Gaußsche Normalverteilung und "Notenspiegel"

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Scriptkid

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Hallo Freunde,
nach dem Gespräch zwischen der Mathematiklehrerin meines Sohnes und mir, tun sich mir Zweifel auf, ob die Lehrerin in der Lage ist, das nötige Wissen den Kindern in angemessener Weise zu vermitteln.
Grund des Gespräches war, dass viele Prüfungen im Fach Mathematik von der Lehrerin wiederholt werden mussten, weil der Notendurchschnitt so schlecht gewesen ist. Daraufhin habe ich darum gebeten, den Notenspiegel doch bitte mitzuteilen.
Die Lehererin weigerte sich dies zu tun, weil "das für den Einzelnen nichts aussage". Außerdem sei sie nicht verpflichtet, den Notenspiegel anzugeben.
Letzteres ist zwar zutreffend, allerdings stellte ich die Frage, welche vernünfigen Gründe denn dagegen sprächen, zumal der Notenspiegel Auskunft über die (Qualität) der Wissensvermittlung gibt. Die Lehererin meinte, ein schlechter Notendurchschnitt sei ihre Sache. Sie wüsste, wo sie da ansetzen müsse.

Auch daran habe ich angesichts der sich ständig wiederholenden schlechten Ergebnisse der Klassenarbeiten fast aller Schüler meine Zweifel. Da auch ein Ersuchen über die Elternsprecherin zu keinem befriedenden Ergebnis führte, habe ich um ein Gespräch mit der Schulleitung, der Elternvertretung und der Lehrerin ersucht.

Mich würde interessieren, welche Auffassung Ihr zur Frage habt, inwieweit die Verweigerung der Bekanntgabe eines Notenspiegels sachlich gerechtfertigt ist.
Da keine datenschutzrechtlichen Gründe entgegenstehen, denke ich, die Lehrerin will die Qualität ihrer Wissensvermittlung veschleiern, oder?
 
Kommt en bissel drauf an welchen Hintergrund das ganze hat.
Als ich in der 11. Klasse war hatten wir regelmäßig einen Schnitt von 3-4 Punkten!
Da gabs fast nur 0 oder 5 Punkte.
Sinn der Sache war (und da hat auch keiner einen Hehl draus gemacht) in der 11 alle Leute die nicht wirklich was drauf hatten auszusieben statt sie bis zur 13 Zeit verschwenden zulassen.

Sollte sowas aber in der mittelstufe passieren (und man mit der Lehrerinn nicht sprechen können) dann ab zu Rektor!

Aber:
Ich weiß von einigen langjährigen Lehrern, dass sie über die Jahrzehnte besonders in der Haupt und Realsschule kontinuierlich das Niveau senken mussten, um nicht große Teile "auszusieben".
Sollte die angesprochene Lehrerinn da nicht mitmachen dann würde es einiges (unangenehmes) erklären!
 
Es geht um die Klassenstufe 6 des Gymnasiums.
Soweit Du die Selektion durch Wissen ansprichst, ist diese Lehrerin bekannt dafür, dass sie einen Schüler, der zuvor in der 10. Klasse im Fach Mathematik eine 2 im Jahreszeuignis hatte, in der 11. Klasse erhebliche Lücken attestierte.
Ich finde das belegt schon, mit welchem Maßstab die Lehrerin an die Klasse herangeht. Ich finde die Lehrerin lenkt damit von ihrer Aufgabe, Wissen zu vermitteln ab und findet im schlechten Ergebnis der Gesamtleistungen immer die Schuldigen, die Schüler mit einem schlechten Niveau.
 
Eine Verweigerung des Notenspiegels kann durch die Klassensituation gerechtfertigt sein. Wird bekannt gegeben "ein Einser".... "fünf 5er", "zwei 6er" lässt sich das in den meisten Klassen durch die Schüler sehr schnell zuordnen, wer die Noten hat. "Zwei 6er? Puh, das kann ja nur der TrottelA und MobbingopferB sein, und die 1 hat eh unsere Strebsau Strebi."
So läuft das leider ab, aber es ist das Recht jedes Schülers, seine Note für sich zu behalten, das geht auch andere Schüler nichts an (und die bekommen das raus, da muss man ihnen nicht noch unbedingt in die Hände spielen).
Der Notendurchschnitt ist natürlich etwas unverfänglicher, aber an sich auch nicht wirklich aussagekräftig. Trotzdem kann es gute Gründe geben, den für sich zu behalten. Schon aus dem Grund, dass man etwas mehr Ruhe vor Eltern hat, die dann von einem schlechten Notenschnitt auf einen schlechten Unterricht schließen. Jetzt nicht an dich gerichtet, aber das kann sein. :D
Klar kann der Notendurchschnitt etwas über den Unterricht aussagen - oder aber auch über die Schüler.
Solche Dinge wie "ist diese Lehrerin bekannt dafür, dass sie einen Schüler, der zuvor in der 10. Klasse im Fach Mathematik eine 2 im Jahreszeuignis hatte, in der 11. Klasse erhebliche Lücken attestierte." würde ich einfach mal vergessen an deiner Stelle. Über wen gibt es nicht solche Gerüchte? Das sagt gar nichts aus.
Und wie kommt da eigentlich die Gaußsche Normalverteilung in die Überschrift, also was möchtest du damit sagen? Die muss jedenfalls auf keinen Fall angestrebt werden. ;)
 
Die Sache mit Schüler, der in der 10. Klasse eine zwei hatte und danach unter den Durchschnitt gerutscht ist, ist kein Gerücht, sondern eine Tatsache.
Weshalb soll die Gaußsche Normalverteilung nicht angestrebt werden?
Jedenfalls kann es nicht sein, dass ausgerechnet bei dieser Lehrerin ein Notendurchschnitt von 3,5 und schlechter regelmäßig erreicht wird.
Ich denke, das sind gewichtige Indizien, die Rückschlüsse auf eine defizitäre Wissensvermittlung zulassen. Vor allem wenn die Kinder selber sagen, "die springt so im Buch hin und her, oft wechselt sie die Erklärungsmuster", sind das Alarmsignale, die einer Überprüfung bedürfen.
Letztlich finde ich es auch bemerkenswert, wenn ein anderer Lehrer im Vertretungsfalle bei von Schülern im Hinblick auf die Art der Wissenvermittlung gelobt wird ("Bei dem hat man das viel besser verstanden...").
 
Naja, mich freut es zwar, wenn bei einem Test eine schöne Kurve rauskommt, das ist aber eben nicht aussagekräftig. Noch toller finde ich, wenn es sich zum positiven hin verschiebt. Das war man erarbeitet hat, ist bei den Schülern angekommen, sie können Reproduktions-, Reorgansiosn, womöglich auch Transferaufgaben lösen (das ist aber wohl von der Schule abhängig).
Dann kommt halt ma ein guter 2er Schnitt heraus, wenn der gerechtfertig ist, warum nicht? Sollte das dann so runterkorrigiert werden, dass eine schöne Normalverteilung rauskommt? Ich denke nicht. :)
Genauso aber auch im umgekehrten Fall: man arbeitet mit der Klasse, ist sich sicher, ausgiebig geübt und erklärt zu haben. Fragen kommen auch keine mehr, weil manchen Schülern/Klassen geht es einfach am Po vorbei, was da gemacht wird. Gerade mitten in der Pubertät ist es nicht wirklich eine Seltenheit, dass die sich einfach mit allem anderen beschäftigen - aber nicht mir Schule. Nicht einmal simple Reproduktionsaufgaben werden gelöst, die die Schüler schon vor einer 5 oder 6 bewahrt hätten - Aufwand wäre vielleicht gewesen, mal zwei Tage hintereinander jeweils 15 Minuten Vokabeln zu lernen, oder noch besser: im Unterricht mitmachen und nicht vor sich hinträumen.
Trotzdem kommt ein Schnitt von 4,2 raus. Wieso sollte ich den nach oben korrigieren, damit es wieder an irgendeine Kurve passt? Auch das würde wieder nicht den tatsächlichen Leistungen der Schüler entsprechen. (und ich hab sogar eine Kontrollgruppe, die Parallelklasse. :D).
Einen Schnitt schlechter als 3,5 halte ich für vollkommen normal, und an unserer Schule wird man auch kaum Mathearbeiten finden, die so viel besser ausfallen. ;)

Klar, der Schüler der erst eine zwei hatte und dann unter den Notendurchschnitt gerutscht ist (wobei ich das schon komisch finde, wenn dann würde ich sagen: hat sich um zwei Noten verschlechtert oder sowas), meinte ja auch nicht, dass das erfunden ist.
Sondern dass die Aussage einfach nicht wirklich etwas über den Unterricht/die Lehrerin aussagt. Du bist vermutlich nicht dieser Schüler, kennst du ihn persönlich so gut, um seine Umstände zu kennen? Warum hat er sich verschlechtert? Weil die Lehrerin nichts erklären kann? Nicht so unwahrscheinlich, dass diese Aussage kommt. Vielleicht verbringt er aber auch seit kurzem 5 Stunden am Tag mit Wow zocken, oder mit seiner neuen Flamme, oder er wird böse gemobbt oder... diese Liste lässt sich unendlich fortsetzen und als Außenstehender kaum beantworten.

Ich will auf keinen Fall diese Lehrerin in Schutz nehmen, möchte dir nur aufzeigen, dass man ab und an auch mal die andere Seite der Medaille betrachten muss. :)

Was ich nicht ganz verstehe: Warum hat sie denn Prüdungen wiederholt, bzw. wie läuft das ab? (Ist ja von Bundesland zu Bundesland wieder unterschiedlich). Wenn ich einen Schnitt schlechter als 4,0 habe und den auch für gerechtfertigt halte (hinkorrigieren ist sowieso schlecht, da ich Punkteverteilung schon vorher angebe und damit auch die Notenverteilung schon so gut wie feststeht), dann gehe ich damit zum Rektor, der wirft einen Blick auf die Aufgaben, Anforderungen usw., schaut sich kurz die Prüfung durch und zeichnet das ab. Wiederholt habe ich da noch nie was, und das kenne ich von Kollegen auch nur so, dass sie das machen, wenn ihnen selbst ein grober Fehler unterlaufen ist: Sprich in der Aufgabenstellung z.B. unlösbare Aufgaben, Stoff der noch nicht durchgenommmen wurde oder sowas.

Ein Schnitt schlechter als 3,5 ist für mich jedenfalls keinerlei Hinweis auf defizitäre Wissensvermittlung. Schon viel eher das, was dein Sohn dir da erzählt, wie der Unterricht abläuft.
Kommt denn euer Gespräch zustande mit Schulleitung? Gespräch mit der Lehrerin direkt hat ja wohl keine Besserung gezeigt?
 
Der Schüler, der sich bei dieser Lehrerin so dramatisch verschlechtert hat, stammt aus einem guten Elternhaus unserer Nachbarschaft. Sein Lernverhalten ist auch in der 11. Klasse gleich geblieben. Daher kann ich andere Ursachen wie Zocken u.ä. ausschließen.
Aber die Ansage der Lehrerin, die vorhandenen übergroßen Lücken könnte nur mit professioneller Nachhilfe geschlossen werden, halte ich für merkwürdig, zumal sie damit die attestierte Leistungsergebnisse in Form von Zeugnissen über viele Jahre in Frage stellt.

Im Übrigen sind Notendurchschnitte zunächst einmal nur ein Abbild der Lernerfolge. Da gebe ich Dir völlig recht. Selbstverständlich können auch manche Klausuren hintereinander im Durchschnitt unter 3,5 liegen. Damit alleine ist noch nicht viel über den Lehrenden gesagt. Wenn dies aber in steter Reihenfolge so ist, gibt dies Anlass für eine Ursachenforschung. Für diese sechste Klasse möchte ich behaupten, dass sich das Lernverhalten gegenüber der 5. Klasse dramatisch verändert hätte.
Interessant ist natürlich die Gesamtschau der Tatsachen. Jede für sich genommen, kann eine natürliche Erklärung haben. Dass sich aber die Schüler über einen Vertretungslehrer insgesamt positiv äußern und klare deutliche Erklärungen loben, wirft ein schlechtes Licht auf die Lehrerin.
Die Prüfungen hat die Lehrerin wohl wiederholt, weil offensichtlich das Lernziel von über 95% der Schüler nicht erreicht wurde. In den Elternabenden tut sie manchmal selbstzweifelnd und bittet um Hinweise. Nur will keiner so recht den Oberschlaumeier spielen und berechtigte Kritik äußern, obwohl schon gefallen ist, sie möge doch nicht kurz vor der Klassenarbeit ihre Erklärungsmuster ändern. Sicher gibt es viele Wege, mathematische Zusammenhänge zu erklären (was mich immer fasziniert hatte), aber zugeschnitten auf Zwölfjährige muss man sehen, dass damit die Kinder das gerade Erlernte und noch nicht recht gefestigte Wissen wieder in Frage stellen.

Ich finde es auch gut beide Seiten der Medaille zu betrachten, zumal ich selber Rechtsreferendare unterrichte und um die Besonderheiten von Lernenden weiß. Unter Kollegen sagen wir, die Kurse sind oft wie Wein- es gibt gute und schlechte Jahrgänge.
 
Wenn halt wirklich etwas gravierend schiefläuft, sind einem da fast immer die Hände gebunden.
Viel mehr machen als das regelmäßige Gespräch mit der Lehrerin suchen, bleibt einem da eigentlich nicht übrig. Die Schüler selbst können sich ja auch noch mal an ihre Beratungslehrer oder Stufenbetreuer mit ihren Problemen wenden. Zumindest bei uns bemühen die sich immer sehr, da zu vermitteln, auch so, dass sich die Lehrer nicht vor den Kopf gestoßen fühlen.

Und ihr müsst hoffen, dass die Schulleitung nächstes Jahr ein Einsehen hat und die Klasse nächstes Jahr einen kompetenteren Lehrer bekommt. Denke viel mehr kann man da nicht machen, die Schulleitung wird sich wohl auch hinter ihre Lehrer stellen (hoffe ich mal, sonst hat man als Lehrer ein grässliches Leben:D). Wobei die natürlich ihre Problemlehrer auch kennen. ;) Das Schuljahr ist ja immerhin schon recht weit vorangeschritten, ich vermute bei Gesprächen wird es bleiben, mehr wird sich da nicht tun.
 
So schlimm es sich auch anhört, aber ich glaube nicht, dass es sich bei diesem Fall um einen Einzelfall handelt. Ich möchte jetzt absolut nicht mit Hasstiraden auf Schulen und Lehrer anfangen, aber ich hab in meinen 12 Jahren bis zum Abi so einiges erlebt was dieses Thema anbelangt.
Vor einiger Zeit gab es die Forderung nach der Einführung eines Numerus Clausus' für Lehramtsstudenten, aufgrund der mangelnden Qualität der Lehrkräfte. Ich persönlich halte diese Lösung für falsch, da fachliche Kompetenz nicht mit der Fähigkeit zu Lehren gleichgesetzt werden kann, schon garnicht, wenn die Kompetenz mit dem Durchschnitt über viele grundverschiedene Fächer gemessen werden soll. Die Idee, die Qualität der Lehrer zu steigern muss aber auf jeden fall weiter verfolgt werden. Es gibt einfach zu viele Lehrer, die nach dem Motto "Im Notfall studier ich halt auf Lehramt" zu ihrem Beruf gekommen sind. Und das merkt man als Schüler den betreffenden Personen an. Im Leistungskurs Mathe wurde ich zum Beispiel mit den Worten "Wir machen also den Mathe-LK, ich weiß selbst noch nicht wie das wird, schließlich habe ich dass noch nie mitgemacht, weder als Schüler noch als Lehrer, aber das kriegen wir wohl irgendwie hin." begrüßt. Dementsprechend lief es dann im Unterricht mehr auf eine Lerngemeinschaft hinaus, da der Lehrer vieles selbst nicht auf die Reihe bekommen hat.

In gewisser Weise finde ich das Verhalten der betreffenden Lehrerin aber durchaus positiv: Immerhin passt sie nicht den Schwierigkeitsgrad ihrer Arbeiten an das Lernniveau ihrer Klasse an, was ich nur gutheißen kann, da so eine relativ subjektive Bewertung möglich ist. Dass dadurch ihre eigene Inkompetenz sichtbar wird, ist dann aber leider nicht ganz so positiv für sie.

Wobei man bei Noten schon immer achten musste, war, wer diese vergeben hat. Damit ließe sich zum Beispiel auch der Notensprung des genannten Elftklässlers erklären:
- in der zehnten Klasse hatte er einen inkompetenten Lehrer
- dieser hat seine Arbeiten am Leistungsstand der Schüler ausgerichtet
- dadurch hat er recht gute Noten geschrieben
- außerdem hat er ordentliche mündliche Noten bekommen (oft nach dem Prinzip "Der Beste bekommt ne 1, der Schlechteste ne 5"; die von mir gerne so genannte "Relative Notenvergabe", die daher kommt, dass Lehrer auch nur Menschen sind, mündliche Noten hängen dadurch nicht nur von der fachlichen Leistung der Schüler im Unterricht ab, sondern auch von einer Vielzahl anderer Faktoren wie der Leistung der Mitschüler, Sympathie, vorherige Leistungen oder auch vom Status/Namen der Person, die Bewertung müdlicher Noten anhand der schriftlichen Leistungen wird auch immerweider gern genommen)
- auf dem Zeugnis hat er dann immer gute Noten, evtl auch durch das Wohlwollen des Lehrers
- dann bekommt er eine neue Lehrerin
- kommt vllt mit dieser persönlich nicht so gut klar
- außerdem liegt ihm der Stoff der 11 nicht, da dieser sich stark von den Jahren davor unterscheidet
- schlussendlich bekommt er eine viel schlechtere Note als in den Jahren davor

Die Gaußsche Glockenkurve wäre eigentlich der Idealfall bei den Bewertungen, jedoch wird dieser fast nie erreicht, da es fast nie zu dem Fall kommt, dass Stoff, Kurs und Lehrer so gut zusammenpassen.

Ich denke mal, dass höchstens ein massiver Protest der Eltern der gesamten Klasse den Schulleiter dazu bewegen könnte, die Lehrerin auszutauschen. Man muss sich dabei aber auch einmal in die Position des Schulleiters hineinversetzen, schließlich hat er ein begrenztes Kollegium, welches in einigen Bereichen wahrscheinlich auch noch unterbesetzt ist und muss diese Lehrer nun auf die Klassen verteilen. Innerhalb dieses Kollegiums gibts es nunmal "gute" und "schlechte" Lehrer und manchmal muss man halt damit leben können, dass eine Klasse einen "schlechten" erwischt hat. Am Gymnasium kommt dann noch erschwerend hinzu, dass es die Oberstufe gibt, in der es einen erhöhten Bedarf an qualifizierten Lehrern gibt, da der Stoff logischerweise mit der Zeit immer schwerer wird. Lehrer, die sich mit Verlaub besser einen anderen Beruf ausgesucht hätten, werden dann auch ganz gerne für die unteren Jahrgänge abgestellt, da man davon ausgeht, dass die Inkompetenz bei diesem weniger komplizierten Stoff weniger auffällt.
 

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