Die Amerikaner eine Bedrohung für die Welt?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Original erstellt von Jujjine
Wenn du mal logisch drüber nachgedacht hättest, hättest du gemerckt, dass die Kriegsschuld-Klausel im Versailer-Vertrag ein Vorwand war um Deutschland in die Schranken zu weisen. Deutschland hätte das in einem Siegesfall 100%tig genau so gemacht! Einer muss ja schuldig sein. Ob das der sein Muss, der die Sache angefangen hat oder der, der die Sache geführt hat ist eine Frage die von Fall zu Fall anders entschieden werden muss. Im Fall des 1. Welkrieges ist es definitiv das 2.

Ganz genau so ist es! Und Deutschland hat es im Siegesfall genauso gemacht, und zwar im Separatfrieden mit Rußland im ersten Weltkrieg, dem Vertrag von Brest-Litowsk. Kleine Ironie der Geschichte übrigens, daß der sich zu großen Teilen inhaltsgleich auch im Versailler Vertrag - nun gegen das deutsche Reich gerichtet - nachlesen läßt.

@graka0815: Klar hast Du nichts vom BGB erzählt, und das habe ich auch nicht behauptet. Das BGB sollte nur als mögliches Bezugssystem dienen, in dem Deine Schlußfolgerungen richtig gewesen wären. Mehr nicht.

Zurück zum ersten Weltkrieg: Ich stimme Dir absolut zu, daß das Geflecht der wechselseitigen Beistandspakte seit dem späten 19. Jahrhundert mehr oder weniger zwangsläufig zu einem großen Kriegsausbruch geführt hat. Das Attentat von Sarajewo war in diesem Zusammenhang nur der Anlaß, den das k.u.k. Österreich-Ungarn brauchte, um den schon lange schwelenden Konflikt mit Serbien in einen offenen Krieg ausarten zu lassen, weil halt ein Serbe der Täter gewesen ist. Das legte dann Feuer an die Lunte des Pulverfasses Europa, weil dann Rußland gezwungen war, Österreich-Ungarn den Krieg zu erklären, worauf Deutschland Rußland den Krieg erklären mußte, und so weiter, wie bereits dargestellt wurde.

Daß Österreich-Ungarn die Ermordung des Thronfolgers lediglich als willkommenen Anlaß für einen Krieg genommen hat, dieses jedoch keinesfalls die Kriegsursache war, sieht man zum Beispiel daran, daß die Ermordung Sissis durch einen Italiener zum damaligen - noch früheren - Zeitpunkt eben nicht zu einer Kriegserklärung gegen Italien geführt hat.

Diese gesamteuropäische Gemengelage war ja auch der Grund dafür, daß man vor ca. 10 Jahren in der Tat völkerrechtlich anerkannt hat, daß die Klausel des Versailler Vertrags, in der Deutschland sich zur alleinigen Kriegsschuld bekannt hat, nicht den historischen Tatsachen entspricht. Der Versailler Vertrag insgesamt wurde, lieber Graka0815, damit aber nicht in Gänze unwirksam oder nichtig. Es tut mir leid, aber da sitzt Du einer Falchinformation auf! Wenn ein Vertrag nichtig ist, dann muß man sich in der Tat nicht daran halten. Weiterhin bedeutet das aber auch, daß alle Folgen eines nichtigen Vertrages ebenfalls rückgängig gemacht werden müssen. Und das eben dieses nicht eingetreten ist, kannst Du mit einem einfachen Blick auf die Landkarte feststellen:

- Südtirol gehört zu Italien. (O.K., das war nicht Versailles, sondern der entsprechende Vertrag mit Österreich.)
- Elsaß-Lothringen gehört zu Frankreich.
- Die Region um Eupen-Malmedy gehört zu Belgien.
- Es existieren Staaten wie Ungarn, Tchechien, die Slowakei und die Nachfolgestaaten Jugoslawiens.

Weiterhin wurden die von Deutschland gezahlten Reparationen nicht rückabgewickelt, wie es bei einem von Anfang an nichtigen Vertrag erforderlich gewesen wäre.

Nun zum "Recht" der Siegermächte, einen Vertrag wie den von Versailles zu diktieren: Das war damals halt einfach so! Daß der Kriegsverlierer die Kriegsschuld aufgebrummt bekommen hat, Gebiete abtreten und finanziellen Ausgleich in Form von Reparation leisten mußte, war damals - ich betone: aus der damaligen Sicht der Dinge! - übliche Praxis. Wie gesagt, die Deutschen haben es mit den Russen nicht anders gemacht, und sogar im amerikanischen Bürgerkrieg haben die Nordstaaten die Südstaaten auch Jahre nach Kriegsende richtig bluten lassen. Leute, die dieses System ändern wollten, wie die US-Präsidenten Lincoln bzw. Wilson, waren damals absolut in der Minderheit und konnten sich - wie die Geschichte zeigt - nicht durchsetzen.

Aus der seinerzeitigen Sicht der Dinge - und nicht, Deinem Vorwurf entsprechend, in der Rückschau - war das Ganze also völlig in Ordnung! Der Vertrag von Versailles war Realität, der die europäische Politik 20 Jahre lang entscheidend geprägt hat, und auch von den Nazis als Begründung ihrer Agressionspolitik herangezogen wurde.

Aus der damaligen Sicht der Dinge - nun 20 Jahre später - hat auch keiner - auf sämtlichen Seiten - moralische Bedenken gegen die Zerstörung ganzer Städte gehabt. Auch das war damals einfach so, als gängige Militärdoktrin, unabhängig davon, ob uns das heute gefällt oder nicht, und auch unabhängig davon, daß sich diese Flächenangriffe in der Rückschau als reichlich sinnlos herausgestellt haben. Im zweiten Weltkrieg hielt man das halt für ein probates Mittel, um, wie es damals hieß, den Krieg in das Hinterland zu tragen, die militärische Infrastruktur zu zerschlagen, die Militärproduktion zu vermindern, oder was auch immer hier zur Rechtfertigung herangezogen wurde.

An einer Stelle enden aber die historischen Vergleichsmöglichkeiten: Bei der Judenvernichtung unter den Nazis, schlicht und ergreifend in Ermangelung einer historischen Parallele. Versuche, die in diese Richtung gehen, werden sofort als Versuch der Verharmlosung aufgefaßt, wie ja auch hier und von mir geschehen.

Abgesehen davon, daß ich diese Diskussion ziemlich prickelnd finde, stellt sich aber doch noch eine Frage: Graka0815, Du lehnst mangels persönlicher Existenz jegliche Verantwortung für die damaligen Ereignisse ab, und das imho auch zu Recht. Daher verstehe ich aber Deine Motivation nicht, die Vergangenheit schön reden zu wollen. Persönlich besser gehen dürfte es Dir damit eigentlich nicht.

Mein Großvater, der mehrere Jahre in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft verbrachte, hat es geschafft, seinen Frieden mit der Vergangenheit zu machen, ebenso Frankreich, Polen, Deutschland etc. als Staaten. Warum nicht auch Du?

Ciao, Tiguar
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein "das war eben so" oder "das ist eben so gewesen" mag evtl. noch als eine emotionale Rechtfertigung dienen jedoch niemals als Recht. Was nicht Recht ist kann also folglich nicht rechtens sein und ist daher nichtig.

Rückgängig machen?
Leider trennen uns vom Nov. 1918 bis zur Schuldbefreiung anfang der Neunziger nicht nur über 70 Jahre, sondern auch noch ein weiterer Weltkrieg und der kalte Krieg ( und die Wiedervereinigung).

Meine Motivation?
Ich finde es zum einen beschämend das Deutschland heute noch immer als Treiber für ZWEI Weltkriege in der Welt da steht und vorallem das selbst heute noch Schüler die Schule mit genau diesem "Wissen" die Schule verlassen.
Zum anderen vermag ich sehr wohl den 1.WK vom 2.WK zu unterscheiden bzw. den 2.WK von der Judenlösung (Endlösung).

Aber historisch betrachtet war dies doch bis zum 2.WK nur eine immer wiederkehrende Abfolge:

So um 1660 fing Ludwig XIV. (er besaß das einzige stehende Heer in Europa) an die linksrheinischen Gebiete zu besetzten und zu anektieren (u.a Elsaß-Lothringen). Wie wir wissen, bestand Deutschland damals aus über 2000 Kleinststaaten. Im Krieg von 1870/71 holten wir uns dann Elsaß-Lothringen wieder zurück. Nach dem 1.WK wieder an Frankreich, bei Ausbruch des 2.WK wieder an Deutschland, nach dem 2. WK wieder an Frankreich.

Komisch ist nur, das die Elsäßer immer Deutsch sprechen wenn sie zu Frankreich gehören und französisch sprechen wenn sie zu Deutschland gehörten.:D
 
Original erstellt von GRAKA0815
Was nicht Recht ist kann also folglich nicht rechtens sein und ist daher nichtig.

Recht ist aber dummerweise nie eine absolute, sondern immer eine relative Größe gewesen. Auch das ist einfach so! :D :D Ich denke, da gibt es einen grundlegenden Gegensatz zwischen uns, Du als Anhänger einer Gesinnungsethik, und ich als Verfechter einer Verantwortungsethik. Daher werden wir das auch wohl zwischen uns nicht aussortiert bekommen, und das müssen wir auch nicht, an dem Gegensatz ist seinerzeit schon der große Schiller gescheitert. ;)

Ich finde es zum einen beschämend das Deutschland heute noch immer als Treiber für ZWEI Weltkriege in der Welt da steht und vorallem das selbst heute noch Schüler die Schule mit genau diesem "Wissen" die Schule verlassen.

Dem kann ich weitgehend zustimmen, mit Ausnahme der Beschämung, denn schämen kann ich mich jedenfalls nur für Dinge, die ich getan und zu verantworten habe. Aber ich denke, daß wir darin übereinstimmen, daß Geschichtsklitterung - egal in welche Richtung - vermieden werden sollte. Allerdings weiß ich nicht, was so allgemein in den Geschichts-Lehrplänen steht. Ich bin jedenfalls froh, daß mir in der Schule genau das - ein halbwegs differenziertes Geschichtsbild - vermittelt wurde. Dazu gehört aber auch die Anerkenntnis der Tatsache, daß der zweite Weltkrieg eindeutig auf deutschem Mist gewachsen ist. Versailles taugt da als Begründung nicht mehr, denn die Folgen von Versailles hat man von deutscher Seite bis zum unprovozierten Überfall auf Polen auf dem Verhandlungsweg weitgehend beseitigen können.

Dafür muß ich mir aber persönlich keine Asche auf´s Haupt streuen. Die Konsequenz daraus ist jedoch auch für mich eine gesteigerte Verantwortung dafür, daß dergleichen nicht erneut passiert, weder hier noch woanders, wie es andere hier ja auch schon gesagt haben. Dazu gehört auch, daß wir, denen es relativ gut geht, auch die von Dir kritisierten Entschädigungszahlungen an die überlebenden NS-Zwangsarbeiter leisten, die zwar zusammen eine immense Summe darstellen, aber pro Person lediglich symbolischen Charakter haben. Falls Dir diese Begründung nicht zusagt, dann nimm das doch als Geste der Menschlichkeit - von Dir an anderer Stelle oft gefordert - einfach hin. Uns tun die 10 Mrd. DM nicht wirklich weh, und den Empfängern helfen sie, den Rest ihres Lebens etwas besser zu leben.

Persönlich bin ich im Ausland bisher nicht wegen meiner deutschen Staatsangehörigkeit als Nazi bezeichnet worden. Wenn es mal geschehen sollte: Ja und? Hierzulande rennen so viele Volldeppen rum, warum sollen andere Länder gerade in diesem Punkt besser dran sein?

Bis dann, Tiguar
 
Zuletzt bearbeitet:
Original erstellt von GRAKA0815
Meine Motivation?
Ich finde es zum einen beschämend das Deutschland heute noch immer als Treiber für ZWEI Weltkriege in der Welt da steht und vorallem das selbst heute noch Schüler die Schule mit genau diesem "Wissen" die Schule verlassen.

Ähm... Wir (Schüler) sind nicht so dumm und glauben dass, was (angeblich, nach dir) in unseren Büchern steht. Ein Teil meiner Klasse informiert sich auch so über die Ereignisse und bildet sich selbst ein Urteil. Dein Beitrag oben liest sich fast so, als würdest du Schülern unterstellen, nicht denken zu können, sondern alles wie durch ein Kabel in den Kopf zu bekommen. Kommt zumindest mir so vor. Wir können denken, und wenn du denkst, dass wir denken Deutschland wäre an beiden WKen Schuld gewesen, ist das deine Sache. Übrigens stimme ich Tiguar zu:
"Du als Anhänger einer Gesinnungsethik"

"Persönlich bin ich im Ausland bisher nicht wegen meiner deutschen Staatsangehörigkeit als Nazi bezeichnet worden. Wenn es mal geschehen sollte: Ja und? Hierzulande rennen so viele Volldeppen rum, warum sollen andere Länder gerade in diesem Punkt besser dran sein? "

Mach dich ein bisschen lockerer... :smokin:

Gruß,
wauwau
 
Zuletzt bearbeitet:
Original erstellt von wauwau
Ähm... Wir (Schüler) sind nicht so dumm und glauben dass, was (angeblich, nach dir) in unseren Büchern steht. Ein Teil meiner Klasse informiert sich auch so über die Ereignisse und bildet sich selbst ein Urteil. Dein Beitrag oben liest sich fast so, als würdest du Schülern unterstellen, nicht denken zu können, sondern alles wie durch ein Kabel in den Kopf zu bekommen. Kommt zumindest mir so vor. Wir können denken, und wenn du denkst, dass wir denken Deutschland wäre an beiden WKen Schuld gewesen, ist das deine Sache.

Ich weis ja nicht was deine Schulbücher sagen, aber in unserer Klasse haben wir den 1.Weltkrieg so wie er auch war durchgenommen. Uns wurde natürlichn auch die Entstehungsgründe für die beide Kriege genannt. Und ich dachte Niedersachsen wär da arm dran, tja tja
 
Original erstellt von Jujjine
Ich weis ja nicht was deine Schulbücher sagen, aber in unserer Klasse haben wir den 1.Weltkrieg so wie er auch war durchgenommen. Uns wurde natürlichn auch die Entstehungsgründe für die beide Kriege genannt. Und ich dachte Niedersachsen wär da arm dran, tja tja

Sorry, es ging mir überhaupt nicht darum, was in den Büchern steht oder auch nicht!
Nur darum, dass sich der Abschnitt oben für mich so liest, als wären wir "dumm" ;)

Gruß,
wauwau
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Tiguar:
Sicherlich sind wir uns in der Diskussion schon näher gekommen und nicht leigt mir ferner als mit jemandem zu diskutieren der nahtlos meine Argumente übernimmt bzw. keine eigene Meinung hat. Dennoch sind Rechte eine Absolute (entweder ich habe das Recht oder ich habe es nicht) nur habert es an der Durchführbarkeit.
1.) Recht haben und Recht bekommen waren schon immer zwei paar verschieden Schuhe.
2.) Hat Recht nichts mit Gerechtigkeit zu tun, den vor Gericht wird Recht gesprochen und nicht Gerechtigkeit!
In diesen beiden Sätzen liegt meiner Meinung nach das Problem des Rechts.

Meine Erfahrungen im Ausland sind hier etwas anders gelagert. Zwar hat mich noch niemand als Nazi beschimpft aber dennoch das Gefühl als solches bei mir geweckt.

A) Wärend meiner 8 Jährigen Bundeswehrzeit besuchten wir an einem Wochenende auf dem Truppenübungsplatz Munster-Lager das KZ Bergen-Belsen. Bei einer Filmvorführung an der auch kanadische und dänische Soldaten teinahmen wurden die Verbrechen sehr anschaulich dokumentiert. Nachdem das Licht wieder an ging, schauten uns die Kanadier und Dänen an, als hätten WIR (die da saßen) dies erst vor einer halben Stunde getan.

B) Als die Grenzen zum Osten aufgingen, kamen 1989 u.a. Rumänische Aussiedler zu uns in die Kaserne. Abends kamen dann auch einzelne Aussiedler zu den Diensthabenden um sich beim Ausfüllen irgenwelcher Formulare helfen zu lassen. An einem jener Abende kam ein alter Opa zu mir und fing an mir seine Lebensgeschichte zu erzählen. Dann erzählte er u.a. das er wärend des 2. WK als Wachmann bzw. Aufseher in einem KZ bei den Deutschen gearbeitet hatte (er war ein freiwilliger der SS).
Er machte überhaupt keinen Hehl daraus was er mit den Gefangenen alles angestellt hatte. Irgenwie wurde ich das Gefühl nicht los als erwartete er das ich ihm dafür dankend auf die Schulter klopfen sollte.

C) 1993 nahm ich an der UN-Mission in Somalia teil. Stationiert war ich aber in Djibouti. Dieses Land ist Moslemisch und die Franzosen dienen dort als eine Art Schutztruppe. Wir waren dort bei den Fremdenlegionären in einer Kaserne untergebracht. Die Bevölkerung der Hauptstadt (heißt auch Djibouti) grüßte uns NUR mit erhobener Hand und "Heil Hitler". Man war dort als Deutscher sehr hoch angesehen, da man von Deutschland nicht mehr wußte als das wir 6 Mil. Juden umgebracht hatten. Man traf dort auf völliges Unverständnis das wir nicht mit Heil Hitler zurück grüßten.

D) Ich habe beruflich sehr viel mit Fernost zu tun. Bei allen meinen Besuchen dort oder bei Treffen auf der CeBit wird man 100%ig auf den 2.WK und die Judenvernichtung angesprochen.
Das ist zwar nicht schlimm, aber das wie ist es. Es hat immer den bitteren beigeschmacks eines Vorwurfes.

Was für eine Meinung oder Bild hat man denn von Deutschland noch HEUTE im Ausland? Sind das oben genannte nur Zufälle?
Denke ich an Deutschland, denke ich an 6 Millionen umgebrachter Juden. Das scheint es schon gewesen zu sein was das gro des Auslandes von uns weiß und anscheinend auch wissen will.

@wauwau
Ich denke das ich meinen genannten Satz nichts verallgemeinert habe, sondern lediglich darauf hinwies, dass es auch heute noch solche Schüler gibt.
Zudem habe ich mich wohl unmisverständlich ausgedrückt, dass daran wohl kaum die Schüler schuld sein können.
DIe Befreiung von der alleinigen Kriegsschuld am 1.WK war wohl kaum ein Medienereignis gewesen oder ist zu einem Feiertag ausgerufen worden. Daher wissen dies nicht unbedingt alle. Ich wage sogar zu behaupten, dass es die Masse der Deutschen überhaupt weiß.
 
Ich war neulich mal bei einer Diskusion über die Bundeswehr und deren Zukunft. Was ich da gehört habe hat mich echt geschockt.
Die Amis stecken seit dem 11 Sep. Milliarden in die Rüstung und Waffenforschung. Schon jetzt sind dioe Amis allen anderen Länder dieser Erde überlegen. Die geben mehr Rüstung aus als alle anderen NATO-Länder zusammen. Dabei geben England und Frankreich schon 3 mal soviel für die Rüstung aus als die Bundeswehr.
Zitat aus einem Schreiben der Amis zur entwicklung einer FCS (Future Combat System) Brigade die ab 2012 verfügbar sein soll.
"Die anvisierte Streitmacht soll die Army mit einer erkennbar höheren Kampfkraft ausstatten, als sie alle im Jahre 2025 denbaren Gegner haben werden."
Wenn das passiert wofür ist die NATO dann noch für die USA zu nutze?
Steigt dann die USA aus der NATO aus oder wofür bracht die USA dann noch die NATO?
Ist die NATO dann militärisch wertlos für die USA?
General a.D. Klaus Naumann
Verbündete, die nur noch zweitklassige Aufgaben erledigen können, braucht man zwar, aber man beteiligt sie nicht an Endscheidungen, man gibt sie ihnen vor und lässt sie mit der Währung bezahlen, die für sie offensichtlich politisch tragbar ist: dem Leben ihrer Soldaten.
Soviel zur "uneigeschränkter Solidarität"!
 
Original erstellt von GRAKA0815
Sicherlich sind wir uns in der Diskussion schon näher gekommen und nicht leigt mir ferner als mit jemandem zu diskutieren der nahtlos meine Argumente übernimmt bzw. keine eigene Meinung hat.

Würde ja auch sonst überhaupt keinen Spaß machen, oder? :D :D

1.) Recht haben und Recht bekommen waren schon immer zwei paar verschieden Schuhe.
2.) Hat Recht nichts mit Gerechtigkeit zu tun, den vor Gericht wird Recht gesprochen und nicht Gerechtigkeit!
In diesen beiden Sätzen liegt meiner Meinung nach das Problem des Rechts.

Ein Dozent von mir sagte mal: "Auf hoher See und vor (deutschen) Gerichten legt man sein Schicksal in Gottes Hand." Mir ist es aber halt lieber, zu Lösungen zu gelangen, mit denen man leben kann, als einen absoluten Rechtsbegriff über alles andere zu stellen. Oder anders gesagt: Das Ergebnis zählt. Bezogen auf die europäische Geschichte der letzten 100 Jahre heißt das: Das, was hinten raus gekommen ist, nämlich das heutige Europa, zumindest Mitteleuropa, ist mir wesentlich lieber als jede denkbare Alternative, die herausgekommen wäre, wenn sich wesentliche Stellschrauben des letzten Jahrhunderts anders entwickelt hätten. Natürlich gab es den Vertrag von Versailles, und natürlich haben die Westallierten die BRD nach dem zweiten Weltkrieg nicht deshalb wieder angefüttert, weil die uns so wahnsinnig lieb hatten, sondern weil man uns als Verbündeten und Frontstaat im kalten Krieg brauchte. Na und? Dadurch hatten wir auch Gelegenheit, uns in der Weltgemeinschaft nach den unvergleichlichen Verbrechen der Nazi-Zeit zu rehabilitieren, und spätestens mit der Wiedervereinigung und der damit verbundenen Rückübertragung der vollen staatlichen Souveränität auch die Folgen des zweiten Weltkriegs zu überwinden. Ich bin Baujahr 1969, und bin in eine Welt hineingeboren worden, die sicherlich nicht die beste aller denkbaren Welten ist, aber noch wesentlich weiter vom Gegenteil entfernt ist. Ich wollte wissen, warum die Welt so ist, wie sie halt ist, und habe die guten wie die schlechten Seiten kennengelernt. Was gut ist, ist gut, und kann vielleicht noch verbessert werden. Was schlecht ist, soll geändert werden. Und was einfach so ist, wie es ist, weil es nicht geändert werden kann, habe ich gelernt zu akzeptieren. Daher kann ich mich in die Frage der Schuld am ersten Weltkrieg einfach nicht so persönlich reinhängen, wie Du es tust.

Meine Erfahrungen im Ausland sind hier etwas anders gelagert. Zwar hat mich noch niemand als Nazi beschimpft aber dennoch das Gefühl als solches bei mir geweckt.

Schade, meine Erfahrungen - vor allem in den USA und auch Kanada - sind grundlegend anders.

Was für eine Meinung oder Bild hat man denn von Deutschland noch HEUTE im Ausland? Sind das oben genannte nur Zufälle?
Denke ich an Deutschland, denke ich an 6 Millionen umgebrachter Juden. Das scheint es schon gewesen zu sein was das gro des Auslandes von uns weiß und anscheinend auch wissen will.

Wie gesagt, Volldeppen gibt´s überall, aber die würde ich halt nicht zum Querschnitt eines Landes machen wollen.

DIe Befreiung von der alleinigen Kriegsschuld am 1.WK war wohl kaum ein Medienereignis gewesen oder ist zu einem Feiertag ausgerufen worden. Daher wissen dies nicht unbedingt alle. Ich wage sogar zu behaupten, dass es die Masse der Deutschen überhaupt weiß.

Weil es einfach an unserer heutigen Situation überhaupt nichts ändert! Und damit meiner festen Überzeugung nach auch die meisten Leute nicht die Bohne interessiert, oder höchstens auf akademisch-historischer Ebene.

Ciao, Tiguar

Nachtrag / @Airex: Das hatten wir hier aber schon einmal, lies doch bitte mal nach, was Fairy zu dem Thema gesagt hat. So in der Richtung, daß er die USA nicht versteht, daß die weiterhin den Kopf für uns hinhalten, wenn von uns keine Gegenleistung erfolgt.

Und ich bin mir absolut sicher, daß Naumann seine Aussage auch genau so verstanden haben wollte: Liebe Europäer und vor allem liebe Deutsche, tut was, um selbst Euren Aufgaben gerecht zu werden, sonst werdet Ihr auf Dauer nicht mehr als vollwertige Partner akzeptiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@GRAKA0815: Na und, wenn die anderen auch doof gucken, lass sie doch. Gib dich einfach so wie du bist und die(jedenfalls die halbwegs intelligenten von denen) werden mercken, dass du nicht einer von denen warst, der Juden getötet hat. Du versuchst dich die ganze Zeit exessiv von dem Geschehenem und der Schuldfrage abzugrenzen. Es wird ganz bestimmt nichts bringen wenn wir jetzt ins Ausland laufen und überall rumschreien: "Die die das gemacht haben sind schon längst Tod, wir haben keine Schul dran!". Die Leute im Ausland mussen eigenständig merken und sehen, dass wir(als nicht involvierte Generation) nicht Millionen von Juden getötet haben. Wir solten uns einfach alle geben wie wir sind !

Zu den stories:
(von meinem Geschichtslehrer) Er kannte einen Pfarrer, der in Israel war(weis jetzt auch nicht warum) und dort mit Jugendlichen zu tun hatte. Dann hat diese Jufgendgruppe ein Denkmahl für die Judischen Opfer im 2. WK besichtigt und dort mehr über die Geschehnisse erfahren. Als die Gruppe wieder zurückgekommen ist, haben sie den Pfarrer restlos verprügelt, aber er hats ihnen nicht übel genommen. weil er sie verstanden hat.
 
Wo wir gerade bei ein paar Geschichten sind:

Mein Großvater erzählte mir, dass das Beste was ihm im 2. Weltkrieg passiert ist, die Gefangenschaft durch die Amerikaner war. Es ging ihm und anderen Gefangenen besser als in nicht-Gefangenschaft auf deutscher Seite. Die hatte verdammt viele Freiheiten. Er wurde mal mit einem LKW voller Waffen und Munition ALLEINE losgeschickt zu einem über 150 km entfernten Ami-Lager. Dort angekommen wurde er ziemlich merkwürdig angeschaut, dass er keine Kolonne mit sich hatte.

Ein Freund von mir wurde bei einem Schüleraustausch in England von der versammelten Klasse mit "Heil Hitler" und gestreckter Hand begrüßt, weil der Lehrer das ganze initiiert hatte.

Meine Cousine wurde gefragt, ob wir Kühlschränke in Deutschland kennen würden.

Ich wurde vor Jahren ganz verwundert angeschaut, als ich "Descent" kannte und auch spielen konnte. Ja, auch wir haben Computer in Deutschland.

-Timbo
 
Genau diese Geschichte mit dem Pfarrer läßt sich sehr gut auf gesamt Deutschland (vorallem die Politik) übertragen.
Bsp. Israel beauftragt uns mit dem Bau von 3 U-Booten. Die damalige deutsche Regierung genehmigt aber nur die Auslieferung von einem U-Boot. Darauf ein israelischer Militärsprecher "Die anderen beiden bekommen wir auch noch". Siehe da, man bekam sie auch. Man zeigt eben einmal mit dem Finger auf die Deutsche Geschicht und schon senken wir den Kopf.

Auch bei der z.Zt. laufenden antisemitismus Debatte könnte ich garnicht so viel essen wie ich kotzen könnte.
Das Makel des dritten Reichs klebt an uns wie Pech. Wir sind zu schwach uns davon zu befreien und die anderen Leben davon anscheinend zu gut um dieses Makel fallen zu lassen.

Dies alles und noch viel mehr sorgt doch erst für den nötigen rechts Druck der immer mehr hoch kommt.
 
Original erstellt von GRAKA0815
Bsp. Israel beauftragt uns mit dem Bau von 3 U-Booten. Die damalige deutsche Regierung genehmigt aber nur die Auslieferung von einem U-Boot. Darauf ein israelischer Militärsprecher "Die anderen beiden bekommen wir auch noch". Siehe da, man bekam sie auch. Man zeigt eben einmal mit dem Finger auf die Deutsche Geschicht und schon senken wir den Kopf.

Könnte das nicht auch etwas damit zu tun haben, daß man sich durch diesen typisch deutschen Spagat (wir liefern, aber weniger) nicht lukrative Waffengeschäfte mit arabischen Staaten verderben wollte? Oh Mann, ich kann doch nicht alles und jedes auf die Folgen des dritten Reichs schieben.

Auch bei der z.Zt. laufenden antisemitismus Debatte könnte ich garnicht so viel essen wie ich kotzen könnte.

Kotzen könnte ich da auch reichlich, vor allem aber deshalb, weil diese Debatte von Rattenfängern angeschoben wurde, die versuchen, den tiefsitzenden Frustrationen mancher Leute einen plakativen Grund zu geben und diese damit für sich zu instrumentalisieren.

Dies alles und noch viel mehr sorgt doch erst für den nötigen rechts Druck der immer mehr hoch kommt.

Hältst Du Druck von rechts wirklich für nötig? Meinst Du wirklich, was Du da geschrieben hast?

Zu den Stories:

Ich habe mich vor einigen Jahren mal sehr ausführlich mit einem US-Amerikaner jüdischen Glaubens über das ganze Thema Judenverfolgung, Antisemitismus, Neonazis etc. unterhalten. Diesem Mann fielen beim Stichwort "Nazi" zuerst die Militia-Gruppen in den USA ein, die er einfach als "just a crazy bunch of people" bezeichnet hat. Und daß es sowas überall gibt, in jedem Land, und daß man solchen Leuten viel zu viel Ehre antut, wenn man sie als etwas anderes als als Verrückte behandeln würde.

In der Nähe von Orlando/Florida bauten einige Luftfahrt-Enthusiasten, darunter viele WW2-Veteranen, einen alten B-17-Bomber wieder auf. In einer Tragfläche hatte der durch Flakbeschuß ein riesiges Loch. Ich bin mit einem Luftwaffen-Veteran in´s Gespräch gekommen und habe ihm erzählt, daß das eventuell mein Opa gewesen sein könnte, der zeitweise als Flak-Richtschütze eingesetzt war. Dann haben wir uns hingesetzt, und ich habe ihm erzählt, was ich von meinem Opa über den zweiten Weltkrieg wußte, und er hat mir seine Sicht der Dinge erzählt.

Auf der Studienfahrt in der 13. Klasse waren wir in Avignon in einem Jugendhotel untergebracht, in dem auch eine weitere deutsche Gruppe und eine große israelische Gruppe wohnten. Gemeinsam haben wir legendäre Feten gefeiert.

Oder der Umkehrschluß daraus: Wenn ich einen sachlich nicht begründeten Schuldkomplex wie ein Plakat auf der Stirn offen vor mir hertrage, dann darf ich mich auch nicht wundern, wenn ich entsprechend behandelt werde.

CU, Tiguar
 
Oder der Umkehrschluß daraus: Wenn ich einen sachlich nicht begründeten Schuldkomplex wie ein Plakat auf der Stirn offen vor mir hertrage, dann darf ich mich auch nicht wundern, wenn ich entsprechend behandelt werde.

Wenn du mit einemm Schild auf dem Kopf rumläufst, auf dem steht: "Ich bin unschuldig, ich habe nichts getan; da war ich noch gar nicht geboren", kommst du vielleicht weiter, aber damit grenzt du dich total von den Leuten Deutschland ab, die diesen Krieg wirklich erlebt haben. Sollen wir alle Leute über 60 einsperren und gesondert von der Außenwelt halten und abwarten bis sie sterben, damit wir ganz rein sind und alle zusammen für unsere Unschuld kämpfen können? Das kann es auch nicht sein.

Vielleicht solltet ihr mal überlegen, wie ihr euch Ausländern gegenüber verhaltet. Ich finde es falsch, wenn ich mit Ausländern rede und ich die Vergangen meiner Kultur(als Russlandsdeutscher könnte ich mich davon ja problelemlos abwenden) rechtfertigen muss. Ich bin kein Botschafter oder so was. Ehrlich gesagt gibt es in Deutschland reihlich Schwachköpfe. Die Gesellschaften wachsen immer mehr zusammen( in Europa halten uns sowieso nur die Sprachen und Grenzen von einer gemeinsamen Gesellschaft ab). Ich bin genaus einer von Millionen die in Deutschland leben, ich bin auch einer von Hunderttausenden, die in Osnabrück wohnen. Gleichzeitig bin ich aber der einzige Eugen der in der Brinkstraße 125 wohnt!

Wenn ich mich mit mit einem Ausländer(das Wort ist doof, Mitmenschen würde besser passen) unterhalte, möcht ich mich nicht von einer minderen Gesellschaft differenzieren oder selbigen angehören. Ich mochte mich als Individuum in einer Gesellschaft von über 6 Milliarden Menschen präsentieren.
 
Original erstellt von Jujjine
Wenn du mit einemm Schild auf dem Kopf rumläufst, auf dem steht: "Ich bin unschuldig, ich habe nichts getan; da war ich noch gar nicht geboren", kommst du vielleicht weiter, aber damit grenzt du dich total von den Leuten Deutschland ab, die diesen Krieg wirklich erlebt haben. Sollen wir alle Leute über 60 einsperren und gesondert von der Außenwelt halten und abwarten bis sie sterben, damit wir ganz rein sind und alle zusammen für unsere Unschuld kämpfen können? Das kann es auch nicht sein.

Nein, das kann es auch nicht sein, entweder habe ich mich da falsch ausgedrückt, oder Du hast mich mißverstanden. Im Zusammenhang dessen, was ich früher geschrieben habe, sollte aber eigentlich klar sein, wie ich das gemeint habe. Und zwar im Wissen über die Vergangenheit und in Anerkennung dieser Vergangenheit, sowie in eindeutiger Akzeptanz der sich daraus ergebenden Verantwortung. Also ziemlich punktgenau in der goldene Mitte zwischen meinem Extrembeispiel und Deiner exakten Umkehrung dieser überzeichneten Darstellung. So, wie ich persönlich mit diesem Thema umgehe, und damit bisher gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich glaube nicht, daß vor allem das intensive Gespräch mit dem US-Amerikaner so verlaufen wäre, wie es gelaufen ist, wenn ich mit der von Dir geschilderten Einstellung durch´s Leben laufen würde.

Das Plakat auf der Stirn müßte demzufolge lauten: "Ich weiß um die Vergangenheit, ich stelle mich der Vergangenheit, ich akzeptiere die Vergangenheit, ich persönlich kann zwar nichts dafür, aber, hey, laßt uns versuchen, es künftig besser zu machen".

So gesehen verstehe ich auch den Priester nicht, der sich in Israel bereitwillig verprügeln ließ. Denn hier haben die beteiligten Schläger bewiesen, daß sie eindeutig nichts verstanden haben und nichts aus der Geschichte gelernt haben. Und, um Mißverständnissen vorzubeugen, ich meine das als Individualkritik an diesem Schlägertrupp, nicht als Pauschalkritik an den Israelis insgesamt. Auch in Israel scheint es Volldeppen zu geben, aber die gibt es schließlich überall, auch wenn ich mich damit wiederhole.

Ciao, Tiguar
 
Original erstellt von Tiguar
So gesehen verstehe ich auch den Priester nicht, der sich in Israel bereitwillig verprügeln ließ. Denn hier haben die beteiligten Schläger bewiesen, daß sie eindeutig nichts verstanden haben und nichts aus der Geschichte gelernt haben. Und, um Mißverständnissen vorzubeugen, ich meine das als Individualkritik an diesem Schlägertrupp, nicht als Pauschalkritik an den Israelis insgesamt. Auch in Israel scheint es Volldeppen zu geben, aber die gibt es schließlich überall, auch wenn ich mich damit wiederhole.

Ciao, Tiguar

Menschen sind nun mal nicht perfekt. Für die Israelis muss das ein schwerer psychischer Kampf gewesen sein. Sie haben ihre Wut nun mal abgelassen. Ich sag mal über 95% der Menscheit hätte genau so gehandelt ! Du kannst nicht von jedem Menschen erwarten, dass er in solch einer Situation klar handeln würde. Man muss bedenken, dass die Wut, die der Trauer entspringt unheimlich groß ist.


PS: Glückwunsch zum 400dertsten Post :cool_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
Original erstellt von Jujjine
Du kannst nicht von jedem Menschen erwarten, dass er in solch einer Situation klar handeln würde. Man muss bedenken, dass die Wut, die der Trauer entspringt unheimlich groß ist.

Da ist natürlich auch was dran. Dennoch hätte ich mir gewünscht, daß das nicht passiert wäre, zumal die Gruppe den Priester zu dem Zeitpunkt bereits als Menschen und nicht nur als klischeebehafteten Deutschen kennengelernt haben müßte, und es damit so völlig sinnlos war, ausgerechnet ihn zu verprügeln. Wichtig ist aber, daß der unmittelbar betroffene Priester seinen Frieden mit dieser Schlägerei gemacht hat, da kann und will ich mich nicht als Ankläger in die Welt stellen und die Moralkeule schwingen.

PS: Glückwunsch zum 400dertsten Post :cool_alt:

Danke! :)

Bis später, Tiguar
 
Zuletzt bearbeitet:
Hä? Briten nicht mehr ganz dicht?

Original erstellt von Timbo
Ein Freund von mir wurde bei einem Schüleraustausch in England von der versammelten Klasse mit "Heil Hitler" und gestreckter Hand begrüßt, weil der Lehrer das ganze initiiert hatte.

hä? Sollte das ein schlechter Scherz sein, oder haben die Briten die Amis (um die es hier mal ging) von Platz 1 der absoluten Holzköpfe verdrängt?! Hat den jede Nation einen Knall? Nur die Schweiz nicht? :(

Nicht falsch verstehen, habe eigentlich nichts gegen die Inselaner, aber das da oben hat mich erschreckt... und gleichzeitig traurig gestimmt. Was meinst ihr dazu? Spinnen die, die Briten? :rolleyes:

Gruß,
wauwau
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Hä? Briten nicht mehr ganz dicht?

Original erstellt von wauwau
Spinnen die, die Briten? :rolleyes:

Wenn man dem dicken Obelix glauben will, schon! :D Aber mach Dich selbst auch ein bißchen locker, auch das ist ein dämliches, peinliches und überflüssiges Ereignis gewesen, in erster Linie aber ein Einzelfall!

Und bevor jetzt die Briten wegen so einer Sache in´s allgemeine Schußfeld geraten, würde mich erstmal interessieren, was die britische Schulaufsicht zu der Sache gesagt hat. Ich denke mal, die waren not amused.

Ciao, Tiguar
 
SO, ich erwecke zumindest temporär diese Diskussion wieder zum Leben!

Zur Thematik:

Natürlich sind die Amis eine Bedrohung!

Warum?
- Weil kein gegenpol mehr da ist der mit denen konkurrieren kann!
Da ist kein Gleichgewicht mehr vorhanden!

Wass tun?
- Die EU ausbauen damit man mal mitreden kann!

Gruß
Be§§eN <-- Grüßt Tiguar! *ggg*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben