Der AOpen i915GMm-HFS Thread

HTPC - ist das AOpen das richtige - offene Fragen

Hallo!

Ich finde das AOpen i915GMm-HFS sehr interessant und verfolge das Forum schon seit längeren. :)
Jetzt langsam scheinen mir auch die wichtigsten offenen Fragen geklärt zu sein. Trotzdem habe ich noch einige die für meine Entscheidung für meinen geplannten HTPC entscheindend sind. :cool_alt:
Vorab zu meiner Eintscheindungsfindung ein paar Worte:
Das 855er-Board kommt für mich wegen den fehlenden PCIe-Anschlusses nicht in Frage, da ich geplant habe, wenn es notwendig wird für die Grafikausgabe neben meiner XCARD (jetzt für S-Video) die Matrox Parhelia APVe, die HDTV unterstützt, einzusetzen. Der Vorteil des 855er wären die verwendung von 478-Lüfter ohne Probleme und der etwas besser Stromverbrauch bzw. der Preis und, das es auch minimal leiser wäre - naja :(
Als richtige Alternative käme nur noch der ASUS-Pentium-M Adapter in Verbindung mit einen 915er-Board, (P4GD1) das es bereits mit passenden Bios gibt, in Frage. Obwohl der Adapter alleine schon 60W und das Board schätze ich auch nochmals 20W mehr verbraucht - das wären dann im Jahr ca. €60.- mehr Stromverbrauch. :mad:
Jedoch wären Vorteile wie CLA-Gigabit, mehr Stabilität, weniger Resourcenverbrauch vorhanden, jedoch auch gesamthaft mehr Kosten einzurechnen (fehlende Grafikkarte - Matrox kostet ca. €280.- / 2. Netzwerkkarte). Da ich das ganze ja sowieso geplant habe in ein ATX-Desktop-Gehäuse einzubauen,
were der größere Patzverbrauch für das ATX-Board auch weniger ein Problem. Vom Übertakten, das für mich ja eh nicht in Frage kommt, müsste ich jedoch die Finger lassen, da der Adapter den veränderten FSB auf die PCI/e-Steckplätze überträgt und so das Board unstabil wird. :daumen:
Jetzt aber zurück zum AOpen-Board, das immer noch an erster Stelle meiner Wunschliste liegt:
Meine Fragen:
1.) Ich würde gerne meine bestehenden 4 SATA1-Festplatten (Samsung Spinpoint 160GB) die extern in einen Gehäuse laufen an das Board anschliessen. Mehrmals habe ich da etwas über "F6" gelesen - was heisst das genau - kann ich meine 4 SATA1-Festplatten, ohne diese neu zu formatieren einfach anschliessen und verwenden?
2.) Wie schaut es mit einer besseren+leiseren Lüfter-Lösung aus - da gibts immer noch nichts, wo ohne Bastelarbeit funktionert - oder?
3.) Ich benötige zur Steuerung für Fernbedienung und Case-LCD-Display unbedingt die beiden seriellen und die eine Parallele Schnittstelle, (eine USB-Lösung ist eventuell nicht 100% lauffähig und nur eine Notlösung - oder was meint Ihr? ). Wer hat da schon Infos wo diese Zusatzkabel zu beziehen sind? Irgendwo habe ich Conrad gelesen - gefunden habe ich diese jedoch nicht.
4.) Kann ein Board-Besitzer mir Auskunft über den Resourcen-Verbrauch im Idle-Modus angeben (einfach die Prozent-Belastung laut Taskmanager), bzw. die Belastung mit der Verwendung der HDTV-Ausgabe. :confused_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

also der Parallel Adapter vonConrad passt wie bereits gesagt nicht, da das Rastermass des Steckers zu gross ist.
Es könnte sein das der Parallel Adapter von Shuttle passt. Da weiss ich aber nicht ob die Pinbelegung stimmt. Zumindest das Rastermass des Steckers sollte passen.

http://eu.shuttle.com/de/desktopdefault.aspx/tabid-123/554_read-1655/

oder

http://eu.shuttle.com/de/desktopdefault.aspx/tabid-123/241_read-10682/

Im Idle Betrieb 36°C, das ist gut. Ich habe gestern noch mal mein Commell board angeschmissen. CPU Temp 16°C im Idle bei 600MHz zumindest laut Speedfan. Ich kann es zwar nicht ganz glauben, aber inzwischen habe ich in Gehäuse auch einen Haufen Lüfter eingebaut. D.h. leise ist das Teil damit nicht mehr.

Zu der Frage warum die CPU Temp so wichtig ist. Niedrige CPU temps == langsam laufende Lüfter == leiser Rechner. Und genau das hätte ich gerne.

Irgendwie scheint die Welt auch verdreht zu sein. Bei mir läuft DVI ohne Probleme, dafür bekomme ich YUV nicht ans laufen.

Inzwischen arbeite ich aber mit dem Rechner,da spiele ich nicht mehr so viel mit den Einstellungen und die PCIe GraKa läuft ganz gut.

MfG

Arnd
 
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@TomSoniq
Das mit dem HDTV würde ich gern probieren, wie geht das. Welcher Sender ? Premiere hab ich nicht.
Zu deinen Temps: Mein Cetus-Gehäuse ist bekannt für einen guten Durchzug. Vielleicht geht bei deinem Gehäuse noch was.

@gonzo.AT
zu
1. F6 heisst Du brauchst bei der XP Installation die Treiberdiskette von Promise (ist dabei) beim 855er. Beim 915er brauchst du nur für SATA3 und 4 eine Diskette. SATA1 und 2 erkennt er sofort ohne Disk (native SATA-Ports).
2. ich suche auch
3. siehe Arnd, allerdings weiss ich nicht wo es die Shuttleteile zu kaufen gibt.
4. 8-13% beim 855er mit ProgDVB und 600 MHZ und mit Graka 9550.
Ich bezweifle ob du beim 915er eine Graka brauchst. Siehe meine und TomSoniqs Postings.

@Arnd
Danke, allerdings dürfte die Beschaffung nicht einfach werden.


Und noch was: mir ist aufgefallen, dass der CPU-Tempfühler des 855er weeesentlich träger ist als der des 915er. Vielleicht ist die Temperaturauslesung tatsächlich anders realisiert wie beim 855er, AOpen hätte dann oben die Wahrheit geschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Bayerntest, @Arnd

den Parallelport-Adapter habe ich unter
http://www.ebug-europe.com - "Barebone Shuttle PC8 Parallelport-Adapt" - einfach suchen, gesichtet. :lol:
Wie schauts aber mit den seriellen Anschlüssen aus? :confused_alt:

@Bayerntest
Du bist mir noch die Resourcen vom 915er schuldig - Du hast ja beide. ;)
 
Serielle Slotblechadapter habe ich von Conrad die haben gepasst.

Ansonsten

http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=15JUvpBawQAREAAE1Dbc0aee5afc0d5266d689ba8cca99860a472;ACTION=3;LASTACTION=4;SORT=artikel.artnr;GRUPPE=E28;WG=0;SUCHE=pc08;ARTIKEL=SHUTTLE%2520PC08;START=0;END=16;STATIC=0;FC=667;PROVID=0;TITEL=0;CASE=ignore;CONNECT=AND;WHOLE_WORD_SEARCH=0;SORT_SEARCH=standard

https://www.shuttlecomputer.de/cgi-bin/vshop?HTML=list/main_list.htm&VS_PARENT_ID=1063797453771&VS_TAB_NAME=TECH_ZUB_XPC&ID=mmZkgqR36X8YgeKp.0.1116451674

Notfalls muss halt ein PCI Slot dran glauben und eine Parallelport Karte rein.

Und Temperaturfühler träge hin oder her. Als ich rmclock das erste Mal auf einem 855 Board benutzt habe, ging die CPU Temp sofort um 15°C runter. Das ist beim AOpen Board nicht passiert. Den scheinen die 800MHz und die geringere Kernspannung relativ wenig zu interessieren.

MfG

Arnd
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: HTPC - ist das AOpen das richtige - offene Fragen

gonzo.AT schrieb:
1.) Ich würde gerne meine bestehenden 4 SATA1-Festplatten (Samsung Spinpoint 160GB) die extern in einen Gehäuse laufen an das Board anschliessen. Mehrmals habe ich da etwas über "F6" gelesen - was heisst das genau - kann ich meine 4 SATA1-Festplatten, ohne diese neu zu formatieren einfach anschliessen und verwenden?

Das bedeutet dass Deine Systemplatte eine PAta ist.
Wenn Du darauf Windows installiert hast mußt Du für den Prozi den "Intel Chipset Software Installation Driver Rv6.3.0.1007pv" von http://download.aopen.com.tw/default.aspx installieren (die alten Treiber auf der CD kannste vergessen).
Damit werden dann die beiden SAta Platten am 1. u. 2. SAta-Port erkannt.

Anschließend installierste den "Silicon Image 3132 SATA Raid Driver and GUI Utiltiy".
Damit werden dann die beiden SAta am 3. und 4. SAta2-Port erkannt.

F6 brauchste nur, wenn Deine Systemplatte eine SAta am 3. oder 4. SAta2-Port ist. Der Treiber wäre dafür "Silicon Image 3132 SATA Raid Driver floppy disk", auch wenn Du kein Raid machen willst.
 
Re: HTPC - ist das AOpen das richtige - offene Fragen

@wop
Danke vorab für die detailierte Antwort, aber
Das bedeutet dass Deine Systemplatte eine PAta ist.
eigentlich habe ich vorgehabt den vorhandenen IDE-Anschluss für die Systemplatte, bzw. am zweiten Anschluss eine DVD-ROM zu verwenden.
Die 4 SATA-Platten kann ich dann bei Bedarf ein, bzw. Ausschalten, da der Controller ja ein "Wechseln im laufenden Betrieb" unterstützt (habe ich zumindest irgend wo gelesen).
Hoffentlich ist es auch so, oder liege ich da falsch? :rolleyes:
Da ich für die zwei PCI-Steckplätze schon meine XCard und meine WINTVMCE500 verwenden will bleibt mir kein Platz für meinen SATA-Controller.
 
@Arnd
Serielle Slotblechadapter habe ich von Conrad die haben gepasst.
Kannst Du mir die Artikelnummer angeben - ich finde weder unter "Slotblechadapter" noch unter "Seriell" einen passenden Adapter. :(
 
Hallo Bayerntest,

einfache Antwort nein. Die Masse passen leider nicht. Der Coolermaster hat 50x50 Aussenmasse, der AOpen Kühler hat die Bohrlöcher bei 52.5mm.

@gonzo.AT

Auf der Packung steht Nr. 975478

MfG

Arnd
 
@Arnd
Danke, Ich habs gefunden! :)
zum Verständnis:
Der Adapter besteht aus 2 getrennten Kabeln mit einen 25 und einen 9pin-Seriell-Stecker die in einen Slotblech verschraubt sind. Damit ich 2 x 9Pin anschliessen kann, benötige ich entweder einen zusätzlichen Adapter 25>9pin oder ich bestelle einfach 2 mal den Adapter.
 
Es gibt auch einen Adapter von Conrad mit nur einem Kabel. Ich habe aber auch schon andere Firmen gesehen die 2x9pol anbieten. Da hilft googeln.
Ansonsten einfach nochmal einen Adapter 25 auf 9pol draufsetzen. Ich bin halt im Laden daran vorbeigelaufen, da habe ich das Teil einfach mitgenommen. Der 25pol Stecker hat mich auch gestört. Aber besser einen 9pol als gar keinen :-).
Man kann aber an den 25pol den Parallelport klemmen, dann spart man eine Slotblende.

D.h. optimale Lösung 1xSlotblech seriell mit 1x9pol+1x25pol, sowie 1xSlotblech seriell mit 1x9pol. Dann den parallelen an das Slotblech mit dem 25pol Loch klemmen und es werden nur 2 Blenden verbraucht.

MfG

Arnd
 
soham schrieb:
Ich wollt's wissen und hab die DSDT des BIOS durch meine eigene ersetzt, lässt sich unter Linux bei den meisten Distros an die initrd anhängen. Damit läuft Speedstep unter Linux jetzt ohne Kernel-Patch :) Falls jemand das Vorgehen interessiert, poste ich es hier,

Hallo soham,

etwas spät, aber ich bin erst jetzt dazugestossen: ich wäre sehr interessiert daran.
Will mir einen kleinen Server/Router mit dem Board und Suse9.3 aufbauen und
möchte ihn natürlich möglichst kühl und leise haben - und das ohne Kernel-Hack wäre
genial!

Ich habe ganz gute Linux-Grundkenntnisse, DSDT und initrd sagt mir jetzt aber nicht
soo viel.. also schaun wir halt mal ob ich Deine Erklärung kapiere, und ansonsten
frag ich einfach weiter :)

Übrigens: funktioniert eigentlich die Abfrage der CPU-Temps unter Linux (übers
procfs)? Habe schon verschiedenste Rechner mit div. Distris (zB Knoppix) gebootet,
aber das hab ich noch nirgendwo funktionieren gesehen! Sonst alle HW unter
9.3 problemlos erkannt? (Die Multimedia-Sachen sind für den Server nat.
weniger wichtig).

Jetzt hoff ich erst mal, dass ich das Board heute noch bekomme und am WoE
schon mal basteln kann..

Vielen Dank!
Flo
 
Hallo Arnd,

danke - wäre auch zu schön gewesen.
Dann muss ich zumindest den Lüfter tauschen. Ich suche mal was Vernünftiges.
 
hivdr schrieb:
Ich habe ganz gute Linux-Grundkenntnisse, DSDT und initrd sagt mir jetzt aber nicht
soo viel.. also schaun wir halt mal ob ich Deine Erklärung kapiere, und ansonsten
frag ich einfach weiter :)

Passt. Infos zur ACPI/DSDT findest Du hier.
Die initrd ist ein (optionales) minimales Filesystem, das der Kernel beim Booten als Ramdisk mitbekommt, damit z.B. Kernelmodule nachgeladen werden können, die zum Mounten des tatsächlichen Rootfilesystems nötig sind. Die SuSE Doku/Supportdatenbank beschreibt das sicher ausführlich.

Ich hab's unter Ubuntu gemacht, sollte aber unter SuSE ähnlich gehen. Also:

1.) Du brauchst einen gepatchten Kernel, der überhaupt schaut, ob an der initrd eine DSDT dranhängt.
Details dazu siehe hier
Wahrscheinlich hat Deine SuSE 9.3 den Patch eh schon drin.

2.) Du brauchst von Intel den IASL-compiler, um die vom BIOS gelieferte DSDT bearbeiten zu können:
Sourcen gibts hier
tar -xvzf acpi-unix.tar.gz
cd acpi-unix/compiler
make
Achtung! Baut nur mit flex-2.5.4a, nicht 2.5.31. Evtl. brauchst ein Paket namens flex-old oder so. Über Google findest Du evt. auch ein fertig kompiliertes Binär-Executable (Filename: iasl), wenn Du das mit flex nicht hinbekommst.

3.) Original DSDT holen und disassemblieren:
dd if=/proc/acpi/dsdt of=./dsdt_orig.bin
./iasl -d dsdt_orig.bin

4.) Anpassungen machen
cp -p dsdt_orig.dsl dsdt_woho.dsl
vim dsdt_woho.dsl
Ich habe die DSDT um die _PCT, _PSS und _PPC-Sections erweitert und zwei Nops entfernt, damit's compiliert. Die Anpassungen sind prozessorspezifisch. Ich habe die originale und meine erweiterte DSDT als Attachment angehängt, dann hast Du eine Vorlage. Der erste (auskommentierte) Block entspricht der Intel-Spec, der zweite Block sind die Spannungen, mit denen mein Dothan 730 noch stabil läuft. Ich musste allerdings die Spannung für die max. Taktfrequens auf den 1,305 Volt lassen, sonst gibts einen Segfault im powernowd beim Booten. Warum auch immer ...

5.) assemblieren
./iasl dsdt_woho.dsl
mv DSDT.aml dsdt_woho.aml

6.) an initrd anhängen
( cat /boot/initrd.img-2.6.10-5-686; echo -n "INITRDDSDT123DSDT123"; cat dsdt_woho.aml ) \
> /boot/initrd.img-2.6.10-5-686-dsdt
Erklärung: die bestehende Initrd (heisst unter SuSE evtl. anders, das Beispiel oben ist für Ubuntu) wird kopiert und ein Magic "INITRDDSDT123DSDT123" sowie die eigene DSDT angehängt. Wichtig ist das "-n" beim echo, damit kein Zeilenumbruch reinkommt.

7.) Im Bootloader einen neuen Eintrag mit neuer initrd anhängen. Unbedingt Deinen funktionierenden Booteintrag (mit original initrd) drinlassen, damit Du noch booten kannst, wenn was schief geht!

Alternativ zu 6.) und 7.) gibts hier eine Anleitung für SuSE.

8.) neu Booten und Daumen drücken ... wenn Du ein Verzeichnis /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/ siehst, hast Du gewonnen.

Ich hatte dann noch das Problem eine ziemlich widersinnigen thermal zone: der passive-trippoint ist auf 50 Grad, d.h. ab 50 Grad wird der Prozessor gedrosselt, damit er nicht überhitzt, sprich der powernowd hat nicht mehr auf die volle Taktfrequenz schalten dürfen. Evtl. könnte man das auch in der DSDT korrigieren. Ich setze es zur Zeit in einem Bootscript von Hand die trippoints auf aktiv 60 Grad, passive 80 Grad, und sicherheitshalber nochmal die scaling_max_freq auf den Nominal-Takt der CPU:
(als root):
echo -n '100:0:80:60:0' > /proc/acpi/thermal_zone/THRM/trip_points
cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/cpuinfo_max_freq > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_max_freq

Du kannst dann auf der Kommandozeile Dir ein paar Werte anschauen:
cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_cur_freq
cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_max_freq

Im KDE gibts auch ein KSysGuard-Modul, das z.B. die aktuelle CPU-Frequenz als Graph anzeigt. Das kann man sich auch als Applet ins Panel legen :)

hivdr schrieb:
Übrigens: funktioniert eigentlich die Abfrage der CPU-Temps unter Linux (übers
procfs)?

Über ACPI klappt bei mir:
cat /proc/acpi/thermal_zone/THRM/temperature

Mehr Details siehst Du mit lmsensors. Dazu musste ich zwei Module nachladen:
modprobe i2c-isa
modprobe w83627hf

Dann erscheint im sysfs unter /sys/bus/i2c/devices ein Verzeichnis mit den Werten. Bei mir siehts so aus:
cat /sys/bus/i2c/devices/0-0290/temp2_input
cat /sys/bus/i2c/devices/0-0290/pwm2

2 ist der CPU-Lüfter/-Sensor, 1 und 3 sind System und Netzteil. Die PWM-Steuerung des CPU-Lüfters klappt bei mir nicht, sollte eigentlich auch gehen mit
echo -n "112" > /sys/bus/i2c/devices/0-0290/pwm2

hivdr schrieb:
Jetzt hoff ich erst mal, dass ich das Board heute noch bekomme und am WoE
schon mal basteln kann..

Viel Spaß! Wenn was unklar ist, frag bitte nochmal nach, ich werde mich bemühen, das dann zu erklären.

Ach ja: im AOpen-Forum gabs vor kurzem noch ein recht informatives Posting zum Thema Linux auf dem i915GMm

Ciao,
Wolfgang
 

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Zuletzt bearbeitet:
Hallo Wolfgang,

Also erst mal vielen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast das
alles so ausführlich niederzuschreiben!

Ich hab das Teil inzwischen zusammengebaut, in einem Antec Aria,
von 1.01 auf 1.04 geflasht, und i.w. funktioniert es gut mit Suse9.3:
- Sound wurde automatisch erkannt (nur unmute mit alsamixer war nötig)
- Netz-Interfaces wurden erkannt
- Grafik vermutlich VESA, aber reicht mir
- USB-Frontanschlüsse und Kartenleser des Aria funktionieren
- Die SATA-Platte (Seagate 250GB) kann mit smartctl ausgelesen werden
DVI und Video-out hab ich nicht probiert.

Der Shutdown funktioniert in der Tat nicht, bleibt einfach
hängen, man muss mit 4s Powerknopf ausschalten. Für einen
VDR wäre das ein KO-Kriterium, aber der Server soll ja
durchlaufen, und aus der Ferne kann ich ihn dann halt nicht
ausschalten. Ungutes Gefühl ist es schon.

An Temperaturen bekomme ich bei zugeschraubtem Gehäuse und 23Grad
Raumtemperatur maximal 67 Grad CPU / 39 System unter Last
(Temp. 3 / Netzteil fkt übrigens nicht, meldet immer -48)
und 48-50 Grad idle - was schon verdammt heiss ist, mit einem
1.6GHz (730) P-M! Ich hab nat. auch den Original Aopen-Lüfter mit
dem Original-Pad verwendet, hätte gar keine Paste da.
Jedenfalls ist mein Desktop mit A64 deutlich kühler..
Also muss Speedstep her, klar! Aber das ist doch einiger
Aufwand, wie es scheint.

Immerhin war iasl im Suse schon dabei, d.h. die Vorbereitungen
waren problemlos. Dein .orig-File ist (bis auf den Disassembly-
Zeitstempel) völlig identisch mit meinem, insofern konnte ich
Dein angepasstes File übernehmen - in der Hoffnung dass er mit
den gleichen Spannungen läuft. Beim Assemblieren gabs eine
Warning, aber die wird wohl nicht so wild sein:
394: Method (\_WAK, 1, NotSerialized)
Warning 2026 - Reserved method must return a value (_WAK)
Das einfache Kopieren hinter die initrd (samt magic) hat nicht
geklappt, es gab einen Kernel-Panic. Vermutlich war in der
bestehenden initrd bereits ein DSDT drin, denn als ich es mit
SUSE-Mitteln gemacht habe (/etc/sysconfig/kernel: AML-File angeben
und mkinitrd aufrufen), war das resultierende File zwar groesser
als vorher, aber kleiner als bei Deiner Methode.

Damit bootet das System nun, und in der Tat zeigt cur_frequency
zunächst 800, beim Kernelkompilieren 1200, aber auf 1600 geht
er nicht - dafür bleibt die Temperatur bei 45-46 Grad, im
idle ist es wenigstens 40-41 Grad. Auch bei mir waren die
Trip-Points auf 50/50. Mache ich es wie Du, klappt auch das
Hochschalten.

Der ksysguard zeigt mir schön die Temperaturen, und auch die
Clock-Frequenz von CPU0 - allerdings immer die doppelte
Frequenz! Also zwischen 1600 und 3200 - naja, Hauptsache die
Relation stimmt!

Fazit: es hat nicht so viel gebracht wie erhofft, aber immerhin
im Idle mindestens so 7 Grad - darauf sollte man nicht verzichten.
Bis jetzt läufts auch stabil, toitoitoi!

Was das ganze jetzt an Strom zieht weiss ich nicht, mangels
Messgerät. Aber ich hoffe, dass es schon eher weniger ist
als der alte Celeron 700 im 4 Jahre alten Asus 370er Board
- oder ist das jetzt naiv..?

Jetzt muss ich nur noch die 1000 Sachen neu einrichten, die
der alte Server über die Jahre so an Aufgaben übernommen hat..

Also nochmal herzlichen Dank, das war sehr hilfreich!

Flo
 
Hallo Flo,

danke für Dein Posting, gut zu wissen, dass SuSE 9.3 die Hardware auf dem Board grundsätzlich soweit unterstützt. Freut mich sehr, dass das mit der DSDT bei Dir auch klappt! Deine "ganz guten Linux Grundkentnisse" verstehe ich eher als Understatement, so souverän wie Du das durchgezogen hast ;)

Die Warning beim DSDT-Kompilieren bekomme ich auch, habe sie ignoriert.

Die -48 Grad fürs Netzteil sind normal, um wirklich zu messen braucht man einen Temperaturfühler, siehe Arnd's Posting (#102).

Das mit dem mangelhaften Shutdown stört mich auch noch. Evtl. ließe sich das auch über einen DSDT-Hack fixen, aber dazu fehlt mir das Know-How. Aufgrund der Berichte hier bzgl. AOpen's Support konnte ich mich bisher noch nicht überwinden, das an AOpen zu reporten und um Behebung zu bitten ...

@all: funktioniert der Shutdown unter Windows eigentlich, d.h. schaltet sich der Rechner beim Runterfahren selbstständig aus?

@Arnd: Du hast kürzlich was von einem BIOS 1.06 geschrieben. Gibt's das irgendwo öffentlich? Hast Du da ein Changelog? Bringt das was? Offiziell scheint 1.04 ja immer noch das Aktuelle zu sein ...

Ciao,
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

Deine "ganz guten Linux Grundkentnisse" verstehe ich eher als Understatement, so souverän wie Du das durchgezogen hast

Oha, auch noch Lob, nettes Board hier ;)
Deine Anweisungen waren ja auch ziemlich ausführlich.
Also ich bin zwar seit Linux 1.0 dabei, aber mal mehr mal weniger intensiv, und wäre
ich ein echter Crack, würde ich ja schliesslich Gentoo verwenden, oder Ubuntu :)

Leider gabs heute Nacht offenbar ein DSL-Problem, und ich hab den neuen Server
noch nicht so weit perfektioniert dass er in allen Lebenslagen selbständig wieder online
geht - deshalb bin ich grade von ihm abgeschnitten - aber was die gestrigen
Erfahrungen betrifft:

Seit er in seiner Ecke im Regal im Flur steht, hat er im idle (800) eine CPU-Temp
von 41-42 Grad und eine System-Temp von 41 Grad, d.h. System == CPU!
Auch der Sensor der Festplatte (SMART) bestätigt die 41 Grad.
Schon recht hoch, das. Vielleicht sollte ich doch noch den Zusatzlüfter des
Antec Aria einbauen..
All das übrigens bei 100% Lüftergeschwindigkeit (3600 CPU, 1600 Netzteil).
Nehme ich jedenfalls an - ist im BIOS so eingestellt, pwm sagt 240,
was immer das heissen mag.

Ich hoffe, er läuft jetzt dann so stabil wie der alte die vier Jahre zuvor!
Bin gespannt ob sich noch was tut bzgl. shutdown.

Flo
 
Hallo Flo,

hivdr schrieb:
Also ich bin zwar seit Linux 1.0 dabei, aber mal mehr mal weniger intensiv, und wäre
ich ein echter Crack, würde ich ja schliesslich Gentoo verwenden, oder Ubuntu :)

(K)Ubuntu auf dem i915GMm ist kein Spass. Bootet zwar, aber kein Netzwerk, kein Sound, KDE friert beim Sessionstart ein (wegen Netzwerk!), keine lmsensor-Unterstützung im KSysGuard ... ich hab ziemlich geflucht. Ubuntu Hoary basiert auf Kernel 2.6.10, und für das Board ist selbst der 2.6.11 noch nicht ausreichend (sk98lin, alsa). Da hast Du mit SuSE 9.3 die bessere Wahl getroffen, die haben offensichtlich die nötigen Kernel-Patches schon drin!

hivdr schrieb:
Seit er in seiner Ecke im Regal im Flur steht, hat er im idle (800) eine CPU-Temp
von 41-42 Grad und eine System-Temp von 41 Grad, d.h. System == CPU!
Auch der Sensor der Festplatte (SMART) bestätigt die 41 Grad.
Schon recht hoch, das. Vielleicht sollte ich doch noch den Zusatzlüfter des
Antec Aria einbauen..
All das übrigens bei 100% Lüftergeschwindigkeit (3600 CPU, 1600 Netzteil).
Nehme ich jedenfalls an - ist im BIOS so eingestellt, pwm sagt 240,
was immer das heissen mag.

PWM 240 ist Maximum (0 - 240 in 16er Schritten, wobei z.B. der CPU-Lüfter erst ab 112 anläuft). System == CPU deutet darauf hin, dass Du den CPU-Lüfter drosseln könntest, wenn er nervt. Sind die 41 Grad System-Temp wirklich ein Problem? Die Seagate-Platte (ich vermute Du hast die ST3250823AS) ist bis 60 Grad Betrieb spezifiziert, da ist noch Reserve. Mit 8 Watt Idle-Verbrauch trägt die Platte natürlich auch gut zur Erwärmung bei. Wenn Du Dich zu Tode optimieren möchtest, kannst ja alternativ zum Zusatzlüfter über ein RAID aus 2,5"-SATA-Platten nachdenken ;)

Ciao,
Wolfgang
 
Hallo hivdr,

also mit Smartfan habe ich 45°C und dabei ist der Lüfter aus. Den Gehäuselüfter im Aria habe ich nicht installiert. Allerdings ist auf der ATI X700 ein Zalman Lüfter drauf. Das bringt vielleicht auch noch etwas. Ich nehme aber mal an das Du den Lüfter drosseln kannst.

@soham

Das 1.06 Bios habe ich bisher noch auf keiner Website gesehen. Ein Changelog habe ich nicht. Bisher läuft es aber stabil, hat aber auch keine sichtbaren Verbesserungen gebracht.

Meine Probleme bzgl. YUV und onboard Graphik habe ich aber auch nicht mehr weiter verfolgt.

MfG

Arnd
 
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