Ersatzakku eingebaut- Laptop mausetot

chris12

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ich habe bei einem Alienware 18 den akku gegen einen ersatzakku (kein original) ausgetauscht, seit dem macht das läppi keinen muks mehr, ausser dass die powertaste rot bilnkt.
der widereinbau des originalakkus ändert nichts, ebenso der netzbetrieb ohne akku.
jemand eine idee?
danke
 
Nochmal alles kontrollieren ob man nicht ausersehen irgendwas abgesteckt hat beim umbau.
Vor dem Umbau hast du dich geerdet?
 
Was war denn vor dem Akkutausch? Ich nehme mal an er ging da noch im Netzbetrieb.

Welches Alienware 18 genau ist es?
Welchen Ersatzakku hast du und welches ist der Originalakku? Bilder wäre gut.
Ist irgendwas besonderes oder auffälliges in letzter Zeit passiert? Ist der Originalakku plötzlich oder über die Zeit schlechter geworden?
 
hab ich schon einige male.
nein, wozu, zwei schräubchen rausdrehen, verbindungsstcker ziehen, akku einsetzen, und umgekehrt wieder zurück.
akku ist dieser hier:
https://www.amazon.de/dp/B07Z51PV1S?psc=1&ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_details
das läppi hat einwandfrei funktioniert, der akku hielt weniger als eine minute, war nichts auffällig.
das ding heisst nur alienware 18.
DSCF5713[1].JPG
 
Bei dem alter kann so ein Gerät auch mal spontan übern Jordan gehen. Vlt hat er neue Akku dem Gerät nicht gut getan.

Vermutlich würde ich mal Dell kontaktieren und fragen ob denen noch was einfällt.

P.s: Ist den Spannung auf dem neuen Akku, mal gemessen?
 
Denkbar wäre dass Dell Drittanbieter Akkus ohne Update entsprechendes Update oder freischalten im Bios blockiert.
Bei einem so alten Laptop kann man davon ausgehen dass auch der Ersatzakku schon älter ist.

Ich hatte letztes Jahr etwas ähnliches mit einem alten Tablet. Der Ersatzakku wollte zunächst auch nicht, es hat 24 Stunden gedauert bis der Ladevorgang gestartet ist, seit dem läuft es aber und er lädt regelmäßig.
Hast du den Startknopf mal länger gedrückt (10-20 Sekunden)?

Mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein, da kann man höchstens nur noch den Dell Support kontakieren. Möglich dass die Ladeelektronik defekt ist.
 
chris12 schrieb:
ist das letztere, 9 jahre alte gerät.
vielleicht ist der nacbhau akku einfach ueberlagert.
Ich wuerde vom alten, originalen Akku das Gehausede vorsichtig oeffnen, schauen welchen Zellend arin verbaut sind, diese raus schneiden, neue einbauen und fertig. Ist billiger und zuverlaessiger, als 7-8 Jahre gelagerte Wundertueten.
Nachbau akkus sind meist OK, aber die altern halt auch
 
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chris12 schrieb:
ich habe bei einem Alienware 18 den akku gegen einen ersatzakku (kein original) ausgetauscht,
Sollte man nicht machen, meiner Erfahrung nach sind fast alle Nichthersteller Ersatzakkus das Geld nicht wert.
 
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@chris12
Hast du den Laptop länger(!) stromlos gemacht?
Also ohne Akku und Strom, paar Mal on/off taste drücken und länger liegen lassen?
Und dann ohne Akku mit NUR dem Netzkabel versuchen.
Wenn das nix bringt: Originalakku rein, am Strom anstecken und laden lassen, irgendwann später einschalten versuchen mit Stromstecker noch dran.

Hilft das auch nix: zerlegen, BIOS Batterie raus, liegen lassen, neue BIOS Batterie rein, zusammenbauen, ohne Akku mit Netzstecker dran einschalten.
Gehts ned, mit Originalakku, laden lassen, mit Netzstecker dran wieder probieren.

Tut sich immer noch nix, ist Lappi oder die Ladeelektronik im A.
Was aufs Selbe hinausläuft: defekt, Festplatte ausbauen und übrigen Laptop entsorgen (falls sich nicht noch ein Bastler dran versuchen will)
 
madmax2010 schrieb:
Ich wuerde vom alten, originalen Akku das Gehausede vorsichtig oeffnen, schauen welchen Zellend arin verbaut sind, diese raus schneiden, neue einbauen und fertig.
Ich weiß, dass Du seriöse Beiträge im Forum schreibst, aber für mich als Laie klingt das -etwas- gefährlich. Kannst Du das ausführen?
 
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ist der einzige vorschlag, den ich ohnehin nicht versucht hätte.
 
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danke, muss aber zuerst wieder funktionieren. :)
hab jetzt mal die biosbatterie entfernt.
wie lange sollte man die heraussen lassen, sind jetzt ca. 5 minuten?
 
_anonymous0815_ schrieb:
Ich weiß, dass Du seriöse Beiträge im Forum schreibst, aber für mich als Laie klingt das -etwas- gefährlich. Kannst Du das ausführen?
Machnmal vielleicht etwas pragmatischer. Hatte im studium extrem wenig geld und fast all meine Hardware habe ich aus Elektroschrott, den die Uni entsorgen wollte selber gebaut.War zu dem Zeitpunkt kacke, aber im nachhinein oft hilfreich

Aber hier mal ein wenig Anleitung:

Symbolbild eines offenen Akkus mit 9 Lithium Ionen Zellen vom Typ 18650 (18mm durchmessener, 65mm lang) - Das braune was an der Zelle unten Links klebt, ist der Temperatursensor.
akku1.jpg


Hier sieht man einen offenen Akku mit 9 Zellen
einzelne zellen gibt es hier: https://www.akkuteile.de/lithium-ionen-akkus oder halt auf aliexpress. Ob meine Samsung Zellen nun 9 oder 4 euro kosten, kann ja auch relevant sein.

Gefahrloser Zellentausch geht so:
1. Akku vorsichtig öffnen
2. Schauen, wie die Zellen geschaltet sind (nroamlerweise sind es 3-4 in Reihe. Die Ausgangsspannung erlaubt da auch meist schon Rückschlüsse. Bei dem akku von @chris12 gehe ich von 2x 4 in Reihe aus)
3. gut dokumentieren und ggf. kabel beschriften. Gern auch mit Edding direkt auf den alten und neuen akkus. Dann ist die neue Einbaureihenfolge auch klar.
4. Die kabel einzeln abschneiden und darauf achten, dass potentiell leitende Enden nichts anderes potentiell leitendes touchieren. Wenn es in einer Zelle zum Kurzschluss kommt, hat man ca 5 Sekunden sich aus dem Raum zu entfernen. Man muss schon verdammt ungeschickt sein, wenn man einen Kurzschluss verursachen will. Achtsam und vorsichtig arbeiten, enden ggf. mit ein wenig Tape isolieren, dann pasier auch nichts.
5. Neue Zellen einlöten. Hier lauert Gefahr 2: Die Zellen dürfen nicht zu warm werden. Ich habe bei meinen ersten Versuchen vor vielen Jahren mal eine Zelle auf diese Weise gegrillt. Schnell aus dem Fenster Werfen war die Rettung meines Schreibtischs.
Anfänger sollten Akkus mit Lötfahnen nehmen, dann besteht auch hier kaum Gefahr.
6. Verifizieren, dass die zu erwartende Spannung auch wirklich an den jeweiligen Pads anliegt

Bei allen arbeiten darauf achten, dem Temperatursensor keinen Kabelbruch zu verpassen.

Kleiner Bonus: die alten Zellen kann man in DIY Powerbanks oder Heimautomatisierung verbauen. Fuer 1-2 Handy Ladungen sind ein paar Zellen meist noch gut.
Im Zweifelsfall kann man sie einzeln in diesen Gehäusen verbauen:
https://de.aliexpress.com/item/1005002679358469.html
und mit einen USB Stromzähler schauen, wie die Kapa derzeit noch ist. Wenn da noch 500 MAh raus kommen, kann der akku auch gleich zum recycling.
Bonus: Der hier verbaute controller erlaubt, dass man sie in eigenen Projekten einlötet. Klein und stabil und freue, beschriftete Pads :)

Als Kabel zwischen Zellen und / oder BCM eignen sich abgeschnittene Kabel von ATX Netzteilen ganz gut.

Bonus 2 wenn man seinen eigenen Controller entwickeln will:
https://beta.aceparent.me/#/battery

Ich traue das allen (laien) zu, diesich trauen einen Lötkolben in der Hand zu halten. Das ist nicht schwierig und so lange man keine Zellen grillt passiert da auch nichts. Bedacht arbeiten und keine ABkuerzungen nehmen, dann geht das wirklich schnell.
Schneller als ich diesen Port verfasst habe.
Es ist ratsam vor dem einbau noch mit einem Multimeter die Spannung der Zellen in Reihe zu verifizieren. Wenn das so +-10% um die originalen Zellen liegt, passt das.


TL;DR:
1. Ist zustand anschauen und dokumentieren
2. Alte Zellen raus
3. Neue Zellen rein.
4. Arbeit verifizieren

Benoetigste Skills / Tools:
  • Multimeter zum ablesen der Spannung (Lernt man in ca 30 Sekunden, wenn man eins in der Hand hat, sehr billige Multimeter sind hier ausrreichend)
  • Seitenschneider mit Isolieten Griffen
  • Lötkolben (braucht nicht einmal einen besonders hochwertigen.. Meine ersten Erfahrungen habe ich mit einem 3 Euro Produkt gemacht)


Ergänzung ()

chris12 schrieb:
wie lange sollte man die heraussen lassen, sind jetzt ca. 5 minuten?
wenn der akku auch abgezogen ist, sollten 15 Sekunden reichen
 
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Reaktionen: _anonymous0815_
Und gerade weil die Dinger so brisant sind, sollte man damit nicht "rumspielen".
madmax2010 schrieb:
Typ 18650 (18mm durchmessener, 650mm lang)
Wie gut, dass ich nicht studiert habe... Aber auch mit dem schlechtestem Augenmaß sollte man erkennen, dass das nicht plausibel ist.
 
Danke :) habe noch 2 weitere Fehler gefunden. Das sind definitiv nur 65 mm. Danke. Wenn dir sonst noch was auffällt sag gern bescheid.

Vindoriel schrieb:
Und gerade weil die Dinger so brisant sind, sollte man damit nicht "rumspielen".
Joa, andere Akkus fangen bei einem Kurzzschluss / Überhitzung halt auch an zu brennen. Wenn man achtsam arbeitet, sehe ich da nicht mehr Gefahr, als beim hantieren mit eben diesen.

Vindoriel schrieb:
Wie gut, dass ich nicht studiert habe.
im Arbeitsalltag oft ein Plus :)
 
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