Eine externe Festplatte zum Datenretten - und kein Wissen über die Platte

Fehlermeldung

Commander
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Hallo,
ich habe wie in der etwas seltsamen Überschrift angekündigt hier eine externe Festplatte von einem Kumpel liegen, auf der wohl sehr wichtige Daten sind. Das Problem: Die externe Festplatte wurd im Windowsexplorer nichteinmal mehr angezeigt. TestDisk findet zwar die Platte, kann aber keine Partition finden. Was ist da los?
Ein Problem ist, dass ich auch nicht weiß, ob die Platte in Fat 32 oder NTFS formatiert ist. Was soll ich tun?

Danke für die Hilfe :)
 
Zuallererst einmal: Aus dem externen Gehäuse ausbauen und intern an SATA hängen.
 
Wenn die Hürde - das sie nicht im Windows Explorer erscheint - für Dich schon ein Problem darstellt, dann würde ich sagen. Gebe sie einem Fachmann.

Ansonsten. Als erstes eine 1:1 Kopie der HDD machen und mit der Kopie weitere Rettungsversuche anstellen. Dann mit TestDisk nach NTFS Partitionen absuchen lassen.

Hilfe im Umgang mit TestDisk findest Du per Suche hier im Forum.

@bu1137

Absolut keine gute Idee, ohne zu wissen, was es für eine HDD ist. Also, diesen Tipp nicht befolgen.
 
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Naja, ein Problem stellt es nicht dar, sollte nur allgemein die Symptome beschreiben. Mit nem Knoppix komm ich übrigens auch nicht ran...

Lasse grad mal TestDisk drüberlaufen, aber außer permanenten Read Errors bei jedem gescanten Zylinder passiert nichts. Daten sichern wird schwer. Ich hab ansonsten keine Platte die 1TB fasst außer meiner Randvollen Platte im Desktop PC.
 
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Das klingt nach einem mechanischen Defekt. Vielleicht externe HDD mal auf den Boden fallen lassen.

Mit CrystalDiskInfo (download auch hier zu bekommen) kannst Du mal die SMART Werte auslesen lassen und ein Foto hier einstellen.

Und wenn jeder Sektor nur Fehler bereitet, dann machst Du mit dem direkten Arbeiten auf der HDD noch mehr kaputt. Also ein 1:1 Image zu erstellen ist noch mehr ratsam.
 
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Crystal Disk Info findet die Platte nicht...
 
Festplatte ausbauen, ich bleib dabei. USB Gehäuse machen eine Rettung niemals besser/einfacher. Ich hab's schon erlebt, dass selbst bei einem einzigen schwebenden Sektor gar nix mehr ging, im Gehäuse.

Sollte es sich allerdings um eine 2.5" Western Digital handeln, hast du recht - die haben scheinbar nicht mal mehr einen SATA Port. Von der Sorte gibts vermutlich auch noch andere.
 
Und externe HDDs größer 2.2TB intern einbauen kann auch mächtig schief gehen. Wenn sie kleiner ist, kann man sie ruhig auch intern einbauen.
 
Wieso soll das schiefgehen? Ein Image wirst du auch davon machen können. Und das ist immer der zweite Schritt.
 
Der erste Schritt ist immer, sich erst mal einen Überblick zu verschaffen, bevor man etwas sinnloses oder schädigendes vorschlägt, und dann in sich geht, ob man genug Kenntnisse hat, um weiterzuhelfen.

Es wäre vor dem voreiligen Ausbauen tatsächlich recht interessant zu wissen, um welches Gehäuse es sich handelt. Wenn da ein Typenschild von WD oder Seagate oder sonstwas zu finden ist, hilft das ja schon mal weiter.
Anschluss dürfen wir auch noch raten? USB2/USB3/eSATA? Firewire?
Wird die Platte von testdisk erkannt und Lesefehler angezeigt, wird auch zB der USB-Bridgechip nicht fehlerhaft sein und ein Ausbau erübrigt sich schon mal (außer der langsamen USB2-Geschwindigkeit)
Ist eine Samsung Platte drin, wird die in CDI erst angezeigt, wenn man das in den Optionen einstellt. Ein Screenshot vom testdisk-Startfenster hätte das schon mal geklärt.
 
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Also,
es ist ist diese Platte. Wie ich in den Bewertungen lese scheint der Controler scheinbar gern die Grätsche macht. Wird bei mir dann vermutlich auch der Fall sein. Ebenfalls ist dort zu lesen, dass eine Western Digital Platte drinnen steckt.
 
Auch Samsung Platten wurden verbaut. Wenn testdisk das Modell mit HD103... anlistest, handelt es sich um eine. Dazu muss im CDI Optionen/Workaround gesetzt sein, damit das die SMART-Werte einer Samsung anzeigt
 
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