Dockingstation für HP Pavilion 15-e053sg

Soulfly999

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Ich hoffe Ihr könnt mir helfen? Ich suche eine Notebook-Dockingstation für einen HP Pavilion 15-e053sg! Über Google etc. kann ich irgendwie nichts finden? Gibt es da auch was universales?
Sollte wenn möglich mit HDMI-Anschluss für einen Monitor sein.

Hintergrund:
Meine Eltern haben noch einen alten WinXP-Desktop PC im Büro. Da Microsoft ja den Support jetzt einstellt und darüber Banksachen laufen habe ich denen empfohlen nicht mehr XP zu nutzen. Der PC selbst ist so alt, dass ein aufrüsten nicht mehr lohnt. Einer neuer PC lohnt aber auch nicht, weil sie erst vor ca. einem halben Jahr eh den o.g. Laptop angeschafft haben.

Da sie aber im Büro mit einem externen Monitor, Tastatur und Maus arbeiten, wäre so eine Dockingstation ideal und es muss nicht immer alles umständlich angestöpselt werden.

Wäre für jeden Vorschlag dankbar.
 
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Pavilion ist eine Consumer-Serie, dafür gibt es keine Docking-Stations. Einfach auf die Unterseite des Notebooks schauen, da gibt es keine Anschluss.

Zauberwort ist, wie schon erwähnt, ein Port-Replicator.
 
Also der Laptop muss ja jetzt nicht zwingend in den Dock einrasten oder so.

@species_0001 Danke für den Tipp. Wusste ich garnicht, dass es sowas gibt. Das Monitorkabel vom Laptop muss dann aber zusätzlich in den Portreplikator gesteckt werden oder? Sorry kenn mich mit den Teilen gar nicht aus.

@SP1D3RM4N Naja will da jetzt nicht den Support mit nerven. Es gibt ja von HP auch so zwei eigene Produkte HP Quickdock aber das eine kann man aber nur mit VGA betreiben.
Was das überhaupt für ein Anschlusskabel an dem Quickdock?
Quickdock.jpg


Edit: Da man aber dort fast alles genauso anstöpseln muss, weiß ich nicht ob sich das wirklich lohnt. Kosten ja teilweise um die 80-120€. Naja ich frage meine Eltern später mal.
 
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nein zwischen Laptop und Portreplikator muss kein monitorkabel.
das geht alles über 1 USB Kabel. Deswegen ist es auch Prinzipiell egal von welchem Hersteller der Portreplikator ist und man kann sich eine Beliebigen aussuchen die die gewünschten Anschlüsse hat.
Alle Anschlüsse werden durch den Treiber des Portreplikators emuliert. auch der Monitoranschluss. wird alles durch die USB Leitung geschickt und der Portreplikator hat einen eigenen Chip der da z.b. wieder ein Monitorsignal draus macht. deswegen verlinkte ich auch den test, weil der auch schön die Problematik mit den Dingern zeigt. da nicht das echte Monitorsignal ausgegeben wird gibt es z.b. Probleme mit Spielen (was bei deinen Eltern wahrscheinlich egal ist), und bei USB 2.0 Port Replikatoren reicht z.b. die USB Bandbreite oftmals nichta us um überhaupt nur ein flüssiges FullHD Videobild auszugeben.
Deswegen wenn Port Replikator, dann unbedingt einen USB 3.0. aber auch hier wäre z.b. ein FullHD Video und gleichzeitiger Zugriff auf z.b. einen USB Massenspeicher an dem Ding kaum möglich.
http://www.amazon.de/Delock-USB-3-0-Port-Replikator/dp/B007N5PO56
http://www.amazon.de/gp/product/B008ME0808
und das ist eben leider ein grundsätzlich systembedingtes Problem.
Also ideal ist das alles nicht

zu dem HP Quickport kann ich nichts sagen, aber wenns nicht die richtigen Anschlüsse hat, nützt es ja auch nichts.
also lange Rede kurzer Sinn, da der Laptop selbst ja HDMI hat würde ich auf so einen Portreplikator verzichten und weiter alls an/abstöpseln. und das nächste Mal hilft für so nen Anwendungsfall nur ein businesslaptop mit nem echten Dockinganschluss
 
Ich habe es aus Budgetgründen bei meinen Laptops mit einer etwas...nennen wir es "modulareren" Lösung gemacht:

Displaykabel (bei mir HDMI, ist am nächsten zum USB-Port) und ein USB-Kabel zusammengebunden, HDMI geht zum Monitor und das USB-Kabel zu einem Hub, der liegt versteckt unterm Tisch. Dort sind alle Gerätschaften angeschlossen, Maus, Tastatur etc. ist zwar nicht ganz so schick wie so ein Replikator, kostet aber quasi nichts und ist Treiber und Systemunabhängig.

Kostenpunkt für einen 7 Port USB2-Hub (aktiv): 15€
HDMI-Kabel: <10€
Eventueller Adapter für Ethernet: 20€ oder so

Habe da meistens meinen 17 Zoll Dell Laptop angestöpselt, ab und an wird das Macbook Air drangehängt, Rechnerwechsel ist in unter 20 Sekunden erledigt, ohne Treiber, ohne DirectX-Bugs oder sonst einen Blödsinn.
 
@species_0001 Danke für die Aufklärung.

Da man dann aber wahrscheinlich eh besser das HDMI Kabel direkt einstecken kann reicht vermutlich auch ein einfacher USB-HUB wie M.Ing schon erwähnte. Ethernet wird eh nicht benötigt da Wlan und sonst werden halt nur USB-Geräte und ein 24" LED Monitor angeschlossen.

Wenn es so ein Click-Dock gegeben hätte, wäre es wohl praktisch gewesen aber so muss man ja eh etwas stöpseln.

Danke euch auf jeden Fall für die Aufklärung und Tipps. :daumen:
 
Hallo Leute - ich möchte ja einen Alten Topic nur ungern aufwärmen. Aber ich habe ein ähnliches Problem.

Ich habe ein HP Pavilion 15 cw-0600ng Notebook (siehe Produktbeschreibung im Anhang (pdf)) und möchte dafür nun eine "Dock" / "Docking Station" bzw. "Port Replicator" nachrüsten.

Der Sinn soll sein dass man das Ding im zugeklappten Zustand an einem externen Monitor betreiben kann.

Geht das mit so einem Replicator (USB-C ?) ?

Habe mich bislang nur sehr rudimentär mit Notebooks beschäftigt - aber seit ich in der Arbeit ein Business Notebook mit Docking Station habe (und ich so mit 2 Monitoren (+optional Laptop Desktop) arbeiten kann, ist das echt eine feine Sache und ich möchte daher privat entsprechend upgradgen/anpassen.

Könnt ihr mir Tipps geben welcher Replicator/Dock hier geeignet wäre ?
 

Anhänge

Bei dir gilt das gleiche wie beim TE. Der Laptop hat keinen Anschluss für "richtiges" Docking und auch nicht für "richtiges" Portreplikatoren mit allen Funktionen.
Will man diese Funktionalität heißt es Augen auf beim Laptopkauf. Hinterher ist da nix.

Erklärung siehe oben Post 6. Insofern bleibt dir auch nur die Notlösung eines USB 3.0 Portreplikators
 
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Danke für die Antwort ! Das das nicht so elegant geht wie bei einem Business Laptop hab ich mir schon gedacht.

Mir gehts aber fundamental darum dass man z.B. eine Tastatur, Maus, Monitor (ggf. Stromanschluss ?) nicht mehr JEDES mal an/abstöpseln muss sondern dass das dann an dem Port Replicator dranbleibt und ich stecke nur den Laptop via USB-C an/ab ?
Der Laptop kann dann auch nicht vollständig zugeklappt werden/bleiben während des Betriebs oder ?

Stimmt das so oder eben nicht ?

Für mich klingt das so wenn ich den USB-C des Pavilions nutzen würde und daran z.B. diesen Replicator hängen würde:
https://geizhals.de/?cat=nbdock&xf=5860_USB-A+3.0~5860_USB-C+3.0#gh_filterbox

Könnte der im Prinzip komplett von dem Replicator "versorgt" werden inkl. Strom ?
D.h. kann der Laptop dann auch im "geschlossenen" Zustand gestartet/benutzt werden ?

Das wäre halt wichtig - wenn man immer noch 5 Kabel an / umstecken muss wäre das jetzt nicht so lustig.
Wenn der Laptop "geschlossen" auch funktionieren würde, wäre das ideal - ansonsten aber kein Ausschlusskriterium. Ich will das nur vorher wissen/verstehen. Nicht dass ich mich dann ärgere.

HDMI/DP1.2 als Anschlüsse reichen doch völlig ? Monitor ist maximal 1920x1080 @60Hz vorgesehen.
Wäre das mit der USB-C Bandbreite dann so ein Problem ? (Den Punkt hab ich nicht ganz verstanden).

+3 USB Anschlüsse (Maus, Tastatur, 1 frei bzw. USB-Stick), z.B.: (?)
https://geizhals.de/hp-usb-c-dock-g4-3ff69aa-a1800499.html?hloc=at&hloc=de
 
nein.
USB C ist erstmal nur die Bauform des Steckers und hat nichts damit zu tun was da für Signale raus oder rein kommen
https://www.computerbase.de/artikel/pc-systeme/usb-typ-c.53231/
Der USB C an deinem Laptop ist (nach Datenblatt) ein reiner Daten USB Port.
= kein (echtes) Bildsignal raus (dazu müsste dort "USB C mit Displayportmode" stehen - tut es aber nicht), kein Strom rein (dazu müsste da "USB C mit Power Delivery" stehen, tut es aber nicht), keine Scherze wie "im geschlossenen Zustand von extern starten"

Deswegen nützten dir auch diese USB C Portreplikatoren nichts, weil der USB C Port am Laptop nichts kann.

Du kannst so einen USB 3.0 an USB A Stecker Portreplikator anschließen. Das ist dann im Prinzip ein SoC in dem Gehäuse und alles was dadran hängt wird extern von dem Portreplikator generiert.
Audio/Video/Lan und wird per Treiber in einen USB Datenstrom an den Laptop geschickt und dort per Software/Treiber wieder verarbeitet.
Und die Nummer funktioniert eben mal mehr mal weniger gut. für statische Office Dinge ist das ok, Videos können aber durchaus schon ruckelig werden - erst recht wenn über USB noch großer Datenstrom läuft. Spielefähigkeit, oder grafiklastige Anwendungen = ganz schlecht.

davon abgesehen: Betrieb bei geschlossenen Deckel geht bei jedem Laptop, egal was für Peripherie dran hängt oder mit Dock/Portreplikator oder nicht. Bei den Energieoptionen gibts einen Punkt was passieren soll, wenn der Deckel geschlossen ist. Standardmäßig steht da Standby Modus, das muss man auf "nichts unternehmen" = Laptop läuft weiter ändern.

Ich würde vorschlagen
https://geizhals.de/lenovo-thinkpad-hybrid-usb-c-dock-40af0135eu-a1795825.html?hloc=at&hloc=de
das kann den oben beschriebenen "USB A alles wird extern erzeugt Modus" und es kann als richtiger USB C Portreplikator arbeiten, wenn du dir den nächsten richtigen Laptop kaufst.
 
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Danke für die super schnelle und detaillierte Antwort !

Eine Nachfrage hab ich dann aber doch noch. Beim Datenblatt steht was von "Sleep and Charge" ?
Anschlüsse
1 USB Type-C™ 3.1 Gen 1 (nur Datenübertragung bis zu 5 Gbit/s); 2 USB 3.1 Gen 1 (1 HP Sleep
and Charge)
;

Ist das dann nicht so etwas wie ein USB-Stromanschluss-Port ?

keine Scherze wie "im geschlossenen Zustand von extern starten"
=> d.H. Zum starten des System müsste ich den Laptop immer kurz aufklappen. Power Button Drücken und wenn gebootet ist zuklappen (bei entsprechend korrekt eingestellter Energieoption)

Das Ding ist nicht zum Zocken da - ggf. Video schauen - aber dazu würde ich wohl einen TV am HDMI-Port des Notebooks extra anstecken.

Zu 99% wäre der Einsatzzweck - office, /online arbeiten im Haus.
 
Nein, das bedeutet dass der Laptop im ausgeschalteten Zustand über diesen USB Anschluss Strom abgeben kann, d.h. Du kannst dein Handy an diesem USB Anschluss laden während der Laptop ansonsten aus ist.

Iscaran schrieb:
=> d.H. Zum starten des System müsste ich den Laptop immer kurz aufklappen. Power Button Drücken und wenn gebootet ist zuklappen (bei entsprechend korrekt eingestellter Energieoption)
richtig
 
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Danke ! Du hast mir sehr geholfen. Dann werd ich mir mal den Lenovo besorgen. Der nächste Laptop wird aber wohl noch ein paar Jahre dauern bis der fällig wird ;).
 
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