Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
Weiß jemand wie das bei zweiter Impfung nach Johnson ist? Sind das die Standard Impfstoffe von Biontech/Moderna oder muss man dort längere Wartezeit für einen Termin einplanen? Kann ja sein das das irgendeine andere Zusammensetzung ist, kenne mich da nicht so aus
Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden ... Ausgrenzung, derer, die mit dem Mist eben nicht aufhören können oder wollen.
Gleichzeitig aber auch Schutz derer, die nie mit dem Mist angefangen haben, aber durch passives Rauchen durchaus gesundheitliche Schäden davontragen können.
Das Rauchverbot gibt es nicht wegen der Ausgrenzung der Raucher, sondern es dient dem Schutz der Nichtraucher vor einem nicht selbstgewählten Gesundheitsschaden, den sich der Raucher wenigstens freiwillig zufügt (auch wenn dieses "freiwillig" im Bezug auf eine Suchterkrankung mit vorsicht zu genießen ist).
Gleiches gilt für die Damensaunatage ... dadurch werden zumindest potenzielle Spanner männlichen Geschlechts ausgeschlossen.
Andersrum finde ich es eigentlich die schlimmere Ausgrenzung, wenn Damen auf einen Besuch in einer gemischten Saune verzichten, weil sie keine Lust auf die Spannerei haben.
Ich möchte meine persönlichen Freiheiten nicht über den Schutz anderer vor den Folgen meines Verhaltens stellen.
Wenn ich mich nicht impfen lassen will, dann passe ich mein Verhalten daran an ... und die Ausgrenzung geht in dem Fall von meinem freien Willen aus.
Läden, in die ich dann nicht reinkomme sind mir einfach egal, denn nirgendwo im Grundgesetz steht etwas, das man so interpretieren könnte, dass JEDER Bürger Zugang zu jedem Geschäft erhalten muss. Das würde nämlich schon damit kollidieren, dass Obdachlose in vielen Geschäften nicht geduldet werden und man als Kassenkraft sogar durch Polizeikräfte gebeten wird, einen Obdachlosen, über den sich die Nachbarschaft beschwert, doch bitte nicht mehr zu bedienen.
DAS ist wirklich Ausgrenzung ... aber die ist ja OK, weil der Normalo Obdachlose eben am liebsten garnicht erst sehen möchte.
Davon zu sprechen, dass Impfunwillige ausgeschlossen werden, ist echt unglaublich lächerlich.
Das ist bei denen eben keine Passivkonstruktion ... die werden nicht ausgeschlossen, sondern begeben sich eigentlich in die sebstgewählte Isolation durch den Verzicht auf eine wirksame und obendrein ziemlich harmlose Impfung.
Mehr noch ... die niedrige Impfquote ist sogar die Legitimation dafür, die Massnahmen (denen viele Impfskeptiker ebenfalls ablehnend gegenüberstehen) aufrecht zu erhalten, denn solange die Impfquote "zu niedrig" ist, sind die Massnahmen eben weiterhin notwendig um die Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern ... naja ... vielleicht auch, um dieses Gesundheitssystem weiter abspecken zu können.
Maskenverweigerung wegen ca.15 Minuten aufenthalt in einem Ladengeschäft als Ausgrenzung zu betrachten, ist noch viel lächerlicher.
Ich habe an der Tankstelle regelmäßig Kunden, die sich problemlos von der Maskenpflicht befreien lassen könnten, die es aber nicht tun, weil sogar sie die Maske für den kurzen Aufenthalt im Laden nicht als Belastung empfinden.
Die einzigen, die wirklich eine Befreiung vorzeigen, sind zumindest gesundheitlich fit genug, um sich täglich zwei Schachteln Kippen reinzuballern ... was mich zu dem Schluss bringt, dass die wohl einfach keinen Bock auf Maske haben.
Ich habe einen Stammkunden, bei dem ich mich frage, warum der Maske trägt. Er ist stark übergewichtig und klingt schon ohne Maske auf dem Gesicht wie eine Dampfmaschine in den letzten Zügen, wenn er endlich an der Kasse angekommen ist.
Ich habe ihn mal gefragt und er sagte wörtlich "Ohne Maske kriege ich doch auch nicht besser Luft".
Und tatsächlich ... ich habe ihn nur 2 Monate lang ohne Maske erlebt (Jan. und Feb. 2020) ... ein Unterschied ist nicht feststellbar.
Viele, bei denen die medizinische Indikation nicht das geringste Problem wäre, haben eine Befreiung von der Maskenpflicht nie in Betracht gezogen ... einige sind sogar befreit, tragen in meinem Laden aber dennoch Maske, weil der Aufenthalt eben meist weniger als 5 Minuten beträgt.
Genervt sind von der Maske eigentlich eher die, denen es kaum auffallen würde, wenn sie nicht aus Prinzip dagegen wären, sich an Regeln zu halten, die ihnen keinen offensichtlichen Vorteil bringen.
Weiß jemand wie das bei zweiter Impfung nach Johnson ist? Sind das die Standard Impfstoffe von Biontech/Moderna oder muss man dort längere Wartezeit für einen Termin einplanen?
Es gibt keine unterschiedlichen Zusammenstellungen der Impfstoffe.
BioNTech ist BioNTech (Comirnaty), Moderna ist Moderna (Moderna), Johnson & Johnson ist Johnson & Johnson (Janssen), AstraZeneca ist AstraZeneca (Vaxzevria).
Es gibt (noch) keine zugelassenen Varianten/Updates der Impfstoffe.
Es wird empfohlen nach einer Impfung mit einem Vektor-Impfstoff (AstraZeneca / Johnson & Johnson) einen mRNA-Impfstoff zu verabreichen (BioNTech / Moderna).
Wenn du mit Johnson & Johnson geimpft bist, wird es höchstwahrscheinlich BioNTech werden als Zweitimpfung.
Das stimmt so nicht. In einigen Punkten war er für konsequentere TEstw ganz zu Beginn, dass stimmt, er hat sich (habe extra nochmal recherchiert) aber wiederholt gegen Lockdowns ausgesprochen. Also so ganz falsch war meine Erinnerung dann nicht und ebenso wenig ist deine Widerspruch korrekt...
Nichts desto trotz ist er seine Argumentation gradlinig, da er sich zwar gegen lockdowns ausgesprochen hat, dass aber zu gunsten anderer Maßnahmen, die seiner Meinung nach effektiver gewesen wären. Somit kann man ihm zumindest nicht vorwerfen, dass er unglaubwürdig wäre wenn er nun weiter sich um ungeimpfte sorgt.
Nichtsdesto trotz kann ich zuminest nicht aus dem N-TV seine Argumente nachvollziehen, warum man nun bei 3G bleiben sollte statt 2G. Denn wie gesagt, 2G mit Maske ist immer noch effektiver als 3G mit maske.
..genau... und jetzt geht jemand hin und wirft die allgemein mehrheitlich akzeptierten Regeln um und grenzt Dich damit aus. Du als Betroffener bist erstmal kein Akteuer in diesem Spiel.
Somit bist Du zum Handeln gezwungen, wenn Du wieder mitmachen willst. Die Karten werden neu gemischt.
Wie bereits erwähnt. Deine Argumentation pervertiert die Logikkette.
Es geht hier nicht darum, dass derjenige etwas dagegen tun kann. Es geht darum, dass er erstmal ohne Zustimmung vor verschlossenen Türen steht. Unfreiwillige Ausgrenzung eben, die mit Selbstausgrenzung in erster Instanz weniger nicht zu tun haben könnte.
Und dann wirst Du einem Handlungsdruck ausgesetzt, wenn Du den gewohnten Zustand wiederherstellen willst.
Man stellt Dir neue Bedingungen unter welchen eine Teilnahme wieder OK wäre.
Du unterschägst aber mal gekonnt, dass sich die Randbedingungen geändert haben und daher auch eine Neubewertung durch die Gesellschaft erfolgen kann, ja sogar muss.
Um beim lustigen Kinderball-Beispiel zu bleiben. Du willst mit blau spielen, die anderen mit grün haste Pech. Wenn jetzt grün kaputt geht, können sich die anderen gerne auf Pink einigen und dir den Stinkefinger zeigen. Da hast du einfach Pech gehabt. So läuft das eben in Gruppen die keine Diktaturen sind...
.Sentinel. schrieb:
Es geht um den Vorgang der Änderung, der sich hier vom Normalfall unterscheidet.
Das, was vorher Usus war, wird neu definiert.
Es ist total normal das sich der Normalfall ändert. Ich darf heute meine Frau und Kinder auch nicht mehr züchtigen.
Frauen dürfen heute sogar das aktive und passive Wahlrecht ausüben.
Oder ich darf heute mit dem Euro Diesel und roter Plakette nicht mehr nach Stuttgart fahren...
Oh mein Gott ich werde überall ausgegrenzt und vom "Normalfall" abgewichen...
DAS IST FÜR DIE MENSCHHEIT TOTAL NORMAL!
Es gab Zeiten da hatte man Speibecken im Haus um mehr fressen/saufen zu können
Es gab Zeiten da hatte man mehrere Frauen als Mann
Es gab Zeiten da hatte Mann seine Knaben für die Abwechslung
Es gab Zeiten da gab es Kastraten für einen schönen Gesang
Und so kannst du das beliebig weiterführen bis nächstes Jahr. Es ist einfach NORMAL das sich etwas ändert das nicht allen passt.
.Sentinel. schrieb:
Die grenzen sich nur nicht freiwillig aus. Sie wollen ja unter den Regeln des alten Zustands weiterhin Teilnehmen. Dürfen aber nicht mehr. Somit hat ein anderer sie erstmal ausgegrenzt.
@Skysnake
Wir sind auf der gleichen Linie. All das was Du schreibst, stelle ich nicht in Frage.
Wie Du schon sagst. Die Dinge ändern sich.
Ich sage nur, dass man in einem Punkt einem Trugschluss unterliegt. Und zwar in Sachen "Selbstausgrenzung".
Eine Selbstausgrenzung geschieht rein aus Eigenmotivation. Das kann komplett unabhängig äußerer Umstände oder der Handlung anderer geschehen.
Es ist ein Unterschied, ob ich entscheide, ob ich nicht mehr mitspielen will, oder ob ein anderer entscheidet, dass ich vorerst nicht mehr mitspielen darf bis ich nicht XY ändere oder andere Regeln akzeptiere....
Eigentlich ist das sogar in Diktaturen so, solange man nicht selbst den Diktator gibt.
Dann ist es halt einfach nur keine Mehrheitsentscheidung.
Ich kann den Wunsch nach einer coronafreien Normalität sogar sehr gut nachvllziehen ... aber ich glaube, dass das nicht mehr so zurückkommen wird. Schon weil es eben überall auf der Welt Familien, Gruppen und ganze Völker gibt, die hautnah erlebt haben (und noch immer erleben), was dieses Virus mit Menschen anstellen kann.
In einigen Regionen gibt es kaum noch Familien, die nicht mindestens einen schweren Verlauf oder Langzeitfolgen in der Familie haben.
Dass man in Deutschland noch viele Menschen trfft, die keinen einzigen Infizierten oder Erkrankten kennen, ist wahlweise ein Glücksfall oder eben auf teilweise sicherlich überzogene Maßnahmen zurückzuführen.
Momentan geht es darum, die verbliebenen Massnahmen zurücknehmen zu können, ohne dabei ein erneutes Aufflackern der Pandemie zu riskieren. Die Impfstoffe scheinen einen Weg dahin zu zeigen ... aber solange nicht genug Leute durch Impfstoffe geschützt sind, wird es eben auf die natürliche Immunisierung via Durchseuchung hinauslaufen.
Das dauert eben länger ... und auch die Massnahmen bleiben dann länger, weil es nötig erscheint.
Ich würde auch gerne wieder ohne Maske arbeiten, aber es ist mMn momentan einfach noch nicht drin. Vor allem möchte ich nicht ohne Maske im Laden stehen, und die Kunden auf die Maskenpflicht aufmerksam machen müssen ... die Maske in meinem Gesicht erinnert viele Kunden automatisch dran ... und das ist Gold wert, denn ohne Maske redet man sich den Mund fusselig.
Ergänzung ()
.Sentinel. schrieb:
Es ist ein Unterschied, ob ich entscheide, ob ich nicht mehr mitspielen will, oder ob ein anderer entscheidet, dass ich vorerst nicht mehr mitspielen darf bis ich nicht XY ändere oder andere Regeln akzeptiere....
Alle Spiele haben Regeln ... und es ist normal, dass jemand nicht mitspielen darf, der die Regeln halt doof findet, sie konsequent missachtet oder so abändern oder interpretieren will, dass sein Sieg wahrscheinlicher wird.
Das ist nämlich nicht Freiheit, sondern einfach unfair.
Zu den Regeln unseres Spiels Gesellschaft gehört es nunmal seit einiger Zeit, dass man andere Menschen zumindest nicht sehenden Auges einer Gefahr aussetzt.
Wenn du in dem Glauben, dass schon alle beiseite springen werden, mit dem Auto durch die Fussgängerzone ballerst, dann ist die Schuldfrage nach einem Unfall vor Gericht indiskutabel.
Das triggert allenfalls ein paar psychologische Gutachten, in denen es um deine Zurechnungs- und Straffähigkeit geht.
Alle Spiele haben Regeln ... und es ist normal, dass jemand nicht mitspielen darf, der die Regeln halt doof findet, sie konsequent missachtet oder so abändern oder interpretieren will, dass sein Sieg wahrscheinlicher wird.
Das ist nämlich nicht Freiheit, sondern einfach unfair.
Die Analogie ist aber eher die, das jetzt 3 an einem Tisch sitzen und dem vierten gegenüber sagen, dass sie die Regeln, die jetzt 50 Jahre Bestand hatten, nun geändert haben (Ausgrenzung).
Danach kommt ein Angebot, dem Spiel unter den neuen Voraussetzungen wieder beizutreten. Wie von vielen hier schon beschrieben letztendlich ein Vorgang, der alltäglich ist. Aber eben keine "Selbstausgrenzung".
Die Analogie ist aber eher die, das jetzt 3 an einem Tisch sitzen und dem vierten gegenüber sagen, dass sie die Regeln, die jetzt 50 Jahre Bestand hatten, nun geändert haben (Ausgrenzung).
Die Analogie ist aber eher die, das jetzt 3 an einem Tisch sitzen und dem vierten gegenüber sagen, dass sie die Regeln, die jetzt 50 Jahre Bestand hatten, nun geändert haben (Ausgrenzung).
Du erklärst deine Frau/Freundin auch, dass sie die Beziehung nicht beenden darf (weil das ja für dich fremdbestimmt wäre), wenn du dich 10 Jahre lang nicht weiterentwickelt hast und somit die Grundlage eurer Beziehung ja noch immer die selbe sei, ne?
Sorry, deine Begründungen, die du dir aus den Fingern saugst werden langsam echt dermaßen lächerlich.... Seit wann ist es relevant, wie lange eine Regel existierte? Vor allem, wenn eine Regel existierte, diese sich aber aufgrund neuer Erkenntnisse als unzulänglich erweist, darf sich nicht geändert werden, weil sie bereits so lange existierte? oO Das ist dermaßen krude diese Logik...
Die Analogie ist aber eher die, das jetzt 3 an einem Tisch sitzen und dem vierten gegenüber sagen, dass sie die Regeln, die jetzt 50 Jahre Bestand hatten, nun geändert haben (Ausgrenzung).
Die regeln wurden ja nicht einfach aus Spass geändert.
Mit der Änderung wurde auf einige veränderte Rahmenbedingungen reagiert.
Die Regeln nicht auf veränderte Rahmnbedingungen anzupassen, ist im Zweifel um einiges riskanter.
Was wäre die Alternative?
Man könnte die Seuche als Strafe Gottes ansehen ... auch das war Jahrhundertelang die Regel.
Es sind Beispiele. Für einen feststehenden Ausdruck braucht es keine Begründung.
DerOlf schrieb:
Die regeln wurden ja nicht einfach aus Spass geändert.
Mit der Änderung wurde auf einige veränderte Rahmenbedingungen reagiert.
Die Regeln nicht auf veränderte Rahmnbedingungen anzupassen, ist im Zweifel um einiges riskanter.
Die Frage danach stellt sich garnicht, weil ich die Maßnahmen und Wirksamkeit an sich ja nicht anzweifle.
Ich finde, dass das im großen und ganzen schon nach Wissen und Möglichkeit und den üblichen Gaunereien gut gelaufen ist. Mit einer Pandemie wird man glücklicherweise nicht so oft konfrontiert.
Es geht um das Argument Selbstausgrenzung, das hier immer wieder fehlerhaft angebracht wurde.
Die Selbstausgrenzung ist eigenmotiviert. Ausgegrenzt werden erfolgt durch externe Einflüsse (wie z.B. Corona).
Wenn ich durch Regelungen wie 2G Menschen bewusst aus dem öffentlichen Leben ausgrenze, sollte Politik aber auch begründen können welche Gefahr in der Situation besteht, die dann auch noch über das Maß hinaus geht, das beim Zusammentreffen von ungeimpften und geimpften Menschen außerhalb von Freizeit und Kultur besteht. Politik muss auch nachweisen, das solche Beschränkungen auch geeignet sind um das angestrebte Ziel zu erreichen und dass es keine milderen Maßnahmen gibt.
Und das geschieht nur sehr unzureichend. Auch das erklärte Ziel solcher Maßnahmen ist nicht schlüssig begründet. Die Kontrolle des Infektionsgeschehens kann es nicht sein, denn so wie die Regelungen ausgestaltet sind, bewirken sie das Gegenteil. Schutz der geimpften Menschen kann es nicht sein. Denn diese sind vor schweren Verläufen weitgehend geschützt. Um es Ist nicht Aufgabe des Staates das Risiko auf Null zu minimieren.
Die ungeimpften Menschen lassen sich dadurch auch nicht besser schützen, dazu vermischen sich beide Gruppen im Alltag zu sehr.
An der Stelle ist es Aufgabe der Politik, dies stichhaltig zu begründen. Über Infektionswege, Gefährdung einzelner Personengruppen wurde mittlerweile ausreichend Wissen generiert. Daher muss Politik hier viel genauer darlegen, was sie damit bezweckt und ob das geeignete Maßnahmen sein können, wie zu Beginn der Pandemie
Welchen feststehenden Ausdruck? Der Ausgrenzung? Den du hier entgegen jeden Verstandes irgendwie so verbiegen willst, dass er auf deine Argumentation passt?
Das Gegenteil ist der Fall. Der Ausdruck wird pervertiert und darauf weise ich hin. Die deutsche Sprache ist da recht präzise, weswegen es mich auch wundert, dass man hier die partout die Fakten (Ursache/Wirkung) verdreht, was diesen Ausdruck anbelangt. Du wirfst mir genau das vor, was Du selbst betreibst.
Welche meiner Ausführungen widerspricht denn mit welcher Begründung dem "Verstand"?
Würdest Du Dich durch solch eine Maßnahme als Geimpfter nicht augegrenzt fühlen?:
„Zutritt nur für Nicht-Geimpfte“ – mit diesem gelben Schild sorgte der Trachtenlod´n Wolperdingar in Hof vor zwei Wochen für Aufregung. Das Inhaber-Ehepaar Schuler begründete den Schritt gegenüber „inFranken.de“ damit, dass sich beide gegenüber Geimpften unwohl fühlen würden. Ähnliche Fälle in Deutschland sind selten, kommen aber vor: Der Ferienhof Lenzlisberg im Ortenaukreis sagte unlängst geimpften Stammgästen ab, die Firma E-Saver aus Ehningen nahe Stuttgart trennte den einzigen geimpften Mitarbeiter vom Rest der Belegschaft ab.
Oder denkst Du immernoch, dass Du ja selber "schuld" bist, weil Du Dich in dem Fall durch die Impfung selbst ausgegrenzt hättest und vor verschlossenen Toren stehst, bowohl Du da rein wollen würdest?
Die Regeln sind dort nunmal anders? Müsstest ja nur die Impfung rückgängig machen und schon kämst Du wieder rein?
Geht Dir langsam ein Licht auf, was der Unterschied von sich selbst ausgrenzen wollen und ausgegrenzt werden ist?
"Der Patient ist heute aufgrund seines irreversiblen Lungenversagen nach 30 Tagen an der ECMO verstorben. Vorstellung Transplant Ablehnung wegen Begleitendem Leberversagen. Vorwürfe der Familie: „wir haben ihn schlecht u. nicht richtig behandelt, weil er NICHT-Geimpft war“"
ECMOs sind nicht unbegrenzt verfügbar, sie verlangen auch speziell geschultes Personal.