Glasfaserausbau in großer Wohneigentümergemeinschaft (44 Parteien)

librarian31

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Hallo liebes Telekom-Hilft-Team,

folgende Frage:

laut euren Infos zum Thema Glasfaserausbau sieht das Prinzip ja so aus, dass Ihr in Mehrfamilienhäusern grundsätzlich den Anschluss bis in jede Wohnung auf eure Kosten legt, in Einfamilienhäusern legt ihr den Anschluss bis in den Keller und ggf. weiter soweit ein Leitungsweg vorbereitet ist.

Jetzt ist meine Frage, ob es bei Mehrfamilienhäusern eine Grenze des vertretbaren Aufwandes gibt? Hintergrund: Wir haben eine vermietete ETW in einem Gebäude mit über 40 Parteien. Das Gebäude ist aus den 1970ern und die Leitungswege kreativ. Dass Leerrohre brauchbar für neue Kabel zur Verfügung stehen ist unwahrscheinlich. Es könnte also großer Aufwand entstehen, z.b. durch Verkabelung über diverse Aufputz-Kabelkanäle oder aber durch aufwendige Stemmarbeiten um z.B. neue Kabel in einen eher schwer zugänglichen Installationsschacht zu bekommen. Ich gehe davon aus, dass eine Fachfirma sicher 2 Wochen oder so mit der Installation beschäftigt wäre, also schon ganz erhebliche Kosten.

Werden die Kosten in solchen Fällen tatsächlich durch die Telekom getragen?

Vielen Dank für die Rückmldung!

Viele Grüße
librarian31
 
Guten Tag @librarian31,

librarian31 schrieb:
laut euren Infos zum Thema Glasfaserausbau sieht das Prinzip ja so aus, dass Ihr in Mehrfamilienhäusern grundsätzlich den Anschluss bis in jede Wohnung auf eure Kosten legt, in Einfamilienhäusern legt ihr den Anschluss bis in den Keller und ggf. weiter soweit ein Leitungsweg vorbereitet ist.
Welchen Informationen genau? Das ist korrekt. Sofern wir da gerade ein Ausbau haben. Wenn schon ausgebaut ist, kostet die Verlegung ins Haus Geld.

librarian31 schrieb:
Jetzt ist meine Frage, ob es bei Mehrfamilienhäusern eine Grenze des vertretbaren Aufwandes gibt? Hintergrund: Wir haben eine vermietete ETW in einem Gebäude mit über 40 Parteien. Das Gebäude ist aus den 1970ern und die Leitungswege kreativ. Dass Leerrohre brauchbar für neue Kabel zur Verfügung stehen ist unwahrscheinlich. Es könnte also großer Aufwand entstehen, z.b. durch Verkabelung über diverse Aufputz-Kabelkanäle oder aber durch aufwendige Stemmarbeiten um z.B. neue Kabel in einen eher schwer zugänglichen Installationsschacht zu bekommen. Ich gehe davon aus, dass eine Fachfirma sicher 2 Wochen oder so mit der Installation beschäftigt wäre, also schon ganz erhebliche Kosten.

Werden die Kosten in solchen Fällen tatsächlich durch die Telekom getragen?
Wenn dem Ausbau zugestimmt wird, wird durch die Telekom eine Begehung stattfinden. Da wird dann auch festgestellt, über welchen Weg es in die Wohnungen geht und die Kosten werden von der Telekom getragen.


LG
Sven W.

 
Vielen Dank für diese positiven Informationen.

Hintergrund ist, dass unsere Verwalterin oft nicht korrekt informiert ist. Sie hat unser Gebäude kürzlich für den möglichen Glasfaserausbau vorgemerkt, aber in einem Schreiben an die WEG ausgeführt, den Ausbau im Haus müssten wir zahlen, wenn dann irgendwann der Ausbau tatsächlich kommt. Das ist aber ja genau nicht korrekt, denn sie hat gleichzeitig geschrieben, dass sie uns extra für den Erstausbau angemeldet hat damit wir Kosten sparen.

Viele Grüße

librarian31
 
librarian31 schrieb:
Hintergrund ist, dass unsere Verwalterin oft nicht korrekt informiert ist. Sie hat unser Gebäude kürzlich für den möglichen Glasfaserausbau vorgemerkt, aber in einem Schreiben an die WEG ausgeführt, den Ausbau im Haus müssten wir zahlen, wenn dann irgendwann der Ausbau tatsächlich kommt.
Ja, da sind die Hausverwaltungen oft nicht gut informiert.
Bisschen lesen auf den Telekom Seiten hilft:
https://www.telekom.de/hilfe/festne...r-ausbau/uebersicht-bauweisen?samChecked=true
https://www.telekom.de/hilfe/festne...schluss/glasfaser-ausbau/hinweise-leitungsweg
librarian31 schrieb:
Das ist aber ja genau nicht korrekt, denn sie hat gleichzeitig geschrieben, dass sie uns extra für den Erstausbau angemeldet hat damit wir Kosten sparen.
Die Kosten für den Hausanschluss (~900€) spart ihr, Kosten für den Innenausbau bis zum Wohnungseintritt + 3m dahinter sind auch später kostenfrei.

Die Telekom verlegt generell nur Aufputz im Metallkabelkanal wenn keine Leerrohre oder ähnliches vorhanden ist. Stemmarbeiten um irgendwelche Schächte zu öffnen/schließen werden nicht durchgeführt. Das müsstet ihr schon selbst organisieren/bezahlen, wenn ihr da besondere Ansprüche habt.
Deckendurchbrüche um durch die Etagen im Treppenhaus zu kommen für die Kanalinstallation werden selbstverständlich gemacht.

Erstmal die Auskundung/Begehung abwarten, da wird sowieso in Ruhe geguckt was vorhanden ist.
Gerade in größeren älteren Gebäuden sind meistens doch Rohre bis auf die Etagen vorhanden.
 
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