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Für Hartz4 etwas tun
- Ersteller Metzlor
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- Für weitere Antworten geschlossen.
@SheepShaver
in diesem Thread geht es um die sogenannten "Verlierer". Interessiert man sich nur für die Gewinner ist man hier fehl am Platz.
Denen, die nichts erwirtschaften, vom Staat leben und von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, dazu gehören auch Akademiker die meinten nach ihrem Uni-Abschluß eine berufliche Karriere starten zu können. Die unverschuldet ins tiefe Loch gefallen sind, sie aufzufangen ist Aufgabe der Arbeitsämter und ARGEN.
Der momentane Stand mit 364 Euro ALG-II ist eine Katastrophe, zurecht wird dieses neu verabschiedete Gesetz wieder beim Bundesverfassungsgericht landen, wie es ein Herr Gregor Gysi vorausgesagt hat.
in diesem Thread geht es um die sogenannten "Verlierer". Interessiert man sich nur für die Gewinner ist man hier fehl am Platz.
Denen, die nichts erwirtschaften, vom Staat leben und von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, dazu gehören auch Akademiker die meinten nach ihrem Uni-Abschluß eine berufliche Karriere starten zu können. Die unverschuldet ins tiefe Loch gefallen sind, sie aufzufangen ist Aufgabe der Arbeitsämter und ARGEN.
Der momentane Stand mit 364 Euro ALG-II ist eine Katastrophe, zurecht wird dieses neu verabschiedete Gesetz wieder beim Bundesverfassungsgericht landen, wie es ein Herr Gregor Gysi vorausgesagt hat.
Zuletzt bearbeitet:
SheepShaver
Commodore
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- Beiträge
- 4.348
@barista
Ja, es besteht Leistungszwang. Wer keine Leistung bringen will, der muss ein Leben am Existenzminimum führen. So ist das System. Er kann und darf nicht mehr oder gleich viel bekommen, als jemand, der die für ihn maximal mögliche Leistung bringt. Sprich, der ARGII-Bezieher kann und darf nicht mehr oder gleich viel bekommen, als jemand, der arbeiten geht. Wenn man versucht, die "Verlierer der Gesellschaft" hochzustufen, dann muss man alle hochstufen, ansonsten wird sich irgendjemand runtergestuft fühlen.
Das nennt man Wettbewerb und dieser ist systeminhärent.
@exoplanet
Habe ich nirgendwo behauptet, dass ich mich nur für die Gewinner interessiere, sondern lediglich nur, dass das System Gewinner und Verlierer produziert und das so gewollt ist bzw. so sein muss, sofern man dieses System beibehalten will.
Ja, es besteht Leistungszwang. Wer keine Leistung bringen will, der muss ein Leben am Existenzminimum führen. So ist das System. Er kann und darf nicht mehr oder gleich viel bekommen, als jemand, der die für ihn maximal mögliche Leistung bringt. Sprich, der ARGII-Bezieher kann und darf nicht mehr oder gleich viel bekommen, als jemand, der arbeiten geht. Wenn man versucht, die "Verlierer der Gesellschaft" hochzustufen, dann muss man alle hochstufen, ansonsten wird sich irgendjemand runtergestuft fühlen.
Das nennt man Wettbewerb und dieser ist systeminhärent.
@exoplanet
Habe ich nirgendwo behauptet, dass ich mich nur für die Gewinner interessiere, sondern lediglich nur, dass das System Gewinner und Verlierer produziert und das so gewollt ist bzw. so sein muss, sofern man dieses System beibehalten will.
Zuletzt bearbeitet:
SheepShaver schrieb:@exoplanet
Habe ich nirgendwo behauptet, dass ich mich nur für die Gewinner interessiere, sondern lediglich nur, dass das System Gewinner und Verlierer produziert und das so gewollt ist bzw. so sein muss, sofern man dieses System beibehalten will.
ok, aber die "Verlierer" ich mag dieses Wort nicht, um die muß man sich auch kümmern und diese nicht links liegen lassen.
Lösungsansätze um Arbeitslose wieder in Arbeit zu bringen:
-den Unternehmen Anreize schaffen neue Leute einzustellen, mehr Arbeitsplätze anbieten,
nur das "Wie" ist die große Frage.
Das Hauptproblem ist doch die große Flut an Bewerbern/Arbeitsuchenden und die viel zu wenig offenen Stellen die zu besetzen sind. Kein Wunder wenn die Firmen immer wählerischer und anspruchsvoller werden. Da kommt es immer öfters vor das sogar Akademiker in ALG-II nach ihrem Studium abrutschen.
Vollbeschäftigung für alle wird es wohl nie geben, und Leute die unvermittelbar sind wird es immer geben. Also muß man sich über diese (kleine) Bevölkerungsgruppe auch Gedanken machen wie man in dem Bereich lebenswürdige Situationen schafft.
Früher gab es Möbel- und Kleidergeld. Merkwürdigerweise wurden diese Gelder ersatzlos gestrichen.
Zuletzt bearbeitet:
A
andiac
Gast
Wenn man versucht, die "Verlierer der Gesellschaft" hochzustufen, dann muss man alle hochstufen, ansonsten wird sich irgendjemand runtergestuft fühlen.
Das ist doch Blödsinn. Das würde höchstens dann stimmen, wenn der Status Quo als gerecht empfunden werden würde.
Zudem ist doch in den vergangenen Jahren genau das Gegenteil gemacht worden. Die Banken wurden mit Unsummen unterstützt. Steuern für Reiche und Einkommensstarke wurden gesenkt. Und fast in einem Atemzug wurde die Arbeitslosenhilfe ersatzlos gestrichen und Hartz4 (mit all seinen negativen Eigenschaften) wurde eingeführt.
Das heißt, die "untere Schicht" wurde weiter herabgestuft, und die "obere Schicht" wurde weiter bevorteilt (weiter heraufgestuft).
Da fühlen sich viele doch auch ungerecht behandelt. Aber das scheint dich nicht zu stören, oder doch?
Zuletzt bearbeitet:
Problem bei diesen "Gerechtigkeitskonzepte" ist
1. Jeder empfindet etwas anderes als gerecht
2. Der Marktmechanismus nimmt uns diese Fragen sowieso ab.
Haushaltskassen leer - -> Sozialausgaben streichen. Der Kapitalismus kennt keine menschlichen Schicksale.
1. Jeder empfindet etwas anderes als gerecht
2. Der Marktmechanismus nimmt uns diese Fragen sowieso ab.
Haushaltskassen leer - -> Sozialausgaben streichen. Der Kapitalismus kennt keine menschlichen Schicksale.
DugDanger schrieb:Problem bei diesen "Gerechtigkeitskonzepte" ist
1. Jeder empfindet etwas anderes als gerecht
2. Der Marktmechanismus nimmt uns diese Fragen sowieso ab.
Haushaltskassen leer - -> Sozialausgaben streichen. Der Kapitalismus kennt keine menschlichen Schicksale.
wie wär es wenn sie bei unwichtigeren Resorts Gelder streichen, statt bei den Sozialausgaben.
Bei der Einnahmenseite könnte der Bund Milliardenbeträge von den Banken und Versicherungen einstreichen (Transaktionssteuer) und dadurch u.a. den Arbeitslosen ein etwas besseres Leben gönnen. Die Betonung liegt auf "etwas". Ich sage ja nicht das die ALG-II Empfänger in Luxus leben sollen.
Anreize schaffen, daß die Unternehmen mehr Arbeitsplätze anbieten wäre auch ein wichtiger Punkt.
SheepShaver
Commodore
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- Nov. 2004
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Dagegen beispielsweise habe ich nichts einzuwenden.exoplanet schrieb:Anreize schaffen, daß die Unternehmen mehr Arbeitsplätze anbieten wäre auch ein wichtiger Punkt.
@andiac
Es wird sich genau der runtergestuft (auf das selbe Niveau der ALG-II Bezieher gestuft) fühlen, der dann plötzlich genauso viel/wenig wie der ALG-II Bezieher hat.
@DugDanger
komisch bei einem Exportüberschuß von über 160 Mrd Euro. Naja ist alles systemrelevant, Unternehmenssteuern senken, sonst wandern die ja ins Ausland ab, hahaha.
Zu hohe Lohnnkosten hahaha, da sind wir Europaweit nur an 14. Stelle.
Hier wird doch nur noch eins gemacht, systematisch Profit maximiert, als wäre nachhaltiges Wirtschaften ein Fremdwort.
Sicherlich nimmt uns der Markt keine Arbeitsmarkt betreffenden Fragen ab, das ist wohl ein Trugschluß.
@Sheepshaver,
schon mal was von Lohnabstandsgebot gehört? Das sollte normalwerweise funktionieren,
Die Leute sollten einfach vernünftig bezahlt werden, dann hätten wir solche Diskussionen nicht. Aber da es anscheinend ja viele in diesem Land gibt, denen das egal ist oder die denken ihre Position sei Gottgegeben, wird daraus nie ein Schuh. Erbärmlich ist sowas.
komisch bei einem Exportüberschuß von über 160 Mrd Euro. Naja ist alles systemrelevant, Unternehmenssteuern senken, sonst wandern die ja ins Ausland ab, hahaha.
Zu hohe Lohnnkosten hahaha, da sind wir Europaweit nur an 14. Stelle.
Hier wird doch nur noch eins gemacht, systematisch Profit maximiert, als wäre nachhaltiges Wirtschaften ein Fremdwort.
Sicherlich nimmt uns der Markt keine Arbeitsmarkt betreffenden Fragen ab, das ist wohl ein Trugschluß.
Ergänzung ()
@Sheepshaver,
schon mal was von Lohnabstandsgebot gehört? Das sollte normalwerweise funktionieren,
Die Leute sollten einfach vernünftig bezahlt werden, dann hätten wir solche Diskussionen nicht. Aber da es anscheinend ja viele in diesem Land gibt, denen das egal ist oder die denken ihre Position sei Gottgegeben, wird daraus nie ein Schuh. Erbärmlich ist sowas.
th3o
Admiral
- Registriert
- Aug. 2004
- Beiträge
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Die Leute sollten einfach vernünftig bezahlt werden
Die Frage wäre hier: An was orientiert sich Vernünftigkeit bei einer Kategorie wie dem Lohn? Können beide Kategorien überhaupt zusammengedacht werden?
"Das sollte normalwerweise funktionieren."
Was heißt "normalerweise"? Unterstellt ist hier also ein Kapitalismus der "normal" funktioniert und einer der "krisenhaft" funktioniert. Unterscheidung ist problematisch.
Die Frage wäre hier: An was orientiert sich Vernünftigkeit bei einer Kategorie wie dem Lohn? Können beide Kategorien überhaupt zusammengedacht werden?
"Das sollte normalwerweise funktionieren."
Was heißt "normalerweise"? Unterstellt ist hier also ein Kapitalismus der "normal" funktioniert und einer der "krisenhaft" funktioniert. Unterscheidung ist problematisch.
SheepShaver
Commodore
- Registriert
- Nov. 2004
- Beiträge
- 4.348
@Godde
Ja habe ich. Deswegen sage ich ja, dass alle hochgestuft werden müssten. Ansonsten finden sich plötzlich zwei auf der selben Stufe wieder, die zuvor auf verschiedenen Stufen waren. Wäre das "gerecht"?
Ja habe ich. Deswegen sage ich ja, dass alle hochgestuft werden müssten. Ansonsten finden sich plötzlich zwei auf der selben Stufe wieder, die zuvor auf verschiedenen Stufen waren. Wäre das "gerecht"?
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Godde
Zu hohe Lohnnkosten hahaha, da sind wir Europaweit nur an 14. Stelle.
Hier wird doch nur noch eins gemacht, systematisch Profit maximiert, als wäre nachhaltiges Wirtschaften ein Fremdwort.
Sicherlich nimmt uns der Markt keine Arbeitsmarkt betreffenden Fragen ab, das ist wohl ein Trugschluß.
Wir haben nicht so hohe Löhne und stehen als Wirtschaftsnation im europäischen Vergleich gut da.
Es ist also eine Entweder - Oder Frage.
Ein schlanker Staat, mit ein paar Eliten behauptet sich international besser, vernachlässigt aber "gewisse" Schichten in der Gesellschaft.
Da stellt sich mir halt nicht die Frage ob man ALG2 erhöhen sollte, sondern ob man nicht das System abschaffen sollte.
Du sagst auch richtigerweise, dass hier nur auf Profitmaximierung geschaut wird.
Ja liebe Leute, wieso seit ihr darüber denn so bestürzt; wer sich für eine kapitalistische Demokratie entscheidet der kauft die Gewinnmaximierung gleich mit - als oberste Maxime.
Bei den Arbeitsmarktfragen würde ich dir wiedersprechen.
Die höhe des Lohnes - als erstes Kriterium des Arbeitsmarktes - wird durchaus marktwirtschaftlich über Angebot und Nachfrage bestimmt.
Zu hohe Lohnnkosten hahaha, da sind wir Europaweit nur an 14. Stelle.
Hier wird doch nur noch eins gemacht, systematisch Profit maximiert, als wäre nachhaltiges Wirtschaften ein Fremdwort.
Sicherlich nimmt uns der Markt keine Arbeitsmarkt betreffenden Fragen ab, das ist wohl ein Trugschluß.
Wir haben nicht so hohe Löhne und stehen als Wirtschaftsnation im europäischen Vergleich gut da.
Es ist also eine Entweder - Oder Frage.
Ein schlanker Staat, mit ein paar Eliten behauptet sich international besser, vernachlässigt aber "gewisse" Schichten in der Gesellschaft.
Da stellt sich mir halt nicht die Frage ob man ALG2 erhöhen sollte, sondern ob man nicht das System abschaffen sollte.
Du sagst auch richtigerweise, dass hier nur auf Profitmaximierung geschaut wird.
Ja liebe Leute, wieso seit ihr darüber denn so bestürzt; wer sich für eine kapitalistische Demokratie entscheidet der kauft die Gewinnmaximierung gleich mit - als oberste Maxime.
Bei den Arbeitsmarktfragen würde ich dir wiedersprechen.
Die höhe des Lohnes - als erstes Kriterium des Arbeitsmarktes - wird durchaus marktwirtschaftlich über Angebot und Nachfrage bestimmt.
SheepShaver schrieb:Dagegen beispielsweise habe ich nichts einzuwenden.
@andiac
Es wird sich genau der runtergestuft (auf das selbe Niveau der ALG-II Bezieher gestuft) fühlen, der dann plötzlich genauso viel/wenig wie der ALG-II Bezieher hat.
deine Befürchtung würde sich Volkswirtschaftlich positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken.
Die enorm hohe Zahl an Bewerbern und die viel zu geringen offenen Arbeitsplätze würden sich im Verhältnis zueinander wieder im gesunden Gleichgewicht bewegen.
Denn viele Menschen im Niedriglohnsektorbereich würden entweder lieber arbeitslos sein, weil sie ja dann dieselben Einnahmen hätten (aufgrund der signifikanten Erhöhung des ALG-II Regelsatzes) oder aber der Arbeitgeber geht mit den Stundenlöhnen rauf um die Leute im Betrieb zu halten, und zwar so hoch mit den Stundenlöhnen rauf, daß es sich wieder rentiert arbeiten zu gehen....sowas nennt man auch anständige Bezahlung.
Viele Firmen wären dazu in der Lage Stundenlöhne zu bezahlen die angemessen sind, sie machen es aber nicht, weil wenn der Arbeiter denkt für 7 oder 8 Euro die Stunden macht er das nicht mehr, kommt eben ein anderer Blöder daher und nimmt seinen Platz ein. Es stehen genug Leute in der Warteschlange.
Ausbeutung der Arbeitnehmer wäre somit Geschichte wäre die Nachfrage viel geringer.
Bei diesem Szenario gibt es nämlich keine oder kaum Leute mehr die in der Warteschlange stehen, und irgendwer muß ja die Arbeit verrichten. Demnach muß der Betrieb handeln und den Arbeitsplatz den Leuten mit besserer Bezahlung schmackhaft machen.
Zum Thema Fachkräftemangel...Hallo? Wir haben mindestens 3 Millionen arbeitslose!
Wie wäre es wenn Siemens, Deutsche Bank und wie sie alle heißen die erwerbslosen von sich aus kontaktieren! Mal andersrum, die Firma stellt sich den ALG-II Empfängern vor!
Vorher sich die Daten über das Arbeitsamt holen und die Arbeitslosen anrufen! Oder ein Brief schreiben. Auch hochqualifizierte Akademiker sind unter denen und drehen Däumchen daheim!
Von wegen Fachkräftemangel.
Zuletzt bearbeitet:
Fonce
Captain
- Registriert
- Feb. 2006
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- 3.381
Erstmal haben Firmen wie Siemens, Deutsche Bank usw. mehr als genug Scouts die dafür sorgen Talente an Hochschulen usw.(und ganz bestimmt auch gezielt bei der Bundesagentur für Arbeit) zu suchen. Außerdem kann man jawohl erwarten das die Leute sich ausgeschriebene Stellen suchen und sich auf diese Bewerben!exoplanet schrieb:Zum Thema Fachkräftemangel...Hallo? Wir haben mindestens 3 Millionen arbeitslose!
Wie wäre es wenn Siemens, Deutsche Bank und wie sie alle heißen die erwerbslosen von sich aus kontaktieren! Mal andersrum, die Firma stellt sich den ALG-II Empfängern vor!
Vorher sich die Daten über das Arbeitsamt holen und die Arbeitslosen anrufen! Oder ein Brief schreiben. Auch hochqualifizierte Akademiker sind unter denen und drehen Däumchen daheim!
Von wegen Fachkräftemangel.
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Fonce schrieb:Erstmal haben Firmen wie Siemens, Deutsche Bank usw. mehr als genug Scouts die dafür sorgen Talente an Hochschulen usw.(und ganz bestimmt auch gezielt bei der Bundesagentur für Arbeit) zu suchen. Außerdem kann man jawohl erwarten das die Leute sich ausgeschriebene Stellen suchen und sich auf diese Bewerben!![]()
das ist richtig. Nur warum dann bei Siemens jahrelang Arbeitsplätze nicht besetzt werden und die Bürostühle dann lieber leer bleiben anstatt "NICHT 100-%-ige geeignete Kandidaten" einzustellen ist mir ein Rätsel.
Arbeitslose Akademiker und Studienabbrecher haben wir genug in Deutschland.
Bei den Studienabbrecher sparen sie sich noch ne Menge Geld, weil sie denen weniger Gehalt
zahlen müssen.
CyberdyneSystem
Fleet Admiral
- Registriert
- Okt. 2009
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- 10.857
das sich Unternehmen an Arbeitslose wenden ist gar nicht so abwegig. Dies gab es ja früher schon mal. Ich wurde früher ebenfalls oft angesprochen.
Ich kann allen H4´ern nur raten den Eingliederungsvertrag nicht zu unterschreiben. aber
dem Arbeitsvermittel schriftlich zu bekunden Interesse an einer Anstellung zu haben.
Rein rechtlich müßte man da auf der sicheren Seite sein. Sobald Frau/Mann unterschreibt
wird ein Vertrag geschloßen, nicht immer zum Vorteil des H 4 ers.
Eine Kürzung der Leistungen kann angefochten werden. Letztendlich ist dieser Vertrag
doch nur eine Umgehung des rechtlichen Anspruchs.
Der da lautet:
Zwangsarbeit ist verboten.
Für alle die mich links sehen kann ich nur sagen:
Dieses Recht ergibt sich aus dem GG. Recht bleibt Recht.
dem Arbeitsvermittel schriftlich zu bekunden Interesse an einer Anstellung zu haben.
Rein rechtlich müßte man da auf der sicheren Seite sein. Sobald Frau/Mann unterschreibt
wird ein Vertrag geschloßen, nicht immer zum Vorteil des H 4 ers.
Eine Kürzung der Leistungen kann angefochten werden. Letztendlich ist dieser Vertrag
doch nur eine Umgehung des rechtlichen Anspruchs.
Der da lautet:
Zwangsarbeit ist verboten.
Für alle die mich links sehen kann ich nur sagen:
Dieses Recht ergibt sich aus dem GG. Recht bleibt Recht.
CyberdyneSystem
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- Okt. 2009
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Ein schlechter Rat wie ich finde. Denn verweigert man die Unterschrift, stehen einem keine Leistungen zuIch kann allen H4´ern nur raten den Eingliederungsvertrag nicht zu unterschreiben.
achnu;9601273 Eine Kürzung der Leistungen kann angefochten werden. [/QUOTE schrieb:sicher, bis man über das Sozialgericht sein Recht erstreitet und ein Urteil gefällt wird, gehen gut 1 Jahr ins Land, wo man die Kürzungen vom Staat ertragen muß.
Shader
Lt. Commander
- Registriert
- Aug. 2005
- Beiträge
- 1.924
SheepShaver schrieb:Sprich, der ARGII-Bezieher kann und darf nicht mehr oder gleich viel bekommen, als jemand, der arbeiten geht.
Selbst wenn der Arbeitende nur einen Hungerlohn erhält und ggf. noch mit Sozialhilfe aufstocken muss?
Was für eine Vorstellung ...
SheepShaver schrieb:Wenn man versucht, die "Verlierer der Gesellschaft" hochzustufen, dann muss man alle hochstufen, ansonsten wird sich irgendjemand runtergestuft fühlen.
Wie definierst du heute Verlierer? Die, die keine Arbeit haben?.
Ist ein Gewinner für dich eine Putze die in einer Ein-Euro Job Maßnahme öffentliche Toiletten putzt oder die städtischen Müllsammler?
In unserem Wirtschafts- und Arbeitssystem gehört Arbeitslosigkeit dazu, das ist schlicht und ergreifend durch Automatisierung und Software-gestütztes Arbeiten ein Faktum.
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