Freispruch für Kachelmann - Reaktionen

Das Kachelmanns -Ex die Vergewalting erfunden hat, um ihn eins auszuwischen, ist leicht nachzuvollziehen
- sieht 11 Jahre ihres Lebens mit ihm verschwendet
- Heirat versprochen nie eingelöst
- mehrfach betrogen
- dann noch die Urlaubsreise mit neuer Geliebten
- und dann der Laufpass für sie.
 
0815*Sir Tom schrieb:
Ich bin der Meinung, dass das nicht geht. Allein: die Frauen bekommen die Kinder. Wieviele Alleinerziehende Mütter haben wir noch gleich, die fast alle dem Staat (uns) auf der Tasche liegen? Ich glaube, es ist schon eine Million gewesen ;) Schöne neue Frauenwelt.

Und was soll so eine Aussage?
Bitte mal ein paar Quellen in denen steht, dass alleinerziehende Mütter fast alle dem Staat auf der Tasche liegen. Dieser negative Unterton (auf der Tasche liegen) gefällt mir gar nicht.

Und ich würde auch mal gerne einen Gegenvorschlag hören von dir, wie eine Frau mit kleinen Kindern (<3 Jahre) auch nur halbtags arbeiten soll und damit ihren Lebensunterhalt verdienen kann.

Auch wenn einige das zu glauben scheinen: Das hier ist kein frauenfeindlicher Thread!
 
Lieber Threadsteller, was erwartest du von ****RechtsOrganisationen ? War doch klar das für die der Kachelmann der Buh-Mann ist. Die Grünen sind viel zu Grün, die Linken viel zu Links und Frauenrechtlerinnen schalten das Hirn ab damit immer und überall die Frau im Mittelpunkt steht (arme arme Frau).
Ich verschwende an soviel Nonsens in unserer Gesellschaft nicht meine Zeit und Denk mir da meinen Teil, denn von so Turbo Lesben wie Alice Schwarzer erwarte ich keine rationale Aussage bezüglich der Männlichen Weltbevölkerung, da kann ich genauso erwarten das die Rechten ein Migrationsprogramm fördern :freak:
 
Erst einmal: Ich mag Kachelmann nicht... er ist mir schlicht unsympathisch...
Anderseits: Das Urteil ist gerechtfertigt (von dem Teil, der offiziell bekannt ist ausgehend), denn wo kommen wir hin, wenn das "Opfer" 24 widersprüchliche Aussagen macht und der "Täter" daraufhin verurteilt wird?

In dieser ganzen Frauen gegen Männer-Geschichte liegt nebenbei einiges an Aggression... Frauen wollen gerne alle Rechte ohne Pflichten und Männer nehmen aufgrund dessen Frauen nicht immer für voll... da beißt sich die Katze in den Schwanz...

Zu den allein erziehenden Müttern: Mal ehrlich, die meisten von denen arbeiten nicht... das hat aber nix mit Schuld zu tun, sondern damit dass sich nicht jede Arbeitslose einen Babysitter für das ein oder zwei Jahre alte Blag leisten kann... oder das die Chefs da ein bisschen kniepig werden, wenn Mama nunmal die einzige ist, die bei Krankheit des Kleenen zuhause bleiben kann/muss... aber das ist auch gar nicht Diskussionsthema... oder irre ich mich?
 
Naja ob er es war oder nicht wissen nur die beiden selber. Gerechtfertigt finde ich den Ausgang auf jeden Fall, auch wenn mir der Kachelmann schlicht nicht sympatisch ist.

Viel erschreckender finde ich wie einfach es aktuell für eine Frau ist, einen Mann ans Messer zu liefern. Im dümmsten Fall stellt sich nach monaten raus, dass er tatsächlich nix gemacht hat und sie ihm nur eins auswischen wollte, aus welchen gründen auch immer. Blos in seinem Umfeld ist er geächtet, Job vermutlich auch weg etc.

Ich bin in jedem Fall dafür dass Vergewaltigungsopfer die Hilfe und das Recht kriegen, die ihnen zusteht, aber irgendwie muss man sich da was einfallen lassen.
 
0815*Sir Tom schrieb:
Ich bin der Meinung, dass das nicht geht. Allein: die Frauen bekommen die Kinder. Wieviele Alleinerziehende Mütter haben wir noch gleich, die fast alle dem Staat (uns) auf der Tasche liegen? Ich glaube, es ist schon eine Million gewesen ;) Schöne neue Frauenwelt.

Ja und woran liegt das ?

Vllt daran das diese Mütter garnicht arbeiten können, da das Betreuungsangebot in diesem Staat ein Witz ist ? Die Betreuung die es gibt kann man zu 95% vergessen da "Brennpunktbetreuung" und vernünftige kostet mal locker 1000€/mon da kannst du dir ausrechnen wie viel man verdienen müsste damit sich das rechnet :p
.
 
Ich glaube, dass manche Frauenrechtlerinnen nicht die Übervorteilung der Frau, sondern die Benachteiligung des Mannes herbeiwünschen. Eine Frau Schwarzer stellt sich eine Ehe in etwa wie folgt vor: Die Geschäftsführerin eines Großkonzerns geht mit ihren Kindern auf Arbeit, wo sie in die Tagesbetreuung kommen. So weit, so gut. Abends kommt sie nach Hause, wo sie ihren Mann aus dem Keller frei lässt, der sich dann um den Haushalt kümmern darf. Wenn man Frau Schwarzer so zuhört, dann malt sie immer wieder ein schönes Bild. Durch ihre Augen geblickt zeichnet sie ein Bild des Mannes ähnlich einem Hund. Ich finde es bedenktlich, dass solche extreme Personen so eine öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Vermutlich führen sie so ihren Rachefeldzug gegen das Patriarchat.

@Topic: Ich stimme dem TE völlig zu. Mir ging heute Morgen genau dasselbe durch den Kopf, als ich die Reaktionen auf das Urteil las. Wo bitte ist in Deutschland die Unschuldsvermutung geblieben? So langsam leuchtet das Begehren nach Selbstjutiz durch. Und das in einem Rechtsstaat! Aber wenn diese Personen dann mal selbst betroffen sind, dann muss natürlich alles nach Vorschrift ablaufen... Manche Menschen wollen eben gleicher sein als andere.
 
Der Freispruch war klar, und für mich die absolut notwendige Entscheidung.
Es Sprach alles dafür das die Geschichte erfunden und die Verletzungen selbst beigebracht waren. Warum die Staatsanwaltschaft sich hat so einwickeln lassen wird mir ein Rätsel bleiben. Das was jedoch raus gekommen ist und was man Kachelmann vorwerfen kann, ist sein Lebenswandel so Quasi Heiratsschwindler. Darüber könnte man Streiten aber sonst. Doch bleibt immer ein Nachgeschmack, Kachelmann's Ruf ist dahin. Er wird kein Moderator mehr werden und ist somit wohl Arbeitslos. Auch mit Freispruch usw. wird es nie mehr so sein wie vor dem Prozess. Alice Schwarzer ist für mich gestorben, diese Bild Journalistin würde auch noch zum Opfer halten wenn sie alles zugaben würde. Solche Leute kann ich ja leiden.
 
Ich finde weiterhin das die "Frau ist zuhause kassiert Geld vom Staat" Geschichte auch so rein garnix mit dem Thema zu tun hat. Frauenrechtsorganisationen haben die ganze Zeit den Prozess beäugt und für die war Kachelmann sowieso der Täter bevors überhaupt loßging. Sie wollten das ganze bis zuende verfolgen um danach ein Fass aufzumachen. Ein Schelm wer dabei böses denkt wieso ausgerechnet die Schwarzer für Bild den Prozess verfolgte. Ganz davon ab das ich auch der Meinung bin das solche Organisationen ins Mittelalter gehören, für mich sind sie übertrieben "Pro Frau". Sich überall die Zuckerstücke rauspicken und keine Pflichten bzw. die negativen Seiten die überall dazugehören schön ausblenden.
 
2fastHunter schrieb:
...Wo bitte ist in Deutschland die Unschuldsvermutung geblieben? So langsam leuchtet das Begehren nach Selbstjutiz durch. Und das in einem Rechtsstaat! Aber wenn diese Personen dann mal selbst betroffen sind, dann muss natürlich alles nach Vorschrift ablaufen... Manche Menschen wollen eben gleicher sein als andere.

So etwas hat es hier im Forum aber auch schon gegeben, im Thread, wo es um Folter und Geständnisse geht und ob der Staat Folter androhen darf und in diversen Todesstrafe-Thread hier.

BTW: gutes Urteil, wenn auch keine Wahrheitsfindung.
 
Den Ausgang des Prozesses konnte man vorhersehen. Kachelmanns' Karriere ist dennoch dahin.
 
"In dubio pro reo" - die Richter haben bereits alles notwendige dazu gesagt.
 
Wäre das Thema nicht so medial hochgekocht worden, wäre diese Signalwirkung auch nicht so negativ.

Letztendlich, weiß man nicht, wollte sie ihm nur eins auswischen oder stimmts doch?
Die Frage können aber nur 2 Leute beantworten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pandora schrieb:
Und so schlimm Vergewaltigungen auch sind aber hier ist eine solche übersensibilisierung was das angeht, das man mit dem bloßen Vorwurf einer solchen jeden Mann gesellschaftlich zu Fall bringen kann (Von den Prozesskosten wahrscheinlichen Jobverlust etc mal ganz abgesehen) .

Genau deswegen ist dieses Urteil heute auch ein Sieg über die feministische Ideologie, die vor allem von Rachegelüsten am Mann geleitet wird und sich eine institutionalisierte Männerdiskriminierung herbeisehnt. Zwar ist und bleibt Kachelmann besudelt, aber jeder kann am heutigen Tag sehen, dass es doch kein Selbstläufer ist, als Frau einem Mann eine Vergewaltigung anzudichten - und das vor einem Gericht mit einer Staatsanwaltschaft, die von vornherein den Eindruck erweckt haben, befangen zu sein.

Allerdings steckt in diesem Urteil auch umgekehrte Signalwirkung, nämlich dass "echte" Verwaltigungsopfer nun möglicherweise eher davon absehen, die Sache zur Anzeige zu bringen.
 
Am Kachelmann Fall sieht man mehr als überdeutlich, das öffentliche Mediengenbegleitete Gerichtsverfahren unötigerweise in allen Juristischen Belangen schon fast verfälscht und auf jeden Fall in überdimensionale Dimensionen gezogen werden (hier: 44 Verhandlungstage, siehe auch Michael Jackson in den behaupteten Neverland Ranch Kindesmissbrauchsfällen, die im endeffekt alle fallen gelassen worden sind. Für die, die es nicht wissen -> trieb eine Geldgierige Mutter ihren Sohn dazu, dass dieser aussagte: Michael hätte dies und jenes perverse mit ihm veranstaltet).
Für mich war von Anfang an klar, dass Herr Kachelmann schon damals unschuldig in Untersuchungshaft (ganze 4 Monate) saß - da vor 8 Monaten die Geschichten mit einen öminösen Brief (in dem sie ihre Pläne, Kachelmann komplett zu ruinieren notierte; dieser wurde aber schon Wochen vor der Anzeige von seiner Ex (Nebenklägerin) verfasst..haha) ihren Anfang nahmen. Zudem verstrickte sich die Nebenklägerin in zu viele Wiedersprüche. Ab da an, hatte ich den Fall nur noch belächelt, da er mir zeigte, dass man in die Demokratische - ausgehend von einer klassischen dreigliedrigen Gewaltenteilung - Justiz keinerlei Vertauen setzen sollte.
Was meint ihr wie viel Cash in diesen 44 Verhandlungs tagen floss, wenn allein schon der Richter für 6-8 Std. ca. 120-150€ verdient...ohman. So macht man Geld und nur deswegen, weil es in diesem Fall durchzuführen war, kamen 44 Vt. dabei herum.
In diesem Bezirk, indem das Gericht seinen Zuständigkeitsberich hat, wird in der nächsten Zeit höchstwahrscheinlich den Bewohner das Geld mehr als sonst aus den Taschen gezogen, da ja die Verhandlungskosten wieder eingetrieben werden müssen. Dies geschieht, soweit mir bekannt ist, druch Steuergelder, Mieterhöhungen u.v.m. (leg mich jedoch nicht fest!)

hier mal was ähnliches:
Bsp. -> Vor ein paar Wochen hatte so ein Amerikanischer Fernsehsender mal einen Bericht über einen zu unrecht zum Tode verurteilten Mann (18 Jahre) aus den Bundestaat Texas ausgestrahlt. Dieser hatte Arbeit, Familie etc. ..halt alles. So, der "Mutmaßige Täter" stieg aus seinem Wagen/ kam aus einem Laden, jedenfalls kam er irgentwo heraus :rolleyes: und wurde Zeuge eines Tötungsdelikts (der echte Täter floh und entkam). Bedauerlicherweise hatte der "Mutmaßige Täter" (der ab diesen Zeitpunkt nichts mit dem Mord zu tun hatte) irgentwo seine Fingerabdrücke hinterlassen, die die dafür zuständige Kriminalbteilung sicherte. Zuvor jedoch, wurde er auf ner Polizeiwache verhört, ohne jedweden Hintergedanken und schon gar nicht, dass er Festgenommen sogar Verurteilt werden würde. Die Justiz jedoch belerte ihn eines besseren und wie es das Schicksal forderte, wurde er für 18 Jahre in den Todestrakt geschlossen.
Zufälligerweise nahm er aber ca. 2009 übers Internet mit einer deutschen Schriftstellerin Kontakt auf und schilderte ihr, in was für einer Misere er sein dasein fristet. Sie ging in die Medien, schrieb ein Buch....und zapzerap, kam er zwei Jahre später im alter von 38 Jahre frei.
Nun blechen die Texanischen Steuerzahler und müssen ihm indirekt 630.000 USD Entschädigung zahlen.

dazu kann man(n) nur eins denken: rez rez rez


EDIT:
Nossi schrieb:
Weder sympathisier ich mit Sexualverbrechern, noch bin ich gegen eine Gleichstellung von Mann und Frau. Hier geht es jedoch scheinbar schon lange nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um einseitige Vorteilsname, diesmal unter anderem Vorzeichen. An dieser ganzen Geschichte ist nur eines fatal: Es ist nicht die Signalwirkung des Urteils, sondern der Eindruck, den die extremen Spitzen der Frauenbewegung auf die gemässigte Mitte der Gesellschaft machen. Denn ich persönlich kann mich mit solchen Rechts- und Moralvorstellungen eindeutig nicht identifizieren.

Die betroffenen Organisationen betreiben eine sehr einseitige und subjektive Lobbypolitik. Obwohl ich mich sehr darübere ärgere (und das auch schon in der Vergangenheit getan habe) war das vorhersehbar. Sinnvoll sind solche Aussagen trotzdem nicht: Damit entfernt man sich eindeutig aus der Mitte der Gesellschaft. Mit solch radikalen Ansichten wird sich in Deutschland die Lage der Frau sicher nicht verbessern. Traurig ist auch, dass es in Deutschland weiterhin ausreicht, wegen sexueller Gewalt angeklagt zu werden, um in der öffentlichen Meinung als Täter zu gelten. Auch damit ist niemandem geholfen, weder der Gesellschaft noch der Frauenbewegung an sich.

Da ich mich schon seit einiger Zeit mit den oben angesprochenen Themen beschäftige, stimme ich deinem "Fazit" 90% zu - rein subjektiv gesehen.
Dennoch bin mir da so nicht sicher, ob du dich mit dem Thema auch richtig auseinander gesetzt hast, dass du dir so ein dermaß geschwollenes résumè bilden kannst. Zudem werde ich auch aus deinen Texten nicht richtig schlau.
Habe mir mal das Recht genommen und die unklaren Textstellen markiert. Und wenn du hier nochmals vorbeischauen solltest, würde ich es sehr berüßen, deine Stellungsnahme vorzufinden. Evt. erläuterst du die markierten Schlüsselworte - natürlich auf's Topic bezogen - genauer.


Habe gerade im TV mitbekommen, das Kachelmann absofort Jobangebote in seiner Mailbox vorfindet Er soll wohl zum Bayrischen Rundfunk oder so gehen.
Na dann....



Beste Grüße aus Bielefeld

mfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Exar_Kun schrieb:
Allerdings steckt in diesem Urteil auch umgekehrte Signalwirkung, nämlich dass "echte" Verwaltigungsopfer nun möglicherweise eher davon absehen, die Sache zur Anzeige zu bringen.

Ich finde diese Aussage sehr kritisch, da sie den Eindruck erweckt, dass jemand, der wegen Vergewaltigung angeklagt ist niemals unschuldig sein kann und ein Freispruch generell ungerechtfertigt ist. Das ist eine Vorverurteilung aller, die wegen Vergewaltigung angeklagt werden. Nur wenn ein Schuldiger frei kommt kann es sich um ein negatives Signal handeln. Ein rechtsstaatliches Urteil darf jedoch kein negatives Signal sein, denn das würde bedeuten, dass man Kachelmann - obwohl freigesprochen - öffentlich weiterhin als Täter bezeichnet. Wenn ein Vergewaltigungsopfer dies so interpretiert, dann ist das - bei allem Mitgefühl - nicht der Fehler des Rechtsstaats oder von Herr Kachelmann.

Dies gilt umso stärker, wenn es von sogenannten öffentlichen Organisationen kommt, da solch "offiziellen" Statements doch immer auch mehr Seriösität versprühen als die Meinung einer Privatperson.

Nachtrag: Grade folgendes Statement auf Bild gelesen von einer Mitarbeiterin des Frauennotrufs in Frankfurt/Main:
"Damit bestätigt sich die schlimmste Befürchtung von Frauen. Die Angst, dass man ihnen eine Vergewaltigung nicht glaubt”"

Ja bitte. Kann das Grund sein, gegen die Prinzipien des Rechtsstaats zu verstoßen? Wo bleibt die Kritik am angeblichen Opfer, dass sie mit ihren eventuellen Falschaussagen einen öffentlichen Prozess in Gang setzt, dessen Urteil echte Vergewaltigungsopfer verunsichert? Wo bleibt die Angst der Männer, die aus einer Verurteilung Kachelmanns eine Signalwirkung abgeleitet hätten, dass eine Anklage wegen Vergewaltigung gleichbedeutend ist mit einer Verurteilung, ob schuldig oder nicht.

Stattdessen wird das Urteil erneut weggewischt und Kachelmann weiterhin eine Vergewaltigung unterstellt, die das Gericht nicht nachweisen konnte. Unschuldsvermutung Ade.
Eigentlich müsste man Kachelmann wegen der Vorverurteilungen um Verzeihung bitten, stattdessen gilt er jetzt nicht nur als Vergewaltiger, sondern als schlizohriger Vergewaltiger, der damit davon gekommen ist.
 
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Also ich zitiere mal den Threadersteller:

Ob er schuldig ist oder nicht, dass kann von uns niemand beurteilen. Stattdessen müssen wir das Urteil des Gerichts anerkennen.

Und damit ist ansich die ganze Diskussion vorbei.
 
Teddymaddy schrieb:
Nja das Problem is halt, dass man nicht weiss, ob er es getan hat oder nicht.
Demnach siehts so aus: Man hat ihn freigesprochen-
1. wenn er es getan hat, schadet man dem Opfer
oder 2. Wenn er es nicht getan hat, aber eingebuchtet werden würde, schadet man ihm.

Zu 1.

Wenn er unschuldig ist, ist das Opfer kein Opfer. Da kommen ja nicht hunderte in Frage bei denen man sich einen raupicken kann, denn ein ungerechtfertigtes Urteil nützt dem Opfer eh nichts.
 
Nossi schrieb:
Ich finde diese Aussage sehr kritisch, da sie den Eindruck erweckt, dass jemand, der wegen Vergewaltigung angeklagt ist niemals unschuldig sein kann und ein Freispruch generell ungerechtfertigt ist. Das ist eine Vorverurteilung aller, die wegen Vergewaltigung angeklagt werden. Nur wenn ein Schuldiger frei kommt kann es sich um ein negatives Signal handeln. Ein rechtsstaatliches Urteil darf jedoch kein negatives Signal sein, denn das würde bedeuten, dass man Kachelmann - obwohl freigesprochen - öffentlich weiterhin als Täter bezeichnet. Wenn ein Vergewaltigungsopfer dies so interpretiert, dann ist das - bei allem Mitgefühl - nicht der Fehler des Rechtsstaats oder von Herr Kachelmann.

Das Urteil selbst ist doch gar nicht das Problem, sondern der Weg zur Urteilsfindung, der aufzeigt hat, dass die Wahrheit in einem solchen Indizienprozess kaum ans Tageslicht gefördert werden kann - und das, obwohl sich die Verhandlung ewig hinzog und das Privatleben der Beteiligten bis hin zu ihren sexuellen Neigungen entblößt wurde. Und am Ende gab es eben nur Indizien und Aussagen, die gegeneinander standen. Warum sollte das nicht eine ungünstige Signalwirkung auf tatsächliche Vergewaltigungsopfer haben, wenn ihnen aufgezeigt wird, dass es verdammt schwierig, wenn nicht sogar unmöglich sein kann, die Wahrheit zu beweisen.

Der Prozess hinterlässt aber auch noch eine andere Signalwirkung. Nämlich, dass derjenige, der über entsprechende Mittel verfügt und diverse Gutacher und mehrere Anwälte finanzieren kann, in einer besseren Position ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pandora schrieb:
Ob frei oder nicht seine Karriere ist durch den Prozess doch praktisch zerstört und das war es wohl worauf es ankam ...

Und so schlimm Vergewaltigungen auch sind aber hier ist eine solche übersensibilisierung was das angeht, das man mit dem bloßen Vorwurf einer solchen jeden Mann gesellschaftlich zu Fall bringen kann (Von den Prozesskosten wahrscheinlichen Jobverlust etc mal ganz abgesehen)
.

genau das und nichts andere. Wobei diese übersensibilisierung durch die Medien hochgepusht wurde.


Rome1981 schrieb:
In dieser ganzen Frauen gegen Männer-Geschichte liegt nebenbei einiges an Aggression... Frauen wollen gerne alle Rechte ohne Pflichten und Männer nehmen aufgrund dessen Frauen nicht immer für voll... da beißt sich die Katze in den Schwanz...

wo muss ich unterschreiben?

Mal im Ernst jeder vergisst der Mann sass 4 Monate in Knast, ich hätte nicht mal bock auf einen Tag. Seine Karriere ist aus und Vorbei (man erinnere sich an den Andreas Türk Prozess).

Ich persönlich halte sogar den Freispruch "Im Zweifel für den Angeklagten" für zu wenig und noch weniger Nachvollziehbar.
 
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