Ich arbeite auswärts und kann mich daher nur am WE oder eben heute an meinem letztem Urlaubstag darum kümmern. Das Neuinstallieren erfordert Eingriffe 3er verschiedener Softwarefirmen, welche niemals am gleichen Tag Zeit haben.
Eine Neuinstallation kommt nicht in Frage.
Terrier schrieb:
Erst recht, wenn man jetzt auch noch eine PCIe NVMe verwenden will.
Die muss ich nicht verwenden, die lag halt herum. Ich kann auch eine SATA-SSD kaufen.
mae1cum77 schrieb:
Bleibt die Möglichkeit das System mittels mbr2gpt (ist Teil des Betriebssystems) in der Recoveryumgebung (empfohlen) umzustellen. Danach ein Backup und dieses auf die NVMe, so hat es bei mir geklappt.
die fehler meldung liest sich mysteriös erst steht da sda1 sda2 (also 2 Partition auf sda) gefunden und dann "sda ungültige Partitionstabelle"
ist sda auch am USB? manche USB Gehäuse, verschlucken Sektoren oder geben die falschen Sektor Größen durch und dann ist die Partitionstabelle, nicht mehr richtig
im Zweifel, lieber alles intern anschliessen ohne USB (bis auf das Linux Live Medium oder was auch immer)
Screen von der Datenträgerverwaltung wäre auch mal interessant.
Hast du wenigstens eine MBR Bootpartition (System reserviert) oder hast du da Windows 10 wie zu XP Zeiten installiert, mit den Bootdateien in C:
Oder nach eine uralte 100Mb MBR Bootpartition von Windows 7 https://www.wintotal.de/das-raetsel-der-100-mbyte-partition-von-windows-7/
Die für Windows 10 bestimmt auch mal zu klein wird.
Windows 10 hat, wenn man richtig Clean installiert, nur mit Löschen der ganzen Partitionen und ohne selbst zu Formatieren, im MBR Modus vor 7 Jahren bei 1511 schon eine 500MB System reservierte Partition gehabt und bei 1909 war diese dann schon 579 MB groß
Wenn das so in etwa nicht auch bei dir ist, dann gibt es auch bestimmt mit MBR2GPT ein Problem mit der Partitionstabelle.
Den Datenträger zu klonen ist meiner Meinung nach unsinnig, wenn von MBR auf GPT gewechselt werden soll.
Ich würde die Windows-Partition des SATA-Datenträgers klonen, und zwar auf die Windows-Partition der bereits (z. B. mit dem Windows Setup bei der Neuinstallation) mit GPT "vorbereiteten" PCIe-SSD. Danach eine "Boot-Korrektur", die das ganze startfähig macht - die richtigen Einstellungen im UEFI natürlich vorausgesetzt.
Mir ist das so mit dem Notfallmedium von Paragon gelungen, eine SATA-/MBR-Installation von einem Sandy-Bridge System auf eine Ryzen B450-Plattform zu übertragen. (Wollte vor allem wissen ob's geht , später habe ich das System mit Windows 10 neu installiert).
Deshalb gehe ich ja jetzt folgenden Weg:
1. Backup mittels Veeam auf USB-HDD
2. MBR2GPT vom PE aus
3. im BIOS auf UEFI Boot umstellen
4. erneutes Backup mittels Veeam
5. Boot von Veeam-Stick auf neuem Rechner und Rücksichern der beiden Partionen von USB-HDD auf die Ziel-SSD
Da du von AHCI auf NVMe wechselt musst du bevor du das Image machst noch den NVMe-Treiber aktivieren, da sonst das System nach dem Klonen nicht bootet:
Meinst du mit "beiden" auch die System-Partition, oder gibt es (außer der Start-Partition mit dem BS) eine weitere für Daten?
Ich meine es wäre sinnvoller, das Setup die SSD einrichten zu lassen, und dort Windows im UEFI-Modus installieren zu lassen. Dann die Windows-Partition mit der 'alten' P. ersetzen (Inhalt kopieren oder Image/Klon)..
TheCadillacMan schrieb:
Da du von AHCI auf NVMe wechselt musst du bevor du das Image machst noch den NVMe-Treiber aktivieren,
400 MB gab es ja nun noch nie. Windows 7 hatte 100 MB im MBR Modus, Windows 8 300 MB, Windows 8.1 350 MB
Die Bezeichnung ist immer (wie in meinem Screen) System reserviert im MBR Modus und nicht Data.
Das ist auch in jedem Fall nicht so, wie Windows MBR2GPT und eventuell auch andere Tools, es erwartet.
Ob da MBR2GPT funktioniert und du eine 100 MB Uefi System (nicht System reserviert) Bootpartition erhältst, musst du testen. https://docs.microsoft.com/de-de/wi...t-based-hard-drive-partitions?view=windows-11
Partitionslayout
UEFI-basierte PCs verfügen über das folgende Standardpartitionslayout: eine Systempartition, eine MSR, eine Windows-Partition und eine Partition für Wiederherstellungstools.
Mit diesem Layout können Sie die Windows-BitLocker-Laufwerkverschlüsselung sowohl über Windows als auch über die Windows-Wiederherstellungsumgebung verwenden.
Ich würde die Windows-Partition des SATA-Datenträgers klonen, und zwar auf die Windows-Partition der bereits (z. B. mit dem Windows Setup bei der Neuinstallation) mit GPT "vorbereiteten" PCIe-SSD. Danach eine "Boot-Korrektur", die das ganze startfähig macht - die richtigen Einstellungen im UEFI natürlich vorausgesetzt.
Gute Idee; habe ich auch schon mit dem kostenlosen AOMEI bewerkstelligt. Es braucht aber keine Boot-Korrektur, wenn die Software richtig arbeitet und wirklich nur die eine Partition kopiert und sonst nichts anfasst
Den NVME Treiber wird man aber brauchen. Schlimmstenfalls kann man nach zwei oder drei fehlgeschlagenen Boot-Versuchen in den abgesicherten Modus Booten und dann ist der Treiber danach auch funktionsfähig.
Ich probiere jetzt trotz allem mal MBR2GPT fingers crossed
C:\WINDOWS\system32>MBR2GPT /validate /disk:0 /allowFullOS /logs:C:\gptlogs
MBR2GPT: Attempting to validate disk 0
MBR2GPT: Retrieving layout of disk
MBR2GPT: Validating layout, disk sector size is: 512 bytes
Disk layout validation failed for disk 0
relevanter Teil des Logs: 2022-04-14 17:37:33, Error ValidateLayout: Last partition too close to the end of the disk. Should end at offset 256060497408 or below, found at 256473300992
Und weiter geht es, ich habe die Windows+Datenpartition jetzt verkleinert, somit läuft mbr2gpt /validate durch:
C:\WINDOWS\system32>MBR2GPT /validate /disk:0 /allowFullOS /logs:C:\gptlogs
MBR2GPT: Attempting to validate disk 0
MBR2GPT: Retrieving layout of disk
MBR2GPT: Validating layout, disk sector size is: 512 bytes
MBR2GPT: Validation completed successfully
convert jedoch nicht:
C:\WINDOWS\system32>MBR2GPT /convert /disk:0 /allowFullOS /logs:C:\gptlogs
MBR2GPT: Attempting to convert disk 0
MBR2GPT: Retrieving layout of disk
MBR2GPT: Validating layout, disk sector size is: 512 bytes
MBR2GPT: Trying to shrink the OS partition
MBR2GPT: Creating the EFI system partition
Cannot create EFI system partition. Error: 0x000036B7
MBR2GPT-undo: Extending back the OS partition
MBR2GPT: Conversion failed
Ich überlege, mir einfach so eine SATA-Klonstation und eine 500GB 2.5 Zoll SATA SSD zu kaufen.
Ergänzung ()
Update:
Ich habe jetzt die System-reserved Partition auf 1GB vergrößert und hinter dieser nochmals mehrere GB unallocated belassen.
Sieht schon mal besser aus:
MBR2GPT: Attempting to convert disk 0
MBR2GPT: Retrieving layout of disk
MBR2GPT: Validating layout, disk sector size is: 512 bytes
MBR2GPT: Trying to shrink the OS partition
MBR2GPT: Creating the EFI system partition
MBR2GPT: Installing the new boot files
MBR2GPT: Performing the layout conversion
MBR2GPT: Migrating default boot entry
MBR2GPT: Adding recovery boot entry
MBR2GPT: Fixing drive letter mapping
MBR2GPT: Conversion completed successfully
Call WinReReapir to repair WinRE
MBR2GPT: Failed to update ReAgent.xml, please try to manually disable and enable WinRE.
MBR2GPT: Before the new system can boot properly you need to switch the firmware to boot to UEFI mode!
Ergänzung ()
Sieht erstmal gut aus. gab nach dem Konvertieren auch keinerlei Zicken, mal sehen was nachher bzgl NVMe-Treiber passtiert...jetzt mache ich ein weiteres Backup der Kiste und fahre mit der externen HDD nach Hause, wo der Zielrechner steht. Dort geht es dann bei einem wohltemperierten Gärgetränk weiter
Geldverschwendung. Stattdessen wäre es wirklich zielführender, auf der NVME Windows im GPT-Layout zu installieren (was anderes geht eh nicht) und danach die alte C: Partition (nur die) auf die NVME zu klonen.
Andererseits scheint ja jetzt mbr2gpt durchgelaufen zu sein… auch wenn du offensichtlich keine Wiedeherstellungsumgebung hast.
Mal sehen, ob der Klon funktioniert.
eYc schrieb:
Kann ich mir nicht vorstellen, wenn eine Legacy-Installation auf eine UEFI/GPT-SSD geklont wird.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das funktioniert hat, allerdings damals nicht mit Macrium, weil der eben im bcdstore rumgepfuscht hat.
Das Thema gab es hier in einem anderen Thread.
tattdessen wäre es wirklich zielführender, auf der NVME Windows im GPT-Layout zu installieren (was anderes geht eh nicht) und danach die alte C: Partition (nur die) auf die NVME zu klonen.
Also 1x einfach den W10 Installer durchlaufen lassen, danach die neue Windowspartition killen und die gesicherte Klonen? Dann wäre zumindest Ordnung in den Partitionen - sieht jetzt nämlich sauig aus.
Du brauchst die gar nicht killen, sondern einfach in dem Klonprogramm überschreiben.
Es reicht auch eine absolute Basis-Installation ohne Irgendwelche Updates usw. Die wird ja eh wieder überschrieben.
Spackibert schrieb:
Dann wäre zumindest Ordnung in den Partitionen - sieht jetzt nämlich sauig aus.