Die Emazipation der Frau- Irrtum oder Zustimmung ?

Wie ist euer Standpunkt zur Selbstverwirklichung der Frau?

  • Die Frau gehört in den Haushalt und der Mann in den Beruf

    Stimmen: 21 35,0%
  • Frauen und Männer sollte gleiche Chancen haben und die Frau sollte nicht benachteilig werden

    Stimmen: 25 41,7%
  • Es gibt ja heutzutage auch Hausmänner, warum dann keine berufstätigen Mütter?

    Stimmen: 25 41,7%

  • Umfrageteilnehmer
    60
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Hey,

Wir haben grad in der Schule in Deutsch die Diskussion über Eva Hermann(;)) und ihren Standpunkt zur Selbstverwirklichung der Frau und ich würde gern eure Meinung dazu hören. Seid ihr "konservativ" und denkt die Frau gehört hintern Herd und soll sich um den Haushalt kümmern oder sollten beide Geschlechter die selbe Chance haben sich Karriere Mässig zu entwickeln ?


Habe dazu eine Umfrage gemacht aber wär nett wenn ihr dazu noch einen kleinen Text dazu verfasst.

Ich danke euch :)
 
Punkt zwei und drei sind ja nun, naja, nennen wir es mal ähnlich...
Ja, gleichberechtigung sollte es ja geben(wenn auch nicht immer), aber da hat ja jede kultur ihre eigene auffassung...
Ich jedenfalls bin der meinung, dass letztenendes beide geschlechter im grunde gleich sind und auch so behandelt werden sollten.
grüß StoneJ

Edit:
@Gradenkov
Ich denke, dass der TE selber u18 ist, also...Soll ja auch die etwas reiferen hier geben...
 
ich denke man sollte sich ergänzen .beide partner sollten gleiche rechte haben.
der mann kann auch im haushalt arbeiten und mithelfen .
 
Hmm

ich habe an sich nichts gegen Emanzipation, nur sollte es den Kindern zu liebe eine klare Rollenverteilung geben in der zumindest ein Elternteil sehr viel oder ganz für die Kinder da ist. Ich finde Karriere und Beruf nicht wirklich vereinbar ohne das die Soziale Struktur drunter leidet. Ich finde dieses sieht man sehr deutlich an vielen Jugendlichen heute.
Perspektivlosigkeit beginnt an sich schon dort wenn man sich in seiner Gruppe (Familie) nicht akzeptiert und willkommen fühlt. Wenn man die ewige Nr. 2 ist kann das nichts werden. Das rum lungern mit gleichaltrigen den ganzen Tag und dann auch noch ohne sinnvolle Beschäftigung führt zu sozialen Problemen. Die wurzel ist aber nicht der Jugendliche sondern das Familienbild heute.

Ich sehe es leider so das von der Natur her die Mutter immer noch einfach die wichtigste Person ist. Da muss dann einfach entschieden werden was wichtiger ist. Kind oder Karriere. Beides halb und nichts richtig ist keine Lösung. Das ist für mich der Negativ Aspekt der Emanzipation. Das sage ich aber ohne das ich der Meinung bin das Frauen nicht gleichwertig sind. Sie sind auf eine andere Art uns gewachsen. Jeder hat nun mal von der Natur seine Rolle und daraus haben sich Gesellschaftsstrukturen entwickelt die man heute mit der Brechstange umbiegen will. Aber das muss nicht unbedingt zum erfolg führen.

Ich liebe meine Frau genauso und respektiere sie umso mehr für ihre Entscheidung sich der Familie unterzuordnen. Für mich zeigt sie dadurch wahre Größe und verdient umso mehr meinen Respekt. Mehr als wenn sie 500 EUR mehr heimbringt weil sie Jahre lang Überstunden macht und sich ins Berufsleben stürzt. Das ich im Haushalt mithelfe und mich nicht raushalte weil ich arbeiten war ist aber für mich selbstverständlich. Schließlich wohne ich da ja auch mit und kann meinen Beitrag leisten. Ich bin also in keiner weise jemand der Zuhause die Füße hochlegt und nur bedient werden will. Im Gegenteil ich verwöhne sie gerne mal. Auch nach einem Harten Tag arbeit. Denn Sie hat es schließlich trotz daheim sein mit den Kindern auch nicht leicht.

Gruß Jens
 
emanzipation
 
Ich kann Jens (BrOokLyN R!ot ³) vollkommen zustimmen aber ich möchte noch dem etwas hinzufügen.

Das Problem, was bei vielen Berufstätigen passiert, ist dass das Kind oder die Kinder nur noch einen schlechten Bezug zur eigenen Familie oder gar den Elterteilen haben und daadurch kann es vorkommen, dass die Familie an sich nicht mehr existiert bzw. sie nicht mehr zusammenhält.

Im Grunde sind die (Ganztags-)Schulen und Kindergärten oder Tagesmütter der Familienersatz und da sind dann Konflikte, wie einem fehlenden Gesprächspartner bei argen Problemen an der Tagesordnung.

Dadurch fressen viele ihre Probleme in sich hinein bis es zum Supergau kommt und die Folge ist die, dass man später einen Psychiater braucht :freak:
 
Wusste gar nicht das Frauen nicht gleich berechtigt werden. Wo leben wir in Afghanistan ?
Das einzige gflame über irgendwelche minimalen Benachteiligungen von Frauen kenne nur von Hören-Sehen via Nachrichten 1, 2x im jahr und das auch nur im Bonzengeschäft-milleau
 
Ich gebe Brooklyn recht.

Außerdem kann es keine völlige Gleichheit zwischen Frau und Mann geben, da sie ja verschieden sind. Viele Frauen regen sich immer auf, dass sie nicht so viel verdienen, wie ihre Männlichen Kollegen, das stimmt aber nur bedingt, denn sie genießen dafür im Falle einer Schwangerschaft einen Kündigungsschutz und bekommen quasi Geld fürs nicht am Arbeitsplatz erscheinen. Also kann die Firma, bei der man arbeitet nicht einfach sagen, dass alle gleich viel verdienen. Für ein paar Arbeiten sind Frauen auch einfach körperlich geeignet. Daher gibt es ja auch Berufe, die von Männern dominiert werden.
Ich sage mal, dass ich der Meinung Nr. 1 bin, nur würde ich die Antwort anders formulieren, nämlich so, dass Frauen druchaus arbeiten gehen können, doch sollte es eine Arbeit sein, bei der die Kinder dann nicht den ganzen Tag allein zu Hause rumlallen, auf der Straße rumrennen, ... Nehmen wir mal die EMOS, die Eltern von denen sind sicher nicht alle arm, nur ihre Situation ist schlecht, weil sich keiner darum kümmert, was das Kind denn so treibt, denn Papa muss sowieso zur Arbeit und Mama muss natürlich auch ihren Beruf ausüben. Draufzahlen tut am Ende die Jugend.

Außerdem ist es viel schwieriger und aufwändiger, z.B. Industriearbeitsplätze für Frauen anzupassen, da sie von der Norm her viel weniger Belastung in viel längerer Taktzeit ausüben dürfen, als Männer. Sollte auch mal erwähnt werden ...

mfg Chuck

@ Lostboys: nein, wir leben nicht in Afghanistan und ja, Frauen werden hier eigentlich fast komplett gleich behandelt, wie Männer. Nur eben so kleine Unterschiede gibt es, die man nicht einfach aus dem Weg räumen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, ist das immer noch eine Frage? Wäre es nicht schlauer zu fragen, ob Arbeit und Familie vereinbar sind. Ich meine, ich sitze hier am PC, kann auf alle Laufwerke im Büro zugreifen, habe meinen Email Account offen und die Familie ist hier. Klassische Rollenverteilung als Alternative zur Emanzipation zu sehen klingt mir doch sehr nach Patriarchentum.
 
BrOokLyN R!ot ³ schrieb:
Hmm

ich habe an sich nichts gegen Emanzipation, nur sollte es den Kindern zu liebe eine klare Rollenverteilung geben in der zumindest ein Elternteil sehr viel oder ganz für die Kinder da ist. Ich finde Karriere und Beruf nicht wirklich vereinbar ohne das die Soziale Struktur drunter leidet. Ich finde dieses sieht man sehr deutlich an vielen Jugendlichen heute.
ach echt? woran erkennst du das denn? du kennst von den angeblichen "auffälligen" jugendlichen auhc noch den familieren background?
Perspektivlosigkeit...
ist eigentlich ein phenomen, welches ansich bei kindern mit ärmeren und arbeitslosen eltern auftritt und weniger bei kindern bei denen beide eltern arbeiten.
es tritt aber auch bei kinder auf, bei denen beide eltern ihr leben fast ausschließlich beim job stattfindet und ihr geld die kinder erziehen läßt. was hat das aber mit dem thema zu tun
... beginnt an sich schon dort wenn man sich in seiner Gruppe (Familie) nicht akzeptiert und willkommen fühlt. Wenn man die ewige Nr. 2 ist kann das nichts werden. Das rum lungern mit gleichaltrigen den ganzen Tag und dann auch noch ohne sinnvolle Beschäftigung führt zu sozialen Problemen. Die wurzel ist aber nicht der Jugendliche sondern das Familienbild heute.
was hat das mit einer nicht klasssischen rollenverteilung zu tun?
Ich sehe es leider so das von der Natur her die Mutter immer noch einfach die wichtigste Person ist. Da muss dann einfach entschieden werden was wichtiger ist. Kind oder Karriere. Beides halb und nichts richtig ist keine Lösung.
geht beides richtig, wenn sich die partner gegenseitig unterstützen und wenn die familie mithilft erst recht!
kann nicht jeder, aber da liegt dann die problematik nicht bei der arbeitenden frau die auch eine karriere verfolgt.

mindestens genauso schlimm ist eine teils unerfüllte mutter, die die meiste zeit an ein leben mit "mehr" denkt während sie nach dem bügeln die eloquenten talkshows am nachmittag verfolgt, bis ihr kind und ihr mann nachhause kommen.


@TE:
meine meinung ist die folgende:
die gestellte frage ist absurd. die problematik ist irrelevant und dumm. warum? weil zwischen zwei menschen, die sich lieben und die zusammen eine feste beziehung eingehen, eine die eine familie darstellen soll eine freundschaft bestehen soltle. und zwar eine BESTE freundschaft. eine freundschaft basiert auf respekt und auf dem gegenseitigen wunsch den anderen glücklich und erfüllt zu sehen. wie sie das letztendlich erreichen müßen sie zu beider zufriedenheit selbst klären.

der respekt einer freundschaft erlaubt es, dass man sich den wünschen des anderen gegenüber offen stellt. dann ist die frage von emanzipation und klassische oder nicht klassische rollenverteilung völlig sinnfrei.

es ist eine der dümmsten gesellschaftlichen fragen, die wir menschen uns jeh gestellt haben.


@LOSTBOYS: wir leben in einem land, in dem die NICHT-Gleichbehandlung von Mann und frau gesetzlich erst 1989/90 abgeschaft wurde, in einem Land, in dem immer noch eine Frau für dieselbe Arbeit bis zu 30% weniger Lohn erhält, als ein Mann (und ja die meisten Frauen bekommen weniger gezahlt).

p.s. nein, ich bin keine frau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was soll die Frau hinterm Herd? Da kann Sie nicht kochen, also nach vorne mit ihr.

Meiner Meinung sollte eine Frau den Haushalt machen und die Kinder betreuen. Und erst recht in der heutigen Zeit, wo von Seiten des Staates nichts unternommen wird, das aus den Göhren vernünftige Mitglieder der Gesellschaft werden.

Frauen sollen ruhig arbeiten dürfen, da habe ich nichts dagegen, nur leider werden die Kinder mehr oder weniger dadurch vernachlässigt.
Ich bin ein Kind des Ostens, meine Eltern waren beide arbeiten, immer. Aber damals wurden die Kinder und Jugendlichen beschäftigt nach der Schule. Wenn man wollte, konnte man fünfmal die Woche zu Sport gehen, es kostete nichts. Heutzutage ist das alles gestrichen. Wieso? Es wurde auch auf den körperlichen Zustand des Kindes geachtet. Das Kinder gestorben sind, weil die Eltern es verhungern haben lassen oder misshandelt, gab es nicht.

Der Staat kümmert sich heutzutage zuwenig um Kinder und Jungendliche, also sind die Eltern gefordert.
 
Chuck Norris123 schrieb:
Ich gebe Brooklyn recht.

Außerdem kann es keine völlige Gleichheit zwischen Frau und Mann geben, da sie ja verschieden sind. Viele Frauen regen sich immer auf, dass sie nicht so viel verdienen, wie ihre Männlichen Kollegen, das stimmt aber nur bedingt, denn sie genießen dafür im Falle einer Schwangerschaft einen Kündigungsschutz und bekommen quasi Geld fürs nicht am Arbeitsplatz erscheinen. Also kann die Firma, bei der man arbeitet nicht einfach sagen, dass alle gleich viel verdienen.
was'n das für ein riesen blödsinn.... allein für die tatsache eine frau könnte schwanger werden sie geringer zu bezahlen? warum verdienen im schnitt auch frauen die schon kinder haben und längst aus dem alter raus sind immer noch weniger - selbst, wenn sie erst danach zu der firma kamen? ausserdem gibt es eine staatliche zulage für die firmen.

gleiche arbeitsleistung -> gleiches geld. aber das ist eben nicht der fall. am ausfall einer schwangeren frau ist auch ein mann beteiligt - warum verdienen familienväter bzw verheiratete männer nicht dann auch weniger? sie sind ja für den ausfall einer angestellten mitverantwortlich.

lunters schrieb:
Das Kinder gestorben sind, weil die Eltern es verhungern haben lassen oder misshandelt, gab es nicht.
doch gab es, nur in der sowietkontrollierten welt wurde sowas wie viele andere dinge die es angeblich dort nicht gab totgeschwiegen.

ich komme selbst aus dem ehemaligen ostblock.
 
Jetzt lies dir doch die Antwort von mir komplett durch, bevor du nur nen Ausschnitt postets!!

Gleiche Arbeitsleitstung ist nahezu unmöglich, in manchen Branchen. Das Frauen in einem Büro gleich viel leisten können, als Männer, ist unumstritten. Das sie es aber in einem Industriebetrieb tun können/dürften ist totaler Schwachsinn.

mfg Chuck
 
Dies ist wieder ein gutes Beispiel dafür, wie man im PuG-Unterforum, für das es selbstverständlich zusätzliche Regularien gibt, die nur meistens nicht gelesen werden, ein Thema durch eine untaugliche Eröffnung kaputt machen kann.

Was soll die polemische Wahl

Frau gehört hintern Herd und soll sich um den Haushalt kümmern oder sollten beide Geschlechter die selbe Chance haben sich Karriere Mässig zu entwickeln

?

Gibt es sonst nichts dazu zu sagen? Welche Argumente werden für welche Position ins Feld geführt, und von wem sonst und was steckt weltanschauungsmäßig dahinter? Kein Interesse daran? Und warum muss es immer "schwarz" oder "weiß" sein? Ist diese Angelegenheit so simpel? Wohl kaum ...

Dann wird mal wieder die Hälfte unterschlagen: was hat Eva Herrmann mit dem Thema zu tun? Warum wird sie überhaupt mit angeführt, wenn man sowieso nicht sagt, was das jetzt hier soll?

So ist das leider nur die Anzettelung eines weiteren, überflüssigen Flamewars, ohne Argumente, ohne Sachlichkeit, ohne Aussicht auf eine positive Entwicklung des Threads. Wir erwarten hier schon etwas mehr als eine bestenfalls blauäugige Eröffnung als Diskussionsgrundlage. ;)

*closed*
 
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