Sammelthread Fragen zum Autokauf (1. Beitrag beachten)

Danke für den Vorschlag, einen Hybrid hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm. Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht ganz sicher, ob das für mich was ist. Ich fahre meine Autos normalerweise bis sie auseinander fallen. Wie sich sieht es mit dem Akku nach 14-15 Jahren aus? Kann wohl keiner so genau sagen, oder? Dazu wird es hier in der Ecke wohl auch mau aussehen so einen überhaupt zu finden.
 
Knecht_Ruprecht schrieb:
Wie sich sieht es mit dem Akku nach 14-15 Jahren aus? Kann wohl keiner so genau sagen, oder?
Der wird sauteuer zu ersetzen und äußerst umweltfreundlich und klimaneutral zu entsorgen sein... :rolleyes:
 
Ich weiß zwar nicht wie es sich beim Yaris verhält, aber den Prius gibt es nun schon sehe lange und der ist nicht gerade für Probleme bekannt.

Natürlich, der Akku ist irgendwann hin, aber der Akku ist beim Yaris nicht so groß wie bei anderen Modellen und der Austausch wird bezahlbar sein.
Dafür hast du niedrige Unterhaltskosten, wenig Verbrauch und wenig Verschleiß.

Wirkliche Nachteile hat es nicht, ist wie einen Diesel zu fahren nur ohne die Diesel-Nachteile. Auf der Autobahn bist du mit nem vergleichbaren Diesel eher sparsamer unterwegs, in der Stadt und auf der Landstraße kann der Hybrid punkten.
 
Marcel55 schrieb:
Dafür hast du niedrige Unterhaltskosten, wenig Verbrauch und wenig Verschleiß.
Unter den Verbrauch zu kommen scheint mir schwierig. Das klingt nach viel Straße bei weniger Ampeln:
Knecht_Ruprecht schrieb:
Gesamtverbrauch von 4,84 L/100 km
 
Klar. Also beim Yaris Hybrid auf der Landstraße schätze ich so 3,8 Liter Super.
Man hat auch ohne Ampeln genug Möglichkeiten zum rekuperieren.
 
Mein Arbeitsweg ist tatsächlich fast komplett Bundestraße, teilweise zweispurig ausgebaut. In ein paar Monaten fahre ich noch genau durch ein Kaff durch, dann ist die nächste Ortsumgehung fertig. Es geht auch nicht nennenswert Bergauf/- oder bergab (ca. 100 Meter Höhenunterscheid). Wenn ich sehr sparsam fahre, schaffe ich auf dem Hinweg auch 3,9 L Verbrauch (Bordcomputer). Dann aber wirklich stur den LKW hinterherzuckeln. Aber auch so bremse ich nicht viel auf der Strecke, bzw. nutze die Motorbremse. Wenn man nur um die 100 km/h fährt und ein wenig vorausschauend, dann rollt es so vor sich hin.
 
was kostet denn so ein Yaris Hybrid mehr als ein vergleichbarer Benziner? Holt man das Geld denn auch wieder rein? Und wie lange halten die Akkus in der Regel?

Knecht_Ruprecht schrieb:
Ich fahre aktuell einen Seat Ibiza 6j SC ("Sportcoupe" :rolleyes:) 1.6 TDI (77kw/105PS). Baujahr 02/2011, 155.000 km (EUR 5 Norm). Damaliger Kaufpreis knapp 10.000 € (Jahreswagen). Der Wagen ist vom Dieselskandal betroffen und ich habe mich an einer Klage gegen VW beteiligt. In erster Instanz wurde mir Recht gegeben und ein Schadenersatz von gut 8.000 € zugesprochen gegen Rückgabe des Fahrzeuges. Ich schreibe hier mal keine exakten Beträge rein, die Größenordnungen sind aber ja ersichtlich. Aktuell würde ich bei einem Eigenverkauf für die Kiste wohl noch so um die 3.500 € bis 4.000 € bekommen. VW wird voraussichtlich Berufung einlegen und mir nach und nach höhere Vergleichsangebote zukommen lassen, damit ich das Fahrzeug nicht zurück gebe. Die aber eher um die um die 1.500 € ausfallen werden.

Bis jetzt hatte ich keine Probleme und keine größeren Reparaturen mit dem Auto. Bei 180.000 steht demnächst der Zahnriemen an. Ich bin mit dem Fahrzeug im Großen und Ganzen zufrieden, die Rückgabe ist für mich monetär trotzdem interessant.

Ich habe einen täglichen einfachen Arbeitsweg von ca. 35 km, also 70 km jeden Tag. Seit ich den Wagen besitze, habe ich eine durchschnittliche Laufleistung von gut 18.500 km/Jahr. Der Arbeitsweg besteht zu 90% aus Landstraße. Ich habe einen durchschnittlichen Gesamtverbrauch von 4,84 L/100 km (seit Besitz). Ich tuckere meistens brav mit 110 km/h vor mich hin, ich fahre gemäßigt. Bei dem Fahrprofil und der Laufleistung ist ein Diesel als Nachfolger meiner Meinung nach immer noch sinnvoll. EUR5 ist hier auf dem Land bisher noch kein Problem. Ein Benziner kommt aber auch noch in Frage, ich bin da so gerade an der Grenze der Rentabilität.

Die Fahrzeuggröße ist ausreichend, wir haben noch einen größeren Zweitwagen. Die Fahrzeugleistung ist auch ausreichend für den täglichen Arbeitsweg. Weniger sollte es aber nicht werden.

Ich habe jetzt gerade mal ein wenig auf Mobile gestöbert und habe seltsamerweise bei der Fahrzeugklasse mit Dieselmotor hauptsächlich wieder Seat Ibiza mit dem identischen Motor oder Skoda Fabia (ebenfalls gleicher Motor) gefunden. Allerdings natürlich neuer und mit weniger Kilometer. OK, ich könnte quasi meinen Ibiza gegen einen neueren mit identischem Motor und weniger Laufleistung tauschen. Auch nicht ganz schlecht, habe ich gleich Winterreifen da und kenne das Auto schon. Aber ich hätte irgendwie mehr Auswahl erwartet. Sind Diesel in der Kleinwagenklasse am aussterben?

tl,dr
Suche neuen gebrauchten für den täglichen Arbeitsweg auf der Landstraße.

Täglicher Arbeitsweg Landstraße: 70 km
Jahreslaufleistung: 18.500 km
Kategorie: Kleinwagen, 5 Türen
Getriebe: Schalter oder Automatik, egal.
Sprit: Diesel (EUR 5 OK) oder Benzin.
Budget: ca. 10.000 €
Kilometerstand: Gerne < 60.000 km
Baujahr: Neuer als 2015
Leistung: > 100 PS
Marke: Absolut keine Präferenz, hatte schon Japaner, Franzosen, Italiener, Deutsche. Waren alles Autos, bin da emotionslos. Bzw. muss es bei dem Budget sein.
Ausstattung/Wünsche: Klimaautomatik (1 Zone OK), elektr. Fensterheber. Wunsch: Radio mit USB/SD/Bluetooth wäre mal nicht schlecht, einfacher Tempomat. DAB+ nehme ich optional gerne, wird aber wohl nix. Also nix außergewöhnliches, bin nicht anspruchsvoll. Mein Anspruch an den Wagen ist mich täglich zuverlässig zur Arbeit und zurück zu bringen.


Welche Modelle hättet ihr bei den Anforderungen so auf dem Schirm?
Hyundai i20/i30, Peugeot 208, Mazda 2.
 
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Es kommt darauf an was man will den Yaris Hybrid gibt es nur mit Stufenloser Automatik und Anhänger ziehen ist nicht gestattet. Wenn man damit zurecht kommt ist der Yaris Hybrid schon echt klasse. Man hat weniger Bremsenverschleiß, weniger Verbrauch durch einen ganz anderen Benzinmotor.
Der Yaris kostet so viel wie ein vergleichbarer Diesel mit Automatik oder DSG.
bei den älteren i20 und i30 fand ich die elktrische Lenkung viel zu leichtgängig, Peugeot würde ich nicht empfehlen wegen der vielen Elektrikprobleme.
 
Bin jetzt mal den Suzuki Swift Sport gefahren. Für sich genommen ein tolles Auto. Kompakt, trotzdem gutes Raumangebot und recht übersichtlich. Und der Motor ist natürlich super. Passt perfekt zu den auch ansonsten quirligen Fahreigenschaft. Trotzdem habe ich vom Kauf erstmal wieder ein wenig Abstand genommen. Aus zwei Gründen:

1. Bei der Probefahrt ist mir mal wieder aufgefallen, wie wenig Spaß man heute auf deutschen Straßen eigentlich noch haben kann. Ich bin extra ins Hinterland von Stuttgart gefahren, um dem Swift Sport auf Landstraßen ein wenig auf den Zahn fühlen zu können. Aber ständig hat man irgendwelche Transporter mit Anhänger vor sich. Dazu Geschwindigkeitsbegrenzungen ohne Ende und einen Blitzer hinter jeder Ecke. Da kommt wenig Freude auf...

2. Im Vergleich mit dem Swift steht mein Fiesta aus dem Jahr 2014 gar nicht so schlecht da. Klar, der Motor des Swift ist im Längen besser. Aber das wars dann eigentlich auch schon. Beim Fahrverhalten sehe ich den Fiesta ansonsten auf Augenhöhe. Das Getriebe gefällt mir sogar beim Fiesta besser, da es etwas weniger "hakelig" als beim Swift ist (vllt. aber auch Gewöhnungssache).

Kurz: hätte ich keinen Fiesta - ich würde den Swift direkt kaufen. So ist mir das Upgrade, welches mich immerhin gut 10.000€ kosten würde, wenn man den Verkaufspreis des Fiestas gegenrechnet, im Moment nicht wirklich groß genug. Bei Gelegenheit werde ich mir mal noch den aktuellen Fiesta ST genauer anschauen. Aber im Moment bin ich erstmal wieder von der Idee befreit unbedingt etwas Neues zu brauchen :D Tut mir leid, dass ich eure Zeit verschwendet habe.
 
BelaC schrieb:
1. Bei der Probefahrt ist mir mal wieder aufgefallen, wie wenig Spaß man heute auf deutschen Straßen eigentlich noch haben kann. Ich bin extra ins Hinterland von Stuttgart gefahren, um dem Swift Sport auf Landstraßen ein wenig auf den Zahn fühlen zu können. Aber ständig hat man irgendwelche Transporter mit Anhänger vor sich. Dazu Geschwindigkeitsbegrenzungen ohne Ende und einen Blitzer hinter jeder Ecke. Da kommt wenig Freude auf...
Das ist leider wahr.
Der Swift hat schon so viel Power unter der Haube, den kannste kaum ausfahren. Deshalb frage ich mich auch dauernd was die Leute mit >300PS wollen, wozu?
Der Fiesta (den du grad fährst) ist schon ein gutes Auto und fährt sich auch toll, nur dem Motor fehlt es dann doch manchmal an Leistung. In Sachen Ausstattung kann der Suzuki natürlich einiges drauflegen, auch wichtige Dinge wie LED-Beleuchtung die den Halogen-Funzeln des Fiestas meilenweit überlegen sein sollten in der Nacht. Und immerhin ein Navi und Klimaautomatik, dafür keine Frontscheibenheizung.

Der Fiesta ST legt natürlich in allem noch mal ne Schippe drauf, aber für den zahlt man mit Vollausstattung etwa 10.000€ mehr als für den Swift.

Ich würde fast sagen, z.B. ein Focus mit dem 1,5l Motor mit 150 oder 182PS reicht als Alltagsauto vollkommen aus, bietet auch etwas mehr Platz als ein Swift oder Fiesta. Wenn du noch ein Upgrade machen möchtest.

Aber, die Möglichkeiten laufen ja nicht weg. Du kannst ja z.B. auch Ausschau nach Jahreswagen halten und wenn ein Angebot passt immer noch wechseln.
 
Marcel55 schrieb:
Der Swift hat schon so viel Power unter der Haube, den kannste kaum ausfahren. Deshalb frage ich mich auch dauernd was die Leute mit >300PS wollen, wozu?
Man kann selbst im Ruhrgebiet aufer unbegrenzten BAB mit Vmax aufer rechten Spur fahren, wenn man die passende Uhrzeit wählt. Abseits der Rushhour kann man aber auch aufer linken Spur des Öfteren mit über 200 fahren, ohne andere zu gefährden.
Und aufm platten Land, zumindest da wo wir gelegentlich fahren (Kreis Kleve am Niederrhein) kann man auch problemlos mit 2 oder 4 Rädern aufer Landstraße Spass haben. Klar ist manchmal viel los, muss mal halt auf Nebenstraßen ausweichen.
 
Naja, auf der Autobahn...es schreien ja eh gefühlt alle nach allgemeinem Tempolimit. Ich befürchte auf der Autobahn war es das bald mit schneller als 130 fahren. Spätestens wenn die Grünen an der Macht sind. Bis dahin kann man mit dem Swift immerhin 210 fahren.

Auf der Landstraße fühlt sich das Gefährt eh Zuhause. Niedriges Gewicht und ausreichend Leistung kommen da gut zusammen.
Natürlich kann man dann mit 300PS die 100kmh in 5 statt in 7 Sekunden erreichen (aus dem Stand). Ein Porsche schafft das in unter 4 Sekunden. Aber ist es das wert? Muss jeder selbst entscheiden :D
Wenn man es sich leisten kann, warum nicht.
 
Ja, vermutlich wird irgendwann in Zeiten des voll autonomen Fahrens ein Limit kommen. Ich mags halt nicht, weil ich gern schnell von A nach B in meiner Freizeit komme. Man sollte am Ende auch nur so schnell fahren, wie es für einen selber angenehm ist.

Einigermaßen PS helfen aufer Landstraße primär beim Zwischespurt des Überholens. Null-Hundert dürften da die wenigsten ausnutzen. So kannste halt im Zweifel nach jedem 50/70er Schild (wenn Frei ist), den Vordermann schon da überholen bevor der ne Ewigkeit braucht um sein 92,8 km/h Engeschwindigkeit zu erreichen.

Aber weil der Swift ja sehr leicht ist, sollte das damit ja auch nicht so das Problem sein. Was sagt denn die Seitenneigung beim Swift wenn man durch enge Kurven zirkelt? Vermutlich beim SwiftSport auch eher wenig und ne gute, satte Straßenlage?
 
Marcel55 schrieb:
Der Fiesta ST legt natürlich in allem noch mal ne Schippe drauf, aber für den zahlt man mit Vollausstattung etwa 10.000€ mehr als für den Swift.

Mit allem was ich will bekomme ich den neuen Fiesta ST bei meinauto.de für 19.600€. Da bin ich nicht so weit vom Swift Sport weg, den ich im Moment bei solchen Portalen nicht finde. Den würde ich als Tageszulassung für ca. 17.000€ bekommen. Klar hat der Swift Sport noch ein paar Dinge mehr drin, aber vieles davon brauche ich auch gar nicht. Ein Navi finde ich z. B. überflüssig, wenn ich Android Auto habe. Ebenso bin ich mit einer manuellen Klimaanlage zufrieden. Beides würde ich persönlich sofort gegen eine beheizbare Frontscheibe eintauschen.

Ich habe mir jetzt mal bie mobile.de eine Benachrichtigung für Tageszulassungsangebote und Neuwagen in meiner Nähe eingerichtet für den Swift Sport und den Fiesta ST. Mal schauen, was die nächsten Wochen/Monate da so reinkommt.

Den Focus habe ich auch auf dem Radar. Gefällt mir vor allem optisch richtig gut in der ST-Ausstattungslinie (wobei ich darauf ja eigentlich nicht achten wollte ;) ) und kostet mit 150 PS ähnlich viel, wie der Fiesta ST.

Wie du richtig sagst, ich habe ja Zeit. Vllt. stolper ich irgendwann über ein Angebot, wo ich nicht mehr "nein" sagen kann...

Scheitel schrieb:
Was sagt denn die Seitenneigung beim Swift wenn man durch enge Kurven zirkelt? Vermutlich beim SwiftSport auch eher wenig und ne gute, satte Straßenlage?

Nach meiner kurzen Probefahrt: ja genau so wie du es vermutest. Insgesamt etwas straffer abgestimmt, als mein Standard-Fiesta. Dafür meldet er natürlich auch Straßenschäden etwas direkter an den Fahrer. Aber das sind wirklich nur Nuancen. Bin vor Jahren mal in einer A-Klasse mit Sportpaket mitgefahren. Das war wesentlich krasser und mir für den täglichen Gebrauch schon zu viel des Guten.
 
BelaC schrieb:
Bin jetzt mal den Suzuki Swift Sport gefahren. Für sich genommen ein tolles Auto. Kompakt, trotzdem gutes Raumangebot und recht übersichtlich. Und der Motor ist natürlich super. Passt perfekt zu den auch ansonsten quirligen Fahreigenschaft. Trotzdem habe ich vom Kauf erstmal wieder ein wenig Abstand genommen. Aus zwei Gründen:

1. Bei der Probefahrt ist mir mal wieder aufgefallen, wie wenig Spaß man heute auf deutschen Straßen eigentlich noch haben kann. Ich bin extra ins Hinterland von Stuttgart gefahren, um dem Swift Sport auf Landstraßen ein wenig auf den Zahn fühlen zu können. Aber ständig hat man irgendwelche Transporter mit Anhänger vor sich. Dazu Geschwindigkeitsbegrenzungen ohne Ende und einen Blitzer hinter jeder Ecke. Da kommt wenig Freude auf...

2. Im Vergleich mit dem Swift steht mein Fiesta aus dem Jahr 2014 gar nicht so schlecht da. Klar, der Motor des Swift ist im Längen besser. Aber das wars dann eigentlich auch schon. Beim Fahrverhalten sehe ich den Fiesta ansonsten auf Augenhöhe. Das Getriebe gefällt mir sogar beim Fiesta besser, da es etwas weniger "hakelig" als beim Swift ist (vllt. aber auch Gewöhnungssache).

Kurz: hätte ich keinen Fiesta - ich würde den Swift direkt kaufen. So ist mir das Upgrade, welches mich immerhin gut 10.000€ kosten würde, wenn man den Verkaufspreis des Fiestas gegenrechnet, im Moment nicht wirklich groß genug. Bei Gelegenheit werde ich mir mal noch den aktuellen Fiesta ST genauer anschauen. Aber im Moment bin ich erstmal wieder von der Idee befreit unbedingt etwas Neues zu brauchen :D Tut mir leid, dass ich eure Zeit verschwendet habe.
warum sollte man auch upgraden wenn es die Umstände nicht unbedingt verlangen?
deinen Fiesta kannst du noch locker 5 Jahre fahren und in dieser Zeit dein Geld für sinnvollere Sachen ausgeben.
 
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pitu schrieb:
warum sollte man auch upgraden wenn es die Umstände nicht unbedingt verlangen?
Weil man da Bock drauf hat und bereit ist, das Geld dafür auszugeben. Geld anlegen macht dieser Tage ja nicht so extremst viel Sinn.
 
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pitu schrieb:
warum sollte man auch upgraden wenn es die Umstände nicht unbedingt verlangen?
deinen Fiesta kannst du noch locker 5 Jahre fahren und in dieser Zeit dein Geld für sinnvollere Sachen ausgeben.

Du redest wie meine Freundin :D Aber ja, im Prinzip hast du Recht. Nur manchmal denkt man sich, man könnte auch mal Geld für etwas ausgeben, das nicht unbedingt sinnvoll ist...
 
pitu schrieb:
dein Geld für sinnvollere Sachen ausgeben
Ein feines Auto ist immer sinnvoll :)

BelaC schrieb:
Ein Navi finde ich z. B. überflüssig, wenn ich Android Auto habe.
Das ist für mich irgendwie ein und das selbe.
Also ja, bei Ford z.B. gibt es das getrennt, aber wenn da ein großes Infotainment-System mit Display im Auto ist, ist das für mich einfach umgangssprachlich das "Navi". Und das sollte m.E. auch eine autarke Navigationssoftware haben, falls ich Android Auto/Apple Car Play mal nicht nutzen kann/will. Außderdem lasse ich mir während der fahrt auch einfach gerne die Karte aufm Display anzeigen, selbst wenn ich nicht navigieren lasse. Die meisten Wege die ich fahre kenne ich eh auswendig.
Und da will ich nicht immer erst das Smartphone anschließen müssen, aufladen, unnötigen Akkuverschleiß provozieren.

BelaC schrieb:
Mit allem was ich will bekomme ich den neuen Fiesta ST bei meinauto.de für 19.600€.
Da fehlt dann aber schon noch einiges.
Für mich unverzichtbar wäre beim Fiesta wohl das Leder-Exklusiv-Paket weil es alles drin hat, was ich sonst auch kaufen würde, somit sind die Teilledersitze effektiv kostenlos (habe es am Konfigurator mal ausprobiert).
Wenn ich mich da rumklicke finde ich nichts, wo ich sagen würde, dass ich das nicht haben will - so lande ich am Ende bei 32.000€ Liste was gut 26.000€ bei Internet-Anbietern und 28.000€ bei lokalen Händlern (die ich bisher immer noch vorziehe auch wenn die mich wohl übern Tisch ziehen) sind.
Beim Sparmodell war ich dann bei 22.000€ Endpreis aber das hat sich irgendwie falsch angefühlt.
Beim Suzuki gibt es nur eine Ausstattung, wo auch so ziemlich alles drin ist, was es für das Auto gibt.
Ich weiß, einige sehen das anders und sagen "warum soll ich für Dinge mitbezahlen die ich gar nicht haben will?", aber ich finde es so viel angenehmer, zumal es unterm Strich billiger ist, als wenn man sich selbst irgendeine halbgare Konfiguration zusammenschustert, irgendwas wichtiges vergisst und am Ende ärgert man sich bei einer Fünfstelligen Investition darüber, dass man noch diese paar Hundert Euro da einsparen wollte.
Der Hersteller spart, wenn es nur eine Konfiguration gibt, und das wird auch, zumindest teilweise, an den Kunden weitergegeben.

Schaut man sich stattdessen die Aufpreisliste bei Mercedes, BMW, Porsche an...da wird einem schwindelig. Dagegen ist Ford sehr human.
 
Die Asiaten sind anscheinend häufig schon vom Werk umfangreich ausgestattet. Beim Kia Stinger gibt es auch nur zwei oder drei Optionen, die nicht dramatisch teurer sind.
Wenn ich mir da meinen S5 ansehe. Da kamen zum Neupreis ja fast 30.000€ Extras drauf O.o
 
Marcel55 schrieb:
Ich weiß, einige sehen das anders und sagen "warum soll ich für Dinge mitbezahlen die ich gar nicht haben will?", aber ich finde es so viel angenehmer, zumal es unterm Strich billiger ist, als wenn man sich selbst irgendeine halbgare Konfiguration zusammenschustert, irgendwas wichtiges vergisst und am Ende ärgert man sich bei einer Fünfstelligen Investition darüber, dass man noch diese paar Hundert Euro da einsparen wollte.

Das stimmt natürlich. So ärgere ich mich heute noch darüber, dass ich mir vor 5 Jahren die Einparkhilfe bei meinem Fiesta gespart habe. Damals dachte ich "das ist ein Kleinwagen und ich bin ein Mann - das Einparken bekomme ich auch ohne hin". Heute würde ich zumindest den Fiesta nichtmehr ohne Piepser, bzw. direkt einer Rückfahrkamera, kaufen. Der Fiesta ist, vor allem nach hinten raus, einfach unglaublich unübersichtlich. Auch hat es den Vorteil, dass man bei Suzuki problemlos die günstigen Tageszulassungen des Swifts kaufen kann, da einfach immer alles drin ist.

Andererseits fahre ich seit mittlerweile fast 5 Jahre mit meinem Fiesta fast täglich und kann schon ganz gut einschätzen, was ich brauche und was nicht. Ein Navi, das ständig so mit läuft, brauche ich z. B. auf keinen Fall (aber ich kenne viele, die das auch machen ;) ).

Mal noch eine Frage zum Fiesta ST: im Performance-Paket ist ein mechanisches Sperrdifferential dabei. Ich habe irgendwo gelesen, dass das nicht nur zu einem besseren Handling in Kurven führt, sondern auch Vorteile im Schnee bietet. Mein Parkplatz ist an einem relativ steilen Hang. Wenn im Winter dann doch mal Schnee bei uns liegt, habe ich oft Schwierigkeiten dort wegzukommen. Wäre das mechanische Sperrdifferential auch in so einem Fall von Vorteil? Ich meine mal irgendwo was in die Richtung gelesen zu haben.
 
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