Das jetzige Währungsregime der EZB/EU hat doch nur noch sehr wenig mit dem zu tun, was zur Gründung der Währungsunion vereinbart wurde.
Wären die Gründungsgesetze des EURO wie vereinbart eingehalten worden, wären wir ( jetzt noch ) nicht beim jetzigen Zustand. Dann hätten aber auch z. Bsp. Deutschland + Frankreich bereits Strafzahlungen für Defizitüberschreitungen zahlen müssen und Griechenland wäre gar kein Problemfall, weil nicht im EURO!
Manchmal ist es besser Fehler im Nachhinein zu korrigieren, an statt sie immer weiter fortzuführen und die Folgen daraus zu vergrößern. Die Aufgabe des EURO für Griechenland wäre meiner Meinung nach das beste Signal an die Finanzmärkte, denn nur dadurch zeigt man, dass man sich nicht erpressen lassen will. Eine Staatsinsolvenz ist immer noch das abschreckenste Signal!
Alles andere kostet nur das Geld der Steuerzahler der Mitgliedsländer!
Übrigens hat der griechische Staat letztes Jahr nicht wie gefordert gespaart sondern laut heutiger Rundfunkmeldung 8% mehr ausgegeben als im Vorjahr und auch deswegen die angepeilte Defizitquote verfehlt.
Europa braucht nicht Griechenland im Euro! Urlaub machen kann man auch mit einer Drachme als Landeswährung, kommt uns als Touristen sogar noch billiger. Und deutsche U-Boote und andere Waffen muss man nicht Dank Euro weiterhin nach Griechenland verkaufen, so aggressiv sind die Türken/Zyprioten nun wirklich nicht. Die Griechen würden mit einer Drachme auch wieder mehr landwirtschaftliche/heimische Güter exportieren können.
..die gleichen die damals zugestimmt haben (CSU/FDP), wollen von ihrer Zahlverpflichtung und anderen vertraglichen Regelungen nichts mehr wissen und rufen teilweise sogar zum Gesetzesbruch der von ihnen ratifizierten Verträge auf und beschädigen damit auch noch mittelbar alle anderen Politiker.
Kläre uns bitte im Detail auf, welche Zahlungsverpflichtungen dies sein sollen!
Die jetzigen Politiker sind doch mit den Rettungsmaßnahmen schon weiter gegangen, als der Euro-Vertrag überhaupt vorsieht!