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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
Könnte man machen, aber das wäre halt dumm und noch dazu eine Beleidigung an alle, die wirklich unter Rassismus leiden.
Deine Hautfarbe kannst du dir nicht aussuchen. Ob du dich impfen lässt aber schon. Jeder Vergleich mit Rassismus, Diskriminierung oder dergleichen führt ins Leere.
Unsere freie Gesellschaft besteht nicht nur aus Rechten, sondern auch aus Pflichten. Wer letztere nicht beherzigen möchte, muss mit den Konsequenzen leben. Da hilft es auch nicht, sich immer wieder als das arme Opfer zu geben, denn das ist man nicht.
ähm.
Ich hab genau die gleichen Pflichten beim Infektionsschutz wie du.
Ich hab mich dafür entschieden, meine Pflichten durch die Impfung einzuhalten.
Andere haben sich dazu entschieden, ihre Pflichten durch die 2G Regeln einzuhalten.
Daran ist nichts rassistisch.
Der Mensch entscheidet sich.
Der Mensch muss mit den Konsequenzen leben.
Rassismus? Ernsthaft? Informiere dich erstmal über diesen Begriff und was er bedeutet.
2G ist eine der Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, die sich hoffentlich als effektiv erweisen und auch den letzten verbohrten Impfverweigerer zur Einsicht bringen wird.
Da gibt es nach diversen Fällen und Untersuchungen ja eben derzeit noch Unsicherheiten.
Exemplarisch:
Die Schlechte: Dieser Schutz für die Umgebung lässt allmählich nach. Drei Monate nach der zweiten Impfdosis ist das Risiko, dass mit Astrazeneca Geimpfte bei einer Infektion mit der Deltavariante eine Kontaktperson anstecken, praktisch genauso groß wie bei Ungeimpften. Auch bei Biontech ist das Risiko der Virusweitergabe deutlich erhöht, und zwar unabhängig davon, ob die Kontaktpersonen selbst geimpft sind oder nicht. Allerdings: Aufgrund ihres Forschungsdesigns räumen die Autoren ein, dass dieses Risiko möglicherweise leicht überschätzt werde
Studien dazu widersprechen sich oder weisen große Schwankungsbreiten auf.
Da ist also noch nichts wirklich gesichert, außer dass sich das Zeitfenster in dem man die Krankheit weitertragen kann sehr wahrscheinlich verkürzt (inwieweit herrscht aber auch da noch keine Einigkeit oder harte Zahlen, die nicht im Wochentakt dann wieder in eine andere Richtung korrigiert werden).
Somit engt sich die gesellschaftliche Pflicht faktenbasiert vorerst darauf ein, dass man mit der Impfung schwere Verläufe bremst und somit die Krankenhäuser für andere frei hält (wenngleich auch das sinnlos scheint, da die Anzahl an Intensivbetten auch aus wirtschaftlichen Gründen sowieso immer nahe der Auslastungsgrenze gehalten wird/wurde).
Somit engt sich die gesellschaftliche pflicht darauf ein, dass man mit der Impfung schwere Verläufe bremst und somit die Krankenhäuser für andere frei hält.
Schwere Verläufe und Aufenthalte auf den Intensivstationen für andere, nicht nur für einen selbst, reicht doch wohl als stichhaltiges Argument, sich impfen zu lassen.
Dass die Wirkung nach einer bestimmten Zeit nachlässt, ist wohl erwiesen. Trotzdem ist dann die Gefahr einer Ansteckung und die Folgen eines schweren Verlaufs weitaus geringer als bei Ungeimpften.
Das sollte man dabei nicht vergessen.
Eine dritte Impfung (Booster) soll ja diesen hohen Wirkungseffekt wieder herstellen. Deshalb werde ich mich einer dritten Impfung auf jeden Fall unterziehen.
Das liegt in der Natur der Sache.
Die Zukunft ist nie gesichert.
Morgen fällt dir ein Baum auf den Kopf... tja blöd gelaufen.
Die Wissenschaft widerspricht sich auch nicht. Sie ergänzt sich.
Es wird ein immer besseres Bild gezeichnet.
Man kann nun mal nur mit dem Arbeiten was man aktuell hat.
Ob das in 5 Jahren anders aussieht? bestimmt.
aber solange warten und nichts tun?
Übertreibst du an der Stelle nicht maßlos? Corona ist von der Sterblichkeit nicht annähernd mit der Pest, den Pocken oder der Spanischen Grippe zu vergleichen. im Ranking schafft es die Corona Pandemie knapp unter die "Top 20". Und keiner der genannten Pandemien hat die Menschheit in ihrer Existenz bedroht. Daher ist deine wortwahl viel zu drastisch und nicht angemessen.
Nein, ganz sicher nicht. Diese Einschätzung habe ja nicht nur ich, sondern auch renommierte Wissenschaftler.
Dein absurder Vergleich mit anderen bedrohlichen Pandemien und das Verharmlosen der Sterbequote bezüglich Corona entlarven dich doch sehr eindeutig.
Ich will dir jetzt zu nahe treten und dich auch nicht in eine bestimmte (politische) Ecke stellen, aber mit Leuten, die auf solche hanebüchene Weise diskutieren, möchte ich nichts zu tun haben.
Wieder ein interessantes Interview mit dem Lungenarzt Celik. Der Link müsste das gesamte Interview anzeigen, wenn die Paywall kommt, auf die Readeransicht wechseln.
Gibt es Fälle, in denen Patienten angeben, geimpft zu sein, es aber eigentlich gar nicht sind?
Einen gab es, die Familie war dann ehrlicher. Es war ein Fall, bei dem wir uns über einen schweren Verlauf trotz angeblicher Impfung gewundert haben. Es gab auch Patienten, die zugegeben haben, dass sie am Anfang ihrer Erkrankung einen gefälschten negativen PCR-Test vorgelegt hatten, um nicht in Isolation zu müssen. Als der Verlauf schwerer wurde, sind sie doch ins Krankenhaus gekommen. Es gab auch ganz traurige Geschichten: Eine ältere Risikopatientin wollte sich gerne impfen lassen und hatte dafür schon mehrfach Termine ausgemacht. Aber ihre erwachsenen Kinder waren dagegen und haben diese Termine wiederholt abgesagt. Schließlich musste die Patientin mit einem schweren Verlauf bei uns über Wochen behandelt werden. Es ist oft so, dass ältere Menschen der Medizin mehr vertrauen als jüngere, sie haben auch mehr Erfahrungen mit ihr gemacht.
Geilomat
Wer J&J hat, sollte eine Boosterimpfung machen.
Auffällig ist, dass mehr als die Hälfte davon mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurden, obwohl nur fünf Prozent der Geimpften in Hessen dieses Vakzin bekommen haben. Deswegen ist es sehr sinnvoll, diese Impfung aufzufrischen.
20% der ungeimpften Bevölkerung stellen die Mehrheit der Patienten. Durchschnitt bei Impfdurchbrüchen 70 Jahre, meist Vorerkrankungen, viele Krebspatienten.
Zeig mir doch bitte ein Wissenschaftler der durch Corona die Existenz der Menschheit gefährdet sieht und wenn Du meine früheren Posts gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich Corona keinesfalls verharmlose. Dennoch gilt es im Umgang das richtige Maß zu wahren, auch in der Kommunikation.
Ich will dir jetzt zu nahe treten und dich auch nicht in eine bestimmte (politische) Ecke stellen, aber mit Leuten, die auf solche hanebüchene Weise diskutieren, möchte ich nichts zu tun haben.
Er hat schon in gewisser Weise recht (was hat das mit Politischem Lagerdenken zu tun)?
In Deutschland herrscht nicht nur seit Kurzem in vielen Bereichen ein verschrobenes Verhältnis zu Risiken (geschürt auch durch Medien und Politik).
So sterben in Deutschland im Schnitt pro Monat knapp 12.000 Personen an den Folgen des Rauchens.
Da muss man sich halt einfach schon mal die Frage der Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen stellen.
Ganz neutral und ganz objektiv. Auch eine Pandemie läuft sich irgendwann mal aus - Die Rauchertoten aber bleiben. Wo bleibt da der Aufschrei und das Stigma?
Denn indirekt nehmen auch die den Leuten im Krankenhaus dann die Betten weg, die Krankenkasse muss dann dafür aufkommen, nebst dem, dass sie 80MIO Tonnen CO2 in die Luft blasen und somit allen schaden. https://www.oekotest.de/gesundheit-medikamente/Rauchen-traegt-zum-Klimawandel-bei-_11080_1.html
Davon unberührt war es sicherlich richtig (solange die Lage und der Verlauf der Pandemie völlig außerhalb des Erfahrungsschatzes lag), lieber eher erstmal drastische Maßnahmen zu ergreifen, als nachher mit einem Massensterben in die Röhre zu schauen.
Nur sollte man regelmäßig neu bewerten, wie sich das ganze abzeichnet.
Diese Wortwahl habe nicht ich verwendet, sondern die kam von dir. Dass Corona nicht die gesamte Menschheit ausrotten wird, dürfte klar sein und ist deshalb nicht der Punkt.
Das Verharmlosen beginnt damit, dass man Corona mit anderen bedrohlichen Gefahren, der die Menschheit ausgesetzt ist oder war, vergleicht und in eine Art Ranking kategorisiert.
Prominentestes Beispiel ist der Vergleich mit der Grippe.
Als nächstes kommt dann im Verlauf einer solchen Diskussion die Behauptung, dass die vielen an Corona gestorbenen Menschen sowieso gestorben wären.
Oder dass wir alle einmal sterben müssen und es egal ist, ob uns ein Ziegelstein beim Vorbeigehen an einem Haus tötet, oder wir eben an den Folgen Coronas sterben müssen.
.Sentinel. schrieb:
Nur sollte man regelmäßig neu bewerten, wie sich das ganze abzeichnet.
Das ist ohne Zweifel korrekt, aber das wird ja im Grunde auch so gemacht.
Vor allem wegen der Eingriffe in die Grundrechte muss das alles immer wieder auf den Prüfstand.
Falsch. Da muss man sich die Frage des Verstehens der Sachlage stellen: Während jeder frei entscheiden kann, ob er aktiv raucht oder nicht, verbreitet sich das Coronavirus unsichtbar und nicht in dieser Form kontrollierbar. Außerdem verbreitet es sich bei Nichtbeachten von Schutzmaßnahmen rasant (vor allem Delta), und das mit dem Potential, innerhalb weniger Wochen, also einem kurzen Zeitraum, die Krankenhäuser zu überlasten. Diese beiden Gegensätze (Rauchen <-> Corona) sind von der Art der Gefährdungssituatiion her also zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
Das ist ohne Zweifel korrekt, aber das wird ja im Grunde auch so gemacht.
Vor allem wegen der Eingriffe in die Grundrechte muss das alles immer wieder auf den Prüfstand.
Und da haben wir dann wieder das Problem von Zahlen, Schätzungen, Statistiken und Nachverfolgbarkeit.
So haben wir über die Dauer der Pandemie eine ungewisse Anzahl an Genesenen herangezüchtet.
Leute die Corona hatten, dies aber oftmals nicht gemerkt haben, mit Grippe verwechselt oder als das Thema Corona noch garnicht aktuell war schlicht ignoriert haben.
Es wäre für eine realistische Einschätzung der Lage sehr wichtig zu wissen, wie hoch der Druchseuchungsgrad zum Zeitpunkt XY ist.
Versuch da mal verlässliche Zahlen zu finden...
Ergänzung ()
Dr. McCoy schrieb:
Diese beiden Gegensätze (Rauchen <-> Corona) sind von der Art der Gefährdungssituatiion her also zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
Das CO2, dass durch Raucher entsteht breitet sich ebenso unkontrolliert aus. Die Wissenschaft wird nicht müde vor dem Tipping Point zu warnen.
Was passiert, wenn genau dieser Beitrag nun das Fass zum Überlaufen bringt und Millionen von Menschen gefährdet?
Es ist KEIN Privatvergnügen:
Bei der Zigarettenproduktion werden Treibhausgase frei. Deren Wirkung entspricht einer geschätzten Menge von fast 84 Millionen Tonnen CO2 – das ist 0,2 % des weltweiten Ausstoßes von klimaschädlichen Emissionen. Rauchen trägt damit maßgeblich zum Klimawandel bei.
Pro Zigarette werden 3,7 Liter Wasser verbraucht. Ein Raucher, der 50 Jahre 20 Zigaretten am Tag rauche, so die Studie, sei für den Verbrauch von 1,4 Millionen Liter Wasser verantwortlich.
Der Tabakanbau geht zu Lasten von Waldflächen und dem Anbau von Lebensmitteln. Weltweit fallen dem Anbau von Tabak jedes Jahr mindestens 6.500 Hektar Wald zum Opfer, schätzt die WHO.
Da Tabak anfällig für Schädlinge und Krankheiten ist, werden die Pflanzen mit Pestiziden gespritzt.
Tabakpflanzen benötigen – im Vergleich zu anderen Nutzpflanzen – besonders viel Stickstoff, Phosphor und Kalium und benötigen daher viel Düngemittel.
Für das Trocknen der Blätter wird viel Brennholz verbraucht – für 300 Zigaretten ungefähr ein Baum.
Zigarettenkippen enthalten Schwermetalle und viele andere Giftstoffe wie Arsen, Blei, Formaldehyd und Benzol. Von den mehr als 5.000 unterschiedlichen Stoffen gelten mindestens 150 als hochgiftig. Werden die Kippen achtlos weggeworfen, gehen die Giftstoffe in die Umwelt über. Eine Zigarettenkippe kann bis zu 60 Liter Wasser verseuchen.
Wo bleibt denn da die vielzitierte "soziale Verantwortung"?
Das ist übrigens nur ein Beispiel von vielen, wo "die Gesellschaft" plötzlich einheilig wegsieht.
Und da sind wir wieder bei der Verhältnismäßigkeit und dem Risikoempfinden angelangt...
Dieses Problem besteht von Anfang an dieser Pandemie. Das Virus ist und war immer mehrere Schritte voraus und uns Menschen blieb dann nur, im Nachhinein auf die eingetretene Situation zu reagieren.
Mit Präventivmaßnahmen zu agieren, war und ist immer ein Drahtseilakt. Haben sie den erhofften Effekt gezeigt, waren alle glücklich und zufrieden. Wenn nicht, ging die Kritik los. Nach dem Motto, hinterher ist man immer schlauer.
Zum Glück gibt es auf dieser Welt sehr schlaue und engagierte Wissenschaftler, die mit Hochdruck und akribisch Forschung betreiben und hoffentlich irgendwann in naher Zukunft allumfassende Erkenntnisse und verbindliche Zahlen über diese Pandemie präsentieren können.
Na jetzt übertreibst du da aber gewaltig. Corona war zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Menschheit. Darüber könnten wir mal bei 》50% Letalität sprechen. Also sowas wie 95 oder 98%, weil dann einfach extrem viel Wissen verloren ginge und es fraglich ist ob die restlichen 2-5% überhaupt überlebensfähig sind. Würden wohl viele verhungern, verdursten, erfrieren oder an etwas sonstigem sterben. Z.b. explodierende AKWs etc.
Corona ist auch für viele Entwicklingsländer aufgrund der jungen Bevölkerung eine geringere Gefahr als für die gefetteten und überalterten Industriestaaten... aber auch hier eher ein Problem für die gesellschaftliche Ordnung und nicht die gesamte Nation an sich.
Wenn bei uns z.b. 30% der Leute sterben geht es danach trotzdem weiter, es gibt aber sicherlich ein gesellschaftliches Trauma.
Wo bleibt denn da die vielzitierte "soziale Verantwortung"?
Das ist übrigens nur ein Beispiel von vielen, wo "die Gesellschaft" plötzlich einheilig wegsieht.
Und da sind wir wieder bei der Verhältnismäßigkeit und dem Risikoempfinden angelangt...
Dir muss entgangen sein, dass seit Jahrzehnten Bemühungen laufen, um Raucher zu entwöhnen, und das mit Erfolg.
Von "Wegsehen" kann ich da nichts erkennen. Ob die getroffenen Maßnahmen richtig sind, darüber kann man streiten. Aber zu behaupten, es würde nichts passieren beim Thema Rauchen, ist einfach falsch.
In den meisten Restaurants darf man sich zum Beispiel auch keine Fluppe mehr anzünden.
Und da haben wir dann wieder das Problem von Zahlen, Schätzungen, Statistiken und Nachverfolgbarkeit.
So haben wir über die Dauer der Pandemie eine ungewisse Anzahl an Genesenen herangezüchtet.
Ist das so?
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass das für die Wissenschaft überhaupt kein Problem ist.
Wer unbemerkt genesen ist, hat Antikörper, die kann man Messen.
Man kann hierzu also problemlos eine Studie durchführen.
Man nimmt einfach 10.000 Menschen, macht einen Antikörper Test.
Das Ergebnis kann man dann auf die Bevölkerung hochrechnen und kommt auf recht gute Zahlen.
Ob so eine Studie aktuell Sinnvoll ist?
Oder ob so eine Studie aktuell läuft?
oder ob es so eine Studie schon gibt?
Keine Ahnung. Aber ich hab da vollstes vertrauen in unsere Wissenschaftler.
Im Gegensatz zu mir, wissen die schon was sie tun.
Sind ja keine Politiker, sondern viele schlaue Köpfe.