generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
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@wiesel201
Sorry, aber dieses Argument ist genauso dumm wie weit verbreitet. Wenn Regeln nicht eingehalten werden, muß man manchmal Maßnahmen ergreifen, um sie durchzusetzen. MAnchmal kann auch eine Verschärfung und/oder Ausweitung von Regeln eine brauchbare Maßnahme sein.
So wie Du es tust, wird aber auch nur immer von denjenigen Argumentiert, die einen Sachverhalt idealisieren, die gängige Praxis aber vollständig außer acht lassen (wollen).

@happy mutant
Es geht aber darum, dass es womöglich tödliche Unfälle reduziert und generell Unfallrisiken senkt.
Das ist für mich der springende Punkt! Es gibt viele Abhandlungen, dass es genaus möglich ist, dass das Unfallrisiko steigt.
Wofür haben doch schon intelligente Verkehrsleitsysteme, die bei Bedarf (Stau, Glätte, Unfall etc.) die Geschwindigkeit begrenzen!

@freddy mercury
Wenn die Massnahmen nicht greifen, gibts einfach horrende Geldstrafen von 3000E und hoeher. Dann wird es sich fast jeder ueberlegen, ob er sich nicht an die Regeln halten will.
Dann bräuchten wir die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht, weil sich dann weit mehr Verkehrsteilnehmer an die bestehenden Regeln halten würden. Das wär ja eher auch mein Ansatz. Die Strafen für Drängeln, missachtung des Rechtsfahrgebotes etc. DRASTISCH nach oben und mit den Mehreinnahmen zusätzlich kontrollieren
 
Zuletzt bearbeitet:
FreddyMercury schrieb:
Wenn die Massnahmen nicht greifen, gibts einfach horrende Geldstrafen von 3000E und hoeher. Dann wird es sich fast jeder ueberlegen, ob er sich nicht an die Regeln halten will.

Richtig und wenn es dann noch immer nicht klappt führen wir die Todesstrafe ein ! :D Irgendwan muss es ja klappen ;) .
 
was spricht dagegen die 3000€-strafen jetzt schon einzuführen? dann kann man, wenn es erlaubt ist, schnell fahren und wenn nicht muss man halt mit horrenden strafen rechnen... dann sollten wirklich alle glücklich sein...
 
Heelix schrieb:
Richtig und wenn es dann noch immer nicht klappt führen wir die Todesstrafe ein ! :D Irgendwan muss es ja klappen ;) .

Glaub mir. Das funktioniert. In Kanada (mein wohnsitz) funktioniert das ganz gut. Schulbus ueberholen waehrend der steht, $2000 strafe + versicherung kann bis zu 100% ansteigen.

Fuer zu schnelles fahren, egal wie schnell kann man schnell mal ne Strafe von $250 oder mehr aufgedrueckt bekommen. Zudem kann auch die Versicherung da um 100% steigen. Die Massnahmen ziehen ganz gut.
 
Zitat von Heelix
Richtig und wenn es dann noch immer nicht klappt führen wir die Todesstrafe ein ! Irgendwann muss es ja klappen.

Bin ich dafür, wer klar Schuld ist an einem Unfall mit Toten (Rote Ampel, Busüberholen wenn er steht oder andere dinge über die keinen Sprechen möchte) sollte gleichermaßen bestraft werden. So sollte es auch bei anderen Straftaten sein, um so einfach zu zeigen das Leute die für Ihr glück Arbeiten usw. nicht von Leuten die Lange weile haben Umgebracht werden.

mfg

Tom
 
Was bringen Strafen die einen normalen Bürger in den Ruin treiben, aber einen wohlhabenderen Menschen am Allerwertesten vorbei gehen?

Es hat keinen Sinn wenn man jemanden, der vielleicht mal unachtsam war oder sich nicht ganz an die Regeln gehalten hat gleich in den Ruin treibt.

Viel sinnvoller wären Strafen die endlich mal dem Gehalt des bestraften angepasst sind.
 
Hmm das wäre ein enormer zusätzlicher bürokratischer Aufwand wenn man dann auch noch die Verwarnungs- und Bußgelder einzeln berechnen müsste.

Ich arbeite zurzeit im Ordnungsamt - Bußgeldstelle und man hat schon so genug zu tun. ^^
 
Auch hier gibt es genug Beispiel in Europa wo das durchaus geht. Klar in Deutschland würde es wohl ein bürokratisches Ungetüm werden. Aber das hat uns eigentlich noch nie abgeschreckt. :D

@ZeroZerp: Klar Verkehrsleitsystem sind toll. Aber erstens halten sich da eher noch weniger an die Tempo-Beschränkung und zweitens ist ein flächendeckendes System unbezahlbar. Du hast durchaus recht, daß die Auswirkungen eines generellen Tempolimits nicht feststehen. Studien und Gegenstudien geben sich die Klinke in die Hand. Wenn es eine eindeutige Erkenntnis gäbe, müssten wir auch nicht drüber diskutieren. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist doch, dass sich kein Politiker traut die Strafen um ein vielfaches zu erhöhen bzw. an das Einkommen anzupassen. Da wären die Ergebnisse für die nächsten Wahlen vorprogrammiert...
 
Zuletzt bearbeitet:
Denke ich nicht. Die wenigen die ein Einkommensabhängiges Strafsystem wirklich treffen müssen, haben nur einen sehr geringen Teil der Stimmen.

Und jeder der einigermaßen für Vernunft offen ist wird erkennen, dass Geldstrafen immer nur dann funktionieren, wenn sie dem Einkommen angemessen sind. Das funktioniert im Strafrecht seid Jahrzenten (ohne viel Bürokratie) warum nicht auch im Verkehrsrecht?
 
weil es jeden trifft... fährt man jetzt zu schnell kriegt man ne 25€ strafe und gut... wenn es nachher so läuft das man 3 oder 4 tagessätze löhnen muss, trifft es auch den kleinen studenten... denn bei studenten/arbeitslosen wird von einem tagessatz von 15€ ausgegangen!

und so ein politiker würde niemals gewählt werden!
 
Elfhelm schrieb:
Da wären die Ergebnisse für nie nächsten Wahlen vorprogrammiert...

Sicher spielt der Wahlkampf eine sehr große Rolle. Anstatt sich um sinnvolle Änderungen Gedanken zu machen, wirft die SPD (glaub es war die SPD, korrigiert mich bitte) einfach ein total sinnbefreites Tempolimit in den Raum.
Das Problem zur Zeit ist aber, dass aufgrund der ganzen lächerlichen Diskussionen um den Klimawandel die dumme breite Masse diesem Limit eher zustimmt, als zB vor zehn Jahren.
 
Elfhelm schrieb:
Das Problem ist doch, dass sich kein Politiker traut die Strafen um ein vielfaches zu erhöhen bzw. an das Einkommen anzupassen. Da wären die Ergebnisse für nie nächsten Wahlen vorprogrammiert...

Natürlich, weil wer würde bitte eine Partei wählen welche einen "normalen" Bürgen bei schon relativ kleinen verkehrsvergehen in die Schuldenfalle treibt ;) . Zumal nunmal sachen wie an einem stehenden Bus "zügig" vorbei fahren bei weitem keine solch hohen Strafen rechtfertigt. Es geht halt auch immer um die Verhältnismäßigkeit.

Und hier im Thread geht es halt um ein allgemeines Tempolimit auf unseren Autobahnen. Und eben dieses Limit kann niemand mit Fakten untermauern.

Das einzige was man aus der Politik hört bezieht sich alles nur auf den Umweltschutz ... wurde nicht vor Jahren eine "Ökosteuer" erhoben welche die Kraftstoffpreise erheblich angehoben hat ? Würde man dieses Geld auch dafür verwenden wie der Name es Impliziert gäbe ist damit keine Probleme :P . Andere "Argumente" beziehen sich auf die Verkehrssicherheit / mehr und schlimmere Unfälle in folge durch höhere Geschwindigkeiten als die besagten 130 hm/h . Das mit den Unfällen, gibt bestimmt statistiken welche besagen das mehr unfälle durch "schleicher" / übervorsichtige Fahrer oder Übermüdung verursacht werden als durch die Fahrer welche eben mit mehr als 130km/h fahren :D .


mfg
 
Wir sind hier aber nicht in Kanada.
Es muss nicht alles so drastisch geregelt werden...


Der Regel- und Kontrollwahn hat hier eh schon Überhand genommen.
 
@Freddy:
In den USA gibt es wegen der Todesstrafe auch keine Morde mehr. ;) Wann sieht man denn ein, das der Mensch kein rationales Wesen ist und Regeln nur bis zu einem bestimmten Grade befolgt, je nach Vorgeschichte? :confused_alt:
 
OMaOle, wie viel % "deiner" Unfälle wären verhinderbar gewesen, wenn der Verursacher anstatt seiner gefahrenen Geschwindigkeit nur mit 150-160km/h gefahren wäre?

kann ich Dir sagen, nicht ein Einziger, zumindest bei den Unfällen auf der Autobahn um die es hier ja geht. Allerdings würden 50% der Leute bei Geschwindigkeiten von 130km/h noch leben bzw bräuchten keinen Rollstuhl was ich noch schlimmer finde.

Dei Zitat von Benjamin Franklin ist schön und gut, aber Happy Mutant sagte es schon aus dem Zusammenhang gerissen unbrauchbar.

Vielleicht hast Du ja recht und das Zitat von Albert Einstein triffts eher: " Die Macht der Dummen kann nicht gebrochen werden, es gibt zu viele davon".

Das würde aber bedeuten, das jegliche Regelungen unnütz wären und das meinte selbst Einstein sicher nicht.

Andererseits fällt bei der ganzen Diskussion hier das sture schwarz-weiß denken extrem auf, es scheint kein Platz für Kompromisse zu geben und da das bei den Politikern nicht anders ist, wird wohl so schnell kein neues Gesetz kommen.
 
was wieder auf die Sichtweise des Betrachters ankommt, ich möchte nicht als letztes im Leben einen Feuerwehrmann mit Rettungsschere auf mich zukommen sehen. Dann lieber andersherum, aber wie es aussieht werde ich noch oft in die Verlegenheit kommen schweres Rettungsgerät zubenutzen.

Makaber ausgedruckt: Vielleicht sieht man sich ja mal
 
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