Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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p.b.s. schrieb:
Die Fehlerquote den PCR-Test betreffend. Für mich ist die nicht wirklich relevant, (...)
Oben hast Du diese Quote ins Spiel gebracht, dennoch entspricht Deine Aussage m. E. der Wahrheit. Denn was für Dich wirklich relevant ist, ist ganz was anderes, stimmt's?

Sei froh dass ich hier nicht das Hausrecht vertrete, denn sonst wärst Du längst rausgeflogen.
 
p.b.s. schrieb:
Die Fehlerquote den PCR-Test betreffend. Für mich ist die nicht wirklich relevant, da es mir primär um die Verhältnismäßigkeit von Verordnungen und Auflagen geht, z.B. Quarantäne und Lockdown.

Es ist aber ein Problem, wenn dich eine der wichtigsten Informationen an deiner Argumentation eigentlich gar nicht interessiert, du aber meinst auf dieser Grundlage weitreichend alles Mögliche infrage stellen zu können.

So etwas wie "die eine" Fehlerquote eines Tests gibt es nun mal nicht.

Da du speziell die Quarantäne ansprichst: Da ist für das Individuum durchaus relevant, von welcher Art von Fehler du sprichst.
 
Zuletzt bearbeitet:
mykoma schrieb:
Ein Zitat hast du zum Beispiel in meinem letzten Beitrag:

Das RKI sagt da genau das Gegenteil. Die PCR ist die Methode der Wahl.

Das ist eine Ansicht, die aufgrund von Widersprüchen entstand. Soweit ich es bisher erfassen konnte, gibt es tatsächlich noch immer keinen Beleg dafür, daß der Test mehr als nur Fragmente und Ausscheidungen erfassen kann. Ob das i.M. die beste Option zur Erfassung von vermeintlich Infizierten und Trägern ist, kann ich nicht wirklich beurteilen, würde dem jedoch zustimmen. Widerspruch: Wenn man jedoch den Virus erfassen kann, kann man den genauso reproduzieren und die Viruslast ermitteln, was jedoch nicht möglich sein soll?
Binalog schrieb:
Denn was für Dich wirklich relevant ist, ist ganz was anderes, stimmt's?
Wie ich schon schrieb, interessieren mich primär die ergriffenen Maßnahmen, die in meinen Augen überzogen sind. Ob es nun 1% oder 5% Fehlerquote sind, kann ich nicht beeinflussen und sowieso scheint es dazu noch zu viele sich widersprechende Fachmeinungen zu geben. Beispiel. In unserem Fall gab es drei Tests mit positiv. Danach wurde die komplette Mannschaft getestet. Alle negativ. Danach eine Wiederholung der Tests bei den positiv getesteten Personen. Negativ. Was war der Unterschied zwischen beiden Tests? Beim ersterem erhielten wir das Ergebnis schon am Abend. Bei dem zweiten erst zwei Tage später. Es gibt demzufolge unterschiedliche Testformen, warum auch immer. Wie kommen folglich diese Abweichungen bei der Fehlerquote zustande. Durch qualitativ unterschiedliche Tests?
 
Es gibt Antigen Schnelltests - falls ein Fehler vor liegt soll dieser falsch positiv sein und nicht falsch negativ. Ist klar, da falsch negativ in einer Pandemie gefährlicher ist.

Nach einem positiven Schnelltest sollte bzw. muss aber der genauere PCR Test gemacht werden - hier wird spezifisch ein Stück der RNA vom Virus getestet. Dieser ist sehr genau. Dazu sollte man auch wissen was mit "genau" gemeint ist:
Die Genauigkeit eines Tests wird mit Sensitivität (Anteil der richtig positiven Testergebnisse) und der Spezifität (Anteil der richtig falschen Ergebnisse) bewertet.

Bei PCR liegt die Sensitivität bei über 99%. Ein Problem ist natürlich noch die Probenentnahme - erwischt man die Virenlast in Nase oder Rachen nicht, ist der Nachweis schwer. Die dadurch effektive Sensitivität wird bei 95% gesehen. Am besten wären natürlich immer 2 Tests im Abstand von 2 Tagen - trotzdem ist ein positiver PCR Test ein sehr sicheres Zeichen das man den Virus SARS-CoV-2 in sich trägt.

Wie gesagt, bei den Schnelltests muss aufgrund von höherer Ungenauigkeiten (auch im Umgang mit den Tests) ein positives Ergebnis mit einem PCR Test bestätigt werden. Ist also recht sinnvoll aufgebaut.
 
p.b.s. schrieb:
Beispiel. In unserem Fall gab es drei Tests mit positiv.

Da man davon ausgeht, dass nur ein vglw. geringer Anteil der Infizierten für den Großteil der Infektionen verantwortlich ist, und das meistens nicht für sehr lange Zeit, ist es also nicht unwahrscheinlich, dass keiner von denen ansteckend war.

p.b.s. schrieb:
Danach wurde die komplette Mannschaft getestet. Alle negativ.

S.o.

p.b.s. schrieb:
Danach eine Wiederholung der Tests bei den positiv getesteten Personen. Negativ.

Auch das ist quasi seit März bekannt: Der Test per Rachenabstrich wird sehr schnell (habe ~ 7 Tage im Hinterkopf) nicht mehr positiv ausfallen, auch wenn eine Infektion vorliegt. Das beißt sich also je nachdem wo und wie der Test ausgeführt wurde überhaupt nicht mit dem, was man erwarten würde.

So oder so: Das mag auf individueller Ebene extrem nervig sein, für die Entscheidungsfindung auf gesellschaftlicher Ebene dürften solche Anekdoten - so sie denn tatsächlich "Fehler" sind - irrelevant sein, weil die relevanten Fehler gar nicht nennenswert häufig vorkommen können. (vgl. Neuseeland, Deutschland im Sommer)

hallo7 schrieb:
Bei PCR liegt die Sensitivität bei über 99%. Ein Problem ist natürlich noch die Probenentnahme - erwischt man die Virenlast in Nase oder Rachen nicht, ist der Nachweis schwer. Die dadurch effektive Sensitivität wird bei 95% gesehen.

Das ist aber - denke ich - nicht der Fehler, um den es p.b.s. geht. Wer die Sinnhaftigkeit der Quarantäne infrage stellt dürfte eher an der Spezifität zweifeln. Daran, dass die auch effektiv wesentlich höher als 95 % ist kann man imho nicht groß rütteln, weil wir dann nie und nirgends über einen längeren Zeitraum weit unter 1 % Positivenrate hätten messen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe es nicht, wie man sich immer noch so gegen die Maßnahmen wehren kann. Es gibt doch mittlerweile genug Beispiele in anderen Ländern, in denen die Infektionszahlen, Krankenhausauslastung und Todesfälle wieder in die Höhe schießen. Hier zu argumentieren, dass die Zahlen in Deutschland nicht so schlimm sind und wir deswegen die Maßnahmen nicht mehr brauchen ist als würde man sagen “Ich hatte jetzt jahrelang Sex mit Kondom und es ist nie jemand schwanger geworden. Ich lass das jetzt einfach weg!”
Oder ist das wie die Flacherdler? Alles was man nicht selber sieht/misst ist gefälscht? Außer YouTube und Facebook. Da steht immer die Wahrheit.
 
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Mustis schrieb:
Ich habe auch keine pauschale asbolute Aussage getroffen. Ich habe eine Tendenz angesprochen...

Davon ab auch ein Argument angeführt das ganz unabhängig von der FDA ist. Nämlich das Haftungsrisiko.
Ich will jetzt mit dir nicht über Semantik diskutieren.
Du hast suggeriert, dass die Beantragung der Zulassung bei der FDA ein größeres Qualitätssiegel ist, als die Beantragung der Zulassung bei der EMA. Gerade weil die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen EMA und FDA in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen hat, gibt es nicht mehr die großen Unterschiede. Insofern halte ich diesen Punkt für pauschal nicht absolut (oder wie auch immer du es bezeichnen willst) als nicht richtig. Jedes Land hat natürlich länderspezifische Aspekte, die punktuell auch die der EMA und FDA übertreffen können.
Bezüglich des Haftungspunktes: auch außerhalb der USA haftet der Hersteller schädliche Wirkungen. Die Durchsetzung dieses Rechtes ist in der USA sicherlich einfacher bzw. es kommt zu deutlich höheren außergerichtlichen Einigungen. Man entwickelt aber nicht anders oder sicherheitsbewusster, nur weil man ein Produkt auch in den USA auf den Markt bringen will.

@Axxid
Warum sollte man nicht über die Maßnahmen diskutieren dürfen?
Es bestreitet ja niemand (oder kaum jemand), dass etwas getan werden muss. Jeden, der Kritik äußert, in die Ecke mit Verschwörungstheoretikern zu stellen oder ins Lächerliche zu ziehen, führt genau zu den verhärteten Fronten, die wir aktuell haben.
 
@Species 8472 Man kann durchaus die anlassbezogene und temporäre Einschränkung einzelner Grundrechte akzeptieren und dennoch "das Grundrecht" - was auch immer das sein mag - als geschützt betrachten. Weil man das ja auch bisher ganz alltäglich getan hat.

Oder man konstruiert eben, dass Einschränkung gleich Abschaffung ist und dass "die da oben" ganz sicher planen, die Pandemie und damit die Einschränkungen bis in alle Ewigkeit am Laufen zu halten.

Beide Enden dieses Spektrums können sicherlich radikal werden - mein Eindruck ist allerdings derzeit, dass es die zweite Gruppe ist, die sich zunehmend radikalisiert.
 
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Über was Redest du, über die aktuelle Situation? Wie kommst du darauf das die Maßnahmen temporär seien? Das ist lediglich eine Annahme, also reine Spekulation.

Sprich bitte für Dich selbst. Die gesetzlich geschützten Grundrechte sind Bürgerrechte die jedem einzelnen von Geburt zustehen. Wenn diese für dich selbst ohne Belang sind, dann ist das eben so. Jeder der die Grundrechte anderen Menschen aussetzen möchte, der ist Verfassungsfeindlich. Der steht nicht mehr auf dem Boden einer Grundordnung mit freiheitlich demokratischen zielen und Ideen - sondern mit Radikalen Freiheitsfeindlichen Ansichten.
 
Species 8472 schrieb:
Über was Redest du, über die aktuelle Situation?

Selbstverständlich.

Species 8472 schrieb:
Wie kommst du darauf das die Maßnahmen temporär seien?

Weil von keiner öffentlichen Stelle weltweit jemals irgendetwas verlautbart wurde, was nicht im Einklang mit der Annahme steht, dass die Maßnahmen temporär sind. Daher ist meine Annahme auch nicht nur reine Spekulation. Not all assumptions are created equal.

Gegenfrage: Wie kommst du darauf, dass die Maßnahmen nicht temporär sind, also auch nach der Pandemie Bestand haben werden? Das ist lediglich eine Annahme und in deinem Fall tatsächlich reine Spekulation. Aber werde gerne konkreter: Welche Maßnahmen genau haben wir deiner Meinung nach auch in 2, 3, 4, 10 Jahren an der Backe?

Species 8472 schrieb:
Sprich bitte für Dich selbst.

Das tue ich selbstverständlich.

Species 8472 schrieb:
Die gesetzlich geschützten Grundrechte sind Bürgerrechte die jedem einzelnen von Geburt zustehen.

Das habe ich auch nirgends im Ansatz bestritten. Interessant ist, dass du jetzt plötzlich den Plural verwendest - so als gäbe es mehrere, die nicht immer gleichzeitig uneingeschränkt gelten könnten.

Species 8472 schrieb:
Wenn diese für dich selbst ohne Belang sind, dann ist das eben so.

Dass die Grundrechte für mich selbst ohne Belang seien ist eine Unterstellung, die sich aus meinem Post nicht ohne absichtliches Missverstehen herleiten lässt.

Species 8472 schrieb:
Jeder der die Grundrechte anderen Menschen aussetzen möchte, der ist Verfassungsfeindlich.

Du sprichst in Absolutismen, die deiner Argumentation nicht zuträglich sind. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, welche Grundrechte derzeit "ausgesetzt" sind, weil ich zwar die i.d.R. zeitlich befristete Komponente von "aussetzen" gegeben sehe, aber nicht die mit dem Wörtchen "ausgesetzt" einhergehende generelle Abschaffung dieses Rechts.

Auch hier darfst du gerne etwas konkreter werden: Welches Grundrecht ist deiner Meinung nach dauerhaft abgeschafft und nicht "nur" temporär beschränkt?

Nach deiner Argumentation ist jedenfalls selbst die Inhaftierung von geständigen Mördern verfassungsfeindlich, auch wenn dadurch nicht alle Grundrechte außer Kraft gesetzt sind.

Species 8472 schrieb:
Der steht nicht mehr auf dem Boden einer Grundordnung mit freiheitlich demokratischen zielen und Ideen - sondern mit Radikalen Freiheitsfeindlichen Ansichten.

Nun, dann sind wir doch froh, dass es aktuell nicht danach aussieht, als wäre auch nur irgendein Grundrecht abgeschafft, geschweige denn dauerhaft abgeschafft.
 
Zuletzt bearbeitet:
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p.b.s. schrieb:
Jemanden grundlos der Lüge zu bezichtigen, wird als "schwere" Beleidigung gewertet.
Nichts desto trotz verbreitest du hier Lügenmärchen; und das ist keine grundlose Bezichtigung, sondern eine Feststellung ausgehend von deinen Beiträgen; es liegt schwarz auf weiß nachweislich vor. :)

Es bleibt freilich dabei: Das "Grundrecht der Berufsfreiheit" setzt keine Impflicht voraus.

p.b.s. schrieb:
Überall und in jedweder Form unterschlagen sie diesen Punkt; die Frage wäre umgekehrt: Wo tun sie das nicht? ;)

Auch du hast ihn ja bewusst unterschlagen, denn: Entsprechende Angestellte im Pflegepersonal von Risikopatienten müssen und mussten auch schon lange lange vor Corona gegen mehrere Dinge geimpft sein. Ist auch begründet und nachvollziehbar.

p.b.s. schrieb:
im Pflegebereich gibt es keinen Impfzwang.
Doch, siehe oben.
Mindestens gegen Mumps, Masern uns Hepatitis - offenbar auch noch gegen Tetanus, siehe:
https://www.computerbase.de/forum/t...hema-fuer-euch.1927284/page-519#post-24909531

p.b.s. schrieb:
Es wird einen Impfzwang für alle und ohne Ausnahme geben
Du kannst deine Lügenmärchen noch so oft wiederholen, Quark wird durchs treten nur breiter, nicht richtiger. ;0)
Aber nein, wird es nicht.

p.b.s. schrieb:
Noch nie hat ein Restaurantbetreiber die Vorlage des Impfausweises verlangt. Damit ist auch nicht das Hausrecht berührt, wenn der Eigentümer durch behördliche Auflagen dazu gezwungen wird.
Du machst dich mal wieder lächerlich, denn
1. Ging es nicht um den Impfausweis, sondern um die Angabe von Name und Telefonnummer, wobei ersteres durch einen Personalausweis verifiziert werden könnte.
2. Auch heute verlangt kein Restaurantbetreiber einen Impfausweis - und nochmals, darum ging es auch nie.
3. Kein Restaurantbetreiber wird durch irgendwelche Auflagen dazu gezwungen, auf die Vorlage des Impfausweises zu bestehen. Derartige behördliche Auflagen existieren nicht. Und erneut, es ging nie um das Vorlegen eines Impfausweises.

Komm mal wieder runter, in die Realität und hör auf ständig alles derart irrational verwirrt zu verdrehen.

p.b.s. schrieb:
Um die Echtheit der angegebenen Daten zu überprüfen, müßte er den Ausweis verlangen, was er aber nicht darf.
Schwachfug, mal wieder - der durch deine Wiederholungen nicht richtiger wird, es ist und bleibt Schwachfug.
1. Kein Restaurantbetreiber muss derzeit die Daten auf Echtheit überprüfen.
2. Jedem Restaurantbetreiber würde es grundsätzlich aber sehr wohl freistehen, eben genau das zu tun. Und sehr wohl darf er diesen - entgegen deinem Lügenquark - auch verlangen. Weshalb?
3. Weil er die Regeln seiner Lokalität dahingehend frei festlegen darf (und schon immer durfte), so wie jeder Selbstständige das im Sinne seiner Dienstleistung darf.

Es steht weiterhin jedem(!) frei, selbst(!) zu entscheiden, ob er oder sie dieses Restaurant mit dem Erfüllen der dortigen Auflagen betreten möchte oder nicht - niemand ist gezwungen.

p.b.s. schrieb:
Denn dazu ist einzig die Polizei befugt
Nein.
Einzig die Polizei ist befugt, eine Identifizierung - also eine Feststellung der Personalien - zu erzwingen(!). Das polizeiliche Verlangen, sich auszuweisen, basiert hier nicht(!) auf Freiwilligkeit. Das ist der Unterschied.

p.b.s. schrieb:
Da muß auch der Gast das Lokal nicht verlassen
Wenn der Besitzer ihn auffordert, die Lokalität zu verlassen, dann muss er das eben doch. ;)

p.b.s. schrieb:
Das ist deswegen nicht vergleichbar, weil ich dabei keine Einsicht zu Namen, Wohnort und Telefonnummer erhalte
Ähm, doch - tust du. Keine Ahnung was du so zu dir nimmst, aber du solltest irgendwie doch bedeutend weniger davon nehmen... ^.^
Wenn du als Türsteher nen Ausweis verlangst, um zu prüfen, ob das entsprechende Alter tatsächlich schon erreicht wurde, dann hast du - mit dem Ausweis in deiner Hand - sehr wohl auf alle Informationen Einsicht, die auf dem Ausweis eben so vorhanden sind.

p.b.s. schrieb:
Banken erfüllen die hohen Vorgaben aus der Datenschutz-Grundverordnung
Jede Dienstleistung, die personenbezogene Informationen erfasst, bearbeitet (oder oder...) muss(!) die Vorgaben der DSGVO erfüllen... gähn
Zumal doch der Punkt ist: Banken sind keine Polizisten. Deine Quark-Aussagen, "einzig die Polizei ist befugt", ist ja damit dennoch voll und ganz als Märchen zerlegt.

p.b.s. schrieb:
Ich bezog mich auf: "wenn aus meiner Wohnung der Geruch von Grass wahrzunehmen ist".
Ja, ich weiß - um in deiner üblichen Luftnummer zu "argumentieren", hast du dich einzig darauf bezogen und den anderen Punkt, wie typisch eben für dich, unterschlagen.
Denn deine Luftnummer war ja letztlich, dass die Polizei nur deshalb (Grass-Geruch) ohne richterlichen Beschluss in die Wohnung darf, weil es sich dabei um eine Straftat handeln würde. Dass die Polizei das aber bei ner Ruhestörung ebenfalls darf (und neben dieser gibts ja noch weitere Beispiele), es sich dabei aber eben um keine(!) Straftat handelt, hast du unter den Tisch fallen lassen. Denn damit hätte sich ja dein "Argument" direkt wieder in Luft aufgelöst.

Du kommst mir etwas verwirrt vor, muss ich sagen.

p.b.s. schrieb:
Es sagt nichts über die reale Qualität des PCR-Tests aus.
Doch, denn nochmal: Sie wurden in vielen voneinander unabhängigen Laboren validiert.
Wie, mein Guter, meinst du denn, müsste man die PCR-Tests denn anders auf ihre Qualität hin testen, erläutere das doch mal - ich bin schon ganz gespannt. :0)

Die "reale Qualität" und dessen Überprüfungen verlinke ich dir weiter unten noch mal.

p.b.s. schrieb:
Ein Nachweis einer Purification des SARS-Cov-2 fehlt noch heute.
Was soll eine "Purification" sein? Wie läuft das ab bzw. welches Verfahren soll das sein, also bei Viren generell und wo und wann wurde das je gemacht? Was auch immer das sein soll, was du unter diesem Begriff verstehen willst.

Isoliert wurde es jedenfalls schon, z.B. hier:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7045880/

Oder auch hier:
https://www.apotheke-adhoc.de/nachr...s-cov-2-fortschritte-in-der-corona-forschung/

p.b.s. schrieb:
Scrypton schrieb:
Die Spezifität liegt bei ~100%, wenn auch Fehler im Labor oder der "Lieferkette" freilich passieren können - daher sind es hierzulande gemeinhin 99,99%.
Entspricht das der Realität
Ja. Nochmal:

Die Spezifität liegt bei ~100%, wenn auch Fehler im Labor oder der "Lieferkette" freilich passieren können - daher sind es hierzulande gemeinhin 99,99%.
https://ars.rki.de/Docs/SARS_CoV2/Wochenberichte/20200707_Wochenbericht.pdf

Der Chef der Leipziger Klinik für Infektiologie berichtet im Ärzteblatt, dass unter 13.994 serologisch validierten Fällen nur EIN falsch positiver Fall war:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/t...=214890&autor=L%FCbbert%2C+Christoph+et+al%2E

Weiter testet z.B. das Unternehmen Centogene, das in Deutschland Coronatests durchführt, jede Woche zweimal seine 500 Mitarbeiter. Unter diesen mittlerweile 20.000 Tests war kein einziger falsch positiv:
https://www.spiegel.de/wissenschaft...aradox-a-1c86a930-45c1-4b8e-b9f2-08716b57f630

Die Test-Kits werden auch unabhängig regelmäßig geprüft. Zum Beispiel hier ist eine Liste von FINDDX von unabhängigen Qualitätskontrollen unterschiedlichen Test-Kits verschiedener Hersteller und das Ergebnis der Tests:
https://www.finddx.org/covid-19/sarscov2-eval-molecular/molecular-eval-results/

p.b.s. schrieb:
Wie gesagt, ist es letztendlich irrelevant, weil es keinen Einfluss auf die rechtliche Lage hat, worum es mir jedoch geht. Nämlich das Einsperren von gesunden Menschen
Welche gesunden Menschen werden denn eingesperrt?
Also ich bin gesund und auch nicht eingesperrt - und ich kenne auch niemanden, der gesund ist und eingesperrt wird oder eingesperrt wurde.

p.b.s. schrieb:
Eben doch; das gesamte Genom wurden in mehreren Laboren doch schnellstens sequenziert und frei für jeden zur Verfügung gestellt. Stell dich doch nicht so an.

p.b.s. schrieb:
Der Test kann wohl bisher nur Fragmente erfassen.
???
Es wird ein Ziel-Gen des Genoms festgelegt, was nur(!) in diesem Virus vorkommt - man nennt das "Target" - und der jeweilige Test schaut dann, ob die(!) jeweiligen Targets (die gängigen Tests setzen auf mehr als nur einen) in der Probe sind.

Ein völlig normaler, standardisierter Vorgang, schon immer und kein "Spezial-Ding" nun extra bei oder für Corona.
In den oben von FINDDX verlinkten Qualitätskontrollen der Tests weißen einige daher auch zwei Werte für die Spezifität aus, eben, weil diese Tests mehrere Gen-Targets haben und jeder dieser einzeln validiert wird.

p.b.s. schrieb:
Ich meine die Annahme, daß positiv getestete Personen auch gleichzeitig infiziert bedeutet
Das ist keine Annahme, sondern eine Tatsache.

p.b.s. schrieb:
was jedoch nur bei Nachweis eines vermehrungsfähigen Angens möglich wäre und damit auch die Viruslast gemessen werden könnte
Die Methode zur Feststellung, ob vermehrungsfähige Viren vorhanden sind gibt nur Auskunft darüber, ob vermehrungsfähige Viren vorhanden sind oder nicht - stell dir vor. ;)

Sie gibt keine(!) Auskunft darüber, wie hoch die Virenlast ist; das ist eine andere Fragestellung, die mit einer anderen Methode beantwortet werden müsste.

p.b.s. schrieb:
Dafür gibt es wie schon gesagt noch keinen Beweis.
Ich widerspreche Deiner Behauptung, daß der PCR-Test eine Infizierung belegt.
Doch, siehe oben - mehr als genug.
Dass ein PCR-Test eben genau das tut, ist bestens belegt. Daran ändert sich nun ohnehin nichts, unabhängig davon, ob du das nun begreifst oder nicht.
 
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Na toll, der nächste Radikale der meint, Rechte wären uneingeschränkt zugesatnden und das wäre ein Grundrecht.

Was ist so verdammt schwer dran zu verstehen, dass nichtmal die Grundrechte uneingeschränkt jederzeit gültig sind und das daran nie jemand auch nur den geringsten ANspurch hatte, da dies nämlich bedeutet, das die individuelle Freiheit über der Freiheit anderer stehen würde, was logisch betrahctet außerhalb einer Anarchie nie sein kann, da dies letztlich das Recht des Stärken bedeuten würde. Denn individuelle Freiheit wird immer mit der Freiheit anderer Individuen kollidieren und dann wird sich zwangsläufig derjenige durchsetzen, der stärker ist.
Species 8472 schrieb:
Jeder der die Grundrechte anderen Menschen aussetzen möchte, der ist Verfassungsfeindlich.
Das ist schlicht und ergreifend in dieser Pauschalität blanker Bullshit und hat absolut nicht mit einer FDGO zu tun egal wie oft ihr verblendeten "Freiheitskämpfer" das behauptet. Davon ab, dass keiner diese Rechte derzeit dauerhaft einschränkt, auch wenn du das bar jeden Faktes hier wieder behauptest. Les dir das Infektionssschutzgesetz mal durch, die neue und die alte Fassung und du wirst sehen, dass das neue sogar weniger Spielraum lässt, weil es diverse Dinge viel genauer definiert wo das alte Wisachiwaschi ausgelegt werden konnte. Falls du dir zu fein, bist, dies selbst anzutun, es gibt genügend fundierte Experten, die das getan und bewertet haben. UNd es gibt natürlich immer noch Kritik daran, aber nciht aus den Gründen, wie es die Schwurbler immer wieder betonen, sondern aus der Tatsache heraus, dass es immer noch nicht, aber weit besser als das alte, präzise genug ist und zuviel Interprätationsspielraum beinhaltet. Was es nicht beinhaltet sind die Vorwürfe der Coronaschwurbeler.

PS: Ich gehe davon aus, dass er darauf anspielt, ist bei den Schwurblern ja derzeit das absolute Topthema.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Species 8472 schrieb:
[...]
Jeder der die Grundrechte anderen Menschen aussetzen möchte, der ist Verfassungsfeindlich. Der steht nicht mehr auf dem Boden einer Grundordnung [...]

Einschränkungen der Grundrechte sind im Grundgesetz selbst für bestimmte Fälle vorgesehen.

Im "schlimmsten" Fall könnten sogar noch die Notstandsgesetze (Artikel 91 GG etc.) oben drauf kommen.
 
@ragan62 Das ist auch der Grund, warum das, was derzeit mit unseren Grundrechten geschieht, von mancher Seite so schwammig benannt wird.

Wenn man nämlich "nur" von Einschränkungen sprechen würde, müsste man gleich zu Beginn einräumen, dass es die schon immer gab und sich die Diskussion eigentlich nur darum drehen kann, ob diese Einschränkungen verhältnismäßig usw. sind. (Man müsste auch einräumen, dass diese Diskussion tagtäglich ziemlich breit geführt wird.)

Das reicht aber vielen nicht, weil es das Narrativ, wir stünden hier am Ende der BRD wie wir sie kennen, nicht stützt.
 
@giessl Temporär bedeutet, etwas ist Zeitlich begrenzt. Das dies auf die Maßnahmen zutrifft, dafür gibt es keine Fakten. Mittlerweile sind seit den ersten Grundrechtsverletzungen nicht nur ein paar Tage oder Wochen vergangen, sondern Monate. Der Begriff Temporär ist in dem Zusammenhang und ohne konkrete Daten schlicht irreführend, wenn nicht sogar manipulativ.

Der Solidaritätsbeitrag ist das beste Beispiel für den Missbrauch und die manipulative Verwendung dieses Begriffs. Er dient als Werkzeug um Langfristige Maßnahmen zu verharmlosen.

Um noch schnell auf die deine Gegenfrage zu antworten. Ein Virus bekommt man weder vernichtet noch ausgemerzt. Bis Dato gibt es keine Medizin die einen Hundert prozentigen Schutz bietet und denn wird es auch in 100 Jahren nicht geben, weil Viren sich stets verändern.

Welche Maßnahmen wird in 2 oder 10 Jahren an der Backe haben, die erzähl ich dir als erstes sobald meine Glaskugel wieder ihre Funktion aufnimmt.

Zu deinen weiteren Fragen sag ich nur das ich eine andere Haltung habe. Mir genügt es nicht auf die Gutherzigkeit eines Politikers zu vertrauen wie du es tust. Eine Regierung die über Monate hinweg mittels Rechtsverordnung ohne wirksame Parlamentsbeteiligung regiert, die sollte einem suspekt sein. Wenn demokratische Prinzipien ausgehebelt werden dann sollte man der Regierung noch genauer auf die Finger schauen. Ich für meinen Teil bin geneigt jemand mein Vertrauen zu schenken, wenn er für Recht und Gesetz einsteht und die Demokratische Grundordnung achtet und wahrt.



@Mustis So viel Feindseligkeit und Antidemokratisches Verhalten in nur einem Beitrag, Respekt.

Hallo Moderation, was sagen hier eigentlich die Forumsregeln zu solch Unfreundlichem verhalten?
 
Species 8472 schrieb:
So viel Feindseligkeit und Antidemokratisches Verhalten in nur einem Beitrag, Respekt.
Feindseelig? Wo? Antidemokratisch? Das sieht wohl nur einer, der keine Ahnung hat, was Demokratie ist...

Und zum Thema Moderation: Du hast nicht mal ansatzweise belegt anhand des Informationsschutzgesetzes bzw. generell wo konkret jetzt das Problem ist und wo jetzt deine Rechte dauerhaft und Corona bedingt eingeschränkt wurden und bleiben. Du hast nur irgendwelche Vorwürfe postuliert und gesagt, so isses. Kann ich auch, habe ich auch und deine Aussagen als Unsinn betitelt. Weißt du was auch demokratisch ist? Gleiches Recht für alle, also warum sind deine Vorwürfe korrekt, meine aber so dermaßen feindlich und antidemokratisch, dass die Mods einschreiten sollen? Wo ist deine Demokratie jetzt? Wo dein Wille zur MEinungsfreiheit?

Wenn du fundierst darstellst, worauf deine Vorwürfe basieren, dann werde ich auch entsprechend reagieren. Solange du aber einfach eine Meinung postulierst, so werde ich das auch tun und die ist das Gegenteil von deiner, einfach so, weil ich es kann. Weil das freiheitlich demokratisch ist und genau das Meinungsfreiheit bedeutet.
 
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Species 8472 schrieb:
@giessl Temporär bedeutet, etwas ist Zeitlich begrenzt. Das dies auf die Maßnahmen zutrifft, dafür gibt es keine Fakten. Mittlerweile sind seit den ersten Grundrechtsverletzungen nicht nur ein paar Tage oder Wochen vergangen, sondern Monate. Der Begriff Temporär ist in dem Zusammenhang und ohne konkrete Daten schlicht irreführend, wenn nicht sogar manipulativ.

Danke, ich weiß was temporär bedeutet. Der temporäre Charakter der Maßnahmen hängt nicht maßgeblich von ihrer bisherigen Dauer (ein paar Monate) ab. Von welchen Grundrechtsverletzungen sprichst du genau? Was unterscheidet sie von den üblichen Grundrechtseinschränkungen?

Manipulativ ist es, entgegen der Aussagen der Politik und ohne es konkret begründen zu können davon auszugehen, dass die Maßnahmen nicht temporär sind. Mehr noch, du kannst ja nicht mal ein Motiv benennen, das irgendwen dazu veranlassen könnte auf eine anlasslose Beibehaltung der Maßnahmen zu drängen.

Species 8472 schrieb:
Der Solidaritätsbeitrag ist das beste Beispiel für den Missbrauch und die manipulative Verwendung dieses Begriffs. Er dient als Werkzeug um Langfristige Maßnahmen zu verharmlosen.

Langfristig schließt temporär aber nicht aus.

Species 8472 schrieb:
Um noch schnell auf die deine Gegenfrage zu antworten. Ein Virus bekommt man weder vernichtet noch ausgemerzt. Bis Dato gibt es keine Medizin die einen Hundert prozentigen Schutz bietet und denn wird es auch in 100 Jahren nicht geben, weil Viren sich stets verändern.

Die Pocken haben angerufen. Sie sind nicht begeistert, dass du sie ignorierst.

Darüber hinaus verlangt niemand, aber auch wirklich niemand einen hundertprozentigen Schutz vor Corona. Unsere derzeitigen Maßnahmen sind auch nicht darauf ausgelegt, diesen zu erreichen.

Species 8472 schrieb:
Welche Maßnahmen wird in 2 oder 10 Jahren an der Backe haben, die erzähl ich dir als erstes sobald meine Glaskugel wieder ihre Funktion aufnimmt.

Mit anderen Worten: Du kannst dir selbst nicht vorstellen, was übrig bleibt, wenn die Pandemie 1-2 Jahre vergangen ist. Tust aber gleichzeitig so, als wäre das unausweichlich. Das passt nicht zusammen.

Species 8472 schrieb:
Zu deinen weiteren Fragen sag ich nur das ich eine andere Haltung habe. Mir genügt es nicht auf die Gutherzigkeit eines Politikers zu vertrauen wie du es tust.

Ich verlasse mich dabei gar nicht auf ihre Gutherzigkeit, sondern lediglich ihren Selbsterhaltungstrieb. "Der" Politik fehlt einfach jedwedes Motiv, einen auch nur annähernd mit dem Derzeitigen vergleichbaren Zustand dauerhaft und anlasslos aufrechtzuerhalten.

Species 8472 schrieb:
Eine Regierung die über Monate hinweg mittels Rechtsverordnung ohne wirksame Parlamentsbeteiligung regiert, die sollte einem suspekt sein. Wenn demokratische Prinzipien ausgehebelt werden dann sollte man der Regierung noch genauer auf die Finger schauen.

Da gebe ich dir Recht.

Species 8472 schrieb:
Ich für meinen Teil bin geneigt jemand mein Vertrauen zu schenken, wenn er für Recht und Gesetz einsteht und die Demokratische Grundordnung achtet und wahrt.

Nur scheinst du selbst eines der Grundprinzipien der FDGO nicht mit deiner Argumentation in Einklang bringen zu können: Die völlig normale und zwangsläufig notwendige Einschränkung von Grundrechten.

Welches Grundrecht wurde deiner Meinung nach denn - ob temporär oder nicht - abgeschafft?





So, ich muss weg - Telefon klingelt wieder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Species 8472 schrieb:
@giessl Temporär bedeutet, etwas ist Zeitlich begrenzt. Das dies auf die Maßnahmen zutrifft, dafür gibt es keine Fakten. Mittlerweile sind seit den ersten Grundrechtsverletzungen nicht nur ein paar Tage oder Wochen vergangen, sondern Monate.
Die Maßnahmen enden automatisch, wenn die Voraussetzungen entfallen, oder das Parlament (nicht Regierung) sie beenden.

Es gibt keine Grundrechtsverletzungen, alle Maßnahmen sind durch das GG gedeckt.
 
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