Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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.Sentinel. schrieb:
Begründe mal, warum Du den Ausdruck anders verwenden willst, als er im Sprachgebrauch verwendung findet.
Wieso ich? 😂 dir kommt nichtmal in den sinn, das du derjenige bist, der das mit aller gewalt versucht. Siehe hier: https://www.liberties.eu/de/stories...swirkungen-beispiele-zukunftsaussichten/43579

Ausgrenzung ist, wenn ich jemanden zugang zu etwas verweigere, das zu einem menschenwürdigen leben gehört aufgrund tatsachen, die diese person nicht frei entscheiden kann.

Eine Impfung kann ich frei entscheiden. Wie du so schön sagtest, die deutsche sprache ist da recht eindeutig.

Und zu deinem Beispiel: das stört mich nicht im geringsten. So albern und dusselig ich das finde (aufgrund der vorliegenden Faktenbasis), ihre freie entscheidung. So wie meine, dort dann auch dann nicht mehr hinzugehen, wenn das schild dann nicht mehr dort hängt.
Mir käme nie in den Sinn, gegen diese Entscheidung zu klagen. Ich wüsste nichtmal, auf welcher logischer basis ich da argumentieren sollte. Ihr laden, ihre regeln, solange es dinge betrifft, die ich selber entscheiden kann und nicht etwas wie hautfarbe oder oder sowas ist.
 
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Erkekjetter schrieb:
Wieso ich? 😂 dir kommt nichtmal in den sinn, das du derjenige bist, der das mit aller gewalt versucht. Siehe hier:
Was versuche ich denn mit Gewalt?
Erkekjetter schrieb:
Ausgrenzung ist, wenn ich jemanden zugang zu etwas verweigere, das zu einem menschenwürdigen leben gehört aufgrund tatsachen, die diese person nicht frei entscheiden kann.
Na wenn Deine eigene Interpretation hier als Maßstab als Allgemeingültige Definition dargestellt wird, wundert mich Dein Irrweg diesbezügich nicht mehr.....

Im Umkehrschluss ist also alles, was ich jemandem verweigere, was nicht zu einem menschenwürdigen Leben gehört vom Ausdruck "Ausgrenzung" ausgeschlossen....
OK- Alles klar... :rolleyes:

Auch die ganzen Klimmzüge, die von Dir darauf folgen, machens da nicht besser. Im Gegenteil.
Du wiederholst letztendlich, zum X- ten Male, dass Dich der Kern der Diskussion bezüglich des Ausgrenzens und ausgegrenzt werdens, letztendlich garnicht interessiert (und nur davon spreche ich) und drischst dann munter wieder auf die von Dir selbst aufgestellten Strohmänner ein.

Alles Weitere dazu bitte gerne per PN, da das Thema alle anderen hier inzwischen ermüden wird und auch nichts mehr weiter zur Sache beiträgt.
Es ist ja auch nur ein Teil der rhetorischen Aufrüstung, der man sich hier fälschlicher Weise bedient hat.
 
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Jelais schrieb:
An der Stelle ist es Aufgabe der Politik, dies stichhaltig zu begründen. Über Infektionswege, Gefährdung einzelner Personengruppen wurde mittlerweile ausreichend Wissen generiert. Daher muss Politik hier viel genauer darlegen, was sie damit bezweckt und ob das geeignete Maßnahmen sein können, wie zu Beginn der Pandemie
Wir sollten wohl wirklich einfach auf 3G mit 6h Gültigkeit auf alles was die eigenen 4 Eände betrifft einführen und zudem Ungeimpfte nur noch Dienstags zwischen 7 und 11 Uhr einkaufen lassen. Das wäre dann auch garantiert wirksam.

Klingt das jetzt besser und erstrebenswerter?


Die Politik will es den Leuten recht machen und wir dann noch angekackt... sorry mein Verständnis ist da do langsam echt am Ende. Wir sollten wohl echt weniger auf Konsens schauen...
 
Was haltet ihr eigentlich von 3G an Unis? Ich persönlich denke ja Bildung sollte frei zugänglich sein. Die 400€ im Monat, da die meisten Studiengänge ja mittlerweile wieder in Präsenz sind, setzen die Studenten schon sehr hart unter Druck.
Hier geht es ja nicht mehr um Freizeitbeschäftigungen wie Restaurant, Kino und co, sondern tatsächlich um die eigene Ausbildung. Auch können ungeimpfte Studenten sich die Tests kaum leisten, im Gegensatz zu "normal" Arbeitenden, die eben früher oder später 3G am Arbeitsplatz kriegen.

Bei knapp hundert Coronatoten in der Altersgruppe 20-29 und dem Fakt, dass beispielsweise in Skandinavien einige Impfstoffe für junge Leute gar nicht mehr zugelassen sind (in dieser Altersgruppe) fragt man sich schon, ob das sein muss, Studenten so in die Mangel zu nehmen.
https://de.statista.com/statistik/d...s-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
 
.Sentinel. schrieb:
Oder denkst Du immernoch, dass Du ja selber "schuld" bist, weil Du Dich in dem Fall durch die Impfung selbst ausgegrenzt hättest und vor verschlossenen Toren stehst, bowohl Du da rein wollen würdest?

Die Regeln sind dort nunmal anders? Müsstest ja nur die Impfung rückgängig machen und schon kämst Du wieder rein?

Geht Dir langsam ein Licht auf, was der Unterschied von sich selbst ausgrenzen wollen und ausgegrenzt werden ist?
Ja ich würde das erstmal akzeptieren, genau wie ich bei ner Ü40 Party akzeptieren muss im Zweifel nicht rein zu kommen.

Das trifft es auch ziemlich gut, weil ich an beiden nichts mehr ändern kann.

Bei den nicht geimpften besteht aber immer die Möglichkeit sich Umzuentacheiden.

Wenn wir also mal rein hypothetisch davon ausgehen würden es wäre eine Ausgrenzung, was ich nicht so sehe, dann wäre das im ganz normalen Rahmen dessen was wir auch sonst in unserer Gesellschaft haben und wonach kein Hahn kräht. Wo ist also dein Problem?
 
.Sentinel. schrieb:
Würdest Du Dich durch solch eine Maßnahme als Geimpfter nicht augegrenzt fühlen?:
Nö, im Gegenteil! Ich würde mich freuen, dass jemand so direkt kommuniziert, wie verantwortungslos bezüglich der Pandemie-Lage und extrem unwissend (-> ""Dieser Impfstoff ist nicht getestet", behauptet der Trachtenhändler.") er/sie ist, weil ich somit von vornherein ganz klar entscheiden kann, dass ich so ein Geschäft (oder auch Restaurant, Hotel, whatever, je nachdem, wer alles sowas Schräges äußert) sicher nicht besuche, geschweige denn durch Käufe, Zahlungen, etc. unterstütze.

Wie hier, so oft auch in vielen anderen Bereichen des Lebens, trennt sich im Zuge von "Corona" die Spreu vom Weizen, und man erkennt, welche Menschen in Notsituationen bedacht, vernünftig, verlässlich, rücksichtsvoll, vorausschauend, wissenschaftsorientiert, etc. agieren -- und welche es nicht machen.
 
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.Sentinel. schrieb:
Na wenn Deine eigene Interpretation hier als Maßstab als Allgemeingültige Definition dargestellt wird, wundert mich Dein Irrweg diesbezügich nicht mehr.....
Das ist nicht seine persönliche Interpretation.

Das haben dir im Verlauf der Diskussion darum mindestens 10 verschiedene Personen auf vielen verschiedenen Arten versucht mitzuteilen.
Ich selbst habe mehrere leicht verständliche Analogie und Beispiele genannt.
Interessierte dich nicht.

Ein Autofahrer hört ausm Radio: "Ein Geisterfahrer auf der A7!"
Sagt der Fahrer: "Was? Einer? Hundert!"

Du ignorierst weiterhin, das es die freie Entscheidung eines (fast) jeden deutschen ist, sich impfen zu lassen und die Konsequenzen zu tragen oder es sein zu lassen und die Konsequenzen zu tragen.
 
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Wenn ich früher an Clubs (in die ich oft nichtmal rein wollte ... ich habs nur mal probiert, weil ich nicht glauben wollte, dass einen die Bouncer wegen dem falschen Schuhwerk abweisen) wegen meiner Sportschuhe nicht hinein kam, fand ich das einfach nur lächerlich ... aber OK. Trage ich mein bisschen Geld eben woanders hin.
ich war sogar froh drüber, dass das anderswo dann für drei mal so viel Bier gereicht hat.

Genauso ging es mir bei Clubs, die immer fein auf ein 50/50 Verhältnis zwischen Männchen und Weibchen geachtet haben und in die man als Mann ab ca. Mitternacht dann eben einfach nicht mehr reinkam ... na wenn's scheee macht.
Mir gings beim Feiern nie wirklich um die Frage, wer heute nacht mit wem in der Kiste landet. ich wollte interessante Menschen treffen und mich mit ihnen unterhalten. Da hätte das ewige "bummsdiekatze" eh nur gestört.

Diese Art von "Ausgrenzung" fand ich nie schlimm, und ich habe das nichtmal als Ausgrenzung empfunden, weil zu einer Ausgrenzung mMn nämlich gehört, dass ich an dem Umstand, der zur Ausgrenzung führt, nichts ändern kann.
Wenn ich durch etwas ausgegrenzt werde, was ich sehr einfach ändern kann (z.B. durch eine Impfung oder eine Änderung meines Äusseren) dann ist das mMn keine Ausgrenzung, sondern ein freiwilliger Verzicht meinerseits.
Wenn ich halt einfach keinen Bock habe, dann muss ich auch die Konsequenzen tragen.
Das Leben ist für niemanden ein Wunschkonzert.
 
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R50M schrieb:
Bei knapp hundert Coronatoten in der Altersgruppe 20-29 und dem Fakt, dass beispielsweise in Skandinavien einige Impfstoffe für junge Leute gar nicht mehr zugelassen sind (in dieser Altersgruppe) fragt man sich schon, ob das sein muss, Studenten so in die Mangel zu nehmen.
https://de.statista.com/statistik/d...s-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
In der Altergruppe unter 30 ist es in Schweden Moderna, in Dänemark uterd 18...es gibt Alternativen...#

Als weiterre Alternative kann man sich als Student ja bewußt anstecken, dann gilt man als genesen...

Auch junge trifft LongCovid: aktuelle Studie

Empfinde ich jetzt nicht als: "so in die Mangel genommen"
 
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@DerOlf Ich bin da anders, ich vermisse das Feiern sehr, aber ich war auch schon feiern während Corona.
Sogar letzten Monat, war allerdings Open Air aber es waren sehr sehr viele dort.

Als ich ankam war ich erstmal erschrocken weil die Schlange extrem lang war, dann hatte ich erstmal einen gefragt warum hier so viele anstehen und ob das der Eingang ist...
Dann kam: "Ne, das hier ist die Schlange zum testen, da drüben ist der Eingang" :daumen:

Alter.. ich hab nicht schlecht geguckt. Der Eingang komplett leer, wir konnten direkt durch und beim testen standen die DURCHGEHEND DEN GANZEN ABEND an. In der Prime Time standen die Leute dort 1-2 Stunden an. Da brauch ich auch nicht mehr feiern gehen... Da war ich doch etwas erschrocken wie viele nicht geimpft sind.

In einem Club bei uns MUSS man vorher Online eine Karte kaufen und man MUSS sich testen lassen - egal ob geimpft oder nicht. Warum? Weils dort schon einen Corona Ausbruch gab und hunderte sich testen lassen mussten. :-) In einem anderen Club (der viel kleiner ist) kommt man immernoch sehr einfach mit 3G rein, auch spontan... Finds immer komisch wenns überall unterschiedlich ist. Ist einfach komplett unübersichtlich für Leute die dann mal feiern wollen.

Ich kann aber die Leute verstehen die feiern gehen oder feiern gehen wollen, schließlich hat man auch lang genug verzichtet und viele sind jetzt in der Blüte ihres Lebens. (frisch 18 usw... man wird halt nur 1x 18)
 
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Jelais schrieb:
Die ungeimpften Menschen lassen sich dadurch auch nicht besser schützen, dazu vermischen sich beide Gruppen im Alltag zu sehr.

Eine so große Zahl an Menschen auf einer so kleinen Fläche wie im Stadion, Club oder Bar treffen im Alltag sicher nicht aufeinander. Zumal bei Club oder BBar oder auch bei vielen Sportarten außer Fußball diese Menschenmassen indoor aufeinander treffen.

Skysnake schrieb:
Das trifft es auch ziemlich gut, weil ich an beiden nichts mehr ändern kann.

Kannst auch noch 1000x schreiben. Kommt eh nicht an. Auch, dass man bei Ausgrenzung eben nichts dagegen tun kann. Veränderte Regeln auf die man regieren kann stellen eben keine Ausgrenzung dar.

Aber das ist mittlerweile nur noch Wortklauberei und hart lächerlich. Völlig egal ob man es Ausgrenzung oder GünterKarlEgon nennt, Fakt ist, dass das Alltag ist und somit auch keine "Hoffnung" auf Klagen oder sowas besteht.

Auch ob man 2G oder 3G richtig findet oder 1G (Ab November täglich ein Glühwein ;) ) muss jeder selbst wissen. Am Ende des Tages werden wir damit leben müssen, aber hoffentlich nur noch bis Frühjahr.
 
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Schredderr schrieb:
Vorübergehend. Viele tun so als wäre das dann der Zustand, der für immer gelten soll.
Das wird doch gerade von Spahn versucht umzusetzen, Massnahmen ohne epidemischen Lage von nationaler Tragweite.
 
Dr. McCoy schrieb:
Wie hier, so oft auch in vielen anderen Bereichen des Lebens, trennt sich im Zuge von "Corona" die Spreu vom Weizen, und man erkennt, welche Menschen in Notsituationen bedacht, vernünftig, verlässlich, rücksichtsvoll, vorausschauend, wissenschaftsorientiert, etc. agieren -- und welche es nicht machen.

Nicht nur das.

Ich habe durch/dank die Pandemie ein paar (nun ehemalige) Freunde besser kennengelernt.
Generell ist es meiner Erfahrung nach so, dass man Menschen erst wirklich in Stress- bzw. Ausnahmesituationen kennenlernt. Das ist ja nichts Neues.

Speziell an der Pandemie ist aber für mich gewesen, dass einige Leute aus meinem näheren Umfeld eine Weltanschauung und ein Menschenbild gezeigt haben, die ich gelinde gesagt als widerwärtig empfinde.
Mit einem harmlosen "Esospinner" in meinem Umfeld könnte ich leben, mit Faschisten, Reichsbürgern und ähnlich gelagerten Ansichten aber nicht.
Insofern bin ich dankbar dass die Pandemie dazu beigetragen hat, dass ich an manchen meiner Bekannten nun Seiten kennengelernt habe, die mir vorher nicht klar waren.
 
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loser schrieb:
Das wird doch gerade von Spahn versucht umzusetzen, Massnahmen ohne epidemischen Lage von nationaler Tragweite.
Was meinst Du? Versteh den Satz grad nicht wirklich.


Meine Meinung:
Spahn versucht die epidemische Lage zu beenden, weil er demnächst nicht mehr Teil der Regierung ist und ohne den Ausnahmezustand wieder Maßnahmen den Ländern obliegen bzw. man den Bundestag braucht um Maßnahmen für ganz Deutschland zu beschließen.
Das ist Taktik und nichts anderes weil es in die Opposition geht.

Wer an einen Freedom Day und das Ende aller Maßnahmen mit Ende des Ausnahmezustandes glaubt hat noch nicht verstanden wie das System funktioniert, aber selbst der verlinkte Artikel sagt, dass das kein Freedom Day ist.

In Bayern hat dann Markus Söder wieder den Hut auf, allerdings konnte er ja auch bisher schon härtere Maßnahmen beschließen als die Miniterpräsidentenkonferenz. Diese stellt ja nur das Minimum an Maßnahmen dar.
 
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FrankenDoM schrieb:
Das ist Taktik und nichts anderes weil es in die Opposition geht.
Ah so, versteh ich das richtig. Als er in der Regierung war, ging es um nichts anderes als die Gesundheit der Bevölkerung, jetzt wo Opposition in Aussicht ist, sind es nur noch taktische Spielchen.

Das wirfst du ihm doch nicht wirklich vor oder? So einer ist er doch nicht und seine Partei auch nicht, denen geht es nur um die Gesundheit der Menschen.

FrankenDoM schrieb:
Was meinst Du? Versteh den Satz grad nicht wirklich.
Die neue Normalität wird sein, dass Massnahmen beschlossen werden können, ohne das eine epidemischen Lage von nationaler Tragweite besteht oder vorgegeben wird.
 
Wir haben jetzt in unserer Kindergartengruppe (die einzelne 20 Kinder Gruppe, nicht der ganze Kiga) innerhalb von 2 Wochen den 3. positiven Corona Fall.
Einzige Konsequenz nach jedem Fall ist dass die Eltern ihre Kinder selbst mit einem Schnelltest testen sollen vor sie wieder gebracht werden - ob die das wirklich tun weiß keiner.

Da weiß man so langsam nicht mehr ob man das Kind überhaupt noch in den Kiga schicken soll, andrerseits habe ich wenig Hoffnung dass sich die Situation irgendwie bessert und ein halbes Jahr daheim lassen ist eben auch keine Option.

Besten Dank an alle Ungeimften "nur gesunden" dass die Durchseuchung der Kinder euch weniger wichtig ist als die persönliche Entscheidung gegen die Impfung.
 
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fram schrieb:
Speziell an der Pandemie ist aber für mich gewesen, dass einige Leute aus meinem näheren Umfeld eine Weltanschauung und ein Menschenbild gezeigt haben, die ich gelinde gesagt als widerwärtig empfinde.
Mit einem harmlosen "Esospinner" in meinem Umfeld könnte ich leben, mit Faschisten, Reichsbürgern und ähnlich gelagerten Ansichten aber nicht.
Vielleicht hatte ich da einfach Glück ... harmlose Esospinner hatte ich schon mein ganzes Leben in meinem Umfeld ... der Grundmodus ist hier eigentlich, dass man sich nicht gegenseitig versucht zu missionieren.
Faschisten, Reichsbürger und ähnlich gelagerte Ansichten fand ich schon vor der Pandemie nicht schön. Also gibts das in meinem Bekanntenkreis nicht (Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen).

Was es allerdings gibt, sind Spinner, die ein "Viertes Reich" schon kommen sehen (also die exakt andere Ecke), weil sich viele angeblich unreflektiert an die Anweisungen der Obrigkeit halten und mich dann mit den Leuten in einen Topf werfen, die eine solche Entwicklung auch ab 1933 zumindest nicht aktiv bekämpft haben.
Dass ich die Maßnahmen größtenteils für wichtig und gut halte, macht mich doch nicht automatisch zum unreflektierten Schlafschaaf oder zum Mitläufer.

Das ist mMn allerdings einzig der Ausnahmesituation geschuldet ... die haben halt Angst ... die habe ich auch ... eventuell ist mein Vertrauen in unsere demokratischen Strukturen einfach etwas größer, als bei z.B. meinem Bruder (den muss ich momentan leider zu den Spinnern zählen). Aber wirklich sicher bin auch ich mir nicht
Ich mache mir etwas Sorgen, was für eine Gesellschaft Corona in Deutschland hinterlassen wird.

Ich bin mir bei einem aber sehr sicher ... wir selbst haben es in der Hand, die Wunden zu schließen, die das gerissen hat.
Die "Fronten" beidseitig weiter zu verhärten wird dabei aber ganz sicher eher hinderlich sein, als zu helfen.

Ich würde mich nicht im geringsten Wundern, wenn die Unionsparteien nun (mit der Ausnahme Bayern) einen schweren stand haben werden, gerade bei den jüngeren Generationen. 19 Monate Homeschooling (bei dem auch die Kinder gemerkt haben werden, dass das suboptimal funktioniert - vorsichtig ausgedrückt), geschlossene Schulen, Unis, Bars, Kinos, Restaurants und Geschäfte (ein quasi zu 99% lahmgelegtes Sozialleben) ... jemanden im Alter zwischen 14 und 25 wird das weit mehr angekotzt haben, als mich mit meinen ü40. Bei der nächsten BTW werden die alle ihre Stimme abgeben können ... und sie werden sie wahrscheinlich nicht gerade den Regierungsparteien geben, die sie nahezu 19 Monate lang einfach ignoriert haben.
Naja ... eine gute Portion Hoffnung ist da bei mir sicherlich auch dabei ;)
Ich träume seit fast 30 Jahren davon, dass die Union in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
 
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Es wird ja immer damit Angst gemacht, dass Leute aus dem Ausland das Virus einschleppen.

Mein älterer Bruder war kurz im Ausland (ist vollgeimpft). Mitten drin bekommt er eine Nachricht, dass ein Teilnehmer des Seminars, an dem er einen Tag vor der Abreise teilnahm, positiv getest wurde.

Das ist doch was Schönes. :D
(Er hatte keinen richtigen Kontakt zu ihm, alles negativ)
 
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