Gedanken zum Umziehen - Tipps?

Hat eigentlich einer Erfahrungen mit Erlangen?

Sindelfingen hat außer MercedesBenz doch nichts zu bieten (komm aus der Gegend), würde mich also nicht wirklich reizen.
 
Schonmal daran gedacht in den Osten zu ziehen?

Leipzig wurde von der NY Times als "Berlin wie es vor 10-15 Jahren" war beschrieben.

Hier ist sehr kinderfreundlich, es sind genügend Kitas vorhanden und der Bestand an Kitas wird noch ausgebaut, die Straßen sind im besseren Zustand als im Pott :D, die Mieten sind human, Flughafen haben wir auch und mit knapp 40000 Studenten aus aller Herren Länder ist dieses Argument
wo ein hoher Anteil an sozialen und gebildeten Menschen wohnen
mehr als zu treffend.
 
An sich wäre erst mal interessant zu wissen ob du/ihr beruflich in irgendeiner Form ortsgebunden seid oder vollkommen frei in der Wohnortwahl (z.B. Freelancer für Entwicklung, etc.) bzw. schlicht von eurem Wohnort aus, wo auch immer, arbeiten könnt.

Zudem wäre auch interessant ob Immobilienkauf in irgendeiner Form auch jetzt/irgendwann relevant ist, schon allein in Hinblick auf das Stadt-Land-Gefälle bei den Preisen.


Tendenziell zieht es mich immer eher in den Süden als in den Norden von Deutschland, mag an mir oder meiner/der dortigen Mentalität liegen.

Ich behaupte auch, dass man in jeder Großstadt oder Metropolregion sehr schön leben kann, wenn man nur ausreichen Geld dafür ausgibt und sich den Luxus leistet auf öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten. Wo das ganze dann liegt sollte man anhand persönlicher Präferenzen entscheiden, oder schlicht aus dem Bauch heraus, wo es einem gefällt.
 
xDream schrieb:
An sich wäre erst mal interessant zu wissen ob du/ihr beruflich in irgendeiner Form ortsgebunden seid oder vollkommen frei in der Wohnortwahl (z.B. Freelancer für Entwicklung, etc.) bzw. schlicht von eurem Wohnort aus, wo auch immer, arbeiten könnt.

Ich für meinen Teil bin im SOmmer mit dem Studium fertig und bin grad auf Jobsuche. Und bewerbe mich momentan quer über Süddeutschland und der Schweiz. Eine interessante Stelle ist eben in Erlangen, deshalb meine Frage.
 
Dayripper schrieb:
Ich für meinen Teil bin im SOmmer mit dem Studium fertig und bin grad auf Jobsuche. Und bewerbe mich momentan quer über Süddeutschland und der Schweiz. Eine interessante Stelle ist eben in Erlangen, deshalb meine Frage.

Wird dann wohl Siemens sein?
100k Einwohner, Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen, Uni mit ~30k Studenten, Medizinstadt, sehr geringe Arbeitslosigkeit.. Es lässt sich auf jeden Fall aushalten:)
 
mokabo schrieb:
Wird dann wohl Siemens sein?
100k Einwohner, Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen, Uni mit ~30k Studenten, Medizinstadt, sehr geringe Arbeitslosigkeit.. Es lässt sich auf jeden Fall aushalten:)

Nein Firma aus der Medizintechnikbranche, an Siemens hab ich noch gar nicht gedacht :). Aber danke für dein Statement, dachte es mir fast schon dass es üblere Ecken gibt :-).
 
Werdet mal erwachsen. Asoziale will man nicht, gebildet sollen alle sein, aber weder Rechtschreibung noch Zeichensetzung beherrschen.

Wenn ihr meint, euch durch den Wohnort schon die soziale Harmonie ins Haus holen zu können, dann "Willkommen in der schönen, neuen Welt". Was meint ihr denn, wovon eine Gesellschaft lebt?

In den USA gibt es den schönen Trend der Gated Communities. Das ist doch was für einige hier. Nur schöne, nette Nachbar und alle mähen pünktlich den Rasen.

Und nebenbei, wer gleich das ganze Ruhrgebiet als Asimetropole brandmarkt, war noch nie dort.
 
Ich finde es witzig, dass er in eine Stadt "ohne Assis" will, aber gleichzeitig Großstädte wie Hamburg oder Wien nennt. XD

Zu dir passt ein kleines Dorf in Bayern mein Freund, mit all der Ruhe und Idylle, ohne nervige Ausländer.
 
Partizan schrieb:
ein kleines Dorf in Bayern mein Freund, mit all der Ruhe und Idylle, ohne nervige Ausländer.

doch! sind die "restlichen Deutschen" die dann mal durchfahren oder zu Besuch sind.

Wie sagte Stoiber eins: "Bayern und das übrige Deutschland" :freak:
 
Schade dass es keine Alternativen zur Ghettoisierung zu geben scheint.

Aus meiner Sicht bist Du in einem Kuhkaff am besten aufgehoben. Assis, Prolls und Kriminatität gibt es aber in fast allen Städten, die eine gewisse Größe haben, auch in Freiburg, Tübingen, Münster und Co.

Deine Ansprüche hins. Flughafen etc. kannst Du dann nat. zurückschrauben. Aber von allen genannten Großstädten wie HH, D, DD, B, M etc. kann ich Dir bei Deiner Einstellung nur abraten. Du willst ja auch mal ohne Auto in die Welt hinaus.

Aber mal was anderes: Bekommst Du überall einen Job?

Zum Thema Bayern: Wenn Du in gewisse Orte in Bayern gehst, bist Du der Ausländer / Preuße.
 
mschrak schrieb:
Zum Thema Bayern: Wenn Du in gewisse Orte in Bayern gehst, bist Du der Ausländer / Preuße.
Ausser in München ist das eigentlich überall in Bayern so, nicht nur in gewissen Orten. ;) Saupreissn sands alle, die von nördlich des Weisswurstäquators kommen. :p

@Topic
Wir wärs mit Münchner Umgebung, noch innerhalb des S-Bahn-Netzes, Starnberger See z.B.?
 
Also wer in eine Großstadt zieht, muss sich bewusst sein, daß es dort eben auch eine Menge "Assis" gibt. Ich stamme aus Karlsruhe und auch dort gibt's 'ne Menge davon. Hier erscheint es mir teilweise fast schlimmer als in Berlin (wo ich seit über 10 Jahren lebe), weil die sich in KA konzentriert an bestimmten Stellen aufhalten, die man aber nur schwer umgehen kann - da eben KA nicht so groß ist, In Berlin verteilt sich das ganz gut (finde ich).

In München habe ich einige Jahre gearbeitet (unter der Woche) und ich fand's gruselig. Ist zwar eine Großstadt aber wirkt trotzdem sowas von provinziell. Und grade in der Innenstaft trifft man irgendwie immer Leute vom selben Typus. Lauscht man den Gesprächen in der U-Bahn - immer dieselben Themen: Mein neues Auto, meine nächste Reise... naja.. langweilig.

Wie gesagt: Seit 10 Jahren Berlin - ist halt Geschmackssache - ich mag' die Stadt. Man hat halt Platz zum leben, was sich auch preislich noch im Rahmen hält. Und irgendwie entdecke ich fast jeden Tag was neues. Auto haben wir vor Jahren verkauft - brauchen wir nicht (trotz Kind).
 
Ist das wirklich so schlimm? Habe nämlich überlegt, nach meinem Studium von RP nach BW zu ziehen. Ich habe immer gedacht, dass BW und die Gegend drum herum ruhig und relativ "assi-frei" ist.

Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit Heidelberg, Mannheim, (Kaiserslautern würde mich auch interessieren). Berlin wäre mir einfach zu agro, ein Kind aufzuziehen (zumindest, was man so in der Glotze sieht).

Gruß
tshape
 
Hi

kann dir zu Mannheim sagen das es dort die Gebiete gibt wo du einen sehr hohen Assi anteil hast.
Aber selbst da hatte ich noch nie probleme nachts durch zulaufen. Klar gibt es auch in Mannheim Gebiete die man nachts net alleine durchqueren sollte.

Im Großen und ganzen ist Mannheim halt ne Großstadt und ich find sie hässlich :).

Gruß

Alex
 
AlanK schrieb:
Aber unsere Zukunftspläne beinhalten ein oder zwei Kinder, aktuell habe ich keine Lust ein Kind in die Welt zu setzen, was später genauso wird wie Menschen die ich mir nicht gerne angucke.

Düsseldorf baut gerade ab wenn ich das richtig einschätzen kann?

Du wirst eh nicht verhindern können was aus deinem Sprößling mal werden wird. Solange er nicht so wird wie Du/Ihr bzw diese arrogante und narzistische Einstellung übernimmt ist schon viel gewonnen.

In Düsseldorf empfehle ich dir Stadtteile wie Bilk, Garath und Eller. Gerade in den letzten beiden warten sie nur auf solche Schnösel wie ihr es seid... Ich kann dir auch noch Köln-Chorweiler anbieten.

In den teuren Düsseldorfer Stadtteilen wie Oberkassel oder Kaiserswerth, so unterstelle ich jetzt einfach mal, wird dir die Kohle fehlen um mit der Haute-Volée mithalten zu können.
 
Feuerferkel schrieb:
Du wirst eh nicht verhindern können was aus deinem Sprößling mal werden wird. Solange er nicht so wird wie Du/Ihr bzw diese arrogante und narzistische Einstellung übernimmt ist schon viel gewonnen.

Früher hätte ich die Einstellung des Threadstartes genauso kritisiert wie du. Dann habe ich 5 Jahre lang in einem Berliner "Problembezirk" gewohnt und kann die Einstellung nun voll und ganz verstehen, dass man seine Familie solchen "Leuten" nicht aussetzen will. Ich finde da absolut nichts arrogantes oder gar narzistisches dran.
 
Die Frage ist ja auch wo du einen Job findest. Als Ingenieur sieht es in Süddeutschland natürlich Sahne aus. Aber dir muss auch bewusst sein dass die Mietpreise in Städten wie Ingolstadt und gerade München ein wesentliches höher sind als im Ruhrpott.
Problembezirke hast du allerdings in jeder Großstadt. Ob jetzt das Piusviertel in Ingolstadt oder in München Teile von Neuperlach oder Großhadern.
Gut der Anteil ist jetzt villeicht nicht so hoch wie im Pott. Aber ehrlich gesagt habe ich mich im Ruhrpott wohlgefühlt, in München auch und jetzt in Ingolstadt ebenso. Es kommt immer drauf an wo man dort wohnt und mit welchen Menschen man sich umgibt.
 
tshape schrieb:
Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit Heidelberg, Mannheim, (Kaiserslautern würde mich auch interessieren). Berlin wäre mir einfach zu agro, ein Kind aufzuziehen (zumindest, was man so in der Glotze sieht).

Ich wohne in Oftersheim, knapp 15km von Mannheim entfernt, halte mich jedoch in Mannheim auch einige Male auf.
Zu der Stadt: Sehr schöne Stadt, jedoch gibt es dort natürlich, wie in jeder anderen Großstadt auch, Assiblocks und Rotlichtmilieus, aber es hält sich in Grenzen, was mich stören würde, wenn ich dort direkt wohnen würde, das Großstadtleben eben, bin nicht so der Typ dafür.
Würde dir eher zu Heidelberg raten: Schöne Altstadt + Neustadt, man kann schön und ruhig Abends etwas trinken gehen, nicht zuviel Assis, jedoch bisschen schlechter Anbindung zum öffentlichen Straßenverkehr, wie in Mannheim. Insgesamt: Positiv, würde dort auch gerne hinziehen, jedoch bevor man dort hinzieht, muss man sich ein Bild davon machen, ob das einen alles gefällt mit diesem etwas älterem, z.b. die Gassen usw. usw.
Ist eine Unistadt, hat nicht ein all zu großen Anteil an älteren Menschen.
 
Wohne selbst in Weil der Stadt 35Km von Stuttgart, 20Km von Sindelfingen / Böblingen und in einer wie alle aus meinem Verwandten und Freundeskreis sagen "Ghetto-Gegend" also Wohnblockviertel. Finde die Wohnung bisher allerdings garnicht schlecht, von den Assinachbarn hab ich bisher keine gesehen, echer recht nette Leute ausländischer als auch heimatlicher Herkunft und mein Wagen steht auch jeden Morgen noch unbeschadet auf der Straße =) Ist in solchen Mehrfamilienhäusern aber eher ein Kommen und Gehen, zieht ständig einer aus und einer ein^^ Bin oben im 3. von 4 Stockwerken noch nicht ganz unter die Dachschräge gequetscht und hab meine Ruhe.

Hab 14 Jahr in Sindelfingen gewohnt mit meinen Eltern, auch in einem Mehfamilienhaus, damals war die Gegend für mich in meiner Jugend mit meinen Kumples recht angenehm, heute hab ich mir sagen lassen, steigen in dem Haus SEK Teams über Dächer ein, Selbstmörder springen von Balkonen und man wird auf der Straße bei Gelegenheit überfallen wenn man nicht aufpasst. Kann ich aber nicht mehr beurteilen was da wirklich abgeht, in Sindelfingen und Böblingen gibts auch gehobene Wohngegenden =)

vllt wäre das auch ne Alternative, im richtigen Viertel hat man alles was man braucht in seiner Nähe und in Stuttgart ist man auch schnell =)

Gruß Killa
 
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