Eine grüne Wiese für SmartHome

Nanotic

Lieutenant
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Sep. 2010
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Hallo liebe Community,

ich bin vor knapp 6 Monaten in meine neue Wohnung gezogen und diese ist nun soweit fertig mit Möbeln, dass man sich um das "Spielzeug" kümmern kann. Dieses Spielzeug soll eine komplette SmartHome Steuerung von so vielen Sachen wie möglich werden. Sprich Lichter, Heizung, Rollläden und Steckdosen. Des Weiteren ist natürlich auch eine sprachliche Unterstützung gefragt und da habe ich mich auch eigentlich schon auf Google festgelegt, oder gibt es dort gravierende Unterschiede in Bezug auf Anbindung von Systemen?

Auszustatten sind folgende Räume:

- Wohnzimmer: 3 Lampen (alle an der Decke), eine Lampe braucht 3 Leuchtmittel (wie damit umgehen?)
- Küche: eine Lampe mit einem Leuchtmittel
- Schlafzimmer: eine Lampe, eventuell noch LED Stripe
- Bad: nicht nötig, da selbstgebaute Lampen
- Flur: Deckenlampe mit LED Stripes in der Lampe an sich (gerne ansprechen über Bewegungssensor)
- Büro: egal, da nicht oft benutzt

Die Heizungssteuerung würde ich persönlich erst einmal den Lichtern hinten anstellen und diese erst danach kaufen.
Ich habe mich bezüglich der Lampen, vor allem die mit 3 Leuchtmitteln, bereits ein bisschen schlauer gemacht und herausgefunden, dass es Einbaustecker gibt, welche "smart" sind und somit die Leuchtmittel die gleichen bleiben können. Damit funktioniert aber kein Dimmen, oder?
Das nächste wären die Rollladensteuerungen: Laut Amazon etc. gibt es dort auch Einbauten, jedoch brauchen diese ebenfalls wieder eine Bridge etc. Gibt es dort etwas von Philips?

Gerne würde ich alles von einem Hersteller nehmen um so unnötig viele Apps einzusparen, habe aber nicht den richtigen Überblick über die Produktvielfalt.

Habt ihr Ideen, Vorschläge für meine Vorstellungen?


LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi

Also bezüglich Lichtsteuerungen etc. kann ich dir KNX empfehlen.
Hierfür musst du an jedem Schalter einen BUS haben. Die Leuchte wird dann automatisch von diesem Schalter angesteuert. Du hast dann in deiner Verteilung (je nach grösse und wünsche) ein Paar Schaltgeräte sprich die Intelligenz. Dies verbindest du dann mit dem Internet und kannst dein Häusschen / deine Wohnung von aussen steuern.
Was ich sicherlich als Vorteil sehe bei KNX (keine Ahnung ob dies andere auch können) du kannst die Schalter dann so konfigurieren wie du willst. z.B. wenn du nach Hause kommst und 1x klickst schaltet sich nur die Eingangs-leuchte an. Bei 2x z.B. auch noch im Schlafzimmer etc. Oder bei 3x als Zentral-AUS sprich alles wird abgeschalten..

Kostet aber meines Wissens nach vergleichsweise viel und sollte meiner Meinung nach mit Unterstützung einer Fachkraft installiert werden.
 
Habe mir vor kurzem das Philips Hue System, Amazon Alexa, und ein paar W-Lan Steckdosen zugelegt, das funktioniert soweit prima und eine Heizungssteuerung kommt als nächstes dran.

Großer Vorteil: Schnelle Einrichtung und technische Kompatibilität mit der vorhandenen Verkabelung

Nachteil: recht kostenintensiv, was Hue angeht

Kompatibel ist Alexa auch mit dem genannten Bosch-System und diversen anderen Systemen.

Für alle deine genannten Beleuchtungswünsche würde Hue infrage kommen, hier kannst du z.B. auch drei Lampen zu einer Einheit gruppieren und gemeinsam aber auf Wunsch auch getrennt schalten und auch dimmen.
 
Okay, danke schonmal für die Nachrichten!

Habe mir das KNX System mal angeschaut, und finde es leider zu teuer.
Die Wahl fällt wohl auf das Philips Hue System. Habt ihr dort Erfahrungen mit den "Innr" Leuchtmitteln?

Weitere Frage wäre folgende: Ich besitze bereits ein Google Home Mini und müsste dann für die Leuchten eine Philips Bridge kaufen. Oder sollte ich umsteigen auf Echo Plus und erspare mir dort die Bridge?
 
Vielleicht auch interessant als Alternative zu den recht teuren Philips -> Ikea TRÅDFRI

Allerdings momentan beschränkt auf das Thema Beleuchtung.
 
Offensichtlich willst du nix "vernünftiges" sondern Gefrickel. Dann kannst aber auch weiter sparen und anstatt der maßlos überteuerten Hue gleich zu den MiLight greifen. Leuchtmittel und Bridges kosten 1/3 der Hue Pendants.
Die MiLight kontrollierst dann z.B. in IOBroker oder openHAB und das wiederum kannst per Alexa oder ggf. auch Google Home steuern.

"Smart" ist von diesen diversten eSchrott-Produkten aber kein einziges. Smart ist nur eine Verschönung, dass das Gerät irgendwie Daten empfangen oder senden kann, in >80% der Fälle einen Online-Zwang hat und jeglichen Automatismus oder vermeintliche Vereinfachung musst du selbst einrichten. Von so Themen wie einer Absicherung, Update-Mechanismus und Absicherung was passiert wenn "die Cloud" mal ausfällt oder abgeschaltet wird will ich gar nicht erst anfangen.

Alles von einem Hersteller wirst nicht so einfach finden oder musst wenn dann wieder Richtung KNX gehen oder größeren Anbietern wie eben Bosch. Philips etc machen alle Insel-Lösungen und offen für andere sind natürlich nicht. Als Kunde sollst ja keine Freiheiten haben sondern in den Vendor-LockIn geraten.
 
Kauf dir die Philips Bridge, damit bleiben alle Geräte im Netzwerk up-to-date und du kannst bei Google bleiben.

Zum Vorposter:

- Philips verwendet (wie auch Ikea, Bosch, Logitech und andere) Zigbee damit können die Lampen auch an andere Bridges gehangen werden also nix mit "Vendor Lock-in"
- "Vernünftig" muss nicht (wie du es beschreibst) heißen dass man auf Teufel komm raus eine technisch komplizierte Lösung mit hohem zeitlichen Startaufwand hinbastelt, und "Smart" heißt hier, dass man durch die erleichterte Bedienung einen Komfortgewinn erzielt was ich durch mein System bestätigen kann
- sicher Zahlt man für eine fertige Lösung mehr, sie funktioniert aber auch - und selbst wenn der Server in 5-10 Jahren abgeknipst wird, bis dahin sind die Lampen und der Technikkram veraltet und EoL
- MiLight sind fiese Chinakracher, die einem Erstnutzer für SmartHome zuzumuten grenzt an Körperverletzung
 
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