Gerade habe ich auf dem Spiegel ein Artikel über die Weltweite Nahrungsversorgung gesehen und schon in den ersten Kommentaren findet man die allseitsbeliebte Forderung nach Kinderverzicht:
Schaut man sich hingegen den tatsächlichen Verbrauch an, so sind es nicht die Zahl der Menschen, sondern unsere Lebensweise, die einen enormen Ressourcenverbrauch hat:

http://www.welt.de/wissenschaft/article2648789/Der-Mensch-lebt-weit-ueber-seine-Verhaeltnisse.html
Die "vielen" Menschen in Afrika verbrauchen weit weniger, als wir "wenigen" hier in Deutschland. Es ist also Fakt und jeder weiß es, dass wir mit unsere Lebensweise die Erde aufzerren. Wir müssen also auf etwas verzichten, damit auch zukünftige Generationen noch was von der Erde haben. Die Frage ist nur, auf was muss verzichtet werden. Und da ist hier in Deutschland meistens die Aussage: Kinder. Denn nichts anderes ist eine Geburtenkontrolle. Der Verzicht auf Kinder.
Nur wir in Deutschland, und alle anderen Industrienationen, verzichten schon auf Kindern. Stichwort "Demografischer Wandel". Es wird also rein von den "armen" Ländern verlangt, dass diese verzichten. Dazu noch auf ihre Kinder.
Meine Frage lautet: Wie schaffen es Leute folgendes moralisches Dilema aufzulösen? Auf der einen Seite können sie den Verzicht auf Kinder von Menschen in armen Länder verlangen. Aber auf der anderen Seite ticken die sofort aus, wenn man von ihnen den Verzicht auf ein Stück Fleisch am Tag verlangt. Siehe Diskussion um den Veggie-Day.
http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=132082&p=16167022&viewfull=1#post16167022aschu0959 schrieb:Das Problem ist die Zahl der Menschen auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen !
Schaut man sich hingegen den tatsächlichen Verbrauch an, so sind es nicht die Zahl der Menschen, sondern unsere Lebensweise, die einen enormen Ressourcenverbrauch hat:
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http://www.welt.de/wissenschaft/article2648789/Der-Mensch-lebt-weit-ueber-seine-Verhaeltnisse.html
Die "vielen" Menschen in Afrika verbrauchen weit weniger, als wir "wenigen" hier in Deutschland. Es ist also Fakt und jeder weiß es, dass wir mit unsere Lebensweise die Erde aufzerren. Wir müssen also auf etwas verzichten, damit auch zukünftige Generationen noch was von der Erde haben. Die Frage ist nur, auf was muss verzichtet werden. Und da ist hier in Deutschland meistens die Aussage: Kinder. Denn nichts anderes ist eine Geburtenkontrolle. Der Verzicht auf Kinder.
Nur wir in Deutschland, und alle anderen Industrienationen, verzichten schon auf Kindern. Stichwort "Demografischer Wandel". Es wird also rein von den "armen" Ländern verlangt, dass diese verzichten. Dazu noch auf ihre Kinder.
Meine Frage lautet: Wie schaffen es Leute folgendes moralisches Dilema aufzulösen? Auf der einen Seite können sie den Verzicht auf Kinder von Menschen in armen Länder verlangen. Aber auf der anderen Seite ticken die sofort aus, wenn man von ihnen den Verzicht auf ein Stück Fleisch am Tag verlangt. Siehe Diskussion um den Veggie-Day.
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