Das Fahrrad - eine vielseitige Alternative?

Mein Bruder wiegt 55kg - Der, und ähnlich "schwache" Leute, schaffen soetwas einfach nicht oder nur unter enormer, körperlicher Anstrengung.
Direkt vor der haustür erstmal eine heftige Steigung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wieg 135kg...und halte es wie Churchill, Sport ist Mord. ;)
Das schafft man.
 
hm weiß nicht. er hat nahezukeine muskelmasse, nur haut und knochen. 55kg bei 1,8m ist nicht optimal ^^
naja egal, um einzelfälle geht es eh nicht :D
 
Wobei man sagen muss, dass die Beinmuskeln sich durch viel Eigengewicht natürlich auch weiterentwickeln. Wenns keine kilometerlangen Anstiege sind, kannst Du da durchaus nen Vorteil haben, wenn Du in einem relativ hohen Gang hochfahren kannst.
 
Marcel^ schrieb:
Da muss dann das 10 Jahre alte, rostige "Mountainbike" herhalten...
(

Mein RAD ist auch 10 Jahre alt, habe demletzt die Rechnung gefunden :)

[sauba] schrieb:
Naja, aber auch für 500 € kriegt man solide Qualität - kann sich eben nicht jeder ein Top-Rad für mehrere Tausend € leisten.

Meins hat damals 350 Euro gekostet. Wollte mir eigentlich ein neues kaufen, aber hab mir dann lieber für 50 Euro neue Reifen + Schläuche geholt, die Kette mal gefettet/geölt oder wie auch immer man das nennt. ^^
Da das ein MTB ist, habe ich mir direkt mal dünnere Reifen draugemacht, fährt sich viel leichter, reicht auch noch für Feldwege. Meistens fahr ich Radwege, sind bei uns gut ausgebaut.

Mache das ganze aber eher als Hobby und das RAD fährt jetzt wieder wie neu. Wenn ich unterwegs bin, auch immer relativ schnell, werde fast nie von anderen überholt, außer es fahren irgendwelche Freaks mit ihren Rennrädern und in den Rennanzügen, wie bei der Tour de France, wahrscheinlich sind die auch noch gedoppt :D
Die Gangschaltung funktioniert nicht mehr richtig, man will hochschalten, passiert nichts. Schaltet weiter hoch, irgendwann schaltet das Rad dann hoch und man ist einfach im letzten Gang. :evillol:

Zur Arbeit nehme ich lieber mein Auto, 120km machen nicht soo viel Spaß mit dem RAD :)
 
wegen der Schaltung: Das hatte ich bei meinem hollandrad auch. musste die Schaltung wieder richtig einstellen. ist abr nicht so einfach.

Eigentlich braucht man keine dünnen reifen. Bei meinen Reifen ist das so, dass nur außen diese Noppen sind, aber sonst ist der komplette Reifen "glatt". KAnn man echt schnell mit fahren und wenn man mal über nen ast oder nen stein fährt, merkt man trotzdem rein gar nichts :D

Ich finds immer lustig, wenn da diese rennfahrer mit ihren ultra dünnen rennrädern ankommen (find ich übrigens total häßlich und sinnlos) und ihrer teuren Sportbkleidung und ich dann mit meinem dicken MTB in ganz normaler Kleidung ankomm' und die ganz gechillt überhole :D:D Ich liebe das ^^
 
Hatte vorher auch die normalen MTB Reifen drauf, waren auch total glatt, aber dann irgendwann, waren die so glatt, dass ich nen Platten hatte. Mussten neue her. Sind nicht ganz Dünne, etwas dünner als vorher, macht eine Menge aus.

Wenn die Rennradler richtig Gas geben, haste keine Chance, die meisten fahren aber einfach nur langsam und haben vor jeder Bodenwelle Angst.
Bin mal einem hinterher, bei ca 55km/h auf ebener Strecke, schaltet der hoch und zieht weg ... ich war halt am Limit, ging nicht schneller, trotz 27 Gänge ...

Radfahren macht schon Fun, vor allem enddeckt man mal etwas die Natur, habe schon einige Waldseen entdeckt nur durchs Radfahren.
 
Bei sonem dünnen Rad hätte ich auch vor jeden noch so kleinen Steinchen Angst. Deswegen finde ich die Teile auch ungeeignet. schneller als 55km/h schaff ich auf ebener Fläche auch nicht. Die meisten fahren aber nur 35km/h

Mich reizt Radfahren jedenfalls aus den selben Gründen, die du genannt hast.
 
Also 55km/h halte ich - abseits von Höchstgeschwindigkeit - doch für ein wenig hoch gegriffen. Haben einen ewig langen geteerten Weg in der Nähe, so auf 50 bin ich mal gekommen und ich halte mich für durchaus sportlich. Tacho vllt. falsch eingestellt? :)

mfg [EyeLesS]
 
Kommt denke ich auch auf den Wind an, den merkt man beim Radfahren auf offener Strecke bei Geschwindigkeiten ab 30 doch extrem.

Ich bevorzuge übrigens eher Trekking-Räder. Die Begeisterung für Mountainbikes hier kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen. Problem bei meiner Trekkingrad sind zwar schon die Belastungen durch Bordsteine, wo man nie falsch drauf fahren darf ohne sich den Reifen zu verbiegen, jedoch konnte ich auf keinem Mountainbike so angenehm und leicht fahren wie auf nem Trekking-Rad. Abgesehen davon, dass ich bei meiner Größe schon sehr wenig MTB gefunden habe auf denen ich bequem sitzen konnte, geschweige denn eine gesundheitlich korrekte Haltung hatte.
Abgesehen davon habe ich kein einziges mit vernünftiger, straßentauglicher Ausstattung gefunden - sprich vernünftiger Dynamo und Schutzblech.
 
Tz 50 km/h oder mehr .. wir wollen mal nicht übertreiben. Klar mit Rückenwind und so Geschichten :D

FaK schrieb:
das is noch so nen punkt. wenn ich mal in der stadt am auto fahren bin, was recht selten vorkommt, dann sind das größte ärgernis die radfahrer. also was heißt ärgernis, aber radfahrer empfinde ich doch als sehr unangenehm für die autofahrer, da man sie oft einfach nicht einschätzen kann.

biegt der jetzt ab oder nicht? legt er sich gleich auf die schnauze? mach er sonst nen mist?

mit handzeichen, verkehrsregeln und sonstigen sachen halten die meisten radfahrer es nämlich nicht so genau oder kennen sie nicht... :rolleyes:

Tja umgekehrt ist es wohl ähnlich. Als Radfahrer trifft man immer genau auf die, die das Stopschild eben nicht als jenes ansehen, sondern an einer nicht einsehbaren Ecke einfach drüber fahren. Und wenn man da mitm Rennrad oder auch normalem, flinken Rad angerauscht kommt, macht es echt Spass, sich vor den hinter einem fahrenden LKW zu werfen oder über die Motorhaube abzusteigen^^

Oder aber auch auch Radwege, am besten ein Radweg, dann aber für beide Seiten auch offiziell freigegeben. Da sind Autofahrer generell immer überfordert und du bist als Radfahrer immer noch der, der angemault wird, obwohl der Autofahrer ganz klar verkackt hat.

Und ich könnte hier noch zig Geschichten erzählen^^
 
GrambleX schrieb:
Kommt denke ich auch auf den Wind an, den merkt man beim Radfahren auf offener Strecke bei Geschwindigkeiten ab 30 doch extrem.

Ich bevorzuge übrigens eher Trekking-Räder. Die Begeisterung für Mountainbikes hier kann ich irgendwie gar nicht nachvollziehen. Problem bei meiner Trekkingrad sind zwar schon die Belastungen durch Bordsteine, wo man nie falsch drauf fahren darf ohne sich den Reifen zu verbiegen, jedoch konnte ich auf keinem Mountainbike so angenehm und leicht fahren wie auf nem Trekking-Rad. Abgesehen davon, dass ich bei meiner Größe schon sehr wenig MTB gefunden habe auf denen ich bequem sitzen konnte, geschweige denn eine gesundheitlich korrekte Haltung hatte.
Abgesehen davon habe ich kein einziges mit vernünftiger, straßentauglicher Ausstattung gefunden - sprich vernünftiger Dynamo und Schutzblech.

Dann hattest du noch nie ein richtiges MTB. Von welcher Marke war es denn? Meines lässt sich jedenfalls extrem leichtgängig fahren, eben wegen edn glatten Reifen und dem sehr geringem Gewicht von 11kg. Hatte noch nie ein Fahrrad, welches so leicht zu fahren ist.

55km/h habe ich schon geschafft, bergab kommen nochmal 10 dazu, aber natürlich absolute spitzengeschwindigkeit und länger als ein paar Sekunden hält man das auch net durch :D Wenn man shr sportlich ist, schafft man das.


Ich kann jetzt nichts persönliches dazu sagen, wie ich als Autofahrer, Radfahrer empfinde, da ich kein Autofahrer bin, aber ich sehe öfters Radfahrer die einfach unachtsam sind und, gerade wie sie lustig sind, abbiegen, hne zu gucken, geschwige denn, es per Hand anzuzeigen. Gibt natürlich auch solche, die mit 12km/h rumgurken und der Autofahrer kann gerade nicht überholen.
Ich versuche im Straßenvehrker so wenig Behinderung, wie nur möglich zu verursachen, solange die Auofahrer das mir gegenüber auch tuen. Es müssen natürlich beide Partien achtsam fahren

edit: ich hab keine Lust mehr, tausend mal wegen Rechtschreibfehlern zu editieren. So eine laptop tastatur is schon extrem klein. Konnte damit noch nie umgehen :D Als sry wegen den Fehlern...
 
rager schrieb:
Dann hattest du noch nie ein richtiges MTB. Von welcher Marke war es denn? Meines lässt sich jedenfalls extrem leichtgängig fahren, eben wegen edn glatten Reifen und dem sehr geringem Gewicht von 11kg. Hatte noch nie ein Fahrrad, welches so leicht zu fahren ist.

Naja, angeblich muss ich doch in der Preiskategorie um 600€ was vernünftiges finden? Und in dieser Preisklasse habe ich einiges durchprobiert. 2-3 große Fahrradläden und einige Fachhändler. Da haben die Trekkingräder eben immer viel besser abgeschnitten als irgendein MTB. Trekkingräder haben auch relativ glatte Reifen. 11kg sind natürlich schon extrem wenig, in meiner Größe, zu meinem Preisrahmen und zu meinen Qualitätsansprüchen gab es da nichts. Deshalb hab ich jetzt ca. 3kg mehr drauf. War aber vergleichsweise leicht.
 
ich habe mir ein gebrauchtes bei ebay geholt. 300€. NP ist 900€ und war einst 1700€. Es ist wirklich ein sehr gutes bike. bei ebay gibt es laufend solcher bikes, wo man maximal 500€ hinblättern muss.
 
Ich kann MTB's auch nix abgewinnen, n Rad muss mich täglich schnell von A nach B bringen und in der Lage sein noch meine Einkäufe zu tragen, ohne Gepäckträger geht also gar nix. Dazu muss es robust, langlebig und in nem erträglichen Preisrahmen sein (bis 1000€). Da werden es dann meist Hollandräder (Gazelle etc.).
 
Hier in der Stadt verlaufen die Fahrradwege zu einem nicht unerheblichen Teil als schmale Spur zwischen den Auto-Spuren.
Das habe ich exakt einmal mitgemacht und dann nie wieder . . .
Von der Gefährlichkeit mal abgesehen -- wer hat schon Lust, eine Halbe Stunde oder mehr in den Abgaswolken rumzudümpeln?
Ich liebe Radfahren, aber nur im Grünen. Hier macht das irgendwie keinen Spaß.

aber ich sehe öfters Radfahrer die einfach unachtsam sind und, gerade wie sie lustig sind, abbiegen, hne zu gucken, geschwige denn, es per Hand anzuzeigen.

Jepp. Wozu nach hinten gucken vorm Abbiegen? Die Anderen werden schon aufpassen.
Ausserdem scheint man nichts mehr von Beleuchtung und Reflektoren zu halten heutzutage.
Egal ob ältere Damen/Herren oder Jugendliche, locker 3/4 der Radfahrer hier hat nicht richtig funktionierendes oder gar kein Licht und auch keine Reflektoren in den Speichen oder gar Pedalen. Dazu noch ne schöne schwarze Jacke, und man ist bereit für die Fahrt nachts oder im Nebel.
Es wundert mich wirklich, dass nicht viel mehr von den Idioten umgenagelt werden ...

Ich versuche im Straßenvehrker so wenig Behinderung, wie nur möglich zu verursachen, solange die Auofahrer das mir gegenüber auch tuen.
Löblich. Aber leider machen Autofahrer es einem auch nicht immer leicht.
Was ist schon Sicherheitsabstand beim Überholen?
Es gibt scheinbar zu wenig Auto- und Zweiradfahrer die Beide Seiten kennen.
Ich meine, ein Radfahrer, der im toten Winkel eines rangierenden Autos hält und sich dann wundert, dass er fast angefahren wird, ist ein Idiot. (selbst gesehen)
Ein Autofahrer der so dicht neben einem Fährt dass man ihm in die Tür treten kann aber auch. (selbst getreten :D. Die ältere Dame hat nichtmal drauf reagiert oO)

Ich kann MTB's auch nix abgewinnen

Och, da gibts schon Nette.
Nur grobstollige Bereifung ist nichts für Asphalt. Viel zu wenig Haftung bei Regen, und leichter fahren lässt´s sich damit auch nicht grad.
Aber mit straßentauglichen Mänteln - warum nicht? Gepäckträger muss dann u.U. nachgerüstet werden.

Gruß,
David
 
Ja, wenn man nur auf der Straße fährt, mag ein großes Hollandrad besser sein. ;)

Richtige MTBs sind aber nicht für Einkäufe gedacht. :p
 
Nunja, das ist ja der Unterschied zwischen einem Rad als Sportgerät und einem Rad als Alltags-Transportmittel. Deswegen ist die Diskussion, ob MTB oder Hollandrad auch etwas müßig - mit'm Hollandrad einen unbefestigten Berg runter ist sicherlich genauso "fehl am Platze" wie sich ein MTB nur zum in-der-Stadt-herumfahren zu besorgen.

Kommt halt immer drauf an, was man nun genau damit anstellen will.

Nochmal zum Thema eBay-Gebrauchtrad-Kauf:

Und wenn die Grenze doch eher bei 100 € liegt ? :D Kann man da noch was erwarten, was einem nicht sofort auseinanderfällt? Rost etc. wäre kein Thema, solange es noch hält :D

Ist nur dafür gedacht, mich früh zur FH und Abends wieder nach Hause zu bringen. Also wenn da jemand was dazu sagen kann, wär ich ihm sehr verbunden.

Gruß,
[sauba]
 
@[sauba]: funktioniert auch! ;) Man muss nur nach guten Marken filtern nud die ganzen "nicht angegeben", also markenlosen dinger rausschmeißen!
Von der Ausstattung wirds dann natürlich nicht so mega, aber ein solides, gebrauchtes MTB bekommst du auch in dem Preissegment! Habe dir dazu 'mal 'was zusammengebastelt!
Zum Beispiel ein vollgefedertes MTB von einer guten Marke und Shimano Deore LX Schaltung für 130€! das ist doch 'mal was. Oder sowas für 100€. Dort verstcken sich echt gute angebote! Wenn zu wenig infos beistehen, einfach den namen googlen und nach den spezifikationen/Meinungen/Testberichten suchen! :)

Übrigens: Ich kann es nur wiederholen: Kauft euch einen Anhänger! Ein Gepäckträger/Korb wird dadurch überflüssig! Habe mein Anhänger heute am MTB dran gebastelt und keine Probleme! Trotzdem hab ich hier noch 'ne gazelle stehn ;)
Mit dem MTB bin ich aber deutlich schneller unterwegs, da es einfach leichter ist (19kg vs. 11-12kg) und das fahrgefühl von meinem fully ist um längen besser. Einkaufen geht damit suoer, auf asphalt bin ich mitdem ding auch schneller als mit der gazelle. Also kein Problem.

@lufkin: MTB ist schneller als Gazelle (ich habe beide Räder und es ist so ;)), mit dem MTB kannst du, wie beschrieben, ganz einfach Einkäufe erledigen (Stichwort Anhänger). MTB ist vieeel robuster und langlebiger. Wie gesagt, meines ist 8 jahre alt und hat keine einzige Stelle, die auch nur irgendein Anzeichen von einem Defekt besitzt, außer einem kleinen Ris in der Reifenummantelung, sind halt noch originalreifen. Für einen Preis bis 1000€ kannst du dir direkt 3 bikes anschaffen!
 
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