Dieses Thema ist für mich mal wieder Sinnbild dessen, was in diesem Land falsch läuft.
Mir hat man wegen gesundheitlichen Problemen (Planungssicherheit - kleine Immobilinefirma) erst am Dienstag angekündigt, dass man gezwungen sei, das Arbeitsverhältnis zu beenden, solte sich die Situation nicht bessern. Da ich das natürlich nicht vorhersagen kann (Autoimmunerkrankung), habe ich nun meinen mir zustehenden Urlaub genommen und bin ab dem Freitag den 13. arbeitslos.
Die Zeit nutze ich nun geschickt, da ich ohnehin im Juli einen bekannten in Arizona für min. 2 Wochen besuchen wollte. Wenn es gut läuft kann ich das nun ausweiten, mein Englisch verbessern usw.
Sollte sich danach nichts finden kann ich laut meinem (bald) ehem. Arbeitgeber auch gerne zurückkehren, wenn ich bis dahin eine Lösung habe. Die ist dann gegebenenfalls, dass ich für Krankheitstage zum. teilweise auf mein Gehalt verzichte oder Urlaubstage investiere - was ich wenn nötig in Kauf nehme. Denn ich habe trotz allem noch ein gutes Verhältnis zu meinem Noch-Arbeitgeber - eine Anspruchsmentalität liegt mir fern.
Ich begreife das als Chance. Und das obwohl mir unser Staat nur Steine in den Weg legt, und ich nichtmal weiss, ob und wer ab dem 14. meine Krankenversicherung zahlt oder auch nicht. Es lebe die Versicherungspflicht, für die man am Ende selber aufkommen muss, auch wenn man nicht will und es auch nicht bezahlen kann (was einen dann eigentlich zum Sklaven der Arbeitsagentur macht, wenn man sich keinen Anwalt gegen die nimmt, was ich schon mehrfach erfolgreich tun musste).