Discount Müdigkeit ?

Wo ich doch hier sehr oft lese "frische Sachen nur vom Bäcker/Metzger ... " kaum ein Bäcker, egal ob Kette oder einzelner backt doch noch selber und wenn dann wollt ihr nicht wissen was sie alles in den Teig kippen ...

Wir haben in unserem "Dorf" jetzt gut 30 Bäcker durch und keiner hat wirkliches dunkles Brot oder gar welches ohne "Chemie" ... beim Metzger genau das selbe, oft wird da das gleiche "billig Fleisch" wie beim Discounter verkauft, nur ist es (deutlich) teurer als beim Discounter, da der Metzger eben nur 5 Schweine kauft und eben noch seine Umkosten decken muss ...
.
 
Ich kenne nur ein ein zigstes Unternehmen, was wirklich ohne Chemie auskommt.

Butter Lindner heute auch bekannt als Lindner. Dort kaufe ich nicht nur die Frische Butter, sondern auch Brötchen/Brot und Gebäck :)
 
@ sunset_rider
Hast ja dann echt zu leiden und ich kann es gut nachvollziehen. Weiterhin gute Besserung.

@ Haudrauff
Milcherzeugnisse in Deutschland unterliegen höchster Qualität.
Deutsche Markenbutter ist rein und kann mit unserem Trinkwasser verglichen werden.
Bio Produkte können besser schmecken, dann darf die Kuh auch nicht im Stall stehen und muss auf der Weide grasen.
Dadurch schmeckt die Milch jahresbeding unterschiedlich, weil es im Winter getrocknetes Heu und Klee gibt. Bio Milch für vollen Genuss kann auch nur Frischmilch sein.

Warum wohl macht bei McDonalds der Hamburger trotz seiner Kalorien nicht satt? Weil Nahrung schmecken und billig in der Herstellung sein muss, damit man noch eine zweite und dritte Portion kauft. Daher ist kein Platz für gesunde Volllmacher.

@ Pandora
Wieviele Einwohner hat euer Dorf, das es 30 Bäcker gibt?
Wenn alle 30 Bäcker auf Fertigteig zurückgreifen, dann stimmt was nicht.
Entweder bei euch ist der Absatz so hoch, das 30 Bäcker kräftig Umsatz machen und sich nicht um Qualität kümmern, oder der Preisdruck ist so hoch, das jeder Bäcker billig produzieren muss.
 
Der Nachbar schrieb:
@ sunset_rider
Hast ja dann echt zu leiden und ich kann es gut nachvollziehen. Weiterhin gute Besserung.

Ach, es geht. Die Desensibilisierung war aber derart nervig, dass ich den Mist nicht so schnell wiederholen will. Und dann fragt man sich schon, warum gewisse Stoffe sein müssen oder dürfen. Solange es keine direkten Folgen hat, nehme ich ja vieles hin, im Falle von E102 etwa hört aber für mich der Jux auf. :(

Wikipedia ist ja nun keine dolle Quelle, aber dafür für jedermann verständlich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tartrazin

Für E102 steht dort:
Der Stoff wirkt allergieauslösend und ist damit für Allergiker, besonders für Personen mit allergischen Reaktionen auf Acetylsalicylsäure und Asthmatiker, problematisch. Er kann zu Atemschwierigkeiten, Hautausschlägen, Heufieber, verschwommenem Sehen und Hautflecken führen. Da bei Allergien gegenüber Tartrazin keine Antikörper festgestellt werden können, spricht man von einer Pseudoallergie. Verbraucherzentralen raten vom Verzehr ab und die Kinderkrebsklinik der Universität Düsseldorf hält den Stoff für gefährlich.

Eine Kreuzallergie gegen Benzoesäure oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) ist bekannt.

Tartrazin wird – wie auch einige andere Farbstoffe – als ein Auslöser von Hyperaktivität diskutiert. Dieser Verdacht hat sich durch neuere Studien erhärtet.


Da pinkelt man sich in die Hose wegen der Luftpost, sowas bekommt man aber zu essen. Und dies teils offenbar schlecht dokumentiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Saß grad über meinen Teller und hab überlegt wo wohl mein Essen herkommt.
Eigentlich hab ich heut asiatisch gekocht, ein Wok-Gericht.

Doch wo kommt mein Essen eigentlich her?
Die meisten Zutaten hab ich aus dem Discounter um die Ecke - da brauch ich nicht weit laufen.
Also zählen wir mal zusammen:

Hähnchenbrustfilet - vermutlich aus Osteuropa (bei dem Preis)
Tomaten - Spanien
Kaiserschoten und Piri-Piri - Afrika
Reis - Asien ?
Gewürze - Indien und Afrika
Knoblauch und Zwiebeln - Weiß nur Gott
Leitungswasser und Salz - Germany

Also ich hab nicht asiatisch gekocht, sondern ein leckeres internationles Gericht aus fast allen Erdteilen.
Dank Discounter wird die Welt doch sehr klein.

PS: Das Gas zum kochen kommt vermutlich aus Sibirien!
 
Wieso Müdigkeit, Faulheit vielleicht eher
 
Du ahst Recht und das ist traurig.

Wir kaufen schon länger das Meiste (Wurst/Fleisch/Käse/Getränke/Brot) beim kleinen Bäcker etc... um die Ecke.
1. brauchen wir in 2 Wochen keine 20 Eier für 2€ sondern 10 für 2 € reichen uns.
Ebenso schmeckt man einfach den Unterschied zwischen billiger Überproduktionsware und tagegenauer Bedarfsherstellung beim kleinen Bäker.

Natürlich haben solche Tiefpreise auch ihr gutes, so können weniger wohlhabende Menschen auch "frische" Nahrung kaufen.
 
MoonWalk schrieb:
Wir kaufen schon länger das Meiste (Wurst/Fleisch/Käse/Getränke/Brot) beim kleinen Bäcker etc... um die Ecke.
1. brauchen wir in 2 Wochen keine 20 Eier für 2€ sondern 10 für 2 € reichen uns.
Ebenso schmeckt man einfach den Unterschied zwischen billiger Überproduktionsware und tagegenauer Bedarfsherstellung beim kleinen Bäker.

Wenn Bäcker heutzutage noch ordentlich arbeiten würden, vor denen die es tun habe ich vollen Respekt, vor denen die nur Fertigmischungen verarbeiten, und das sind inzwischen die Meisten, hingegen nicht. Da kann ich selber besser backen und zwar ohne künstliche Hilfsmittel.
Käse ist ein Industrieprodukt, und Fleisch.. naja, schön war es einmal gewesen, als jede Stadt noch ihren eigenen Schlachthof hatte.
 
Das Thema ist derzeit ja in aller Munde.
Abseits von Eiern udn Fleisch:

Warum ist eigentlich alle Wurst/Käse aus dem Kühlregal mit diversen Konservierungsstoffen belastet?

Meine Eltern haben aus Versehen einiges an Wurst/Käse von Aldi/Lidl gekauft, obwohl sie in Urlaub wollen. Also musterte ich mal die Bestände. Ich möchte wetten, dass das Zeug auch nach 1,5 Wochen nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch genießbar ist.
Mir war gar nicht bewusst, was da manchmal drin ist... :freaky:
Brotbelag kauft man ja meist quasi zwangsweise aus dem Regal, seitdem sogar mancher Verkäufer Kunden auslacht, die Frischwurst wollen. Mir mal letzte Woche passiert. :evillol:
Grotesk, aber irgendwo Realist der Mann.
 
Also ich hab bisher in allen Städten nen netten, mit Bedacht produzierenden Metzger gefunden.
 
@ sunset_rider
Der Verkäufer ist schlicht inkompetent und pfeift auf seinen Job.
Frischware ist immer vorzuziehen, wenn sie aus einem qualitativen Kleinbetrieb aus regionaler Produktion kommt. Da sind dann keine Konservierungsstoffe enthalten. Bei Aufschnitt und marinierten Produkten wäre ich trotzdem vorsichtig. Da hat ein kompetenter Fachverkäufer das Fachwissen auf die Zutaten einzugehen

Die Frischtheke, solange sie hoch frequentiert wird und der Betrieb auf Qualität setzt, bleibt zur abgepackten Ware immer die bessere Wahl.

Abgepackte Ware wird von internationalen Großkonzernen produziert. Ach, ich wiederhole mich wieder. Ich kaufe seit Jahren keinen ZIMBO Kochschinken mehr. Der Grund war eine Veränderung des Produktes in das Säuerliche. Von einem kleinen feinen Unternehmen in's
Negative mit Zacherl und Gourmet abgerutscht. Da hilft auch nicht der regionale Krakauer Erzeuger für ZIMBO, wenn dieser auf Masse produzieren muss.
Abgepackte Kühlthekenprodukte müssen halt lange gut aussehen und den Geschmack halten, wobei der Geschmack nichts mit Natürlichkeit hat und eher ein Beigeschmack ist.
Vorallem abgepackte Schnittware ist kritsch zu betrachten. Daher auch eine klare Abgrenzung zur Frischteke mit Frischware, wo das Produkt dem Kunden auch geschnitten wird.

Das beste Beispiel einer guten Frischthekenlösung bietet KaDeWe, auch wenn es sich hier oft um Feinkost handelt. Den Käse kannst du förmlich riechen, was zwar auch beabsichtigt ist, aber die Produkte unterscheiden sich ganz klar im Geschmack zur abgepackter Ware.

Ich mag gerne Jagd-, und Bierwurst. Aber die abgepackte Schnittware ist immer recht fragwürdig. Die 60cent 200Gramm Ware ist sowas von ungeniessbar. Die Discounter bieten natürlich auch 150Gramm Packungen zu ~1,50€ an. Da kommen wir langsam einem Geschmack und besseren Zutaten nahe. Die qualitativ besten Produkte in einer Kühltheke sind nie in geschnittener Form zu haben, sondern müssen selbst geschnitten werden. Da findet sich auch Käse zu 5 bis 10€ je Kilogrundpreis in Verpackungen um 200-500Gramm.
Von mir eine klare Kaufempfehlung, wenn man nicht an der Frischtheke kaufen kann.
 
Der einzige Grund den ich sehe um mehr zu bezahlen ist wenn ich weiß das die Tiere von denen das Produkt kommt dann besser behandelt werden. Dem ist aber nicht so, also lass ich es (Bei Eiern kaufe ich nur welche von Freilandhaltung ABER wer garantiert mir das es nicht doch Käfigeier sind?).

Ich finde die Preise teilweise eher noch zu hoch, vor allem bei Fleisch und Milchprodukten. Das "wächst" von selbst und keiner kann mir erzählen das die hochqualitatives Futter benutzen. Da wird das billigste vom billigsten gefüttert, Hauptsache die Tiere werden groß. Wenn man guckt wie weit die teilweise bei Aktionen noch runtergehen können mit ihren Produkten (und die machen garantiert keinen Verlust damit sonst würden sie es nicht tun) dann ist da nach unten noch was drin ohne das sie irgendwas ändern müssten.

Colonel Decker schrieb:
Also ich fände es toll, wenn Deutsche generell qualitativ besser konsumieren würden. Eigentlich sollte das auch sehr gut unserer Mentalität entsprechen. Zumindest bei Autos klappt es ja mit den Ansprüchen.

Hm.. *guckt aus dem Fenster*.. Also die Masse an Golfs, Jettas und VWs allgemein... Ne, irgendwie geht dein Satz mit dem "Zumindest bei Autos klappt es ja mit den Ansprüchen" nicht auf, sry. Es sei denn natürlich Du meintest jetzt das es damit klappt keine Ansprüche an das Auto zu stellen ;)
 
Vielleicht klappt besser die Überlegung über die Preise und Qualität aller Waren, wenn man sich klar macht, mit welchen 'Ansprüchen' sie produziert werden: Die Leute, die sie für einen Lohn herstellen, müssen sie mit dem gleichen Lohn 'zurückkaufen'. Also die 'Ansprüchen' ihrerseits halten sich sehr in Grenzen. Die Gewinne für das produzierende Geschäft müssen sie hergeben, sonst wird - Verlustgeschäft! - nicht produziert.
 
Bad Wolf schrieb:
Ich finde die Preise teilweise eher noch zu hoch, vor allem bei Fleisch und Milchprodukten. Das "wächst" von selbst und keiner kann mir erzählen das die hochqualitatives Futter benutzen. Da wird das billigste vom billigsten gefüttert, Hauptsache die Tiere werden groß. Wenn man guckt wie weit die teilweise bei Aktionen noch runtergehen können mit ihren Produkten (und die machen garantiert keinen Verlust damit sonst würden sie es nicht tun) dann ist da nach unten noch was drin ohne das sie irgendwas ändern müssten.

Du begründest das betriebswirtschaftlich. Der Subtext Deiner Ausführung ist ja nicht, dass die Preise im sinnvollen (gesundheitlichen) oder moralischen Sinne zu hoch sind, sondern das Dumping noch weiter geht als man normaler Weise sieht. Das Angebot ist immer noch zu teuer, oder: Vieles ist derart gering im Wert, dass selbst Dumpingpreise noch zu hoch sind.

Aber so unrecht hast Du ja nicht: Das Angebot ist so gepreist, dass es hier und da den tatsächlichen Gegenwert wiederspiegelt. Wenn mir jetzt ein Discounter sagt, dass weniger als 2 Euro fürs Kilo Fleisch ein angemessener Preis sind, bekomme ich ehrlich gesagt Angst. Ich esse einige Produkte mittlerweile überwiegend mit Ekel. Was will man für 2 Euro je Kilo erwarten? Ich zahle 1 Euro, um mir dickes Stück Fleisch auf den Teller zu hauen. Welche Ansprüche darf man sinnvoller Weise an so ein Produkt stellen?
Wenn ich das betriebswirtschaftlich grob überschlage, darf ich nicht viel erwarten. :(
 
@Bad Wolf
Es ist falsch das an Rind, Schwein und Geflügel minderste Qualität verfüttert wird, allein deswegen weil all diese Tiere die Fleisch liefern sollen nur eines können müssen, möglichst rasant groß und somit schlachtreif zu werden. Das geht nur mit ordentlich Energiefutter - Futter wie Weizen ect.
Damit stehen unsere Fleischtiere in Lebensmittelkonkurrenz zu uns Menschen.
Ein Grund mehr warum viele notwendigen Lebensmittelgrundressourcen sehr teuer sind.
Beim Schwein, da es ein "Allesfresser" ist steht es noch etwas moderater da als ein Rind.
Daher kommen auch die großen CO² Zahlen wenn man ein Steak Rind isst, weil die ganze Kette des Fleischviehs eine einzige Ressourcen- und Energieverschwendung ist und möglichst industrieller Mannier Fleisch produziert werden muss.
Diversität ist da auch schädlich, es gibt Kühe fürs Fleisch, dann gibt es Kühe die einzig allein Milch produzieren solle und jede Kuhart erhält das spezielle Futter um diese spezialisierte Funktion auf Industrieniveau zu ermöglichen!

Daran hat nicht allein eine Geiz ist Geil Mentalität schuld sondern ein generelles Problem unseres Wirtschaftssystems, das nach Wachstum und mehr Output strebt um den Gewinn und den Umsatz zu steigern. Das nächste Tor das dies ankurbeln soll ist Gentechnik.

In ursprünglicher Sicht ist der Verzehr von Fleisch wie Rind nicht schädlich für die Umwelt und auch nicht ein Ressourcenwahnsinn.
Natürliche Kühe wie man diese in Alpenwiesen begutachten kann haben einen sehr vielfältigen Nutzen (die blütenträchtigen Kräuterwiesen in den Alpen gibt es z.B. nur wegen der Viehbewirtschaftung) und diese Kühe sind Fleisch- als auch Milchlieferanten.
Die Ressourcenbilanz ist da also wesentlich moderater.
 
also zum thema bio mal dieses hier: wenn bereits heute im schnitt 30% der bio produkte aus dem ausland und sogar aus china kommen weil deutschland den bedarf nicht mehr decken kann - selbst bei heimischen produkten - wie soll da noch kontrolle eingehalten werden? glaubt blos nicht das bio wirklich bio ist, es sei denn es kommt vom bauern um die ecke.
 
Wo steht das der BIO Bedarf in Deutschland/EU von EU-Ländern nicht mehr gedeckt werden kann und das BIO schon von China kommt?
Entgegen herkömmlicher Produkte steht bei BIO-Produkten die Herkunft oftmals besser drauf.
Am Besten bescheid weiß man über die Herkunft wenn es um BIO + Fairtrade handelt.
Ist zumindest meine Erfahrung.
 
sunset_rider schrieb:
Ich möchte wetten, dass das Zeug auch nach 1,5 Wochen nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch genießbar ist.

Falsch es ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das bedeutet nicht das es am nächsten Tag schon schlecht sein muss, es kann auch noch länger gut sein, nur biss zu diesem Datum muss es haltbar sein. Gerade bei Dosen kann das sehr viel länger halten über Jahre hin.

2€ fürn Kilo hab ich noch nirgends gesehen,(oder war das jetzt nur mal so ein Preis geschätzt) nicht mal 500Gramm Fleisch zu solch einem Preis, zumindest nicht bei Aldi.

Muss ich morgen mal gucken aber für 400g Hächengeschnetzeltes hab ich 2,89€ gezahlt, und dieses war aus Deutschland laut Stempel.



Bei Aldi giebts auch Bio Produkte zb. Gemüse was sehr oft aus Deutschland ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie immer der Hinweis: Ich kaufe slebst viel bei Disocunter. Die Ware ist dort eigentlich immer einwandfrei und frisch.
Es geht mir mehr um die Käuferseite, die billigste Produkte fordert. Die Discounter liefern die dann entsprechend der Nachfrage. Der gleichzeitg entfachte Preiskampf stößt mir ebenfalls sauer auf. Man muss den Unternehmen doch die Möglichkeit geben, auch Kapital in Ware zu investieren.

drago-museweni schrieb:
Falsch es ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das bedeutet nicht das es am nächsten Tag schon schlecht sein muss, es kann auch noch länger gut sein, nur biss zu diesem Datum muss es haltbar sein. Gerade bei Dosen kann das sehr viel länger halten über Jahre hin.

2€ fürn Kilo hab ich noch nirgends gesehen,(oder war das jetzt nur mal so ein Preis geschätzt) nicht mal 500Gramm Fleisch zu solch einem Preis, zumindest nicht bei Aldi.

Muss ich morgen mal gucken aber für 400g Hächengeschnetzeltes hab ich 2,89€ gezahlt, und dieses war aus Deutschland laut Stempel.


Bei Aldi gibts auch Bio Produkte zb. Gemüse was sehr oft aus Deutschland ist.


Danke für die Belehrung. Worauf bezog sich denn Dein Zitat von mir, das Du aus dem Zusammenhang gerissen hast. Soweit ich sehe, gibst Du genau das wieder, was ich dort ausgeführt habe(n könnte).

sunset_rider schrieb:
Meine Eltern haben aus Versehen einiges an Wurst/Käse von Aldi/Lidl gekauft, obwohl sie in Urlaub wollen. Also musterte ich mal die Bestände. Ich möchte wetten, dass das Zeug auch nach 1,5 Wochen nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch genießbar ist.
Mir war gar nicht bewusst, was da manchmal drin ist... :freaky:


Sinnvoll zitiert widerspricht die Ausführung nicht Deiner These, sondern sagt etwas vollkommen anderes aus: Durch Konservierungsmittel und Zusätze darf man eine Haltbarkeit erwarten, die weit jenseits des Haltbarkeitsdatums liegt. Ob man das braucht, muss jeder selbst wissen, zumal sowieso alles am Tag X nicht mehr verkauft wird/ werden darf.

Circa 2 Euro fürs Kilo (1,99 Euro) Fleisch gabs hier schon mehrfach in den Angebotsprospekten. Schau mal da rein. Auch wenn es keine 1,99 Euro sind, man findet immer wahnwitzige Preise, die eigentlich keiner braucht. Der reguläre Kilopreis für Koteletts liegt mW bei ca. 3 Euro.
Wobei die Preise mittlerweile wieder im Aufwind sind. Zeitversetzt durch die ansteigenden Rohstoffpreise auf Futtermittel. Inzwischen ist 1-2 Euro mehr wieder eher die Regel.
Die Fleichqualität ist in Anbetracht des Preises eigentlich super. Mehr kann man fürs Geld nicht erwarten. Die Frage ist nur: Waurm muss man einen Discounter zwingen, einige Produkte derart billig anzubieten?

LIDL hat inzwischen eher normal gepreiste Rindfleich. (Ca. 17 Euro/kg). Das ist so ein Fleischprodukt, wie ich es mir vorstelle. Für Discounter wirklich tolle Fleichqualität, sogar recht aromatisch. Wenn ich mir 5 Euro fürs Fleisch nicht leisten kann, dann verzichte ich eben drauf. Steak mit Beilagen für vielleicht 7 Euro sollte aber mit sinnvollen Gehältern auch für Arbeiter regelmäßig realisierbar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo steht geschrieben das der Käufer den Discounter zu solchen Niedrigpreisen zwingt?
Das Blatt ist meiner Meinung nach anders geschrieben.
Ein Discounter leistet sich den niedrigeren Preis um die Nachfrage anzukurbeln, da er große Mengen bezieht (und wohl entsprechend Rabatt und Skonto erhält) und auf ein Überangebot sitzt.
 
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