gerade wo die den Populismus für sich wiederentdeckt haben.
Ich lasse mir nicht von rechten Spinnern vorschreiben, wofür oder wogegen ich sein darf, und wenn da einer eine Reichskriegsflagge schwenkt, dann zündet man sie ihm eben an ... meist sind die "normalos" ein paar mehr und die meisten von denen halten nicht viel von derartigem Devotionalien.
Aus deiner Argumentation wird nur auf eine Weise für mich ein Schuh ... wenn da keine nicht rechten mehr mitlaufen, dann ist das eben eine reine Nazi-Demo, die sich eben für längeren Mutterschutzurlaub einsetzt.
Aber damit wäre nicht viel erreicht, ausser das bei (z.B.) den Querdenkern eventuell mal jemand anfängt, ein bisschen quer (zu seiner eigenen Blase) zu denken.
Ich gebe dir nur in einem Punkt recht ... einer Nazi-Demo schließt man sich allenfalls an, wen man als Nazi betrachtet werden will.
Der Veranstalter kann reden, bitten ... umsetzen müssen es die Demoteilnehmer. Klappt das nicht, dann hat der Veranstalter nur die Möglichkeit, die Veranstaltung vorzeitig zu beenden ... und dann war auch die ganze Vorbereitung für die Katz - so leicht macht man diesen Schritt also eher nicht, auch weil man damit eben die Kontrolle aus der Hand gibt ... man kann die Veranstaltung für "offziell beendet" erklären ... aber das kann eine größeren menge demonstranten eben auch einfach nicht interessieren. Eine Demo ist kein Infantrieregiment der Bundeswehr.
Die Beendigung der Veranstaltung ist immer auch die Aufgabe gegenüber Störenfrieden ... damit gibt der Veranstalter eben zu, dass er seine Veranstaltung nicht im Griff hat.
Naja ... die alternatuve sieht man auf den Querdenker-Demos ... die Querdenker sind scheinbar unfähig, ihr Vollversagen auf diesem Gebiet einzugestehen.
Oder (fände ich viel schlimmer) sie glauben, dass ihre Demos ohne rechte Beteiligung kein ausreichendes Medienecho mehr bekommen.
Ergänzung ()
Gummysmile schrieb:
Anscheinend ist das den Behörden hier inzwischen egal.
Was erwartest du?
Die machen den Zirkus nun bereits seit März mit.
Eventuell würde gerade beim jungvolk eine nicht nachvollziehbare Massnahme mehr bringen. Aufgegriffen beim Verstoß gegen die Coronaregeln ... mehr als 2 mal? Führerscheinsperre für 2 Jahre (gerne auch für Volljährige ... nur dann halt mit Entzug der Fahrerlaubnis).
Als ich 17 war, hätte das gut 90% meines Bekanntenkreises von ALLEM abgehalten ... keine Ahnung, ob das heute noch immer so ist ... aber mit so einer Androhung hätte man aus meine Clique damals einen Haufen "Spassbremsen" gemacht.
Die meisten hatten mit 18 den Lappen (pünktlich zum Geburtstag) und für die wäre es die absolute Hölle gewesen, auch nur ein einziges weiteres Jahr drauf zu warten, "endlich ein ganzer Mensch" zu werden.
Das Publikum auf diesen und die Veranstalter dieser Demos sind schon vor langer Zeit ins Querfront-, Rechtsextremisten- und Verschwörungsspinnerspektrum gekippt. Dich damit zu exkulpieren, dass sie zufällig dein Anliegen vertreten, verfängt bei dieser Größenordnung nicht mehr. Das kann man vielleicht noch gelten lassen, wenn da einer unter Tausend ist. Wenn du aber links neben dir Qaptain Friedensvertrag und rechts neben dir eine Kohorte Reichsflaggenschwenker zu stehen hast, dann hast du da als anständiger Bürger nichts mehr verloren.
Eventuell würde gerade beim jungvolk eine nicht nachvollziehbare Massnahme mehr bringen. Aufgegriffen beim Verstoß gegen die Coronaregeln ... mehr als 2 mal? Führerscheinsperre für 2 Jahre (gerne auch für Volljährige ... nur dann halt mit Entzug der Fahrerlaubnis).
Jetzt sinkst du aber sehr tief, nur weil du anderen Ihren Wohlstand und Ihre Autos nichts gönnst, soll bei Verstößen gegen die Coronaregeln der Führerschein entzogen werden.
Zum Glück geben unsere Gesetze so einen nicht nachvollziehbaren Unsinn nicht her, das du weit links bist wissen wir, aber du hast schon mal objektiver/neutraler argumentiert.
Was kommt als nächstes, Reiche die gegen die Coronaregeln verstoßen sollen enteignet und Ihr Vermögen unter den Armen umverteilt werden ?
Es ist abartig wie linke, grüne und rechte versuchen Corona für Ihre Zwecke zu missbrauchen, haben wir wegen Corona nicht schon genug Probleme ?
Deine Reaktion zeigt das seine Idee ins Schwarze getroffen hat. Wenn's ans heilige kfz geht hört bei vielen deutschen der Spass auf
Wirklich fruchten würde das natürlich nicht gerade in der Stadt wo die Leute aufeinander hocken hat der Führerschein keinen all zu hohen Stellenwert mehr.
Diese lächerliche Idee trifft mich überhaupt nicht, ich bin zwar gegen die Coronaregeln, ich halte mich aber an die Coronaregeln und zu Demonstrationen gehe ich nicht.
Wenn es ein MIR wichtiges Thema ist, für dass sich, aus welchen Gründen auch immer (ich denke da primär an populistische) auch Rechte engagieren, dann soll ich also nicht dafür auf die Strasse gehen, nur weil irgendeine rechte Gruppierung gerade versucht mit diesem Thema Unterstützer zu fischen?
lol... das hat er doch weder gesagt noch angedeutet. Es ging um die Querdenker/Hygiene-Demos, also explizit um jene Demos, bei denen nicht nur ein paar(!) Rechte mit(!) marschieren.
DerOlf schrieb:
Du bist also jemand, der Beispielsweise davon abraten würde, für mehr Pflegepersonal oder KiTa-Plätze zu demonstrieren, nur weil da ein paar rechte Idioten mitlaufen ...
Nein, könnten sie nicht - wenn sich die entsprechenden Veranstalter von diesen distanzieren und rechte Spinner der Demo verweisen würden.
Wer 2015 hinsichtlich der Flüchtlingskrise gegen politische Entscheidungen demonstrieren wollte, konnte das auch tun - und musste dafür nicht z.B. bei Pegida mit marschieren.
Wer 2020 hinsichtlich Corona gegen politische Entscheidungen demonstrieren möchte, kann das auch tun (siehe z.B. Alarmstufe Rot) - und muss sich dafür nicht den irren "Querdenkern" anschließen.
Witzig, ich würde gerade Pandemrix als Beispiel dafür nennen, wie irre sensibel solche Impfungen auch nachträglich geprüft und dann aus dem Verkehr gezogen werden. Zitat aus deinen Quellen:
60 oder 90 Millionen Menschen wurden mit Pandemrix geimpft, und hier im Norden gab es nur um die 500 Fälle von Narkolepsie.
Die Nebenwirkung tritt also im Mittel ca. 1,5 - 2 mal pro 100 k verabreichter Dosen auf. Das ist in etwa die Wahrscheinlichkeit, einen Münzwurf 16 mal in Folge korrekt vorherzusagen.
Damit kann man natürlich Zweifel an der generellen Unbedenklichkeit von Impfungen untermauern. Man darf dann aber gerne dazusagen, von welchen Größenordnungen man da spricht. Du schreibst aber aus irgendeinem Grund, als hätte es jeden Zehnten erwischt. Wenn der Corona-Impfstoff von Biontech ähnliche Quoten an schweren Nebenwirkungen hätte wie Pandemrix, dann wäre das bei einer vernünftigen und ehrlichen Abwägung der Risiken für weite Teile der Bevölkerung eine absolut sinnvolle Sache.
Will sagen: Ein Impfstoff, der mit der o.g. Quote Narkolepsie auslöst kann immer noch ein verdammt guter Deal sein. Was in der Impfstoffforschung schon ein riesiger Fuckup ist, ist nach alltäglichen Maßstäben nahezu völlig unbedenklich. Die Liste der Dinge, die uns mit einer ähnlichen Wahrscheinlichkeit killen, die wir aber alle regelmäßig tun, ist vermutlich lang.
Oder um es nochmal anders zu formulieren: Würde man mit Pandemrix ganz Deutschland impfen, so müsste man mit unter 2 k zusätzlichen Narkoleptikern rechnen. Belgien knackt auf D hochgerechnet schon die 100 k Corona-Todesfälle - Ende nicht so richtig in Sicht.
$28 (1) Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Anste-ckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt oderergibt sich, dass ein Verstorbener krank, krankheitsver-dächtig oder Ausscheider war, so trifft die zuständigeBehörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, insbeson-dere die in den §§ 29 bis 31 genannten, soweit und so-lange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarerKrankheiten erforderlich ist. Unter den Voraussetzungenvon Satz 1 kann die zuständige Behörde Veranstaltungenoder sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl vonMenschen beschränken oder verbieten und Badeanstal-ten oder in § 33 genannte Gemeinschaftseinrichtungenoder Teile davon schließen; sie kann auch Personen ver-pflichten, den Ort, an dem sie sich befinden, nicht zu ver-lassen oder von ihr bestimmte Orte nicht zu betreten, bisdie notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt wor-den sind. Eine Heilbehandlung darf nicht angeordnet wer-den. Die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz), der Versammlungsfreiheit(Artikel 8 Grundgesetz) und der Unverletzlichkeit der Woh-nung (Artikel 13 Abs. 1 Grundgesetz) werden insoweit ein-geschränkt.
Es ging mir dabei darum, dass die mögliche Konsequenz eines Verstoßes gegen die Coronaregeln abschrecken sollte.
Zumindest in meinem damaligen Bekanntenkreis hätte man die Menschen mit "dann darfst du erst mit 20 den Führerschein machen" von nahezu allem abschrecken können.
Es ging mir nicht darum, den Leuten den Führerschein wegzunehmen ... es ging eher darum, dass sie sich dann eventuell eher an die Coronaregeln halten würden, wenn das bedeutet, den FS behalten zu dürfen (oder direkt mit 18 schon fahren zu können).
Es ging einfach darum, den Menschen eine starke Motivation zu bieten, sich an diese äusserst simplen Regeln zu halten.
Scrypton schrieb:
Nein, könnten sie nicht - wenn sich die entsprechenden Veranstalter von diesen distanzieren und rechte Spinner der Demo verweisen würden.
Du überschätzt die faktischen Möglichkeiten der Veranstalter:
Wenn die sich distanzieren und die Rechten der Veranstaltung verweisen, dann bedeutet das nicht, dass keine Rechten mitlaufen, sondern lediglich, dass diese nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind.
Kurz: Die lassen dann halt ihre Fahnen (und anderes verdächtiges Zeugs) einfach zuhause.
Im Linken Lager habe ich das oft genug erlöebt ... der "schwarze Block" wurde immer wieder ausdrücklich gebeten, NICHT aufzutreten ... gekommen ist er trotzdem (nichtmal getarnt). Die Veranstalter baten dann darum, Ruhe zu bewahren ... und natürlich hat das nicht so recht funktioniert. Ich habe eine einzige Demo erlebt, auf der der "schwarze Block" dann plötzlich isoliert war ... aber das geht auch nur, wenn ansonsten die ganze Demo mitspielt ... meist ist das jedoch nicht der Fall.
Wahrscheinlich habe ich das etwas zu scharf interpretiert, was @Mustis da geschrieben hat. Ich hatte den Beitrag eher als Nachfrage verstanden und finde es daher etwas seltsam, dass er darauf nicht reagiert hat.
Dass die Querdenker sich offensichtlich nicht von den Rechten (und sonstigen Spinnern) distanzieren wollen, ist für mich schon Zeichen genug, dass ich bei denen lieber nicht mitmache ... auch wenn Distanzieren mMn nicht so viel bringt, so ist es doch das Minimum, was ich von einem Veranstalter erwarte.
Ich wundere mich nicht, dass es bei "Alarmstufe Rot"-Demos keine (erkennbaren) rechten Spinner gibt ... das liegt nicht nur daran, dass die sich von Rechten distanzieren ... es liegt auch an der gesamten Aufmachung.
Die meisten Kulturschaffenden sind eher links und LEBEN die Multikultigesellschaft (zumindest erlebe ich das seit knapp 30 Jahren so) ... und das ist eben einfach kein Anliegen, bei dem man sich von rechten Isolationisten irgendwie distanzieren müsste ... das machen die nämlich schon fein selbst.
Es gibt gravierende Unterschiede zwischen den beiden Vereinen ... und schon die siedeln AlarmstufeRot viel weiter links an, als Querdenker.
Doch, genau das - siehe Alarmstufe Rot, nochmals.
Es sind ja nicht nur die Flaggen, sondern generell die dummköpfigen Schreihälse, die es dann nicht mehr gibt; also jene, die gerne die Verfassung abschaffen bzw. für nichtig erklären wollen (was, nebenbei, die Veranstalter der Querdenker-Demos selbst(!) kundtun) oder jene, die von einer BRD GmbH und besetztes drittes Reich faseln und und und...
DerOlf schrieb:
Dass die Querdenker sich offensichtlich nicht von den Rechten (und sonstigen Spinnern) distanzieren wollen, ist für mich schon Zeichen genug, dass ich bei denen lieber nicht mitmache ..
Eben.
Wenn man ihren eigenen Worten glauben darf, dann sind die Veranstalter ja froh, die NPD und etliche andere solcher Gruppierungen an Bord zu haben...
Genau das sehe ich eben anders. Aber wenn du damit zufrieden bist, dass die Anwesenden Nazis wenigstens nicht als solche erkannt werden, dann reicht distanzieren vollkommen aus.
Fürs Image einer initiative reicht das natürlich ... aber für mich ist Image einfach nicht alles ... vielleicht bin ich da zu oldschool.
Ich habe einiges an Erfahrung mit der Vorbereitung und Begleitung von Demos sammeln können, und daher sage ich dir, dass es nicht ganz so einfach ist, wie es dir scheinen mag.
Sich zu distanzieren, schreckt einige ab (aber eben nicht alle ... manche werden dadurch sogar extra motiviert), und wenn es bei laufender Veranstaltung dann auffällt, dass doch ein paar Spinner anwesend sind, dann kommt es eben auf die gesamte Demo an ... und wenn die nicht will, dann bleibt auch dem Veranstalter nur, die veranstaltung offiziell zu beenden und bei ausbleibendem Erfolg die ganze Sache an die anwesenden Polizeikräfte zu übergeben.
Was den großen Unterschied zwischen Alarmstufe Rot und Querdenker mMn ausmacht, habe ich bereits geschrieben. Die Distanzierung allein ist es auf keinen Fall ... die Wahrscheinlchkeit,. bei Alarmstufe Rot "Gleichgesinnte" (Rechte, oder welche, die wenigstens nicht nur Paroli bieten) zu treffen, ist einfach um einiges geringer.