Frage zu Steam (PC)

MB2853

Lt. Junior Grade
Registriert
Aug. 2010
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388
Hallo,

ich finde es eine Unverschämtheit, dass man sich eine "Überwachungszusatzsoftware" wie Steam oder z.Bsp. Origin installieren muss um aktuelle Spiele - auch nur offline - auf dem PC spielen zu können. Schade finde ich das insb. bei F1 2012.

Nun schlug mir ein Bekannter kürzlich vor, dass ich Steam auf eine RAMDisk installieren, F1 2012 einmalig freischalten lassen und Steam dann wieder runterscheißen soll. Nun frage ich mich: Geht das überhaupt oder prüft nicht F1 2012 zunächst ob Steam vorhanden ist?

Es geht mir einzig und allein um das offline-Spielen!

Gruß und Dank vorab - Mo
 
Steam ist keine Überwachungssoftware. Es durchsucht nicht deinen Rechner. Ab und zu wirst du gefragt, ob du deine Hardwarespezifikationen übermitteln willst.
Steam hat einen Offline-Modus, dazu musst du einmal online gewesen sein und das wars.
 
Runterscheissen xDDD

ne, geht nicht.. wäre ja sonst n lächerlicher Kopierschutz
 
@He4db4nger
Danke zunächst, dass Du auf meine Frage eingehst.

Bei den älteren Spielen - wie z.Bsp. Schift - war es ja auch so, dass man nur anfänglich einmal prüfen lassen musste (zumindest solange sich die PC-Hardware nicht wesentlich änderte).

Was bedeutet eigentlich "xDDD"?

@ die anderen
Ich möchte Steam/Codemasters schon nicht mitteilen wann, wie oft und ich mit welchen Erfolgen ich deren Programme einsetzte (zumindest solange ich nur offline spiele, online muss man das wohl anders sehen).

Im übrigen mache ich mir schon Sorgen, dass da doch mehr ausspioniert wird. Jedenfalls habe ich kein Vertrauen in irgendwelche Werbeaussagen.

Schließlich hatte ich vor wegigen Wochen auf dem heise-Ticker eine Meldung gelesen, die ausdrücklich davor warnte Steam auf einem PC mit persönlichen/vertraulichen Daten einzusetzen (es hing wohl mit irgendeinem Protokoll zusammen, könnte sein dass das angesprochen Sicherheitsrisiko also nur beim online-Zocken zum tragen kommt).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo jumijumi,

ich verstehe nicht welchen Vorteil Sandboxie im Vergleich zum oben genannten RAM-Disk-Vorschlag bringen soll?
 
Was ist wenn du noch ein Spiel kaufst, welches über Steam aktiviert werden muss? Und normalerweise kann man Steamspiele nur starten,w enn auch Steam isntalliert ist, das prüft das Spiel beim Start.
 
Ist immer wieder lustig solche Aussagen zu hören.
Du bist eh unter ständiger Beobachtung.
Sobald dein PC Online geht weiß Microsoft, der Browser-Hersteller, Google usw. was du treibst und was so in deinem PC vorgeht.
Wenn du ein Handy hast weiß der Provider und auch der Handy-Hersteller immer wo du bist.

Das bedeutet nicht ganz, sie könnten all das wissen wenn du interessant genug wärst was du aber nicht bist.

Willkommen in der Gegenwart ;)
 
@jumijumi,
Dann muss Steam ja auf dem Rechner bleiben und kann spätestens bei der Installation des neuen Spiels alle Aufzeichnungen nach hause telefonieren.

Zudem müsste ich mich dann neben dem/den Spiel/en und Steam auch noch bezüglch diesem Sandboxie auf dem Laufenden halten.

Die von Chip verlinkte Homepage ist nicht auf Deutsch. Auf den ersten Blick konnte ich keine Anschrift entdecken. Bei Programmen die Sicherheit versprechen sollte man besonders vorsichtig sein (es heißt dort richtiger Weise "Trust No Program").
Ergänzung ()

Viper24880 schrieb:
...wenn du interessant genug wärst was du aber nicht bist.

Willkommen in der Gegenwart ;)
Damit hast Du sicherlich recht. Dennoch sehe ich keinen Grund den Kampf um meine Privatsphere ganz aufzugeben, nur weil ich an einer Front bereits verloren habe.

Und an die mutmaßlich etwas jüngere Generation: Das Ihr mit sagen wir mal 14 bis 30 Jahren uninteressant seit, heißt nicht dass Ihr es auch noch im späteren Alter seit.
 
Nein, in Sandboxie kann Steam nicht auf Internet sowie Daten zugreifen. Du musst einstellen worauf Steam zugreifen darf.
Und Sandboxie ist ein sicheres Programm, das benutzen Tausende.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sandboxie
http://blog.tim-bormann.de/software-virtualisierung.html
Gibts übrigens auch auf Deutsch.
Translations: The following languages can be selected during installation: English, Albanian, Arabic, Bulgarian, Chinese (Simplified and Traditional), Croatian, Czech, Danish, Dutch, Estonian, Finnish, French, German, Greek, Hebrew, Hungarian, Indonesian, Italian, Japanese, Korean, Macedonian, Polish, Portuguese (Brasil and Portugal), Russian, Slovak, Spanish, Swedish, Turkish, and Ukrainian.

Und sonst nutzt du einfach ein anderes Sandbox-Programm.
 
MB2853 schrieb:
@He4db4nger

Schließlich hatte ich vor wegigen Wochen auf dem heise-Ticker eine Meldung gelesen, die ausdrücklich davor warnte Steam auf einem PC mit persönlichen/vertraulichen Daten einzusetzen (es hing wohl mit irgendeinem Protokoll zusammen, könnte sein dass das angesprochen Sicherheitsrisiko also nur beim online-Zocken zum tragen kommt).

Du benutzt sicherlich auch Adobes Flashplayer und den Acrobat Reader? Die Teile sind ohnehin löchrig wie ein Schweizer Käse.
Das Problem an einer RAMDisk ist ja, dasss die Daten dort nur temporär gespeichert sind und nach dem Herunterfahren wieder weg, d.h. du musst jedesmal Steam wieder neuinstallieren und eventuell auch F1.
Und nach Hause telefonieren kann es dabei immer noch.
Wenn du wirklich so paranoid bist, dann ist jumijumis Vorschlag mit der Sandbox wohl das Beste für dich.
Wobei wen interssiert es Ob Kunde Nummer 2513304546, Erfolg X in F1 freigeschaltet hat und y Stunden am Tag spielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ jumijumi,

vielen Dank jedenfalls für Deinen Vorschlag. Den will ich erst mal sacken lassen statt ihn nur zu kritisieren.


@all

Als Antwort auf meine eingangs gestellte Frage nehme ich mit: Steam muss (ständig) installiert sein, wenn man F1 2012 spielen will. Man braucht es also (selbst im offline-Modus) nicht nur zu einmaligen Aktivierung des Spiels sonderen ständig.

Falls das jemand anderes sieht bitte posten. DANKE!
 
MadDog93 schrieb:
Du benutzt sicherlich auch Adobes Flashplayer und den Acrobat Reader? Die Teile sind ohnehin löchrig wie ein Schweizer Käse.
Sicherlich richtig. Zumindest ohne .pdf-Reader komme ich (auch beruflich) nicht aus (muss nur nicht der Adobe sein).

MadDog93 schrieb:
Das Problem an einer RAMDisk ist ja, dasss die Daten dort nur temporär gespeichert sind und nach dem Herunterfahren wieder weg, d.h. du musst jedesmal Steam wieder neuinstallieren und eventuell auch F1.
Ich hoffte ja, dass die einmalige/anfängliche Freischaltung reicht (so wie es früher üblich war).

MadDog93 schrieb:
Wobei wen interssiert es Ob Kunde Nummer 2513304546, Erfolg X in F1 freigeschaltet hat und y Stunden am Tag spielt.
Ich selbst bin und bleibe wohl mein Leben lang uninteressant.
Man hört aber in Bezug auf online-/Browser-Werbung, bzw. die Do Not Track-Diskussion, dass es doch so einige Firmen (und zumindest in Südost-Asien und im mittleren Osten sicherlich auch diverse staatliche Stellen) gibt, die sich darauf spezialisiert haben Internetnutzer zu identifizieren und Informationen zusammen zu führen. Deswegen halte ich - "als Paranoia-Mensch" - den Blick nur auf ein Programm zu richten für verkürzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du weißt schon, dass es ohne weiteres möglich ist, festzustellen was eine Software wie Steam überträgt, außer die Verbindung findet verschlüsselt statt? Dass es ohne Probleme nachvollziehbar ist, was eine Software wie Steam auf dem Rechner so anstellt?

"dass da doch mehr ausspioniert wird" => sowas wäre bei einer Software wie Steam schon lange bekannt. Aber es ist erstaunlich, wie häufig der Rechtsgrundsatz "Schuldig, bis die Unschuld bewiesen" zu scheinen gilt...
 
1668mib schrieb:
Du weißt schon, dass es ohne weiteres möglich ist, festzustellen was eine Software wie Steam überträgt, außer die Verbindung findet verschlüsselt statt? Dass es ohne Probleme nachvollziehbar ist, was eine Software wie Steam auf dem Rechner so anstellt?
Nein das ist mir nicht klar. Erklär mal. Da bin ich neugierig.

1668mib schrieb:
"dass da doch mehr ausspioniert wird" => sowas wäre bei einer Software wie Steam schon lange bekannt. Aber es ist erstaunlich, wie häufig der Rechtsgrundsatz "Schuldig, bis die Unschuld bewiesen" zu scheinen gilt...
Zum einen ist mir - wie aus meiner obigen Gegenfrage schon ersichtlich - nicht bekannt was Steam & Co. so alles an Daten sammeln und in die Welt rausschicken. Zum anderen aber sind die, die das Programmieren ja auch nicht doof. Ein Beispiel: Die früher sehr beliebte Firewall ZoneAllarm installierete auch eine Datei, bzw. ein Programmbestandteil das als Hintertür genutzt werden konnte (und auch nicht durch einfache Deinstallation verschwand, vgl. diverse Meldungen u.a. bei heise von vor ca. 5 bis 8 Jahren). Zonealarm selbst hatte wohl nicht hause telefoniert, aber jeder der wollte (und über die nötigen Mittel und Fähigkeiten verfügte) konnte sich einklinken.
 
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