keshkau
Commodore
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- März 2007
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Aber Deine Behauptungen werden trotzdem durch die Praxis widerlegt. Warum sollten sich die Chefs von Microsoft die Mühe machen, zum Treffen der Bilderberger zu gehen, wenn das Unternehmen anschließend doch von der EU zu saftigen Strafen verurteilt wird? Und was soll erst Philip Morris sagen? Wo bleiben denn da die Deals, mit denen man sich gegenseitig das Leben lebenswerter macht?
Ich kaufe mir eine Leinwand, dazu Farbe und Pinsel und male ein Bild. Dieses Bild kommt aus dem Nichts, es ist en neu geschaffener Wert. Oder jemand kauft sich die entsprechenden "Zutaten" und baut ein Auto zusammen. Auch das ist Wertschöpfung. - Nun verkaufe ich Dir mein Bild, ich gebe es ab. Als Ersatz bekomme ich Geld von Dir. Aber Du bist deswegen noch lange nicht geschröpft worden. Du hast jetzt schließlich das Bild, das vorher mir gehörte. Da ich den Wert geschaffen habe, landet das Geld bei mir. Alles andere wäre auch nicht fair.
In der Automobilfabrik läuft es ähnlich. Da arbeiten viele Leute, um Dir Dein Auto zu bauen. Dafür werden sie vom Kunden bezahlt.
Es ist ja auch nicht so, dass dieses angehäufte Geld wie bei Dagobert Duck eingelagert wird. Das Geld wird zu großen Teilen wieder investiert, wie man überall sehen kann. Oder wo kommen die vielen Aldi-Filialen her?
Wenn man also beim EU-Reformvertrag gleich von einer Wirtschaftsdiktatur spricht, dann sollte das nicht aus dem hohlen Bauch heraus geschehen, sondern auf einer fundierten Basis, die ich bisher vermisse. Und damit ist der Ausflug in die Wirtschaft für mich an dieser Stelle auch beendet.
Solche "Argumente" liebe ich ja! Zunächst einmal wird das Geld mehr, wenn die Wirtschaft wächst. Das siehst Du, wenn Du die ersten Tage der Währungsreform mit heute vergleichst. Aber wie kommen diese Verschiebungen zustande?VWL-Technisch gesagt: Geld verschwindet nicht oder wird vernichtet
Ich kaufe mir eine Leinwand, dazu Farbe und Pinsel und male ein Bild. Dieses Bild kommt aus dem Nichts, es ist en neu geschaffener Wert. Oder jemand kauft sich die entsprechenden "Zutaten" und baut ein Auto zusammen. Auch das ist Wertschöpfung. - Nun verkaufe ich Dir mein Bild, ich gebe es ab. Als Ersatz bekomme ich Geld von Dir. Aber Du bist deswegen noch lange nicht geschröpft worden. Du hast jetzt schließlich das Bild, das vorher mir gehörte. Da ich den Wert geschaffen habe, landet das Geld bei mir. Alles andere wäre auch nicht fair.
In der Automobilfabrik läuft es ähnlich. Da arbeiten viele Leute, um Dir Dein Auto zu bauen. Dafür werden sie vom Kunden bezahlt.
Es ist ja auch nicht so, dass dieses angehäufte Geld wie bei Dagobert Duck eingelagert wird. Das Geld wird zu großen Teilen wieder investiert, wie man überall sehen kann. Oder wo kommen die vielen Aldi-Filialen her?
Wenn man also beim EU-Reformvertrag gleich von einer Wirtschaftsdiktatur spricht, dann sollte das nicht aus dem hohlen Bauch heraus geschehen, sondern auf einer fundierten Basis, die ich bisher vermisse. Und damit ist der Ausflug in die Wirtschaft für mich an dieser Stelle auch beendet.
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