Dringend Lösung für Mikrofon samt PreAmp-Anschluss gesucht!

Manny11

Cadet 2nd Year
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24
Liebe ComputerBase-Gemeinde,

zuerst ein herzliches Hallo, da ich ganz neu bin und
gute erste Eindrücke erleben durfte.
Hoffentlich finden sich hier ein paar Spezialisten, die mir
bei meinem Problem helfen können.


Ich habe mir das Kondensatormikrofon t.bone SCT2000 gekauft. Equipment
ist vollständig vorhanden, sodass ich mir noch einen PreAmp
anbei geleistet habe, um optimale Klangqualität bei Aufnahmen zu bekommen
(außerdem liefert er 48V-Phantomspeißung).
XLR3/7-Anschlüsse funktionieren alle; nun aber das Problem:

Mir fehlt ein Kabel, um den PreAmp (samt Mic) an meinen PC
anzuschließen.
Ich habe keine Soundkarte mit XLR-In, sondern
nur mit 3,5mm Line-In (hellblaue Buchse) und SPDIF (rote Buchse).
Da ich meinen PC zusammenstellen ließ (unter Eigenregie), wählte ich
damals unbedacht keine extra Soundkarte. Nun läuft jeglicher Sound
über mein Asus Maximus 775 ATX - Mainboard (Vergleichsmodell).


Nun frage ich euch: Wie schließe ich (mit welchem Kabel) meinen
Behringer Ultragain Pro PreAmp per Klinke/XLR3 am besten an den PC,
um eine optimale Qualität bei jeglichen Aufnahmen zu erhalten?

Bei meiner Suche gab es in vielen Foren den Verweis auf den
Kauf einer neuen, guten Soundkarte. Falls jemand diesbezüglich
Ideen hätte, wären diese natürlich ebenso erwünscht.

Ich bedanke mich schon einmal im Voraus!

Grüße,
euer Manny
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Selecta.
Danke für den raschen Tipp.

Nun, die Methode, eine Adapteranhängung vorzunehmen,
war mir nicht fremd. Ich las u.a., sie würde die Qualität
der Aufnahme/Übertragung mindern.
Deswegen gehe ich davon aus, dass die Variante mit
der 6,3-3,5mm-Leitung besser laufen würde (auch von der
Studioeinrichtung her).

Hier wäre sicher der Line-In-Anschluss vonnöten, nicht wahr?

Mich verwunderte nun noch, dass die 3,5mm in Stereo ist,
aber die 6,3mm in Mono.
Trügt der Schein, oder ist es egal, ob ich meinen Behringer PreAmp
mit einem Mono 6,3er-Anschluss versorge?

XLR3 zu 3,5mm Stereo gibt es wohl nicht?
Ergänzung ()

NACHTRAG:

Ich habe dieses hier gefunden, welches mir einen sehr guten
Eindruck macht. LINK

Das wäre female XLR3 - wie ich es bräuchte - auf Stereo Mini-Klinke 3,5mm (Line-In).

Könnte ich dieses in vorliegendem Set benutzen?
 
Der Behringer ist ja ein Stereo Preamp -> somit 2x 6,5 Klinke...

Würde funktionieren...
 
Servus nochmal.

Nun habe ich das Kabel, welches empfohlen wurde da und habe
alles zusammengeschlossen, sodass eigentlich alles funktionieren müsste.

Allerdings tut sich noch nichts am PC.
Die 6,3mm Klinken habe ich in In- und Output des Behringer (Portal 1 für Mic 1) gesteckt,
die Miniklinke 3,5mm in den hellblauen Line-In des PCs.
Trotzdem ist kein Signalausschlag bei den Soundeingängen zu verzeichnen,
obwohl ich dem OS bestätigt habe, dass es sich um ein angeschlossenes
Line-In-Gerät handelt (also der PreAmp).

Mit einem XLR3-Miniklinke-Stereo-Kabel habe ich es auch versucht,
aber dabei erkannte Windows die Miniklinke nicht an... :(

Hoffentlich kann mir jemand auf die Sprünge helfen,
wird wohl nur eine Unaufmerksamkeit meinerseits sein.

Wie bekomme ich das Set denn nun zum Laufen?

Danke schon einmal!
 
Zuletzt bearbeitet:
Laut Artikelbeschreibung gibt der PreAmp ein symmetrisches Signal aus, dein Line In ist aber zu 99,99999% ein unsymmetrischer Eingang. Dafür gibt es allerdings kein einfaches Adapterkabel. Zwar gibt es spezielle Übertrager (auch passive) aber da bleibt oft die Klangqualität auf der Strecke.
Was du machen könntest:
Schauen, ob die Klinke-Ausgänge vielleicht unsymmetrisch sind, dann brauchst du einfach ein Adapter von 6,3 auf 3,5. Steht vermutlich in der BDA.
Wenn nicht, dann benötigst du wohl eine neue Soundkarte/Audiointerface, welches mit symmetrischen Signalen etwas anzufangen weiß. Das ist bei Studiohardware in der Regel der Fall.
 
Danke für deine Antwort, Grammophon.

Der PA gibt an den Klinkenbuchsen ein unsymmertisches Signal ab,
welches allerdings intern umgepelt wird (laut Betriebsanleitung).
Bei Anschluss einer unsymmetrischen Quelle entsteht somit
rein theoretisch kein Problem.

Mein Line-In ist natürlich unsymmetrisch - deswegen drängt sich mir
die Frage auf, ob es mit Stereo-Klinken (3,5mm) funktionieren kann?

Schau einfach mal auf die beiden Kabel, die ich zur Verfügung hätte
und versuche eine Prognose zu treffen, inwieweit diese sich eignen:


Typ 1

Typ 2


Des Weiteren steht in der Anleitung, dass die Klinkenbuchsen bei
MIC-Schaltung deaktiviert werden. Somit könnte es sein - und hier rätsele ich -
dass die Phantomspeisung mit den 6,3mm nicht machbar ist. Kann natürlich
auch Unsinn sein, da sie das Mikrofon nicht tangieren...
 
Hallo,ich kenne mich da leider nicht besonders gut aus.
Aber währe das hier nicht auch eine Lösung das Mikrofon
mit dem PC zu verbinden THE T.BONE MICPLUG USB?
 
Du benötigst für ein Mic ja auch nur eine Monoschaltung...

Somit 3,5 Klinke an den PC, die 6,3 in die Ausgänge des Behringer und das Mic an den Eingang....
 
Das einfachste wäre ein günstiges Mischpult zu kaufen, z.B. dieses. Oder vielleicht dieses mit Effekten.

Das Mikrofon kommt einfach an einen der Mikrofoneingänge, und der PC zum aufnehmen einfach an einen der Cinch- oder Klinkenausgänge.
Den ULTRAGAIN könntest Du dann sogar wieder verkaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für eure Ideen.

@KnolleJupp: Nun, den Behringer zu verkaufen, wäre keine gute Idee,
da er besser ist als ein billiges Mischpult. Zudem liefert
er die Phantomspeisung und die Signalregulierung, um die
aufgenommene Stimme durchaus merklich zu beeinflussen
(z.B. Gain, LoCut, Bandweite...).

@Condor: USB ist nie eine (sinnvolle) Lösung, da die Übertragung
noch schlechter ist als bei Miniklinken.
Ein solches Mic per USB anzuschließen, wäre leider mehr als ineffektiv.

@Selecta: Wie du es beschreibst, hatte ich es ja aufgebaut.
Die 6,3er in In- und Output das Portal 1 des Behringer und die
Miniklinke in den Line-In. - Gerät wurde erkannt, aber einen Ton zeichnet
der PC nicht auf, obwohl alle Geräte eingeschaltet und korrekt verbunden
waren. Unter Systemsteuerung habe ich die Line-In aktiviert,
leider ohne messbares Resultat.
Das scheint wohl mein einziges Poblem zu sein...
 
Manny11 schrieb:
@KnolleJupp: Nun, den Behringer zu verkaufen, wäre keine gute Idee,
da er besser ist als ein billiges Mischpult. Zudem liefert
er die Phantomspeisung und die Signalregulierung, um die
aufgenommene Stimme durchaus merklich zu beeinflussen
(z.B. Gain, LoCut, Bandweite...).
Ohh, wieder was gelernt... :rolleyes:
PS: Phantomspeisung, 3-Band-EQ, Gain, alles im Mischpult... und wenn Du das größere nimmst, sogar noch mit Effektgerät um der Stimme z.B. ein wenig Hall zu verleihen.

Ich zitiere: "Des Weiteren steht in der Anleitung, dass die Klinkenbuchsen bei MIC-Schaltung deaktiviert werden." Da steht klar und deutlich das es so nicht gehen wird... ;)
Wenn Du das Mikrofon mit einem XLR-Kabel an den UltraGain angeschlossen hast - was auch gar nicht anders geht - liegt an den Klinkenausgängen kein Signal an, irgendwie logisch das Du dann nix hörst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, dann war die Vorahnung wohl nicht falsch.

Wie verhält es sich dann mit dem unter "Typ 2" beschriebenen
Kabelmodell (XLR-Miniklinke)?
Muss ich beide XLRs angesteckt haben - was im Übrigen nicht ginge -
damit ein Signal übertragen wird?

Dann sieht es wohl danach aus, dass wir eine andere Lösung
finden müssten...
 
Ok, für dein Mikrofon mag das wohl richtig sein! Ich selbst nutze das Jeti von Blue,
und das wird eben "nur" über USB mit dem PC verbunden. Das Mikrofon eignet sich nicht nur für Skype, man kann damit sogar Gesang und Instument in sehr guter Qualität aufnehmen!Aber ok, wer Professionell arbeiten möchte der braucht eben auch die entsprechenden Sachen dafür.
Aber was mit dem Mikrofon eben "nur" über USB möglich ist, kann sich wirklich hören lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne, es gibt zwar diese Adapterkabel aber das wird warscheinlich auch nicht funktionieren, da das Mikrofon ein symmetrisches Signal ausgibt und Du nur unsymmetrische Eingänge hast.
Das hat nicht nur was mit den Anschlüssen zu tun, beide Signalarten sind auch vom Pegel völlig unterschiedlich. So kann es nicht funktionieren!

Hier: http://www.thomann.de/de/art_cleanbox_pro.htm So was in der Art brauchst Du, um die Signale zu konvertieren.

..oder eben die einfachste Lösung über ein von mir schon genanntes Mischpult zu gehen...... :cool_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, danke dir, KnolleJupp. Allerdings soll es keine Notlösung sein,
da mein Heimstudio zukünftig wachsen soll. Mittlerweile tendiere ich sogar
zu einer neuen Soundkarte, welche dann alles beherrscht, was für semiprofessionelles
Produzieren vonnöten ist.

Bereits bekannt ist mir, dass es sowohl externe Lösungen als auch interne gibt.
Letztere bieten sicher eine höhere Vielfalt in Sachen Anschlüsse und Übertragungen.

Hätte eventuell jemand eine Idee für eine Soundkarte mit XLR3 (female) - Eingang? -
Dann könnte ich ja so gut wie alles anschließen...
In Sachen Audiointerfaces kenne ich mich leider überhaupt nicht aus.
 
Da du den absolut gut gemeinten Rat eines Mischpults nicht annehmen willst; denn da könnest Du alles anschließen, vor allem da dein "Heimstudio" noch wachsen soll,

empfehle ich dir statt dessen eben diese Soundkarte http://www.thomann.de/de/m-audio_delta_1010lt.htm.


Ansonsten eben ein Mischpult, idealerweise mit Effekten, und diese Soundkarte http://www.thomann.de/de/maudio_delta_audiophile_192.htm.


Oder das ganze als externes Gerät, z.B. http://www.thomann.de/de/line6_pod_studio_ux2.htm oder http://www.thomann.de/de/maudio_fast_track_pro.htm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, dass die Lösung mit einer guten Soundkarten für mich optimal ist,
deswegen lege ich das Augenmerk darauf. Ich hätte viel eher darauf kommen sollen,
aber vielleicht wollte ich mir nicht eingestehen, dass gute Technik aufwändig ist...

Die Audiodelta (Link 1) kostet zwar eine Menge Geld, aber von der Leistung -
auch aus den Kommentaren zu entnehmen -, scheint sie doch zu überzeugen.
Es ist eben kein billiges Hobby, das Produzieren...

Dennoch hätte ich eine Frage zum Einbau und zur Inbetriebnahme des Stückes.
Falls man sie nur per Plug-In anschließt (PCI), könnte ich den Einbau vielleicht selbst
vornehmen, allerdings habe ich auch damit keine Erfahrungen...

Wäre gut, wenn du das Ganze noch etwas ausführlicher erläutern könntest,
damit ich es vollständig verstehe.

Und herzlichen Dank schon einmal für deine Mühe. :)
 
Nachdem du die Karte in deinen PC eingebaut hast, installierst du
noch den Treiber und los gehts;)
 
Das mit den Treibern weiß ich, aber mir ging es um den Einbau.
Das Wie interessiert mich, da ich in dieser Hinsicht keinerlei
praktische Erfahrung habe.
 
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