Domäne für Heimnetzwerk einrichten - Starthilfe

Fabian0787

Cadet 4th Year
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96
Moin,

wie der Titel schon sagt würde ich gerne meine Rechner über eine Domäne laufen lassen.

Wie ist der beste Vorgang? Kann ich vielleicht meinen Raspberry Pi 3 als Server laufen lassen? Hat das schon mal jemand gemacht im kleinen Kreis?

Ich könnte relativ günstig an einen MS Windows Server 2012 Essentials - Lizenz kommen. Welche Hardware wäre dafür von Nöten? Oder wäre das bei 3 Rechnern mit Kanonenkugeln auf Spatzen geschossen?


Grüße

Fabian
 
Atombomben auf Ameisen trifft es eher... was erhoffst du dir davon?
 
Ameisen sind sehr robust und einige würden die Bombe wahrscheinlich überleben und sich dann reproduzieren ;-)

Ich erhoffe mir davon, meine Datenfreigabe im Netzwerk zu optimieren und von jedem Rechner leichter auf die selben Dateien zuzugreifen wenn ich die Daten auslagere und nicht immer alle Rechner laufen lassen muss.

Dropbox und Co. sind dafür leider nicht geeignet. Daher der nächste Schritt.
 
Wenn du solche Fragen stellst, solltest du besser keine Domäne aufsetzen.

​Was willst du damit erreichen?
 
Was du suchst ist keine Domäne sondern ein Fileserver
Und wenn alle Clients wie auch Server pro User das gleiche PW haben geht das wunderbar.
 
Habe ich ganz ohne Windows Server und Domaincontroller mittels Debian & Samba gelöst. Hat mich 0€ gekostet und kann genau das was du beschreibst. Ich binde an einem PC Konto die erforderlichen Laufwerke ein und gut ist. Das ganze lässt sich inkl. User & PW mittels Batchdatei sogar automatisieren für den, der sich nicht gut auskennt.
 
majusss schrieb:
Wenn es darum geht, einfach nur Dateien über eine Domain zu teilen bietet sich seafile oder nextcloud als alternative an.

Brauch ich für dieses Seafile einen Windows-Server?
 
@TE: Was du suchst, nennt sich NAS ^^
 
Ich möchte nicht nur ausschließlich Daten überall abrufen können, es geht mir auch um die weiteren Vorzüge einer Domäne.

Warum wollt ihr mir eigentlich abraten eine Domäne aufzubauen? Es ging bei dem Beitrag um eine "Starthilfe" was ich mindestens als Hardware/Software benötige und nicht um abzuwägen ob ich eine brauche oder nicht. Ihr habt alle schon über 1500 Beiträge geschrieben aber habt mein Thema scheinbar nicht durchgelesen... :evillol:

Also bitte keine NAS-Kaufempfehlungen ;-)
 
Was für Vorzüge einer Domäne denn? Eventuell solltest Du erst einmal klar stellen was Du Dir erhoffst.

Oder willst Du einfach nur mit einem W2012 RS Server basteln? Dann sag das auch.
 
Da kannst du mit einem Lenovo ThinkServer anfangen. Am besten mit vPro-Zertifizierung. Aktuell wäre ein Windows Server 2012 R2 oder besser Windows Server 2016. Beim Windows Server 2016 ist aus Performancegründen die Core-Version empfehlenswert. Da der Server 24/7 laufen soll an ECC-Ram denken. Da für vPro ein i3 nicht geht müsstest du - soweit mir im Hinterkopf bekannt ist - einen Xeon nehmen (manchmal ginge auch ein Pentium). Um sich an der Domäne anmelden zu können, brauchst du Windows Pro (7, 8.1 oder 10). Wenn du es gelöst hast, den Server 2016 per Powershell zu einem Domänencontroller heraufzustufen, könntest du dem einen oderen anderen hier helfen, denn das soll ein wenig knifflig sein, habe ich gehört. Viel Spaß bei deinem neuen Projekt. Und die Vorteile einer eigenen Domäne sind wirklich erheblich. Persönlich würde mich es interessieren, wie du dich mit einem Android-Tablet an der Domäne anmeldest.

Nachtrag
Man kann auch in Oracle Virtualbox mehrere Windows Server installieren und Clients dazu und alles mögliche damit machen (z.B. 2 Domänencontroller installieren, DNS, Mailserver, Windows 10-Clients in die Domäne aufnehmen, DNS-Server einrichten, gucken das die lokale Namensauflösung funktioniert, mit Powershell spielen, sconfig aufrufen für die Netzwerkeinstellung, mit nslookup die Namensauflösung prüfen und und und. Das kostet nichts. Und Virtualisierung ist eh en Vogue. Die nötigen Images kann man sich bei Microsoft gegen Registrierung kostenlos herunterladen. Ist aber nur zum Experimentieren gedacht. Wenn du da nicht weiterkommst, kannst du dir das Geld sparen, o.g. Hardware und Lizenzen zu kaufen.

Nachtrag 2
Nimm deine Windows Server Essential-Lizenz und bau eine virtuelle Maschine damit auf. Damit kannst du üben und über die Einstellung "Netzwerkbrücke" die Maschine auch in dein echtes Netz lassen.
Wenn du dich genügend auskennst, kannst du anfangen, deine Domäne oder was auch immer damit aufzubauen.
 
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Ein QNAP NAS kann auch als DC dienen, aber ich habe noch keine Lösung für die DNS-Problematik gefunden...
 
Fabian0787 schrieb:
wie der Titel schon sagt würde ich gerne meine Rechner über eine Domäne laufen lassen.
Ist dir bewusst, dass der Domänencontroller immer erreichbar sein muss, da die Clients in der Domäne diesen zwingend als DNS-Server verwenden müssen?
 
Evil E-Lex:
das stimmt so nicht. Man kann den Client Rechnern auch jeden anderen DNS-Server zuteilen wenn der Domaincontroller Mal nicht erreichbar ist. Ob das Sinn der Sache ist, ist dahingestellt. Aber zwingend notwendig ist dafür der Domaincontroller nicht.
 
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burstel schrieb:
Evil E-Lex:
das stimmt so nicht. Man kann den Client Rechnern auch jeden anderen DNS-Server zuteilen wenn der Domaincontroller Mal nicht erreichbar ist. Ob das Sinn der Sache ist, ist dahingestellt. Aber zwingend notwendig ist dafür der Domaincontroller nicht.
Weil ja auch jeder Bock hat, die DNS-Einstellungen zu ändern, nur weil mal der DC aus ist. :rolleyes: Bei falschen DNS-Einstallungen ist der DC nicht erreichbar und ohne DC kein Domäne. Punkt.
 
Aber deine Aussage war: "zwingend notwendig" und das stimmt nun mal nicht..

Außerdem könnte man den Clients auch einen Ersatz DNS-Server zuteilen, der dann automatisch genutzt wir wenn der DC nicht erreichbar ist. Also Möglichkeiten gibt es da schon für den Notfall.
 
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