Erfahrungen mit der Europäischen Fernhochschule Hamburg

Robbie

Lt. Commander
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Guten Tag allerseits,

wie der Titel schon sagt, wollte ich hier mal nachfragen, ob evtl. schon der ein oder andere Erfahrungen mit der EUFH-Hamburg gemacht hat. Ich habe demnächst meine Fortbildung zum Rechtsfachwirt abgeschlossen und möchte danach gern weiter zum Bachelor of Arts im Fernstudium machen. Die Infobroschüre habe ich schon vor mir liegen. Jedoch habe ich immer noch ein paar Fragen, die die Broschüre natürlich nicht hergeben kann.

Ist die EUFH-Hamburg zu empfehlen?
Wie sieht es mit den Präsenzseminaren aus? Müsste ich da jedes mal nach Hamburg obwohl ich die Prüfungen z. B. auch im Raum Reuttlingen ablegen könnte?
Hat wer vilt. auch schon Erfahrungen wie hart das Studium wird (ich zweifel nicht an mir und ich bin mir sicher, dass ich das durchziehen möchte, aber Erfahrungen von anderen würden mich schon sehr interessieren)?
Und zuguterletzt noch eine Frage, die mir vilt. keiner beantworten kann, aber ich frag einfach mal. ^^ Wieso kostet der Bachelor of Arts "nur" 4.500 € und der Bachelor of Laws gute 12.500 € trotz gleicher Studienzeit u. Ä.?

Bin für jede Antwort dankbar. :)

LG Robbie
 
Moin,

da empfehle ich einfach das Forum fernstudium-info.de ... da findeste das Meiste heraus.

Gruss
 
Ich bin an der EFH ... studiere da seit Ende Oktober 07 berufsbegleitend EBWL. Schreib mir wenn du näheres wissen möchtest.
 
Hallo Robbie,

falls Du womöglich mit Deinem Fern-Studium noch nicht angefangen haben solltest: an der Euro-FH zu studieren, kann ich Dir leider nicht empfehlen. Ich selbst studiere dort seit 12 Monaten International Management und bin wie viele meiner Kommiliton/innen sehr unzufrieden.

Wir sind ob der Qualität des Studiums frustriert. Einige der Tutoren wirken auf mich leider eher unmotiviert und pädagogisch weniger geeignet. Die Studienunterlagen könnten aus meiner Sicht zum Teil methodisch-didaktisch überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht werden.
Außerdem zeigen sich immer wieder mal strukturelle "Schwachpunkte" in der Organisation, die aus meiner Sicht evtl. zu Ungleichbehandlung der Studenten führen könnte. So erhalten z.T. in den englischsprachlichen Fächern die Studenten ein ganz unterschiedliches Verhältnis der Aufgaben in Englisch und Deutsch. Bei zum Beispiel 3 Prüfungsaufgaben, die während des Moduls zu bearbeiten sind, erhalten einige Studenten 2 davon in Deutsch und nur 1 in Englisch, andere Studenten aber erhalten 2 Prüfungsaufgaben in Englisch und nur 1 in Deutsch.
Dazu kommt, dass die Studienunterlagen meiner Erfahrung nach nicht in allen Modulen auf die Prüfungsaufgaben vorbereiten. So haben wir beispielsweise das Fach Marketing, bei dem 7 Studienhefte a mind. 50 Seiten in Englisch zu studieren sind, die Prüfungsaufgaben aber für mich und einige meiner Mitstudenten mit diesen überwiegend nicht gelöst werden können, so dass wir noch zeitaufwendig zusätzlich recherchieren müssen, was nicht Sinn des Fernstudiums sein sollte.
Die Benotungen der Tutoren werden von mir teilweise als sachlich nicht angemessen erlebt.
Insgesamt ist die Euro FH also vom Preis-Leistungsverhältnis aus meiner Sicht keine wirklich gute Empfehlung.
Ob die o.g. Erlebnisse auf die anderen Fächer zutreffen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Man hört aber im Rahmen der Präsenzklausuren, die wir zusammen schreiben, von den Kommiliton/innen anderer Fächer z.T. ähnliches.

Ich hoffe, Dich hat es mittlerweile besser erwischt oder ich konnte Dir damit weiterhelfen.
Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe von der Europäischen leider auch nichts tolles gehört, aber das aus zweiter Hand, daher wiß ich nicht, ob alles so stimmt. Meine Entscheidung viel zugunsten der HFH (www.fern-fh.de), mit der ich sehr zufrieden war, das Studium habe ich dort erfolgreich abgeschlossen.

Für die HFH sprechen IMO: sehr gute Unterlagen, das Studienzentrum in HH sehr gut, auch die anderen sollen gut sein (und sie sind gut über Deutschland verteilt), ich habe Kontakte zu Leuten, die in Berlin und Österreich waren. Und sie ist mittlerweilse die größte deutsche private FH.

Und das Wichtigste: alle Studienbriefe waren perfekt auf die Klausuren zugeschnitten, weitere Bücher waren nie notwendig. Es gibt Präsensphasen und Vorlesungen am Wochende und Freitags.
 
Hallo Fu Manchu!

Ich beneide Dich ob Deiner guten Erfahrungen.

Das stimmt mich froh, dass es eben doch wohl noch qualitativ gute Fern-Hochschulen gibt.

Leider kann ich wohl nicht zur HfH "rüberwechseln".

Übrigens: aus meinem Semester habe ich noch keinen gesprochen, der wirklich zufrieden war. Was aber doof ist: die melden ihren Frust nicht an die Euro-FH, weil ihnen das zu aufwendig ist und viell. auch, weil sie Nachteile befürchten.
Passt zu den Studien, nach denen nur 4% der Unzufriedenen sich beschweren.

Für einen positiven Erfahrungsbericht über die Euro-FH wurden wir Studenten neulich von der Euro-FH angemailt und jeder, der einen schreibt, der erscheint, hätte einen Ipod erhalten...

Nur soweit zur Evaluation.
Viele Grüße
 
evaluation 0901 schrieb:
...Leider kann ich wohl nicht zur HfH "rüberwechseln". ...

Sprich das doch mal mit beiden Hochschulen ab. Bei deiner klärst du, wie du rauskommst und bei der HFH wie du reinkommst und welche Scheine angerechnet werden. Sollte wie bei einen normalen Hochschulwechsel sein, und Gebühren zahlen wir bei den privaten ja eh.
 
Ja, Danke, das könnte ich machen.
Versuchen werd' ich jetzt erst mal die Strategie "nicht ärgern lassen".
Die Euro FH ist eben in vielen Bereichen nicht sonderlich professionell, das wird sich so schnell nicht ändern. Vielleicht hilft auch Ansprüche runterschrauben (bei 530 Euro/Monat) :-)
 
evaluation 0901 schrieb:
...(bei 530 Euro/Monat) :-)

Ich habe mit Start 2003 "nur" 215 Euro gezahlt (für BWL, Ing zahlten damals 270,00Euro), aktuell liegt es wohl um die 250,- Euro pro Monat (Ings wohl ca. 300).
Womit begründet die Euro-FH diese hohen Gebühren, wenn alle so unzufrieden sind?
 
...ich weiß nicht, womit die die hohen Gebühren begründen. Der sog. MBA ist wohl typischerweise teurer, aber warum weiß ich nicht.
Jedenfalls steht der Preis leider in gar keinem Verhältnis zur Leistung :-(
 
Eraz schrieb:
...Fernuni Hagen? Die ist gut und günstig

Ja, aber viel verschulter und wissenschaftlicher, eine UNI eben, längerer Studienzeit bei Teilzeitstudium oder ein Vollzeitpensum, das als Arbeitnehmer schlecht zu schaffen ist. Im Vergleich zur FH mag sie besser sein, aber als Arbeitnehmer mit einem zeitraubenden Job ist eine FH mit ihrem flexibleren Programm manchmal besser.
 
Also ich danke euch erstmal für die ganzen Antworten. Ich habe noch nicht mit dem Studium angefangen. Ich habe mir noch Informationsmaterial der SGD, der ILS und er Hochschule Hamburg kommen lassen. Die wälz ich jetzt auch erstmal noch alle durch. Wobei ich sagen muss, dass vom Prospekt her an sich die Euro-FH den besten und organisiertesten Eindruck hinterlassen hat. Was wohl aber in der Praxis nicht so ist. Darf ich euch mal fragen, wie Ihr mit dem Studium neben der Arbeit zurecht kommt? Wie viel Ihr ungefähr wöchentlich lernt und reinsteckt? Der einfachste Weg ist es ja sicher nicht.

Ich bedanke mich nochmals bei allen Antworten bis jetzt. :-) Hat mir schon SEHR weitergeholfen. :-)
 
Robbie schrieb:
...Darf ich euch mal fragen, wie Ihr mit dem Studium neben der Arbeit zurecht kommt? Wie viel Ihr ungefähr wöchentlich lernt und reinsteckt? Der einfachste Weg ist es ja sicher nicht.

Ich bedanke mich nochmals bei allen Antworten bis jetzt. :-) Hat mir schon SEHR weitergeholfen. :-)

Such mal in meinen Beiträgen, ich hatte dazu mal recht umfangreich geschrieben. Stichwort Fernhochschule oder HFH oder so.
 
Ok. Dann begeb ich mich mal auf die Suche. Bei 2.371 kann das aber ne Weile dauern. ^^
 
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