Festplatten und Wechseldatenträger

MountWalker schrieb:
Wurde die Frage aus Beitrag #7 sicher mit nein beantwortet? Bei dem von Windows voreingestellten unsauberen Herunterfahren des Schnellstartens bleiben Arbeitsspeicherinhalte unverarbeitet. Deswegen sind die System-Partitionen von Windows dann nach Ausschalten des Rechners noch in Windows eingehängt. Sie werden dann nicht ausgehängt, denn es wird dann eben nicht vollständig heruntergefahren. Man könnte NTFS-3g oder Tuxera dann zwar "force"en, die Partitionen trotzdem einzuhängen, da aber dort dann im nicht laufenden Windows dann noch unverarbeitete Daten im Arbeitsspeicherdrop in dessen flexibler Swap-Datei sind, die ausstehende Dateizugriffe betreffen könnten, kann dabei auch mal etwas kaputt gehen und deswegen verweigern NTFS-3g und Tuxera standardmäßig das Einhängen solcher eben eigentlich noch in einem anderen noch schlafenden System eingehängten Partitionen.

P.S.
Das Deaktivieren von Schnellstart hat obendrein seit der Einführung der SSD als Systemlaufwerk keinen nennenswerten Zeitnachteil mehr. Windows-Schnellstart ist eine etwas fancygere Variante eines Suspend-to-Disk, kein Hexenkessel-Zauberwerk.
Hab die Frage tatsächlich übersehen, aber wenn dem so wäre, dann würde doch ein Live Ubuntu (Bodhi) die Partitionen und die externe HDD nicht einhängen können, oder?
 
Können schon, es gibt ja die "force"-Option zum Einhängen in dem Fall. Die meisten Distros würden es nicht tun, aber ob Bodhi eventuell sowas "force"t, damit Umsteiger weniger verwirrt und genervt sind, weiß ich nicht.
 
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Lade ein Syslog hoch und poste die URL. Am besten nachdem der Fehler mindestens einmal aufgetreten ist.
Bash:
sudo sh -c 'dmesg --color=always -T |curl -isF "file=@-" https://0x0.st' |grep -iE "x-token|https://0x0.st"
 
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Also sda1 scheint ja richtig erkannt zu werden. Um das Problem weiter einzugrenzen, sollte man testen was ein manuelles mounten ergibt
Code:
mount /dev/sda1 /mnt
Ansonsten die Ausgabe von
Code:
gdisk -l /dev/sda
ansehen, vielleicht gibt es Probleme mit dem MBR bzw. GPT Headern.
 
nutrix schrieb:
Warum nutzt Du es dann? Linux erfordert schon ein gutes Basiswissen und gute Unix/Linuxkenntnisse (auch wenn viele hier das immer anders behaupten und schönreden wollen).
Wie kannst du zu dem Satz kommen, wenn er es doch schon Jarzehnte Nutzt? da stimmt was mit deiner Logik nicht.
Das er bei einem Spezifischen Problem ohne hilfe erfolglos dasteht kann ihm bei unwissen genauso unter WIndows passieren.
Ergänzung ()

nutrix schrieb:
Das habe ich so nicht gesagt, und auch überhaupt nicht böse gemeint. 😉 Ich wollte nur damit sagen, daß Linux doch etwas mehr Wissen benötigt.
nutrix schrieb:
Du mußt damit zurechtkommen. 😉
Hä? du wiederholst nur den selben mist. Er kommt doch zurecht, sonst hätte er es schon lange hingeschmissen. Und um hilfe bitten darf man nicht?
Ergänzung ()

Mite dem Thema landet Jeder Neuling der noch WIndows nutzt hier, wenn er es nicht schon wo anders herausgefunden hat.

Also das ausschalten von Schnellstart unter Windows ist ein MUST wenn man die WIndows Partitionen und Datenträger Schmerzfrei parallel nutzen will.
wie @MountWalker schon schrieb.

Und! ntfs-3g sollte man NICHT mehr nutzen, auch gerade wegen der möglichkeit es zu forcen oder, das es das es die Partitionen dann sowieso einfach so lädt... sorgt es unter Umständen für Datenverlust.
Und das Kerneleigenen Ntfs macht das richtig, mounten nur wenn es sauber unmounted wurde...
 
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Alexander2 schrieb:
Er kommt doch zurecht, sonst hätte er es schon lange hingeschmissen. Und um hilfe bitten darf man nicht?
Darum geht es doch gar nicht, und Du hast es jetzt anders hingestellt und ausgedrückt, so wie es überhaupt nicht gemeint war. Es bleibt die Tatsache nun mal bestehen, daß Linux in der Bedienung, wie für diesen Fall, etwas komplexer ist.
 
Und das stimmt nichtmal.
Schau mal #20

Das ist kein Hinweis für Linux...
 
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Du verstehst einen Vergleich nicht? Ein Beispiel gegen dein Argument?
Es geht nicht um Mein Beitrag vs Dein Beitrag vs Sein Beitrag...
 
Ok, indem man sich Gegenargumenten komplett entzieht kann man sich selbst auch komplett lächerlich machen und seine eigene Argumentation entwerten.

Ist wirklich ok, muss ja nicht jeder tatsächlich Argumente und Gegenargumente austauschen.
 
S_aus_B schrieb:
Idee:

Erster Versuch:

Unter Windows eine Eingabeaufforderung mit Adminrechten aufmachen, chkdsk /f bei allen Partitionen anwenden, die unter Linux nicht eingehängt werden können. Windows muss pro Durchlauf 2 mal gestartet werden!

Wenn es dann immer noch nicht geht:

Zweiter Versuch:

Versuche mit gparted unter Linux die Partitionen einzuhängen.
Ich sehe @Zhenwu, du hast meinen Beitrag geliked. Hast du diese beiden Sachen schon probiert, wie ist das Ergebnis?
 
Vielen herzlichen Dank an alle für die Hilfe. Das Thema ist erledigt

Ich muss gestehen, das hat mich dann leider so genervt das ich ne andere Distribution installiert habe.
openSUSE Tumbleweed. Hier funktioniert, bis auf die Passworteingabe, alles wunderbar.

Entschuldigt bitte die Umstände

PS
Schnellstart habe ich dennoch ausgeschalten
 
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Alles gut, die meisten finden nach ein wenig Distro Hopping Ihre Distro. und für jeden ist es eine andere.

In meinem Fall Manjaro, deswegen finde ich die Vielfalt auch gut. Es gibt ja auch immer wieder Argumente, man solle sich auf Eines beschränken :-) Quasi ein Linux, ein Desktop, Ein Editor, ein soundso :D aber die Vielfalt ermöglicht einfach das passenderes für mehr Leute zu finden ist.
 
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Zhenwu schrieb:
Ich muss gestehen, das hat mich dann leider so genervt das ich ne andere Distribution installiert habe.
openSUSE Tumbleweed. Hier funktioniert, bis auf die Passworteingabe, alles wunderbar.
Ja, das stelle ich auch immer wieder fest, daß sich Linux Dists sich an manchen einfachen Stellen so unterschiedlich verhalten, wo man es nicht vermutet. Aber das es schon bei einer "simplen" Dateisystemerkennung und -einbindung scheitert, seltsam.
 
Alexander2 schrieb:
Alles gut, die meisten finden nach ein wenig Distro Hopping Ihre Distro. und für jeden ist es eine andere.

In meinem Fall Manjaro, deswegen finde ich die Vielfalt auch gut. Es gibt ja auch immer wieder Argumente, man solle sich auf Eines beschränken :-) Quasi ein Linux, ein Desktop, Ein Editor, ein soundso :D aber die Vielfalt ermöglicht einfach das passenderes für mehr Leute zu finden ist.
Für mich ist diese Vielfalt eine Qual, ich probiere gerne neues aus :D
nutrix schrieb:
Ja, das stelle ich auch immer wieder fest, daß sich Linux Dists sich an manchen einfachen Stellen so unterschiedlich verhalten, wo man es nicht vermutet. Aber das es schon bei einer "simplen" Dateisystemerkennung und -einbindung scheitert, seltsam.
Wie gesagt, das Thema Festplatten macht nicht oft probleme und wenn dann nervt es nur noch :D
 
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