Das Fahrrad - eine vielseitige Alternative?

ist radfahren auf autostrassen und autobahnen nicht verboten? in der schweiz ist dies zumindest so.
 
speedyjoe schrieb:
ist radfahren auf autostrassen und autobahnen nicht verboten? in der schweiz ist dies zumindest so.

In Deutschland ja, dort in Italien scheinbar nicht denn es gab wirklich einige die sind mit dem Rad durch den Autobahntunnel gefahren. Das scheint auch den Autofahrern bekannt zu sein bzw. nicht groß zu stören.
Ist das Land nicht ohnehin für etwas seltsame Verkehrsweisen bekannt? :D
 
fjmi schrieb:
...
besonders toll sind übrigens autofahrer die in der 30er zone einen 40-50km schnell fahrenden radfahrer überhohlen müssen.....
Hast du die 40-50 km/h wirklich mit Tempometer gemessen oder ist das nur ein subjektiver Eindruck? Fahrradkuriere fahren so schnell, aber die meisten Freizeitfahrer fahren vielleicht gerademal 25, wenns hochkommt, weil sie keine Lust haben aus ihren Klamotten den Schweiß auswringen zu müssen, wenn sie am Ziel ankommen. Ansonsten kann ich (und ich bin reiner radfahrer, denn ich habe keinen Führerschein) solche Autofahrer sehr gut verstehen. Letzte Woche Tour de France hat doch sehr gut gezeigt, dass auch nen Profi bei Volltempo mal ausversehen den Lenker verreißen kann und auf gerader Strecke voll auf die Schnauze fliegt - mir sind auch schon drei solche Unfälle passiert, hab einfach kurz geträumt, war aber zum Glück auf Schotterwegen. Autofahrer haben vor allen Zweiradlern Angst, weil die eins zwei fix tot sind, wenn man sie ausversehen anfährt, anders als andere Autofahrer. Ich würde als Autofahrer auch zusehen, dass ich auf keinen Fall einen Radfahrer dauerhaft vor mir habe - da kann man einfach viel zu schnell unverschuldet zum fahrlässigen Töter werden.

fjmi schrieb:
die werden gar nicht gestohlen, ev. stellst du dir das falsch vor ;)...
Vo welchem Dorf kommst du denn? Stell in Berlin ein Fahrrad, irgendeins, und seis ein totales Billigfahrad, mal am falschen S-Bahnhof an den Radständer und keine zehn Minuten ist das Rad weg. Nachts muss es nictmal ein bestimmter S-bahnhof sein, da reicht schon, wenn da überhaupt Leute vorbei kommen. ;) Wer in berlin mit nem Fahrrad, das mehr als 100 Euro wert ist, durch die Stadt fährt, macht was falsch. ;)

P.S.
Ich hatte vor einem Monat oder so einen Fahrradunfall mit einem Auto, mit Krankenhaus und alles, der Fahrradrahmen war vermutlich verzogen - kann ja bei Zusammenstoß mit Auto kaum anders sein - die Polizei hat das Fahrrad dann am Unfallort angeschlossen und am nächsten Tag wars weg - in Berlin werden selbst kaputte Fahräder geklaut!
 
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motorisierte Fahhräder kommen ja jetzt sehr in Trend, nicht nur für Senioren,

Ich versteht nicht warum Leute, in Fitnesscenter gehen und danach immer mit dem Auto fahren. Sie können sich doch die Kosten für den Fitnesscenter sparen und Fahhrad fahren.
 
Fahrradfahren ist gut für die Pumpe und für die Muskel, die das Bein strecken, aber abgesehen davon machst du dabei nen krummen Rücken und das wars. Wer ins Fitnessstudio geht, geht da jan nicht hin, um seine Pumpe auf Ausdauer zu traiunieren und das Arterienwachstum anzuregen - denn das bekommt man ja auch kostenlos (radfahren/joggen), sondern um die dort vorhandenen Gerätschaften für Muskeltraining zu nutzen. Und im Fitnesstudio kannst du nicht totgefahren werden. ;)

P.S.
Ein Leutnant aus meiner Wehrdienstzeit hatte mal gesagt: "Wer ins Fitnessstudio geht, braucht nen Ausgleichsport, also entweder joggen oder radfahren". ;)
 
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MountWalker schrieb:
Hast du die 40-50 km/h wirklich mit Tempometer gemessen oder ist das nur ein subjektiver Eindruck?
subjektiv wäre dann doch sehr subjektiv ;) --> natürlich mit einem richtig eingestellten tachometer -fahrradkuriere fahren im normal nicht so schnell weil sie den ganzen (oder halben, oder kürzer, je nach schicht) tag faren müssen und da wärs ungut wenn sie nach 1,5h fix und fertig sind.

MountWalker schrieb:
Ansonsten kann ich (und ich bin reiner radfahrer, denn ich habe keinen Führerschein) solche Autofahrer sehr gut verstehen. Letzte Woche Tour de France hat doch sehr gut gezeigt, dass auch nen Profi bei Volltempo mal ausversehen den Lenker verreißen kann und auf gerader Strecke voll auf die Schnauze fliegt - mir sind auch schon drei solche Unfälle passiert, hab einfach kurz geträumt, war aber zum Glück auf Schotterwegen. Autofahrer haben vor allen Zweiradlern Angst, weil die eins zwei fix tot sind, wenn man sie ausversehen anfährt, anders als andere Autofahrer.
ist mir noch nie passiert - irgendwas muss ich falsch machen :rolleyes: klar das mag passieren, und natürlich bin ich auch nicht immer bei der sache und auch schon oft genug den boden auf mich zukommen gesehen, aber das ist mir noch nie passiert.

MountWalker schrieb:
Ich würde als Autofahrer auch zusehen, dass ich auf keinen Fall einen Radfahrer dauerhaft vor mir habe - da kann man einfach viel zu schnell unverschuldet zum fahrlässigen Töter werden.
sagmal wieviel unfälle mit autos hattest schon so ohne führerschein? ich schon mehrere -leider immer mit dem rad unterwegs und so schnell stirbt man nicht. pech gibts immer aber wenn man gleich mal so tot wäre wären wir schon längst ausgestorben.

ich fahre wie schon erwähnt auch mit dem auto (habe auch einen führerschein ;) ) und sehe das nicht so, besonders in der stadt macht es oft -in unserer zumindest- keinen sinn fahrradfahrer zu überhohlen weil man an der nächsten ampel ohnehin von denen überhohlt wird. dann haben wir noch extrem enge straßen -warum sollte ich wegen den paar sekunden vermeintlicher zeitersparniss mein leben und das des radfahrer aufs spiel setzten bei riskanten überhohlmanövern? --> mach mal deinen führerschein, fahre ein paar 10.000km mit dem auto und lies deinen beitrag nochmal durch :)

MountWalker schrieb:
Vo welchem Dorf kommst du denn? Stell in Berlin
nur weil in berlin ein rad vlt. gleich mal weg ist, ist das auf anderen orten der welt noch lange nicht der fall? :freak: deine 'dorf'kommentare kannst du dir wo auch immer hinstecken nur nicht in deinen beitrag.
MountWalker schrieb:
ein Fahrrad, irgendeins, und seis ein totales Billigfahrad, mal am falschen S-Bahnhof an den Radständer und keine zehn Minuten ist das Rad weg. Nachts muss es nictmal ein bestimmter S-bahnhof sein, da reicht schon, wenn da überhaupt Leute vorbei kommen. ;) Wer in berlin mit nem Fahrrad, das mehr als 100 Euro wert ist, durch die Stadt fährt, macht was falsch. ;)
meines ist mehr als 1000€ wert, VERSICHERT und immer an unbewegliche dinge angesperrt, klar kann man das auch stehlen, wäre mir egal, habe ich dann eben ein neues von der versicherungssumme geht sich das auch gut aus.

MountWalker schrieb:
P.S.
Ich hatte vor einem Monat oder so einen Fahrradunfall mit einem Auto, mit Krankenhaus und alles, der Fahrradrahmen war vermutlich verzogen - kann ja bei Zusammenstoß mit Auto kaum anders sein - die Polizei hat das Fahrrad dann am Unfallort angeschlossen und am nächsten Tag wars weg - in Berlin werden selbst kaputte Fahräder geklaut!
ein grund mehr es zu versichern ;)
nach dem schweren unfall war mein rahmen nicht nur vermutlcih verzogen sondern so schlimm, dass man weder treten noch die reifen drehen konnte, mir gings auch nicht besser :heul:

ein grund mehr gegen raserei und unbedachte überhohlmanöver die ohnehin oft nicht erlaubt sind.

p.s. wie wir sehen lebst du auch noch, trotz unfall wurde der autofahrer kein mörder. (totschläger)
 
Ein Überholmaneuver kann sehr kontrolliert sein - ich hab sicherlich schon hunderttausende Fahrradkilometer hinter mir und weiß, dass geradeausfahren mit gleichbleibender Geschwindigkeit am ehesten zu Fehlern verleitet. Still halten ist etwas, das uns Menschen einfach nicht liegt, auch wenn in der Fahrschule vermutlich das gegenteil gelehrt wird - auf geraden Straßen fährst du schneller zickzack, als in Kurven.
Ob ein Überholmaneuver riskant ist, kann man nicht pauschal damit definieren, dass die geschwindigkeit nicht der Straßenvorgabe entspricht und der Abstand keine vollen 1,5m beträgt (die sowieso nirgends existieren). Naja, als reiner radfahrer bin ich sowieso komischerweise ganz kontramodisch davon überzeugt, dass Fahrräder nicht auf die Straße gehören - die Beschleunigungsunterschiede sind größer als zwischen Propeller und Düsenantriebflugzeugen und bei Flugzeugen wurde aus Sicherheitsgründen die Regel eingeführt, dass Düsenjets nur noch von düsenangetriebenen Tankern betankt werden, dass Fahrrad und Automobile auf der selben Fahrbahn fahren halte ich für deutlich gefährlicher, als Fahräder auf dem Fußweg - der Fahradweg gehört auch nicht an der kreuzung direkt neben die Autofahrbahn gepackt, weil da nunmal Unfälle vorprogrammiert sind - die Praxis mit ich weiß nicht wie vielen Unfällen an solchen Stellen pro Jahr dürfte eigentlich klarmachen dass die StVO mit "ihr müsst die Fahrradfahrer eben sehen oder dürft nicht fahren" ganz einfach Schwachsinn ist, weil sie nict eingehalten werden kann - oder man entzieht 80% aller Menschen die Fahrerlaubnis - lol.

P.S.
Überall, wo ein Abbieger die Radfahrbahn kreuzt, gehört letztere von der Kreuzung entfernt, damit der Autofahrer nicht mehr nach hinten kucken muss, um den ankommenden Radfahrer zu sehn - nicht durchführbar? Ist aber in den Niederlanden standard! ;)
 
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aber nicht ernsthaft? meinst du fahrradfaher mit geschwindigkeiten zwischen 15 und 50 gehörten zu fußgängern mit 2-4km/h ???

an kreuzungen hänge ich so gut wie immer alle autos ab, bei engen gassen bleibt das auch so wegen meiner geringen breite (rennrad) bin ich allgemein sehr flexibel, durch extrastabile speichen kann ich auch über alles mögliche fahren ohne, dass mich mein rad überhohlt.

da ich auch mit dem auto unterwegs bin muss ich mir selbst leider auch eingestehen, dass man zu normalen zeiten deutlich (!) langsamer unterwegs ist als mit dem fahrrad.
habe schon öfter durchschnittsgeschwindikeiten ermittelt - auto als auch rad- und mit dem rad war ich zumindest gleich schnell, je nach strecke deutlich schneller.

ausgenommen davon sind tageszeiten/tage wo man so etwas wie eine grüne welle vernimmt, dann ist man mit dem auto schneller, also zu zeiten die den wenigsten verkehr mit sich bringen und folglich gesamtwirtschaftlich schnuppe sind.

mich wundert es ja wie weise du bist ohne einen führerschein zu haben? woher hast du deine Autoerfahrungen?

zum p.s. wenn der radfahrer AUF der straße fährt musst du dich keine sekunde umdrehen, praktisch oder?
übrigens ein grund warum ich nicht mehr auf radwegen fahre,viel zu selbstmörderisch.

sagmal was ist eigentlich mit mopets und mopedautos die legal nicht schneller als 45 fahren dürfen? und jene die nur 25 oder so fahren (roller?) sollen die auch von der straße geschoben werden für den 'lieben' autofahrer?
die fußgänger auch an den rand dort wohin sie gehören, nur das auto darf in der mitte tronen und dabei den großteil aller flächen einer stadt verstellen, versauen, verunstalten.

was ist eigentlich mit gleichberechtigung? ich sage als radfahrer bin ich ebenso ein mensch wie ein fußgänger und autofahrer, warum steht dann der mehrheit! nicht auch der meiste platz zur verfügung? eine 200m straße voller autos in denen nur einer sitzt lässt sich auf ein paar meter fußweg zusammenfassen...

ganz zu schweigen von der kostenersparnis OHNE autos, dazu noch
http://de.wikipedia.org/wiki/Sanfte_Mobilität#Fehlende_Kostenwahrheit
sowie
http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space

gibt auch inzwischen ein studie der eu (?) in der belegt wurde, dass autobahnen die regionale wirtschaft schwächen.

dazu noch ein bild:
Berlin_Mitte_Bruederstrasse_19th_century_detail.jpg


bei uns liegt die durschnittsgeschwindikeit mit dem auto übrigens bei 20-25km/h!!! ist schon mit dem rad zu schaffen oder? mit dem fahre ich meist durchschnitte von über 25km/h.

wie wenig platz unserer welt das auto doch in anspruch nimmt:
Bundesarchiv_Bild_183-W0512-0316%2C_Leipzig%2C_Friedrich-Engels-Platz%2C_Fu%C3%9Fg%C3%A4ngerbr%C3%BCcke.jpg

sieth dir mal eine luftaufnahme deiner stadt an -autos+parkplätze vergeuden dermaßen viel platz, das wurde schon bei der moderene von zb corbusier berücksichtigt, ganz im gegenteil zu dem derzeitigen planern.
 
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Auch ich finde, dass das Rad eine gute Alternative sein kann aber nicht sein muss, denn es hängt eig immer von den Einflüssen, Ansprüchen ab.
So findet der eine Fahrrad fahren langweilig für den anderen bringts aber Bock .

So gesehen an meinem vorletzten Schultag, Wandertag mit dem Rad 15km an Strand.
Hat schon Bock gebracht mit dem Damenrad meiner Mutter am Berg an den anderen vorbeizusprinten und aus dem Sattel zu gehen.
Hatte ein gefühltes 3 m breites Grinsen im Gesicht und dann noch ein kleines Rennen gegen ein Mountainbike, welches ich aber leider knapp verloren hab.

Na ja die meisten waren fix und alle als wir ankamen, ich zwar auch, dafür hats ordentlich Laune gemacht, vor allem mit ein paar Kumpels ist ne Radtour echt ne super Sache !

Ich pers. finde Rad fahren in der Stadt etwas zu "kompliziert" für immer und überall, denn bei uns in der Stadt gibt es kaum Radwege und mitm Fahrrad hat man immer die A....karte motorisierten Verkehrsteilnehmern gegenüber.

Also für mich ist das Rad über Land super, in der Stadt eher suboptimal, obwohl das auch wieder ortsabhängig ist.

mfg Jan
 
fjmi schrieb:
aber nicht ernsthaft? meinst du fahrradfaher mit geschwindigkeiten zwischen 15 und 50 gehörten zu fußgängern mit 2-4km/h ???
Fußgänger stehen fast, das sind so statische Verkehrsteilnehmer, dass icch als Radfahrer viel einfacher mit denen umgehen kann. Ich fahre deswegen meisten auf Schotterwegen, die von Fußgängern zum Naturflanieren genutzt werden.

fjmi schrieb:
an kreuzungen hänge ich so gut wie immer alle autos ab
Weuil du nicht anhältst oder weil dein Oberschenkelumfang zwei meter beträgt? Dass du anfangs schneller weg kommst liegt einzig und allein an der Ampelschaltung, die für Fahrräder eben 3 Sekunden früher auf Grün schaltet - noch bevor ich die andere Straßenseite erreiche haben mich die Autos dann aber schon wieder überholt. ;)

fjmi schrieb:
da ich auch mit dem auto unterwegs bin muss ich mir selbst leider auch eingestehen, dass man zu normalen zeiten deutlich (!) langsamer unterwegs ist als mit dem fahrrad.
Wie bereits gesagt, fährt nicht jeder Radfahrer so, dass er nach zehn Minuten total schweißüberströmt ist - zu meiner alten Arbeitsstelle habe ich es mit Schweiß je nach Windrichtung in 30 Minuten geschafft, mit dem Auto bräuchte ich eine Viertelstunde bis zwanzig Minuten - ich war auf der Strecke oft genug Beifahrer um das genau zu wissen. Ich glaube nicht, dass ich an die 50 km/h herankam, weil mich jedes Auto locker überholt hat und das ist ne 50 Strecke, aber ich habe da auch nie einen fahrradfahrer gesehen, der schneller gefahren wäre als ich. (war ein 7-Gang-Narbenschaltung-CityBike)

fjmi schrieb:
mich wundert es ja wie weise du bist ohne einen führerschein zu haben? woher hast du deine Autoerfahrungen?
Ich bin 28 - da hat man schon zehntausende Kilometer als "Navigator" auf dem Beifahrersitz gesessen. ;)

fjmi schrieb:
zum p.s. wenn der radfahrer AUF der straße fährt musst du dich keine sekunde umdrehen, praktisch oder?
Und wenn der Radfahrer nicht so ein Leistungsportler wie du ist und die Straße nicht vierspurig ist bedeutet das Schneckentempo für jedes Auto.

fjmi schrieb:
was ist eigentlich mit gleichberechtigung? ich sage als radfahrer bin ich ebenso ein mensch wie ein fußgänger und autofahrer, warum steht dann der mehrheit! nicht auch der meiste platz zur verfügung? ...
Steht doch, die absolute Mehrheit der deutschen Erwachsenen fährt Automobil oder Motorad. Außerdem habe ich mich in keinster Weise gegen mehr Platz für Radfahrer ausgesprochen - du sprichst dich doch dagegen aus, wenn du gegen echte Fahrradstraßen bist. Ich will, dass Auto und Fahrrad getrennt werden, weil das einfach nicht zusammen passt. Jeder Smart hat zehn mal so schnelle Beschleunigung wie der Durchschnitts-Citybike-Fahrer - die gehören genauso wenig zusammen, wie 40 km/h Autos und Autobahn.

P.S.
Und weiträumig freier Platz ohne Hinderniosse sorgt für Winddurchlässigkeit die für die Entlüftung einer Stadt gut ist. Auf deinem Bild nehmen die Öffentlichen Verkehrsmittel auch einiges an Platz weg. Und ich werde den ÖPNV so oft meiden, wie ich nur kann, weil ich einfach zu oft in einer überfüllten bahn oder einem überfüllten Bus gestanden habe - obwohl ich schon ziemlich grün angehaucht bin, bin ich Gegner einer Individualverkehrfeindschaft. Mit dem ÖPNV irgendwas einkaufen gehen ist der Horror und mit dem Fahrrad ist das auch schwer möglich.

P.P.S.
Dass Städteplaner heutzutage Städte so eng wie möglich bauen wollen, liegt imho nur an antistalinistischer Panik - in allen staatskommunistischen hauptstädten wurden breite Straßen gebaut, die eben schön groß aussahen, wo man weit blicken konnte, heute finden das viele "größenwahnmäßig" oder "faschistisch" - ich finds einfach nur albern. Wer glaubt, dass eine "stalinistische Prunkalle" antivolkstümloch wäre, war noch nie auf der Biermeile in Berlin - die wäre ohne die "stalinistischneoklassizistisch-faschistische Protzalle" gar nicht möglich. Der moderne Engstbau führt dazu, dass sich das Volk nicht mehr auf der Straße treffen kann - also ich weiß ja nicht, warum das volkstümlicher sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
da ich keine lust habe lang umsonst zu schreiben, wieviele leute passen nochmal in ein öffentliches verkehrsmittel? und wieviel platz benötigt es dann?

was ist mit den (versteckten) kosten?

gerade eben schreibe ich die durchschnittsgeschwindigkeit von autofahrern liegt in unserer stadt zwischen 20 und 25 km/h - wieso soll das plöztlich kein radfahrer schaffen?

warum funktioniert london mit sowenigen autos ? alles idioten?

zum lesen
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,638733,00.html
http://www.heise.de/tp/blogs/2/135551

bei einer stadt mir kurzen wegen (70% unseres verkehrs sind innerstädtisch, insgesammt ca. 30% radfahrer die nichtmal 1% des budgets bekommen!) sind 7-8 km für den großteil aller tätigkeiten ausreichend. und laut dieser erfassung ist man bis dahin SCHNELLER mit dem rad.

solange du keinen einzigen quellen/studien/kostenrechnungen für deine teilweise absurden behauptungen (Straßen als durchlüftung - wofür? für den dreck den die autos selbst verursachen?) bringst ist alles weitere auch zwecklos.

übrigens kann man auch breite straßen ohne autos haben.....kaum zu glauben aber wahr.

deine "antistalinistischer Panik" ist wohl ziemlich seltsam. 'zufälligerweise' habe ich relativ viel mit städtebau zu tun, aber von deinem 'these' habe ich noch nie etwas mitbekommen... worauf stützt sich die eigentlich?
übrigens ist der 'geniale' ansatz einer epoche/zeit oft die bausünde der nächsten.
 
Regen.
Ist echt n Problem. Da helfen keine Radwege etc. blub.
Auch bei einem Job bei dem ich mehr mitnehmen muss, als in einen Rucksack passt.

Die Straßen an sich werden wir wohl (leider?) nicht abschaffen können.
Außerdem tu ich mich beim Fahrrad fahren immer so schwer gleichzeitig nen Podcast zu hören und nen Kaffee zu trinken. ;)
 
Danke Wintermute, das sind genau die Punkte, weswegen ich irgendwann mal ein Auto anschaffen werde.

@ fjmi

Städtebau wird von Städteregierungen entschieden - dass bspw. die volle B1 zwischen Alexanderplatz und Potsdamer Platz, obwohl sie voll ist, verschmälert werden soll, ist eine Senatsentscheidung mit Absegnung vom Abgeordnetenhaus, bei der allein die Fraktion der Linken dagegen war. Sowohl in der Regierung als auch im Abgeordnetenhaus waren sie in der Minderheit und was mich zu meiner "absurden These" führt: in der Abgeordnetenhausdebatte zu diesem Thema fiel das Wort "stalinistische Prachtalle" von einem Befürworter der Verschlankung.

Ich habe nichts dagegen dann, wenn es sinnvoll ist, mit dem Fahrrad zu fahren - ich mache das bereits seit 10 Jahren.

Auch habe ich nicht gesagt, ÖPNV wäre nicht energieschonender als dicke Autos, sondern ich habe gesagt, dass es für mich ganz einfach unerträglich ist mit ihnen zu fahren und meine persönlliche Gesundheit durch Stressvermeidung ist mir eben auch noch eine ganze Menge wert. Einige Menschen haben im Straßenverkehr vielleicht mehr Stress, als im ÖPNV, aber mir geht das anders - Zeitdruck ist mir gleichgültig (ich bin so arrogant einfach zu spät zu kommen, wenn ich zu spät los bin), aber enge Menschenmengen gehen mir auf die Nerven. Auch finde ich es lustig, dass tagsüber auch mal kleinere Busse zwischendrin fahren, die maßlos überfüllt sind und auf der selben Strecke dann ab 22 Uhr bis zum letzten Bus dieser Linie vor der Nachtbuszeit große Schlenkbusse zwei Passagiere transportieren, nur damit sie am nächsten morgen am richtigen Ort stehen - jeden Tag, die Linie ist so geplant.

Und wie verlässlich die S-Bahn ist - das aktuelle Chaos, das jetzt mal ganz Deutschland mitbekommen hat, ist ja nur die Spitze des Eisbergs - bei jedem Frosteinbruch kommt die S-Bahn Berlin GmbH immer erst zum Start des Berufsverkehrs auf die Idee die Gleise aufzutauen - in Sibirien macht man das immer so, dass die Schienen warm sind, wenn der erste Zug auf dem Plan steht, in berlin schafft man das immer erst bis um 10 und alle, die mit der S-Bahn zur Arbeit fahren, kommen zu spät - das ist seit zehn Jahren immer das selbe Spiel.

Und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Hauptstraßen in Berlin ist schneller, als Fahrräder, als Berliner Fahrradfahrer habe ich einfach zu viele Autos an mir vorbeiziehen sehen. Wie das in deiner Kleinstadt ist, ist mir ziemlich egal, weil ich in deine Kleinstadt eh nicht mit dem ÖPNV komme und ich beim Zugverkehr mit der bahn immer Probleme mit meinem Gepäck habe - hätte ich sicherlich nicht, wenn ich es bei der Bahn als fracht verschicken würde, aber dann müsste ich das Gepäck auch wesentlich früher abgeben, obendrein ist die Bahn idR. teurer, als ein Auto mit zweim oder drei Personen - wenn man die Anschaffungskosten rausrechnet, was man aber muss, da mir niemand erzählen kann, dass er sich nen Fernseher mit dem ÖPNV kaufen fährt - man braucht also eh ein verfügbares Auto, und sei es nur für wenige Tage im Jahr.

Und auch mit nem kleinen Motorroller kommt man schneller vorran, als mit nem Fahrrad, wenn man nicht schweißübertrieft auf Arbeit ankommen will - und der wird nicht so oft geklaut, wie ein Fahrrad. (in jeder Stadt, in der es Junkies gibt, ist alltägliches Fahrradklauen eine wichtige Einnahmequelle für viele Junkies) Stell dir mal vor deine Friseuse würde so zur Arbeit fahren wie du, die steigt ab und kurz nach dem absteigen kommt der Schweißausbruch - die darf dann erstmal zehn Minuten den Kreislauf ausschwitzen lassen und sich anschließend nochmal duschen... (Fahrradschlösser sind einfacher zu knacken, als Motorroller)
 
Zuletzt bearbeitet:
MountWalker schrieb:
Und auch mit nem kleinen Motorroller kommt man schneller vorran, als mit nem Fahrrad, wenn man nicht schweißübertrieft auf Arbeit ankommen will - und der wird nicht so oft geklaut, wie ein Fahrrad. (in jeder Stadt, in der es Junkies gibt, ist alltägliches Fahrradklauen eine wichtige Einnahmequelle für viele Junkies)
quellen?

du schreibst ja tolle polemische texte aber hast du dir überhaupt mal einen meiner verlinkten artikel durchgelessen oder schreibst du gleich arrogant weiter wie zuvor genausp wie du zu spät kommst?

ich nehme mal an du bist schüler, ansonsten hätte dich jeder vernünftige betrieb schon längst rausgeworfen.

regen ist nicht ganz einfach, allerdings noch lange kein grund für ein eigenens auto, das wären schon eher der transport von großen/schweren dingen. aber das macht man ja täglich.... --> stell dich an eine straße und zähle die autos die mit MEHR als einer person befüllt sind... und wieviele ingesammt voll beladen sind, das ist ein bruchteil. ganz abgesehen davon, dass es bereits städte, stadtteile gibt in denen entsprechende konzepte FUNKTIONIEREN! egal wie schlecht du schreiben willst, sie funktionieren und werden größtenteils positiv von der bevölkerung aufgenommen, vorallem 'shared space' modelle.

MountWalker schrieb:
Und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Hauptstraßen in Berlin ist schneller, als Fahrräder, als Berliner Fahrradfahrer habe ich einfach zu viele Autos an mir vorbeiziehen sehen.

QUELLEN? messungen? dein subjektives gefühl auf HAUPSTRASSEN ist nichtmal die erwähnung wert. an mir rasen auch oft autos vorbei, an der nächsten ampel habe ich sie dan wieder eingeholt...
und wie siehts auf den nebenstraßen aus?
was ist mit meiner quelle? schon angesehen? dort kommen autos nicht so gut weg wie in deiner quellenlosen schilderung.

ich weiß es ist schwer verständlich, aber stell dir vor, außerhalbBERLIN gibt es auch noch eine welt... auch wenn es dir schwer fällt zu akzeptieren aber der größte teil der weltbevölkerung lebt eben nicht dort. ein blick in noch größere indische städte wäre ev. ganz gut, dort fahren viele mit dem rad.

noch ein zitat "Der ADAC hat ausgerechnet, dass an verkaufsoffenen Samstagen allein der Parkplatzsuchverkehr bis zu 75 Prozent des gesamten innerstädtischen Straßenverkehrs ausmachen kann."
toll! und die zeit dafür ist auch nicht unerheblich.

Wintermute schrieb:
Auch bei einem Job bei dem ich mehr mitnehmen muss, als in einen Rucksack passt.
beispiele? oft ist das nur eine organisatorische sache, die dinge bei der arbeit verstauen zu können anstatt jedesmal nach hause mitzunehmen.

Wintermute schrieb:
Die Straßen an sich werden wir wohl (leider?) nicht abschaffen können.
na hoffentlich nicht! zumindest mir gehts nicht ums abschaffen von straßen sondern um eine sinvolle nutzung des beschränkten platzes und autos vergeuden ziemlich viel davon sowohl beim fahren als auch parken.
 
Zuletzt bearbeitet:
LOL, man kann keine Arbeit finden, wenn man nicht alles, was man sagt mit generalisierten Statistiken belegt? Wie viele Meter glaubst du wohl, fahre ich auf Nebenstraßen, wenn ich von Charlottenburg zum Stadtrand und umgekehrt fahre? Und was glaubst du wohl, durch wie viele Ampeln deine Durchschnittsgeschwindigkeit gesenkt wird - auch mit dem Fahrrad habe ich schon sehr sehr häufig an Ampeln gestanden. Dass du eion leistungssportler bist, der bei roten Ampeln schnell ne andere Abkürzung über Nebenstraßen nimmt, ist schön für dich, aber 99% aller städtischen Fahrradfahrer fahren anders. Selbst ich lahme krücke muss sehr häufig auf dem Fahrradweg klingeln, um den Durchschnittsfahradfahrer dazu zu bewegen, mir Platz zum überholen zu geben.

Wie gesagt, mein alter nArbeitsweg war mit Fahrrad mit Schweiß eine halbe Stunde, mit Auto viertel Stunde bis zwanzig Minuten - das ist das, was für mich gilt. Nicht irgendwelche generalisierten Statistiken, die gar nicht untersuchen, wie die Durchschnittsgeschwindigkeit des Durchschnitts-City-Bikers ist.

P.S.
Und Autoverkehr am verkaufsoffenen Sonntag ist nicht unsinnig -. denn die Leute kaufen etwas ein und das kann man nunmal nicht mit dem Fahrrad und mit ÖPNV transportiere ich auch nichts mehr. Als ich Schulkind war, bin ich oft mit S- und U-Bahn Klamotten einkaufen gefahren, aber ich hab keine Lust mehr mir bei sowas die Beine in den Bauch zu stehen. Stehen ist nicht gesund. (siehe Krampfaderthematik in stehenden berufstätigkeiten - ach halt, ich kann dir nicht sofort aus dem ff einen Link als Beleg für Krampfaderprobleme bei stehenden berufstätigkeiten liefern und hab auch keine Zeit das jetzt hier so nebenbei zu tun, deswegen existiert das also ganz bestimmt überhaupt gar nicht)

P.P.S.
Und hör doch mal damit auf mir vorzuhalten, dass viele Autofahrer mit dicken Limousinen alleine zur Arbeit fahren - wie ich bereits sagte, fahre ich seit zehn Jahren immer Fahhrrad, wenn Radfahren sinnvoll ist, also wozu bitte willst du mich überzeuigen? Dass ich nicht mit einer dicken Limousine allein ohne Transportanforderungen bei Sonnenschein durch die Gegend fahre? Das hätte ich sowieso nie getan und stand auch seit meinem Einstieg in diesen Thread fest, also komm mal runter...
 
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MountWalker schrieb:
LOL, man kann keine Arbeit finden, wenn man nicht alles, was man sagt mit generalisierten Statistiken belegt?
wo schreibe ich das denn?

wenn du meine texte lesen und zitieren würdest, dann müsstest du nicht mutmaßen oder unterstellen.
MountWalker schrieb:
Selbst ich lahme krücke muss sehr häufig auf dem Fahrradweg klingeln, um den Durchschnittsfahradfahrer dazu zu bewegen, mir Platz zum überholen zu geben.
heißt ja auch nur, dass die wege zu schmal sind :evillol: ich bin auch leistungssportler, aber zumindest in unserer stadt begegnen mir ziemlich oft ähnlich schnell fahrende. ich würde die mehrheit der radfahrer zweiteilen, in langsame und schnelle ;)
entsrpechend bin ich auch für breitere wege, die schnellen fahren dann eher links während die langsamen rechts fahren, was bei uns ohnehin der fall ist bei den wenigen breiten wegen.

MountWalker schrieb:
Wie gesagt, mein alter nArbeitsweg war mit Fahrrad mit Schweiß eine halbe Stunde, mit Auto viertel Stunde bis zwanzig Minuten - das ist das, was für mich gilt.
gefühlt oder gemssen? inkl. parkplatz? ist deine arbeit nun schüler oder etwas anderes? weil wenn jemand zur schule oder sonstwohin gebracht wird (was ohne fürherschein wohl der fall ist) DANN entfällt nämlich dieser zeitraubende akt der parkplatzsuche. was bei manchen regionen ev. kein thema ist, auch nicht bei firmen, für einen großen teil (mich inkl) leider schon.

einer der gründe warum ich hier fast ausschließlich mit dem rad unterwegs bin, weil ich keine lust auf 15-20 minutnen parkplatzsuche habe - und das ist leider keine übertreibung :(

MountWalker schrieb:
Nicht irgendwelche generalisierten Statistiken, die gar nicht untersuchen, wie die Durchschnittsgeschwindigkeit des Durchschnitts-City-Bikers ist.
der durchschnitt ist nunmal der durschnitt? darin enthalten sind die schnellen auch als die langsamen, generalisiert ist dort nichts. wer langsam fährt braucht etwas länger wer schnell fährt kürzer, jemand der durschnittlich schnell fährt braucht genausolang wies dort steht.

ebenso wenn wenig verkehr ist werden autos schneller sein, wenn viel ist langsamer, bei den ampeln stehen ebenso.

MountWalker schrieb:
P.S.
Und Autoverkehr am verkaufsoffenen Sonntag ist nicht unsinnig -. denn die Leute kaufen etwas ein und das kann man nunmal nicht mit dem Fahrrad
demnach dürfte ich garnichts haben weil ich das meiste mit meinem rad transportiere - kleider zb, dafür fahren viele einkaufen - bei uns mit dem auto zum größten EKZ, die ÖV anbindung ist schlecht mit der folge eines regionalen verkehrsinfarktes, ständig riesen staus, schlechte luft, lärmbelästigung,...
übrigens gibts bei uns in der weihnachtszeit von vielen geschäften (in zusammenarbeit mit der stadt zur minderung des verkehrscaos) gratiszustellungen innerhalb der stadt! bzw. so günstige zustellungen, dass verbunden mit den gartis ÖV fahrkarten sehr viele ihre einkäufe stressärmer ohne auto erledigen.

lt DEINER verallgemeinerungen dürfte das nicht möglich sein, ist es aber.


MountWalker schrieb:
Und hör doch mal damit auf mir vorzuhalten, dass viele Autofahrer mit dicken Limousinen alleine zur Arbeit fahren
KEIN zitat aber unterstellen? wo schreibe ich von dicken limousinen?

was du alles daherdichtest ist sagenhaft. unterscheide bitte zwischen deiner vorstellung und meinem text-> nochmal, ZITATE von mir verwenden!

p.s. schonmal daran gedacht, dass ampeln nicht nur für den ÖV voranging geschaltet werden können sondern auch für fußgänger und radfahrer?
dann müsste nur wenige an ampeln warten. bei uns bei einigen straßen tollerweise der fall. als mittelschneller radfahrer wartet man so gut wie nie :) dann gibt es wiederum (zu) viele wo man als fußgänger/radfahrer für eine strecke von 20m mehere minuten warten muss...
 
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@fjmi:
Fahr mal mit 2 Notebooks im Rucksack im Anzug zu 3 verschiedenen Kunden. Da wirds dann mit dem kniftterfreien, frischen Look etwas schwierig. Zwei Gitarren bringen auch dezente Probleme mit sich ... das machen hier viele, da sie ihre Sachen nicht im gemeinsam genutzten Raum stehenlassen wollen. Der Stauraum schwankt zu sehr von der Temperatur her und wird leicht feucht, also auch nicht gut. =/

Ich sing mich auch gerne warm auf dem Weg zur Probe, unterstützt aus dem Radio. Das geht auf dem Fahrrad auch nicht. Oder sieht sehr behämmert aus, wenn wer mit Stöpseln im Ohr Keuch-singend an der Ampel steht. ^^ Bestimmt auch nicht so gut für die Verkehrssicherheit.

Versteh´ mich nicht falsch: Ich bin auch dafür, dass man das Zweirädelein so oft wie es geht nutzt. Man ist meist schneller, das auch ohne zu schwitzen und nachher zu stinken wie Aas. Auch sollte man sich nicht ohne nachzudenken gleich in die Karre werfen und sagen: Es geht ja nicht anders. In 80% der Fälle geht es schon, man muß aber etwas nachdenken und das Ergebnis ist oft unterhalb der Toleranzschwelle für das deutsche Gemütlichkeitsempfinden. ;)

Ich nutze mein Auto so gut wie nie. Sehr kurze Strecken laufe ich, Mittlere (also die ganze Stadt) fahre ich mir dem Fahrrad. Wirkliche Transporte mache ich auch selten, da ich mir die Sachen lieber liefern lassen, auch Möbel. Wenn ich da Zeit, Stress und Sprit rechne, dann ist der Aufschlag mehr als drin.
 
kein problem, sehe ich öfters, rucksack + notebooks im gepackträger und ab gehts.
natürlich wirds immer ausnahmen geben -etwa wenn man keinen gepäckträger hat :freak: - bzw. personen die das eben nicht können aber das sein beiweitem nicht die anzahl der derzeitgen autofahrer. ich bin ja nicht für ein verbot oder so, sondern für das bewusstwerden wie oft man aus gewohnheit ins auto steigt obwohl es unnötig ist.

viel meinen es sei bequemlichkeit, aber ist es das wirklich? ich finde nicht. wenn man danach noch ins fitnessstudio mit dem auto hetzt, spätestens dann frage ich mich schon wo unsere verbundeheit zur natur geblieben ist. anstatt im studio mit klimaanlage zu schwitzen geniese ich lieber die briese dir mir entgegenkommt :)

man möchte es kaum glauben aber es gibt tatsächlich leute die auch am rad singen -ich käme mir peinlich vor :D - alleredings sieht das genauso peinlich aus wie im auto. und hören tut man beides, kannst ja mal testen.

ich lasse mir bei sperrigen dingen übrigens auch soviel liefern wie möglich obowhl ich sie mit dem auto abhohlen könnte. aber dafür jeweils 0,5-1h für hin und rückfahrt +aufladen aufwenden ists mir nicht wert.
 
Ja, und bei der Lieferung heißts dann "wir kommen so irgendwann zwischen 08:00 und 14:00" - "keiner zu hause? Wie, Sie müssen arbeiten? Wochenendliefrung kostet extra" und dann muss ich einen tag vom Wochenende auch zu hause sein, um die Lieferung abzuwarten.

Wie gesacht, ich bestreite nicht, dass es zu viele Leute gibt, die von Finsterwalde aus alleine mit einer dicken Limousine zu ihrem Büroarbeitsplatz in Berlin Mitte fahren - das ist in höchstem Maße unsinnig (und weil diese Leute im Prinzip auch noch Steuerflüchtlnge sind, in berlin groß Geld verdienen, aber nur die Billigsteuern in Brandenburg zahlen, kann ich mich sogar richtig darüber aufregen) - aber diese Leute bin ich nicht. ;)

P.S.
Ich kenne kaum einen Berliner, der nur 5 km oder weniger zu seiner Arbeit hat - diese Stadt verlangt vielleicht mehr Mobilität, als man sich anderswo vorstellen kann und ich kann mir vielleciht zu wenig vorstellen, wie das an Orten ist, wo jeder nur bis zu 5 km zur Arbeit fährt. Wenn ich zum Potsdamer Platz will, sind das für mich von zu hause vermutlich ca. 20 km - das sind übliche Wege für mich. ;)

P.P.S.
Hab grad in Map24 nachgemessen, sinddoch weniger als 15km - zu meiner alten Arbeitsstelle sind 9,11 km

P.P.P.S.
Wenns von mir zum Potsdamer platz weniger als 15km sind, könnts doch sein, dass ich Leute kenne, die weniger als 5 km zu ihrer Arbeit haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
kapierst du es nicht? berlin ist nicht die welt, falls du noch nicht hinaus gekommen bist wärs vlt. zeit dafür.

wieviel möbellieferungen u.ä. hast du eigentlich schon bekommen? bei gls, tnt u.ä. sagen die mir je nach verkehr bis auf 10min genau wann die kommen....von wegen 8-14 uhr...

der verkehr von ausserhalb in die stadt ist übrigens viel begründetetr als jener innerhalb der stadt.

p.s. 5km? brechen dann alle tot zusammen ?

p.p.s sieh an sieh an, finde ich toll, dass du nachmisst, aus 20km wurden also 9,11? erstaunlich ;)

p.p.p.s davon gehe ich aus ;) ;) die entfernungen in einer stadt -auch in berlin- werden oft überschätzt weil man, vorallem mit dem auto so langsam vorankommt.

p.p.p.p.s bin heute mit zwei unsportlichen freundinnen (eine davon meine ;) ) 2*12km mit 19,5 km/h durschschn. gefahren, keine der beiden war scheißüberströmt oder dergleichen trotz schwülwarmen wetter.

und zu guter letzt - wie wärs wenn du auf meine einzelnen punkte eingehst?
 
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