Datengrab: Daten von 2GB-HD auf 4GB-HD übertragen?

retho

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Hallo

Was ist den die beste/schnellste Methode um meine Daten von einer 2TB auf eine 4TB Festplatte zu übertragen?

- Neue HD formatieren und mit Explorer alle Verzeichnisse von alter auf neue kopieren.
- Mit einem Tool (Partitionierer oder so) die HD spiegeln und auf Größe anpassen.

Gibt es noch weitere Methoden?

System: Windows
Festplatten: Keine System-Fesplatten, nur Daten. Beide HD an internem SATA Anschluss.
 
Zuletzt bearbeitet: (change GB 2 TB)
1. TB (Terabyte)
2. HDD (HardDiskDrive)
3. Neue HDD in/an den PC, evtl auf NTFS formatieren und dann per simplen kopieren alles auf die neue 4TB HDD bringen

Entschuldige die Frage, aber wieso musst du bei sowas fragen?
 
Spillunke schrieb:
1. TB (Terabyte)

Entschuldige die Frage, aber wieso musst du bei sowas fragen?
GB->TB: Hab ich korrigiert.
Oh wusst nicht das hier nur "Experten" erwünscht sind :(
Und einfache Fragen unerwünscht sind.
 
Ja, simples kopieren ist das schnellste. Läuft dann so schnell wie die neue Platte schreiben kann. Also vermutlich irgendwas um die 40mb/s.
 
Bully|Ossi schrieb:
Läuft dann so schnell wie die neue Platte schreiben kann. Also vermutlich irgendwas um die 40mb/s.
40 MB/s ? Das war wohl 1995 so. Heute sollten ca. 200MB/s drin sein.

Ich glaube, es geht viel schneller, wenn das Ziel-NTFS mit 64k Blocksize formatiert wird.

Wird ein Imager verwendet, braucht man zwar nicht ständig das Directory zu aktualisieren, aber es wird dann auch der Leerplatz und "System Volume Inforation" mit gelöschtem Zeug übertragen. Ist der Imager intelligent, erkennt er aber unbelegte Blöcke.
 
Ich mach sowas ganz gerne mit Robocopy statt dem normalen Windows kopier Dialog.
Mehr Einstellungsmöglichkeiten.
 
Eine Image Kopie ist zwar in der Regel schneller, muss aber auch den kompletten leeren Platz mit kopieren. Die Dateien direkt von Dateisystem zu Dateisystem zu kopieren kostet Zeit da nach jeder Datei die MasterFileTable aktualisiert wird.

Letztendlich ist es egal, ich würde die Platte einfach mit Robocopy und /MIR /COPYALL kopieren.
 
Guten Morgen,

Ich verwende Teracopy für solche Aufgaben.
 
Spillunke schrieb:
3. Neue HDD in/an den PC, evtl auf NTFS formatieren und dann per simplen kopieren alles auf die neue 4TB HDD bringen

Weil man dort noch beachten muss das die 4 TB HDD per GPT Formatiert wird was du aussen vor lässt.

Denn per MBR kann es zu DAtenverlust kommen. Da MBR maximal 2 TB ansprechen kann.

Datengrab = only Daten dann einfach Kopieren

Wenn dort aber Installierte Programme sind kann es sein das es danach nicht mehr Läuft dann wäre ein Clonen der HDD besser.
 
Weil du nach weiteren Methoden fragst, klar gibt es noch mehr Möglichkeiten: Du könntest alle Dateien einzeln (oder pro Verzeichnis) zippen, verschieben und am Zielort wieder entpacken. Du könntest die Dateien auch einzeln auf CDs/DVDs brennen und dann von dort auf die Ziel-HDD kopieren. Da ließen sich sicher noch ein paar Methoden finden. Aber Spaß beiseite, die sinnvollen Möglichkeiten wurde ja bereits genannt. Ich würde vermutlich auch einfach die neue HDD formatieren und die Dateien per Explorer rüberkopieren.
 
@retho

Einige Postings muss man ein wenig lockerer nehmen. ;)

Daten einfach per Windows Explorer kopieren und je nach Dauer sich einen Kaffee holen gehen. :)
 
retho schrieb:
- Neue HD formatieren und mit Explorer alle Verzeichnisse von alter auf neue kopieren.
So würde ich es machen, dann ist man auch gleich die Fragmentierung der Dateien los. Außerdem erkennt man dann Fehler sofort, es werden ja alle Dateien gelesen und wenn das bei einer nicht geht, erfährt man es gleich.
retho schrieb:
- Mit einem Tool (Partitionierer oder so) die HD spiegeln und auf Größe anpassen.
Kann man auch machen, wenn es denn keine schwebenden Sektoren gibt, denn dann brechen die meisten Tools ab. Man kopiert aber eben meist die Fragmentierung und ggf. vorhandenen Fehler des Filesystems mit.

retho schrieb:
Gibt es noch weitere Methoden?
Keine sinnvollen.

Kowa schrieb:
40 MB/s ? Das war wohl 1995 so. Heute sollten ca. 200MB/s drin sein.
Die schnellsten mit 2TB und 4TB sollten die 200MB/s nur auf den äußeren Spuren schaffen, auf den inneren dann nur die Hälfte. Aber wenn man dateiweise kopiert, dann hängt die reale Geschwindigkeit eben sehr von der Größe und Fragmentierung der Dateien ab.

Kowa schrieb:
Ich glaube, es geht viel schneller, wenn das Ziel-NTFS mit 64k Blocksize formatiert wird.
Nein, die Zeilplatte wird sowieso schneller als die Quallplatte sein und eine andere Clustergröße als vorgeschlagene (i.d.R. 4k) zu wählen ist bei NTFS nicht zu empfehlen, es bringt nur bei extrem fragmentierten Dateien den Vorteil, dass eben die Fragmente nie kleiner als ein Cluster werden können, dafür verliert man aber im Schnitt pro Datei einen halben Cluster. Gegen Fragmentierung hilft Defragmentieren besser als unsinnig große Cluster anzulegen.
 
retho schrieb:
GB->TB: Hab ich korrigiert.
Oh wusst nicht das hier nur "Experten" erwünscht sind :(
Und einfache Fragen unerwünscht sind.

ist doch recht simpel die neue Festplatte an deinem PC anschließen und Formatieren (Windowstaste + R hier reinschreiben CompMgmtLauncher und mit OK bestätigen, jetzt bist du in der Computerverwaltung)

in der Computerverwaltung auf Datenträgerverwaltung und dann deine neue Festplatte auswählen

https://support.microsoft.com/de-de/help/17418/windows-7-create-format-hard-disk-partition

kannst du nachlesen wie das geht :) >> wichtig ist hierbei nur da die Platte über 2TB hat wähle GPT Partition aus statt MBR

wenn das erledigt ist hast du im Arbeitsplatz(Computer) ein neues Laufwerk dann die Daten einfacher alle Markieren und mit Ausschneiden / Einfügen rüberkopieren fertig

Wichtig
wenn auf den alten Laufwerk Programme installiert waren dann muss man noch den Laufwerksbuchstaben ändern (kann man in der Datenträgerverwaltung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kowa schrieb:
40 MB/s ? Das war wohl 1995 so. Heute sollten ca. 200MB/s drin sein.
Ich glaube, es geht viel schneller, wenn das Ziel-NTFS mit 64k Blocksize formatiert wird.

Holt hat schon Ansätze gegeben mit Spurposition und Fragmentierung.
Zudem: Schonmal Odner mit vielen kleinen Dateien kopiert? 40MB/s im gesamten Schnitt ist realistisch.

Ein großes Video wird mit über 100MB, kleine Programmdateien weit unter 40MB/s kopiert.

64k Blöcke lohnt sich auch wieder nur bei einem Multimedia Laufwerk oder virtualisierungs Partition, da 10Byte Dateien plötzlich 64kByte Platz einnehmen und insgesamt weniger Platz zur Verfügung steht.

Festplatte mit Clon-BootCD klonen wird schneller gehen,
aber mach den Kopiervorgang in Windows doch einfach wenn Du schlafen gehst oder was andere machst in der Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kowa schrieb:
40 MB/s ? Das war wohl 1995 so. Heute sollten ca. 200MB/s drin sein.

Ich glaube, es geht viel schneller, wenn das Ziel-NTFS mit 64k Blocksize formatiert wird.

Wird ein Imager verwendet, braucht man zwar nicht ständig das Directory zu aktualisieren, aber es wird dann auch der Leerplatz und "System Volume Inforation" mit gelöschtem Zeug übertragen. Ist der Imager intelligent, erkennt er aber unbelegte Blöcke.

wir reden hier von einer Festplatte und ja da fällt die Geschwindigkeit je voller die Platte ist (die äußeren Spuren sind viel langsamer als die inneren)

und jemanden zu empfehlen er soll ein Image Programm nehmen der nicht wirklich gute Computerkenntnisse besitzt naja.
Die einfachste Methode ist das Kopieren/Verschieben der Daten

EDIT:
da Holt darauf hingewiesen hat das dies etwas missverständlich ist mit inneren Spuren ist der Rand der Festplatte gemeint (da hier die ersten Sektoren liegen) und mit "äußeren Spuren" sind die Sektoren Richtung Mitte gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon interessant wie viele schlechte Tipps hier zu finden sind...

Am besten macht man sowas unter Windows mit Robocopy, da kann man auch kopieren wenn die Pfade oder Dateinamen zu lange wären für das Zielsystem.

Normales Kopieren + Einfügen würde ich daher nicht machen. Hier kann es dazu kommen dass Benutzerinteraktionen mitten im Vorgang notwendig werden. Oder wenn man versteckte und geschütze Dateien nicht anzeigt, dass solche nicht mitkopiert werden.

Mit Robocopy - welches ab Windows 7 dabei sein müsste, wird das kein Problem sein.
Machen Fachleute meistens so. Gerade wenn Storage-Migrationen anstehen oder sonst grosse Mengen zu kopieren sind.

Wichtig ist auch, dass das Dateisystem stimmt. Hier sollte NTFS oder von mir aus exFAT verwendet werden für die neue Harddisk.
Jedenfalls wenn wir von Windows System reden.
 
200 MB/s beim Kopiervorgang von HD zu HD, den Beweis musst man erst mal antreten. Wie schon andere geschrieben haben, die Transferrate ist erst mal abhängig von der Filegröße. Bei meiner letzten großen Kopieraktion wurden die ersten großen Files (4-8 GB) mit bis zu 125 MB/s kopiert, diese Geschwindigkeit lässt nach Füllungsgrad der Zielplatte immer mehr nach und tendiert dann im Schnitt bei ca. 50 MB/s.
 
Benji18 schrieb:
>> wichtig ist hierbei nur da die Platte über 2TB hat wähle GPT Partition aus statt MBR
Guter Hinweis, wenn die 2TB Platte noch mit MBR statt GPT partitioniert ist, könnte es beim Erweitern der Partition nach dem Klonen Probleme geben, wenn das Klontool das nicht ändern kann.
 
Benji18 schrieb:
wir reden hier von einer Festplatte und ja da fällt die Geschwindigkeit je voller die Platte ist (die äußeren Spuren sind viel langsamer als die inneren)

Hm Kopfkratz also nicht alle Festplatten sind so aufgebaut gibt da einige Unterschiede.

Grob sieht es so aus
hd_org_cylsect.png
Links eine geometrische Anordnung rechts eine LBA Anordnung

Also ja bei einem LBA kann dann die Lese/Schreibrate runtergehen ähnlich einer CD.

http://www.vias.org/mikroelektronik/b2_01_harddisks.html
 
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