Euro-Rettungsschirm

Im Gegensatz zu den Südländern sind die Deutschen Vermögen korrekt versteuert. In Italien, Griechenland und Co. ist die Steuerhinterziehung längst Volkssport Nr.1! Und es gibt keine anständigen Strukturen die das Verfolgen.

Wer sich selbst so in die shice reitet wie diese Länder sollte auch schauen wie er selber wieder raus kommt und nicht mal eben die dummen reichen Deutschen anpumpen. Wir können auch nix dafür das diese Länder seit Jahrzehnten Strukturreformen verpennen und International nicht wettbewerbsfähig sind.

Ihnen jetzt zu helfen weiter billig Geld zu bekommen durch die verteilte Haftung oder gemeinsame Eurobonds wäre ein großer Fehler sonst lernen sie es nie. Die Marktwirtschaft funktioniert eben so: Wer höhere Ausfallrisiken hat der muss mehr Zinsen zahlen für seine Kredite.

Die Ansteckungsgefahr für Deutschland wird auch immer größer je mehr Geld wir in diese, aus haushaltspolitischer Sicht maroden Länder pumpen. Mich wundert eh das nicht mehr Deutsche mal auf die Straße gehen und protestieren das ihr Steuergeld jetzt in ganze Europa umverteilt wird.
 
flode schrieb:
Im Gegensatz zu den Südländern sind die Deutschen Vermögen korrekt versteuert. In Italien, Griechenland und Co. ist die Steuerhinterziehung längst Volkssport Nr.1! Und es gibt keine anständigen Strukturen die das Verfolgen.

Deswegen wurde in Deutschland die Vermögenssteuer auch abgeschafft und die vermögensbezogenen Steuern sind so niedrig wie fast nirgendwo sonst. Trotzdem wird hier mit der Kavalerie gedroht, weil noch nicht einmal dabei ordentlich bezahlt wird :lol:
Steuerhinterziehung ist auch bei uns Volkssport und diejenigen Wenigen, die es sogar beruflich verfolgen, werden auch schon mal, nach Vorgabe höchster politischer Ämter, in einem Bundesland für psychisch krank und somit Berufsunfähig erklärt.

flode schrieb:
Wir können auch nix dafür das diese Länder seit Jahrzehnten Strukturreformen verpennen und International nicht wettbewerbsfähig sind.

Da ist was dran. Allerdings können wir schon etwas dafür, wenn wir die dortige Wirtschaftslage bewusst falsch einschätzen, weil irgendwelche privaten Ratingagenturen geschmiert wurden, oder man sie zur Euroeinführung schöngerechnet hat. Die Folgen sind bekannt, inkl. der Exportschlager dort hin, wie diese Rüstungsgeschäfte genau abliefen, wäre interessant zu wissen.
 
flode deine Vorurteile sind enorm.

Die Länder im Euroraum stehen in Konkurrenz untereinander sowie Global mit anderen Ländern. Damit in Europa Einigermassen das Gleichgewicht erhalten bleibt hat man unteranderem eine Währungsunion eingerichtet. Die Lokale Wirtschaftslage ist aber auch abhängig von der Kaufkraft der Bevölkerung. Damit die Kaufkraft ebenfalls Einigermassen im Gleichgewicht bleibt, hat man sich in der Währungsunion auf gut 1,9% Inflation geeinigt.
Die Inflation bestimmt die Kaufkraft, und die Kaufkraft bestimmt den Preis. Davon ist die Wirtschaftslage eines Landes anhängig.
Soviel vorweg.
Was nun die verpennten Reformen angeht, die sind nur die halbe Miete.
Bei der Einführung des Euro einigte man sich auf die 1,9% Inflation. Doch was passiert wenn sich einige Länder an diese Vereinbarung halten und andere nicht (?) Was ist wenn ein Land eine höhere Inflation erfährt und was passiert wenn ein Land eine geringere Inflation als vereinbart erfährt (?) hast du dir die Zahlen im Euroraum man angesehen (?)

In einer Währungsunion führt ein Unterschied in der Inflation, zu Wirtschaftlich Unterschiedlicher Entwicklung... zu Auseinanderentwicklung. In einem Land mit hoher Inflation schwächelt die Wirtschaft dagegen in einem Land mit geringer Inflation steigt die Wirtschaft.
Und nun schaut euch die Realen Inflationszahlen in Deutschland und Griechenland an.
Es ist aber viel einfacher Vorurteile zu bedienen, von Fleißigen und von faulen Ländern zu sprechen… wie es die Medien einem Vorkauen. Doch Tatsache ist Deutschland ist weiter von dem vereinbartem Inflationsziel entfernt als Griechenland. In den Medien sollte eigentlich Deutschland mal angesprochen werden, wenn von Fehlentwicklung die Rede ist… doch dies ist Politisch nicht gewollt.

Deutschland ist mit Ursache dafür das es in der Währungsunion zu Wirtschaftlichen Auseinanderentwicklung kam. Deutschland hat Profitiert weil das Inflationsziel missachtet wurde, und Griechenland leidet darunter das es eine zu hohe Inflation hatte.
Die Tatsachen werden in den Medien verdreht wenn von Misswirtschaft die Rede ist, und wenn man die Inflationsgeschichte bei der Analyse außeracht lässt.
Diese Vorurteile gegenüber denn Südländer bedienst du flode.
 
Die intressante Frage wäre doch, wie lange hält der Euro durch ? Deutschland muß jährlich 25 Milliarden einsparen, dreimal darf man raten wo diese Einsparungen gemacht werden.
 
Neoc schrieb:
Die intressante Frage wäre doch, wie lange hält der Euro durch ? Deutschland muß jährlich 25 Milliarden einsparen, dreimal darf man raten wo diese Einsparungen gemacht werden.

1. Bei den Diäten der Abgeordneten?

2. Bei dem Gehalt der Beamten?

3. Beim Straßenbau?

Ich komm einfach nicht drauf... bitte helfen :freak:
 
Deine Argumente mit der Inflation mögen richtig sein. Aber wir können uns genau so gut die Lohnentwicklung in Griechenland, Spanien und co. anschauen nachdem der Euro eingeführt wurde.
Plötzlich verdient der Spanier, Italiener und Grieche soviel wie ein Deutscher mit teilweise Lohnsteigerungen von 80% über die 10 Jahre Euro, diese Angleichung musste schief gehen weil diese Länder nicht annährend eine Deutsche Produktivität oder Arbeitsmoral aufweisen. Wenn du dann den Real Lohn Verlust der Deutschen anschaust in den letzten Jahren, dann haben vorallem die genügsamen Arbeitnehmer dazu beigetragen das heute Deutschland so gut dasteht.

Wenn jetzt Griechenland und Italien schreien wir Deutschen sollen für Ihren auf Pump finanzierten und nicht der Wirtschaftsleistung entsprechended Lebensstandard finanzieren bekomme ich halt eine Wut.

Btw 20% Lohnkürzung isn Witz wenns Plus 80% die 10 Jahre davor gab!
 
@ flode

Das mit der Wut solltest du dir nochmals überlegen, und dich ein wenig mehr mit der Materie vertraut machen.

Ich nehme an du weißt nicht Wirklich was der ESM Bedeutet, und was es bedeutet das Griechenland Milliarden aus der ESM Bank erhalten hat.
Das Geld das Griechenland erhalten hat, das haben sie nicht wirklich erhalten. Denn das Geld wurde Postwendend an die Bezahlt bei denen Griechenland Schulden hat. Griechenland wurde mit dem ESM Umgeschuldet, die Griechen haben jetzt nicht weniger schulden als davor, sie schulden es jetzt nur jemand anderem, und zwar der ESM-Bank.

Du redest davon das die Griechen oder Italiener nach etwas Schreien… wenn die Bürger dort schreien dann schreien sie wegen der Probleme welche durch die Bankenkrise entstanden und extrem verschärft worden sind. Wenn du nun das Geschrei nicht hören kannst dann musst du zu den Banken und den Politikern, dort ist die Ursache dort bist du an der Quelle allen Übels. Wenn du Wut im Bauch hast, dann solltest du diese auf die richten die auch verantwortlich sind. Beispielsweise an die Regierungen, welche über die Köpfe der Bürger hinweg Entscheidungen getroffen haben, an die Finanzindustrie und die Finanzlobby.
 
Neoc schrieb:
dreimal darf man raten wo diese Einsparungen gemacht werden.

Im Bildungssystem, bei ALG-Empfängern und dann kommt noch eine klitzekleine Umsatzsteuererhöhung von 2%, pünktlich nach der Bundestagswahl. :freak:

Vermögende werden natürlich weiterhin nicht geschröpft, könnten schließlich nach Österreich oder gar Osteuropa verschwinden, nur dort sind die Steuern noch niedriger als bei uns. :evillol:

Deutscher Michel, schläfst du noch? :o
 
Labtec schrieb:
Verfassungsgericht verhandelt am 10. Juli über Euro-Rettungspaket

Insgesamt sind wohl 6 Klagen eingereicht worden, unter anderem von der Linken und einem CSU-Politiker.
Traurig das selbst die SPD sich für den Fiskalpakt ausgesprochen hat. Da sieht man doch was man heutzutage von den Parteien halten kann.

25Miliarden €uro müssen somit eingespart werden und ich frage mich ernsthaft wo soll dies geschehen?
Erst vor kurzem im Radio gehört, das nach der Sommerpause Hartz4 erneut auf dem Tisch vorm Verfassungsgericht landen wird und somit das Existenzminimum zurecht erhöht werden muss. Also da kann man schon mal nicht einsparen

Renten kann man ja nicht noch mehr kürzen als es bisher der Fall war. Also wird sich auch da nichts ändern.

Ich frage mich wirklich wo man dann 25Milliarden einsparen will? Das zeigt das unsere Bundeskanzlerin fehl am platz ist, denn sie hat es bis heute nicht geschafft uns (den Pöbel) zu erleuchten wo sie Einsparungen vor hat^^

Ganz nettes kurzes Video zum Thema
http://medien.linksfraktion.de/video/20120629-gregor-gysi.m4v

Ich sehe den Euro jedenfalls als gescheitert an und das wird nicht mehr all zu lange dauern dann ist der Euro Geschichte und wir stecken alle im Sumpf^^

Ich kümmere mich in der zeit um meine Essensreserven im Garten ;) :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Species 8472 schrieb:
Doch Tatsache ist Deutschland ist weiter von dem vereinbartem Inflationsziel entfernt als Griechenland. In den Medien sollte eigentlich Deutschland mal angesprochen werden, wenn von Fehlentwicklung die Rede ist… doch dies ist Politisch nicht gewollt.


Hier werden offenbar verschiedene Dinge miteinander vermischt. Das Inflationsziel ist Sache der EZB, weil sie Herr über die Geldpolitik ist und nicht ein einzelnes Land bzw. die Regierung eines einzelnen Landes. Das wichtigste Instrument zur Steuerung der Geldpolitik ist dabei der Leitzins, der festlegt, zu welchem Zinssatz sich Banken bei der EZB Geld leihen können. Da die EZB anders als z. B. die FED als einziges offizielles Ziel die Währungsstabilität besitzt, richtet sie ihre Geldpolitik danach aus, inwieweit ihr Inflationsziel von knapp zwei Prozent für den Durchschnitt im gesamten Währungsraum erfüllt ist. Eine Senkung des Leitzinses ist also eigentlich nur drin, wenn die Inflation in der gesamten Euro-Zone unter 2 Prozent liegt, wenn sie diesen Wert überschreitet, muss der Leitzins eigentlich angehoben werden. In der Euro-Krise hat die EZB allerdings bereits mehrfach massiv gegen die eigene Programmatik (einziges Ziel: Währungsstabilität) verstoßen, indem sie beispielsweise Staatsanleihen von Krisen-Ländern aufgekauft hat, was ihre Statuten eigentlich nicht hergeben. Verantwortlich dafür, dass die EZB die Beschränkung auf Währungsstabilität als alleiniges Ziel in ihren Statuten hat, ist übrigens Deutschland, was sich in diesem Punkt bei der Konstruktion des Euros durchgesetzt hat – nicht umsonst sitzt die EZB in Frankfurt.

Dass Deutschland in der letzten Zeit eine höhere Inflation hatte als viele andere Euro-Länder, ist vollkommen normal, da die deutsche Wirtschaft in den vergangenen Jahren vergleichsweise stark gewachsen ist und mit einem Aufschwung immer eine gewisse Inflation einhergeht. Deutschland bräuchte also vor dem Hintergrund der Währungsstabilität eigentlich einen höheren Leitzins, weil die wirtschaftliche Entwicklung hier wesentlich robuster ist - aber die EZB muss natürlich bei ihrer Geldpolitik auch die schrumpfenden Wirtschaften der hoch verschuldeten Südländer im Auge haben.

Dagegen müsste z. B. in Griechenland aus ökonomischer Sicht derzeit eine deflationäre Entwicklung stattfinden, die Preise müssten sinken (und eben nicht nur die Löhne), denn nur so kann Griechenland wieder wettbewerbsfähig werden, was allerdings nicht passiert. Stattdessen musste Griechenland 2011 eine Inflationsrate von satten 2,88 Prozent bei gleichzeitig schrumpfender Wirtschaft verzeichnen. Das mag einerseits an der gestiegenen Steuerbelastung in Griechenland liegen und an den in mancher Hinsicht doch sehr plutokratischen Verhältnissen dort, anderseits liegt es sicher auch an den Rettungsmaßnahmen und an der Konstruktion des Euros an sich, zum Beispiel in Bezug auf das Target2-System, welches die Geldmenge in Griechenland stabil hält, obwohl defacto in letzten Jahren Kapital massiv aus Griechenland abgezogen wurde (eine alternative Politik würde allerdings wahrscheinlich dem griechischen Finanzsystem und damit auch dem mit ihm verbundenen Staatswesen endgültig den Todesstoß versetzen).

Unbedingt erwähnt werden muss hier noch, dass aufgrund der u. a. von Deutschland oktroyierten Sparmaßnahmen, nicht nur die griechische Wirtschaft noch tiefer in die Rezession gerutscht ist, sondern auch ein Teil der Griechen große Entbehrungen hinnehmen musste. So hat in Griechenland neben der Arbeitslosigkeit (jetzt: 20 Prozent - seit 2007 Verdopplung) auch die Obdachlosigkeit stark zugenommen (allein in Athen sollen 20.000 Menschen auf der Straße leben) und für zahlreiche Bezieher kleiner Renten und anderer staatlicher Bezüge ist Hunger kein Fremdwort mehr. Hier muss sich einerseits Europa natürlich fragen, inwieweit es jenseits aller ökonomischen Notwendigkeiten und notwendigen Strukturreformen, nicht auch eine Wertegemeinschaft ist, die gewisse soziale Mindeststandards zumindest nicht aktiv unterminiert.

Anderseits stellt sich natürlich die Frage, ob die unbestreitbaren Lasten der Schuldenkrise nicht nur auf europäischer Ebene, sondern auch innerhalb der betroffenen Länder selbst gerecht verteilt werden - die exorbitant hohe Jugendarbeitslosigkeit, die nach wie vor vorhandene Preissteigerung (in den Krisen-Ländern) und die gewaltige Kapitalflucht sprechen hier eine andere Sprache. Diese Realitäten können durchaus so gedeutet werden, dass ein Teil der Bevölkerung einseitig alle Lasten tragen muss, während ein anderer eben nicht in Haftung für die gemeinschaftlichen Schulden genommen wird bzw. die Möglichkeit hat, sich dieser zu entziehen.

Zu welchen Anteilen für diese Ungleichverteilung das jeweilige politische System verantwortlich ist (was im Fall Griechenlands mit seiner langen Tradition des Nepotismus zumindest nicht allzu weit hergeholt scheint), oder ob die Fehlkonstruktion des Euros oder die Mechanismen des globalen Kapitalismus hier ausschlaggebender sind, kann natürlich hier nicht im Einzelnen geklärt werden. Es bleibt nur festzuhalten, dass man die momentanen Verfahren zur Lösung der Schuldenkrise auch mit Blick auf die Lastenverteilung innerhalb der betroffenen Länder selbst auf keinen Fall als gerecht bezeichnen kann. Und das wirft die Frage auf, ob nicht andere Wege der Bekämpfung der Schuldenkrise, beispielsweise ein stärkeres Engagement der EZB (wofür eine Änderung ihrer Statuten notwendig wäre – was zumindest zeitnaher geschehen könnte als der Aufbau eines europäischen Bundesstaates mit einheitlicher und durchsetzungsfähiger Verwaltung) und die dadurch möglicherweise hervorgerufene europaweite Geldentwertung (Inflation), die natürlich mit ihren eigenen Ungerechtigkeiten behaftet ist, am Ende nicht nur die gerechtere sondern auch die zielführendere Lösung wären.

Denn eine Politik, die den schmalen Schultern die gesamtem Lasten aufbürdet, muss scheitern, das gilt nicht nur für die Lastenverteilung innerhalb der Problem-Länder selbst, sondern natürlich auch für die Euro-Zone als Ganzes. Die Kosten für ein solches Scheitern (der Euro-Zone) hat das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel vor einigen Wochen berechnet: 1,5 Billionen neue Schulden müsste allein Deutschland in Kauf nehmen, damit wäre Deutschland stärker verschuldet als momentan Italien und das vor dem Hintergrund einer höchstwahrscheinlich parallel dazu einbrechenden Weltkonjunktur mit allen Folgen für das exportabhängige Deutschland, die wir ansatzweise bereits aus der Finanzmarktkrise kennen – allerdings vormals mit einem Schuldenstand von nur rund 65 Prozent des BIP als Ausgangslage.
 
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Harald44, für diesen differenzierten, wohl formulierten und sachlichen Beitrag kann ich dich wirklich nur knutschen. Sowas liest man wirklich selten hier und gerade von einigen Teilnehmern im Thread.

Daumen hoch dafür.
 
Noxiel schrieb:
Harald44, für diesen differenzierten, wohl formulierten und sachlichen Beitrag kann ich dich wirklich nur knutschen.

Komischerweise widerspricht er doch deiner "Mainstream"-Sichtweise, die uns seit Jahren von den Medien und der Mehrheit der Politik indoktriniert wird :rolleyes:
Wer sind also die Profiteure der Krise und welchem Zweck dient der Merkel'sche Umbau der Euro-Zone wirklich? Sie behauptet immerhin, sie wolle Wohlstand sichern und stürzt dafür Millionen Europäer erst einmal in Armut.
 
Mit meiner Meinung bin ich wohl alles, nur nicht Mainstream Schrammler. Überprüf mal den Tenor der Leute, welche hier posten und reflektiere das, mit deiner Aussage ich vertrete den Mainstream. :rolleyes:


Desweiteren habe ich Harald44 für die Form seines Beitrages beglückwünscht und nicht unbedingt und vollumfänglich für dessen Inhalt. Aber meine Posts nicht vollständig zu lesen bzw. nur nach genehmen Inhalten zu suchen ist ja nichts Neues.
 
Ich und viele viele andere Deutsche sind nicht bereit die Schulden andere Länder, welche nicht in der Lage waren anständig zu wirtschaften und zu besteuern zu bezahlen. Deshalb begrüße ich die no-bail-out Politik der Kanzlerin und bin froh das nicht Grüne oder Spd den Deutschen Staatshaushalt längst an diese Länder verpfändet haben.

Wachstum auf Pump funktioniert nicht! Vorallem wenn diese Länder ohne unsere Garantien 10% Zínsen zahlen. Marktwirtschaftliche Prinzipien aushebeln zu wollen mit Deutschen Garantien wird auf Dauer nicht funktionieren. Dieser Länder lässt man pleite gehen und dann dürfen sie ihre Drachme oder Lira und Peseta wieder einführen und in 10 Jahre haben sie sich wieder aufgerappelt, so wie Argentinien auch.
 
Wenn eins der Länder aus der Euro Zone fällt, fällt auch Deutschland...
Des weiteren sorgt gerade CDU/FDP dafür, das wir immer mehr zahlen aber nichts wiederbekommen weil die Gelder falsch eingesetzt werden und die Banken in Deutschland davon auch noch profitieren (Spekulation)
 
"Wenn eins der Länder aus der Euro Zone fällt, fällt auch Deutschland..." behaupten vorallem diese Länder... in dieser Frage sind sich die Experten nicht so einig!
 
das heisst nicht euro rettungsschirm sondern euro enteignungsschirm.

man sollte schon die richtigen wörter verwenden.

"Wenn eins der Länder aus der Euro Zone fällt, fällt auch Deutschland..." behaupten vorallem diese Länder... in dieser Frage sind sich die Experten nicht so einig!

mit hartz5 weiteren lohndumping, mehr zeitarbeitsfirmen und ohne mindestlohn durchaus machbar.
klar die renten noch 25% - 30% kürzen sowie familiengelder bei zeitgleicher steuerlichen erhöhungen sowie stetiger privatisierung.
nach der uni gleich in die befristete stelle ohne jeglicher absicherung oder kreditwürdigkeit ... geile zukunft für deutschland.


die deutschen können durchaus ihren euro durchsetzen - sollen ihn dann aber bitte auch finanzieren ... über 70% der eu bürger sind nämlich gegen eine einheitswährung und für einen sofortigen austritt.
 
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flode schrieb:
Ich und viele viele andere Deutsche sind nicht bereit die Schulden andere Länder, welche nicht in der Lage waren anständig zu wirtschaften und zu besteuern zu bezahlen. Deshalb begrüße ich die no-bail-out Politik der Kanzlerin und bin froh das nicht Grüne oder Spd den Deutschen Staatshaushalt längst an diese Länder verpfändet haben.

Moment mal, welche No-Bailout-Politik? Wenn das der Fall waere, haetten wir heute schon keinen Euro mehr.
SPD und Gruene haetten wohl sofort den Geldbeutel voll aufgemacht, bei Schwarz-Gelb sagt man am Anfang: "Nie Nie Nie", nur um ein paar Tage/Wochen spaeter umzufallen.

Siehe ESM: Wer will ihn haben? Jede Blockpartei, ausser den Linken. ESM ist DIE Enteignung pur.

Diese Krise wird nur ueber die Enteignung des Deutschen Sparers/LV Besitzers/Rentners/Pensionaers geloest werden. Entweder freiwillig, was ich mir nicht vorstellen kann, oder per Waehrungsreform und Austritt aus dem Euro.
Den Euro Austritt kann man gerne fordern, man muss sich aber bewusst werden was das bedeutet: Der Deutsche haftet dafuer mit seinen Spareinlagen. Nicht umsonst sind zufaelligerweise die Missstaende in Europaeischen Banken in etwa genau so hoch wie die Deutschen Sparvermoegen (~8 Billionen Euro).

Meine Befuerchtung an dieser Stelle ist aber, dass genau diese Geschichte, die sich hier abspielt, zu einem neuen Hitler fuehren koennte.

ESM = Versailles 2.0. Wohin hat Versailles 1.0 gefuehrt? Bitte sehen Sie in den Geschichtsbuechern nach.

Keiner will nen neuen Hitler. Das ist das Schizophrene/Paradoxe am Euro und der EU:
Diese wurde gegruendet um zu verhindern, dass Deutschland jemals wieder an die Macht kommt und wieder ein Hitler an die Macht kommt.. Mit der Politik die aktuell um die Krise gefahren wird, koennte genau das wieder durch folgende Konstellation kommen:

- Versailles 2.0, der Deutsche haftet und blutet (Versailles 2.0 ist zwar beschlossen worden, der Deutsche merkt aber nichts davon)
- Nach Jahrelanger Auspluenderung und Siechtum (Hyperinflation?/Enteignung?) reicht es dem Waehler
- Ein Charismatischer Fuehrer tritt auf, verspricht die Loesung und wird gewaehlt.

Der Rest ist Geschichte.


Wir leben in wahrlich Interessanten Zeiten.
 
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