Griechen wehren sich gegen Einsparungen

Ich hab jetzt hier nicht alle 17 seiten durchgelesenen aber ich muss dazu auch "mein senf" abgeben.

die EU ist im prinzip eine feine sache aber die vorgehensweise wie bis jetzt ist ein griff ins klo was uns noch teuer zu stehen kommt. Warum? Einfach !
Weil Hier AFFENMÄSIG alles aus USA Kopirt wird.
Man will aus Europa eine USA kopie machen. bis jetzt ist es aber nur ein fehlerhater billiger abklatsch und das hat seine gründe:

1 - Man kann nicht in 20 Jahre das machen wofür USA hunderte jahre brauchte
2 - Man hat keine einheitliche sprache wie in USA
3 - Man hat keine einheitliche regierung wie in USA
4 - Man hat keine einheitliche gesetze wie in USA
5 - Die Staaten haben nicht das gleiche Entwicklungsniweau wie in USA

Die EU Fehler:

1 - Jeder stat hat seine einheitliche regierung
2 - Die Staaten haben unterschidliche Sprachen
3 - Die Staaten sind unterschidlich entwickelt
4 - Die Staaten sind jeder für sich und zihen nicht an den gleichen stramm
5 - Nicht alle Staaten haben die Einheitliche Währung Akzeptiert
6 - In 50% der Staaten regiert die Koruption
7 - Sämtliche EU Unreife ländern wurden auf "teufel komm raus" in der EU gestopft.
8 - Der EU erweiterung ist zu schnell

Details:

- England z.B. ist in der EU nur mit den Name. Ein königreich für sich, was den EURO Verweigerte und die grenzen noch dichter macht wie sonst. Die haben in solche situation in der EU nichts Verloren!

- Die Ländern aus den Ehemaligen Warschauer Pakt (OSTBLOCK) sind unreif für der EU, zu korrupt, zu arm, zu unterentwickelt. Länder wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Polen, Slowakei habein in der EU NICHTS VERLOREN.
Noch nicht.
Diese Länder könnten EU reif sein in etwa 50 bis 70 Jahre und das milde ausgedruckt.
Nach beendung des Kalten kriges und Zusammenbruch des ehemaligen Eisernen Vorhang, aus angst das sich da nicht wieder was änliches aufbaut, hat man alle diese länder unter eile in der NATO Gestopft um sie kontrolieren zu können. Nun wurden diese unter der gleiche voreile in der EU herein Gestopft auf UNSERE KOSTEN, obwohl in diese Länder die entwicklung fast auf den 18 jahrhundert niveau ist. Das auf politische, Bildung u. Wirtschaftliche ebene und man versucht diese länder durch finantielle stütze auf zu peppeln was so nicht funktioniert. In diese Ländern herscht noch eine gewaltige koruption und schmiergeld mentalität, die VITAMIN B(eziungen) lebenseinstellung was in den köpfe der menschen hängen geblieben ist nach 40 jahre Kommunismus was man nicht von ein tag auf den anderen einfach so löschen kann.
Das problem beginnt beim halb analfabeten bauern was in den karpaten im lähmhaus hausiert bishin zu den politikern.

Da ich selber aus Rumänien komme, zitiere ich Rumänien als Beispiel:

Rumänien hat 23 Millionen Einwohner.
Davon 30% lebt in den Dörfen, 25% sind ANALPHABETEN was weder lesen noch schreiben können, 20% der Rumänischen Dörfer haben keine stromversorgung, keine heizung, kein fliesendes wasser, 60% der häuser in den dörfer sind selbstgebaute Lähmhäuser mit pape, gut 70% der dorfbewohnern benützen heute im jahr 2010 noch Fuhrwerke mit HOLZ RÄDER gezogen von Pferde, 30% der Feldarbeit finden VON HAND STAT mit hilfe von TIERE und nicht Maschinell, Rumänien ist auf Koruption ebene am 2 Platz in Europa hinter grichenland, in Rumänien ist Pädophilie geduldet da hier die Rroma zigeuner Ihre kinder im Alter mit 12 bereitz verheiraten - mit 13 haben einige sogar 2 kinder, Rumänien hat über 5 Millionen RROMA Zigeuner als minderheit was sie nicht im Griff bekommt um diese zu kontrolieren und die landes gesetze zu respektiern, was quasi ein staat im staat sind, jede art von gesetze misachten und ignorieren sei es mit gewalt - und eigentlich dank korution das land regieren aus den untergrund.

Nichts fü ungut leute, aber so ein land hat in der EU NICHTS VERLOREN !
Bulgarien ist auch nicht weit entfernt von Rumänien auch wen die urlaubsorte traumhaft sind. Den Hintergrund kennt Ihr nicht.

Nun zu Grichenland:
Laut letzten medien informationen, haben die BETROGEN von Anfang an. Die haben sämtliche EU Beitritt richtlinien Gefälscht u. Fehlinformationen Geliefert. Nun soll ein "überschuldeter Betrüger" auch noch geld Bekommen. So was ist nicht nachvolzibar. Grichenland müste aus der EU Ausgeschlossen werden.

Wen man als Einzelpwerson das macht was Grichenland gemacht hat, Landet man mit 100% sicherheit IM KNAST für mindestens 5 Jahre!

Wen das nun so weiter geht und jeder dieser Korupten EU Ländern, früher oder Später Miliarden auf diese art und weise im Hintern geschoben werden, dan wird uns der EU SPASS teuer zu stehen kommen und mindestens 3 nachkomende generationen werden diesen blödsinn auslöffeln müssen.

Unsere Politiker erzählen uns immer wieder gerne was von..... DIE ZUKUNFT UNSERER KINDERN IN DER EU !
Diese ist bereitz in der Toalette Gespült. Wen die so weiter machen haben unsere kinder in der EU eine NULL ZUKUNFT, eine ARMUT HARTZ 4 ZUKUNFT !

So !

Nun zu den POLITIKERN:

Ihr schiebt die schuld auf den politikern. OK. Nun die Frage:

Wer hat den diese Politiker Gewählt? Die Heinzelmänhien? NEIN !
Ihr mit eure hand hab sie Gewählt, die Parteien was am Längeren Hebel sind, sind EUER WUNSCH. Ihr habt die Kreuze am Wahlzetel gemacht und nicht die Heinzelmänhien und auch keine Grüne mänhien vom Mars so das........................ nun jammert nicht mehr so fiel und denkt nach was ihr bei den nächsten wahlen macht.
Wen man zurück schaut, unmitelbar am ende der kohl Erra, alle politikern, parteien was am langen hebel waren (und auch noch sind) machen nichts anderes als LÜGEN, erzählen das was die befölkerung hören will und wen die am langen hebel sind, machen die genau das gegenteil zu den was sie versprochen haben.

Das geht schon so seit 20 Jahre.
Wen es da in eure kopfe nicht "KLICK" macht, sorry aber dann seit ihr selber schuld.
 
Die wirtschaftliche Einschätzung der Osteuropäischen Staaten mag ja richtig sein. Man sollte hier aber nicht vergessen, dass es in der Welt nicht nur um die Wirtschaft und das Geld geht. Daher war es wichtig den ehemaligen Ostblockstaaten Anschluss und Integration in den "Westen" anzubieten. Kann es selbst kaum glauben, aber da muss ich unserem Dicken mal recht geben: "Ich bin heute mehr denn je überzeugt, dass die europäische Einigung für Europa und übrigens auch für uns eine Frage von Krieg und Frieden ist und dass der Euro für uns ein Stück Friedensgarant ist."
Man muss sich ja mal überlegen wie lange wir jetzt in Frieden und Wohlstand leben, so dass mehrere Generationen den Krieg nur noch aus dem Fernsehen kennen. Ein Zustand den es so in Europa wohl nich nie gegeben hat.
 
Sehr schön auf den Punkt gebracht.
Die EU, so wie sie entstand und besteht, wird jetzt mit Milliarden aus den "reichen" EU-Ländern gestützt (die Ländern werden ausgeblutet), was einfach Wahnsinn ist, weil wir im Fall der Fälle das Geld nicht wiedersehen!
Man sieht ja schon Parallelen zum Nazi-Reich, wo man bis zu Letzt an den Endsieg glaubte.. :freak:
Ich kann ja praktisch dagegen kaum was machen, außer Links wählen.

Aber ich bin erschreckt wie hier an der derzeitigen EU festgehalten wird, "koste es was es wolle".
Das ist ja schon krankhaft..
 
CyberCSX schrieb:
Davon 30% lebt in den Dörfen, 25% sind ANALPHABETEN was weder lesen noch schreiben können, 20% der Rumänischen Dörfer haben keine stromversorgung, keine heizung, kein fliesendes wasser, 60% der häuser in den dörfer sind selbstgebaute Lähmhäuser mit pape

... und weil du aus Rumänien kommst, ist gerade das kein Grund zu hinterfragen, warum die Länder der Welt sich schon lange in arme und reiche sortiert haben. Und warum, so lange um das Geld, Reichtum und Macht in der Welt geht, auch so bleiben wird.

Nein, besser stellt man sich gegen die, die verloren haben.

Rumänien hat über 5 Millionen RROMA Zigeuner als minderheit was sie nicht im Griff bekommt
'Garda de Fier' (Die Eiserne Garde) hat schon mal versucht, das Problem aus der Welt zu schaffen. Die nächste nationalistische Regierung vielleicht auch. Dann werden sie feststellen müssen, dass Rumänien immer noch ein armes Land bleibt.

nun jammert nicht mehr so fiel und denkt nach was ihr bei den nächsten wahlen macht.
Und was kann man bei den Nächsten Wahlen anders machen? Einen neuen Hitler wieder an der Macht bringen?

Übrigens: 'mänhien' schreibt man 'männchen' und 'fiel' heißt 'viel'. Na ja, die Rumänen haben es auch in EU schwerer ...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ barista

Es sagt auch keiner das man mit den ostblock ländern kein anschlus aufbauen aber nicht so.
Man muss denen wirklich nicht einfach so alles im hintern schieben nach den moto "tischlein deck dich, esel strecke dich" bis man selber drauf geht.

Was Frieden betrifft, man kann auch sehr gut im frieden mit den nachbar leben auch wen er nicht in der eigene wohnung mit einzihet.
Du kanst auch mit dein Nachbar im Frieden leben ohne das er gleich in deine Wohnung einzihet, oder?

Garda de Fier war ein schlechter witz. Mehr dazu ein adersmal ;)

Was man bei den nächsten wahlen machen? Mit sicherheit kein zweiten Hitler wählen sondern DENKEN und nicht jeden dreck auch glauben.

Dabei währe mal nicht schlecht diese permanente amerikanische vorbild arschkriherei mal weg lasssen. ;)
Bei jeden rotz was aus USA rüber schwapt, bekommt ihr fast ein orgasmus und muss umbedingt kopiert werden.
Das geht schon seit jahre so. Das man dabei draufgeht, merkt man es leider nicht.
Wen big brother ein mal pupst (ami bank) zitert ganz europa (wirtschaftskrise).
Wann kommt ihr endlich zur besinnung? :freak:

Übrigens: 'mänhien' schreibt man 'männchen' und 'fiel' heißt 'viel'. Na ja, die Rumänen haben es auch in EU schwerer ...
Klar. Meine Rede:
Wir haben keine einheitliche sprache wie BIG BROTHER was "wir" so gerne wie die affen kopieren ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@CyberCSX
Das ganze ist schlicht weg zu schnell gelaufen für uns bzw. Europa im allgemeinen.
Kein Land war wirklich darauf vorbereitet und wenn man kopiert wie du gesagt hats, sollte man auch bedenken, dass man alles übernimmt oder es wenigstens an die Gegebenheiten anpasst.
Ein so "Geeintes" Europa wie im Vergleich zur USA werden wir nicht hin bekommen und wenn nur mit hängen und würgen. Da bei uns schlicht weg eine andere Mentalität herrscht.
Nur ein Teil in z.B. Sachen Arbeit, bei uns verlassen sich da alle auf den Staat, der wird schon alles richten und am ende zahlt doch die Allgemeinheit. Dort ist es so, dass jeder sein Glückes Schmied ist.
Oder auch das Grund Recht auf Glück wo in den USA in der Verfassung steht..., da würde keiner Denken sich das Einzuklagen. So etwas wäre bei uns nicht möglich.
Weiterer Punkt wäre auch die Offenheit für neues, hier zu Lade ist man eher für das alt Hergebrachte, nur das bringt uns irgendwann nicht mehr weiter.
Dazu kommt in Griechenland auch die Korruption und sonstige andere Sachen die man schlicht weg nicht Bedacht hat oder einfach ignoriert hat.
Ein Bankrott ist vorherzusehen und Griechenland wird da nicht das Letzte EU Land sein.
Die anderen Länder werden auf den 700Milliarden oder noch mehr Sitzenbleiben.
Zu Spache noch, das kann sich geben Amerika ist auch viel Sprachig. Klar die Hauptsprache ist Englisch aber es wird auch viel Spanisch etc. gesprochen.
Das würde sich bei uns im Laufe von 2/3 Generationen geben, wenn man einheitlich als Hauptsprache Englisch einführen würde.

@barista
Nein das hat doch niemand gesagt und so ohne große Änderungen würde sich da auch bei einem Regierungs Wechsel nichts ändern. Ein Hitler wollte macht und nicht mehr er hat soweit gedacht wie er lebte und das wars.
Ein Neu Anfang und komplettes überdenken der EU wäre angesagt. So wie es momentan läuft, gehen wir selbst Bankrott, da sich die anderen Staaten unter anderem Griechenland hinsetzen und sagen die Zahlen doch wie beim letzten mal.
Genau wie bei der Banken Krise wo man so einfach mal Geld rein gepumpt hat.
 
Das würde sich bei uns im Laufe von 2/3 Generationen geben, wenn man einheitlich als Hauptsprache Englisch einführen würde.

Eben dies wird es sicherlich niemals geben.
Weleches Land würde schon Freiwillig auf seine Sprache verzichten?
Als ob Frankreich jemals Englisch als "Amtssprache" einführen wird...oder Italien oder sonst ein anderes EU Land.


Die EU war als Wirtschafts Union gedacht und dies sollte sie auch bleiben.

Ich meine eine EU ala USA wird es nicht in 1 Milliarde Jahre geben.

Bestes beispiel dafür is unsere "EU" Hauptstadt Brüssel bzw. Belgien das seit Jahren keine Funktionierende Regierung hat weil sich die Flämen und die "Französischen Belgier" dauerhaft in die Wolle bekommen.
Guckt mal nach Ungarn und Slowakei dort werfen sich die Politiker auf den ganzen Tag nur rassitische Kommentare an den Kopf.

England beteiligt sich noch nicht mal an das EU Rettungspaket für Griechenland....

Berlusconi schickt Models ins EU Parlament und von solchen Leuten sollen wir dann "Regiert" werden....tut mir leid ich will nicht sagen die diese Frauen doof sind aber ich meine die haben ganz sicherlich 0 Plan von Politik....das wäre so als ob sie mich ins Parlament schicken würden :p


MfG
 
Hier ist erst vorläufig geschlossen. Allgemeines EU-Bashing war nicht Bestandteil des Topic.

Natürlich kann man dieses Thema nicht losgelöst von der EU betrachten. Allerdings soll das hier keine Steilvorlage sein, um in doch recht plumper Manier zum Rundumschlag gegen die EU auszuholen. Daher hat es einige der letzten Beiträge erwischt.

Es dar nun wieder Topicbezogen weiterdiskutiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern war der türkische PM Erdogan in Athen,
man hat sich prinzipiell auf gegenseitige
geringere Ausgaben beim Militär geeinigt.
Papandreou sagte die volle unterstützung
für einen raschen EU-Beitritt der Türkei zu.
Zudem hat man sich darauf geeinigt die Luftkämpfe zu beenden,
zumindest im ersten Schritt sollen die Kampfflugzeuge ohne scharfe
Bomben fliegen.

Um zu demonstrieren, dass für sie die Grenzen des griechischen Luftraums keineswegs geklärt sind, lässt die Türkei so gut wie täglich Kampfflugzeuge aufsteigen. Nicht selten donnern die Jets im Tiefflug über bewohnte griechische Inseln. Griechenland schickt dann seine Flugzeuge in den Himmel, um die türkischen Jets abzudrängen. Das ist nicht nur gefährlich, sondern auch teuer. 150.000 Euro kostet so ein Flug im Durchschnitt, an „heißen Tagen“ werden da allein auf griechischer Seite um die vier Millionen Euro über der Ägäis verflogen.


http://diepresse.com/home/politik/a...backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do

Richtiger Schritt um die Kosten zu reduzieren für Griechenland,
die Türkei kann sich im Gegenzug auf andere Problemgebiete
konzentrieren insbesondere an die Sicherung der Grenze zum Nordirak.
 
Das griechische Volk muss sich gegen die Einsparungen wehren und ihre Politiker davon jagen. Jetzt schimpfen hier noch alle über Griechenland, doch was ist, wenn das Rettungspaket nicht wirkt? Was ist wenn weitere Länder illiquide werden? Können und wollen wir das alles bezahlen? Das Griechische Volk muss seine Politiker fort jagen und seine Währung abwerte, dass kann sie allerdings nur, wenn Sie aus der EWGs austritt. Die Lösung die jetzt getroffen wurde, ist die inhumanste die es gab und trotzdem wurde Sie gewählt. Dass kann nicht mehr mit rechten dingen zugehen.
 
Deine Rechtschreibung kann auch nicht mit rechten Dingen zugehen inversematrix...

Erläuter doch mal bitte, warum Du die jetzt getroffene Lösung für die Schlechteste hälst.
Ich kann (bedauerlicherweise) keine Alternative entdecken - Ein Austritt aus dem Euro-Raum in Verbindung mit Wiedereinführung der Drachme und folgender massiver Währungsabwertung ist, denke ich, eher keine wirkliche Alternative.

Desweiteren - Das griechische Volk war es doch, welches nach Möglichkeit keine Quittungen ausstellt, mit den Steuern trickst und umfassende Korruption zustimmend hingenommen hat. Warum sollen die Griechen jetzt dafür ihre Politiker aus den Ämtern jagen, weil diese nun in der unbequemen Position sind dem Volk die Rechnung zu präsentieren?
 
Wer Wie Was Bezahlt wird ständig gefragt


Ja aber wie will man diese Länder Produktiver machen, so das sie sich in Zukunft selber helfen können.


DAS STEHT IRGENDWIE NICHT ZUR DISKUSSION


Das ist doch viel wichtiger - sonst ist doch die Ganze Rettungsaktion nur der Tropfen auf den heißen Stein.
 
Prom07 schrieb:
Desweiteren - Das griechische Volk war es doch, welches nach Möglichkeit keine Quittungen ausstellt, mit den Steuern trickst und umfassende Korruption zustimmend hingenommen hat. Warum sollen die Griechen jetzt dafür ihre Politiker aus den Ämtern jagen, weil diese nun in der unbequemen Position sind dem Volk die Rechnung zu präsentieren?

In Griechenland wurde schon vor der Finanzkrise gestreikt und protestiert, u.a. wegen dem korrputen System, hohe Jugendarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit für breite Teile der Bevölkerung. Da wurden auch Rufe nach der EU laut, sie solle auf die politischen Entscheidungsträger einwirken. Hat bis vor einigen Monaten keinen Interessiert, genauso wie die geschönten Bilanzen: alles seit Jahren bekannt. Man musste es nur sehen wollen, aber da gabs bei vielen kein Interesse.

@MrPsst
Solang Deutschland nicht die auf Export ausgerichtet Wirtschaftspolitik aufgibt und eine ausgeglichene Handelsbilanz anstrebt, wird in Griechenland vermutlich gar nix gehen. Gegen die deutsche Konkurrenz haben die keine Chance, da wird alles im Keim erstickt. Wobei ich damit nicht sagen will, dass in Griechenland alles blüht, sobald Deutschland eine ausgeglichene Handelsbilanz erreicht. Bei Griechenland muss man die Frage stellen, welche Industrien neben Tourismus und Landwirtschaft existieren und Zukunftchancen haben und diese gezielt fördern.
 
Andy@

Solang Deutschland nicht die auf Export ausgerichtet Wirtschaftspolitik aufgibt und eine ausgeglichene Handelsbilanz anstrebt, wird in Griechenland vermutlich gar nix gehen.

Was meinst du damit ?
Ist das jetzt der Vorwurf das die Deutschen so Innovativ sind und Hochwertige Schiffsschrauben oder andere High Tech Maschienen bauen und Exportieren.


Gegen die deutsche Konkurrenz haben die keine Chance, da wird alles im Keim erstickt. Wobei ich damit nicht sagen will, dass in Griechenland alles blüht, sobald Deutschland eine ausgeglichene Handelsbilanz erreicht.

Ich glaube nicht das es unsere (D) Konkurrenz ist, die die Griechen und Portugiesen usw an den Rand drücken.

Die Deutschen haben nicht den Europäischen Textil Markt zerstört, sondern im Zuge der Globalisierung und den seit 15 Jahren betrieben Arbeitsplatz Abbau, haben die Chinesen, den Portugiesen und den Polen das Leben schwer gemacht.


Bei Griechenland muss man die Frage stellen, welche Industrien neben Tourismus und Landwirtschaft existieren und Zukunftchancen haben und diese gezielt fördern.

Ich weis nicht, was Deutschland abgeben sollte an Arbeitsplätzen vor allem weil sie ja bei uns auch fehlen.

Die Leute die sich Beschweren das die Deutsche Aussenhandels Bilanz zu stark ist, sollte sich lieber bei so Firmen beschweren wie Nike, Adidas, Apple usw also die Hersteller unserer Konsumgüter, das sie die Waren, die sie in Europa verkaufen wollen auch hier herstellen und damit zB auch den Griechen eine Arbeit neben der Landwirtschaft und Tourismus bietet.

Das halte ich für Sinnvoller

Gleichzeitig redet man von Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Na ja so ein China Nike Schuh erfüllt bestimmt nicht unsere Umweltbedingungen.

Hauptsache wir haben hier die Verbote und Vorschriften, und Produzieren dafür dann lieber auf der anderen Seite der Kugel. Sehr Sinnvoll


Jetzt schreien hier bestimmt wieder so China Romantiker die Armen Chinesen

Nee sind sie nicht, China ist ein Markt für sich, mit ihren 1,4 Milliarden Menschen haben sie Theoretisch einen Binnenmarkt der Doppelt so Groß ist wie die Märkte der USA und Europas. Wenn man das an-schuppst (was jetzt passiert ist) läuft es wie ein Perpetuum Mobile.

So ähnlich wie das Nachkriegs Deutschland, wir waren ja auch nicht sofort Export-Weltmeister, sondern der Wiederaufbau und der damit verbundene Anstieg des Wohlstandes waren der Motor für unser Wirtschaftswunder.

Und so sehe ich das auch mit China

Wenn China mal auf vergleichbaren Niveau ist dann kann man über Globalisierung sprechen.

Aber jetzt profitiert davon nur die Banken, Hedgefonds , und Sonstigen Mega Konzerne.

Schaut euch doch mal die Gesellschaften an

Hier in Europa haben alle Schulden und eine riesen Zahl von Arbeitslosen, genauso sieht es in Amerika aus. Die ganzen Arbeiter in China profitieren auch nicht richtig davon da sie Hungerlöhne bekommen und unter Arbeitsbedingungen Arbeiten müssen die Menschen unwürdig sind.


Wer Profitiert denn jetzt von der Globalisierung
 
MrPsst schrieb:
Was meinst du damit ?
Ist das jetzt der Vorwurf das die Deutschen so Innovativ sind und Hochwertige Schiffsschrauben oder andere High Tech Maschienen bauen und Exportieren.
Natürlich nicht, das Problem besteht eher darin, dass in Deutschland in den letzten 10-20 Jahren die Löhne inflationsbereinigt nicht gestiegen sind und der Binnenmarkt u.a. deswegen dahinsiecht. Hinzu kommt die hohe Produktivität in Deutschland. Andere Länder haben die Löhne erhöht, die breite Masse wurde also am Aufschwung beteiligt -- was in Deutschland nicht der Fall war, hier gab vor der Finanzkrise Stagnation. Deutschland setzt also andere Länder durch hohe Produktivität und angezogene Löhne unter Druck.

Oder kurz: Die Griechen haben über ihren Verhältnissen gelebt, während wir unter unseren Verhältnissen gelebt haben.

Wenn Deutschland mehr importiert, können andere Länder mehr produzieren. Und ja, Deutschland ist auch bei den Importen auf Rang 3 in der Welt, aber das ist ja wenig verwunderlich: Deutschland ist im Prinzip ein Land ohne natürliche Ressourcen, sprich alles was wir exportieren, müsste Größtenteils zuvor importiert werden.

Eine Stärkung des Binnenmarktes hat zudem den Vorteil, dass Deutschland nicht mehr so stark vom Export abhängig ist und somit Krisen wie die aktuelle stabiler überstehen kann. Dazu muss man nicht mal den Export durch höhere Löhne schwächen, in den entsprechenden Industrien wird ohnehin zum Großteil auf oder über Tarifniveau gezahlt. Niedrige Löhne werden vor allem in Branchen gezahlt, die von der Globalisierung praktisch nicht betroffen sind.
Die Leute die sich Beschweren das die Deutsche Aussenhandels Bilanz zu stark ist, sollte sich lieber bei so Firmen beschweren wie Nike, Adidas, Apple usw also die Hersteller unserer Konsumgüter, das sie die Waren, die sie in Europa verkaufen wollen auch hier herstellen und damit zB auch den Griechen eine Arbeit neben der Landwirtschaft und Tourismus bietet.
Riecht nach Protektionismus, damit wirst du nicht weit kommen. Vor allem bei Organisationen wie dem IWF und der WTO wird es Widerstände geben. Und China im Speziellen wird das mit Sicherheit auch nicht kommentarlos hinnehmen. Und schlussendlich profitiert gerade Deutschland als Exportnation von einem möglichst ausgeprägten Freihandel.

Aber prinzipiell hast du natürlich Recht, so wie es momentan läuft, geht es nicht weiter. Enorme weltweite Ungleichgewichte in den Handelsbilanzen, Schulden, schwache und ungleiche Regulierung bei Umwelt- und Arbeitsbedingungen, etc. Die Frage ist eben, wie bekommt man die gegensätzlichen Interessen mächtiger Parteien unter einen Hut. Der Klimagipfel in Kopenhagen hat bereits gezeigt, dass derzeit kein allzu großes Interesse zu bestehen scheint, gemeinsame Lösungen zu finden.

Das kann auf Dauer nicht gut gehen und spätestens wenn die ersten Industrienationen kollabieren, könnte es häßlich werden. Dann war Athen nur ein Vorspiel für weltweit auftretende Unruhen. Kann natürlich auch sein, dass Staaten mittels Umschuldung einen sauberen Schnitt hinlegen und die Phase friedlich verläuft.

Griechenland ist demzufolge "lediglich" ein Symptom für tieferlegende Probleme. Dort war die Misswirtschaft auf nationaler Ebene stärker ausgeprägt als in anderen Ländern, der Beitritt zum Euro hat die Lage zunehmend verschärft (bzw. Misswirtschaft begünstigt) und nun hats den Schlag getan.
 
Oder kurz: Die Griechen haben über ihren Verhältnissen gelebt, während wir unter unseren Verhältnissen gelebt haben.

Ich glaube das das eher eine Anpassung des Reallohns und das Europäische Niveau war.
Wir liegen ja mit unseren Durchschnittslöhnen ja immer noch im oberen Bereich.

Da mit der Europäischen Arbeitspolitik eine freie Arbeitsplatz Wahl in Europa herrscht, steht halt auch der Deutsche arbeitsmarkt unter starkem Konkurrenz Druck.

Ich komme zB aus der Baubranche, und da kommen Angebote aus ganz Europa, gegen diese müssen sich dann Deutsche Handwerker durchsetzen können.

Und da haben sie wenig Spielraum, die Reallöhne in ihrem Berufsfeld zu erhöhen.

Sind wir zu Billig

Und die Logik gebietet: Überschüssen stehen immer Defizite gegenüber, die Summe aller Ein- und Ausfuhren ist null. Setzen Deutschland und China ihre Exportoffensive ungebremst fort, gehören am Ende auch sie zu den Verlierern, wenn nämlich ihre Kunden pleite sind. Daher gilt: Wer exportieren will, der muss auch konsumieren. Der Welthandel darf nicht völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Die Gefahr eines Rückfalls in den Protektionismus wäre sonst groß. In Amerika ertönt schon jetzt der Ruf nach weiteren Strafzöllen gegen China


Was ich oben Kritisiere kommt ja von der Überlegung, warum läuft es nicht, was bräuchte man damit es anders läuft, was verursachen diese diese Wirtschaftspraktiken.

- Staaten finanzieren sich Hauptsächlich durch Steuern
- Diese Steuern kommen entweder über den Konsum (Mehrwertsteuer Tabaksteuer usw) oder durch Produktivität (Lohnsteuer, Umsatzsteuer usw)
- Konsum funktioniert nur wenn die Leute Geld haben - bleibt der aus verdient der Staat auch nichts


Das ist ja einige Grundvoraussetzungen damit es einigermaßen läuft .

Aber das was in den letzten 10-15 Jahren im Wahn der Globalisierung passiert ist, hat dieses ganze Wirtschaftssystem in Schieflage gebracht.

Die Wirtschaft hat in diesem Anarchistischen-Wirtschaftsraum Globalisierung, sich den Boden unter den Füßen weg gezogen. In dem sie in ihren Wichtigen Märkten immer mehr die Arbeitsplätze weg rationalisiert haben und diese in Billiglohn Ländern wieder aufgebaut haben. Nur mit den Problem das in ihren Alten Märkten die Kaufkraft durch Arbeitslosigkeit sank, aber gleichzeitig konnten aber diese Billiglohn Arbeiter in den Neuen Märkten diese Lücke nicht kompensieren.

Zusätzlich werden die die noch Geld verdienen immer höher Belastet, da sie diese Lücken schließen müssen.
Da das immer noch nicht reicht, müssen wir ja wie alle anderen auch, jedes Jahr neue Schulden aufnehmen.

Und dann müssen auch noch diese Steuerzahler, mit Riesigen Millarden Beträgen, diese Wirtschaftsunternehmen Retten.


Deshalb Denke ich das diese Art von Weltwirtschaft den Menschen nichts bringt ob in Deutschland oder China, im Endeffekt sind wir dann alle Spielball irgendwelcher Anonymer Hedgefond Managern.

Ich habe mir in der letzten Zeit oft überlegt, wie dieser Bush diesen Kampf gegen den Terror begründet. ---> Gefährdung für den US Staat

Hmm ich weis jetzt nicht was eine Größere Bedrohung ist, Taliban oder Wirtschaftsmanager die mit ihren Entscheidungen und Zockereien die ganze welt an den Abgrund führen können.


Riecht nach Protektionismus, damit wirst du nicht weit kommen. Vor allem bei Organisationen wie dem IWF und der WTO wird es Widerstände geben. Und China im Speziellen wird das mit Sicherheit auch nicht kommentarlos hinnehmen. Und schlussendlich profitiert gerade Deutschland als Exportnation von einem möglichst ausgeprägten Freihandel.


Ja es sieht vielleicht so aus wie Protektionismus, aber den will ich so auch nicht.
Ich glaube aber das es zu früh ist, für die jetzige Form der Globalisierung. Da die Binnenmärkte einfach zu unterschiedlich sind.

Mir schwebt eher so eine Globalisierung in Lite Version vor. In dem mehr die Binnenmärkte gestärkt werden.

Die Binnenmärkte sind der Schlüssel zum Erfolg

es würde auch Afrika mehr helfen mit ihren Problemen zurecht zukommen. Es bringt nichts wenn wir unsere Subventionierten Agrarüberschuss auf den afrikanischen Markt schmeißen. So können in diesen Ländern keine Wirtschaftsstrukturen entstehen.

Ich weis nicht wie das im genauen aussehen soll

aber ich denke das wir in Europa auf jedenfall auch Industriejobs brauchen, es kann nicht jeder Wissenschaftler, oder Manager werden, wir brauchen in Europa auch diese Produktiven Jobs.

Deshalb halte ich es für falsch wenn so Weltfirmen wie Nike, Adidas, Apple usw ausschließlich in Billiglohnländern produzieren für andere Binnenmärkte.

Ich habe nichts dagegen wenn diese Firmen nach China oder Indien gehen um für den Asiatischen Markt zu Produzieren.

Aber das was sie in Europa verkaufen wollen, sollten sie meiner Meinung, auch irgendwo in Europa Herstellen.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie wir all diese Länder wie Rumänien, Bulgarien, Estland, Litauen, Polen, Portugal, usw auf ein Europäisches Niveau holen wollen. Wenn wir diesen Menschen keine Arbeit bieten können. So wird es nicht Funktionieren.


Und wenn ich sage man muss die Welt in Binnenmärkte aufteilen, und die Wirtschaft dann zwingen in und für diese Binnenmärkte zu Produzieren.

Also wenn ich zu Nike, und Adidas sage wenn ihr in Europa verkaufen wollt müsst ihr auch in Europa Produzieren, denn ist doch der Konkurrenz Kampf für diese Firmen wieder gleich.


Die Wirtschaft sagt in dem Zusammenhang immer das die Löhne zu hoch wären, ja ok und was steckt in so einer Lohnforderung.

-Mietkosten
-Steuern
-Umweltschutz
-Versicherung
-Lebenskosten (Nahrung und Kleider)

All das beeinflusst doch unsere Lohnforderung an unseren Arbeitgeber.

Zum Beispiel Umweltschutz das sind hohe Kosten die uns all belasten, aber wir sehen den Guten Sinn dahinter und deshalb machen wir es.

Deshalb kann es nicht sein das unsere Politk es zulässt das die Wirtschaft diese Kosten umgeht in dem sie in einem Land produziert die keine Interesse am Umweltschutz haben.
Das ist doch Wettbewerbserzehrung. Und die Merkel stellt sich dann hin und sagt wir wären Umwelt-Weltmeister ja und unsere Konsumgüter verdecken die Welt dann halt auf der anderen Erdhalbkugel.
Und uns den Bürger dann auf den Kosten sitzen lässt.


IWF und der WTO

Von den 2 Institutionen Halte ich gar nichts. Das sollen zwar International Unabhängige Institute sein. Aber eigentlich sind es nur Werkzeuge der Amerikanischen Finanz Industrie.
Hat man ja gesehen in dieser Immobilien Krise.

Ich glaube auch nicht das sich die oben angesprochene Stärkung der Binnenmärkte, negativ auf unsere Exportwirtschaft auswirken könnte. Da ja die meisten Exporte ja sowieso schon nach Europa gehen. Und das was wir an China verkaufen werden sie auch weiterhin bei uns Kaufen müssen, weil Hightech Maschinen, Windräder, Mercedes, Schaltkreistechnik usw nicht Produzieren können.
 
inversematrix schrieb:
Das griechische Volk muss sich gegen die Einsparungen wehren und ihre Politiker davon jagen.

Weil? Was würde besser werden? Vielleicht brauchen die Griechen wieder eine Militärdiktatur? Ich meine, Griechenland hatte die letzten 100 Jahre quasi jede mögliche und unmögliche Regierungsform, alle sind gescheitert, vielleicht liegt es einfach gar nicht an der Regierung?

Jetzt schimpfen hier noch alle über Griechenland, doch was ist, wenn das Rettungspaket nicht wirkt? Was ist wenn weitere Länder illiquide werden? Können und wollen wir das alles bezahlen?

Dann hat die Hilfe eben nicht funktioniert. Aber es wird sich niemals jemand vorwerfen müssen, dass es nicht zumindest versucht wurde.

Das Griechische Volk muss seine Politiker fort jagen und seine Währung abwerte, dass kann sie allerdings nur, wenn Sie aus der EWGs austritt.

Das wird toll. Gerade der Tourismus flortiert ja erst dann so richtig, wenn man Geld wechseln und umrechnen muss. Und zu Griechenland gibt es ja auch überhaupt keine Alternative mit ähnlichem Klima - wie z.B. Italien, Spanien oder auch Malta.

Die Lösung die jetzt getroffen wurde, ist die inhumanste die es gab und trotzdem wurde Sie gewählt. Dass kann nicht mehr mit rechten dingen zugehen.

Das liegt nur daran, dass die Griechen keine Leute wie dich in der Regierung haben. Denn uns hat dein ausgeklügeltes Finanzkonzept ja sofort überzeugt.

Andy schrieb:
In Griechenland wurde schon vor der Finanzkrise gestreikt und protestiert, u.a. wegen dem korrputen System, hohe Jugendarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit für breite Teile der Bevölkerung.

Tja, während in anderen Staaten produktiv gearbeitet wird, streikt man in Griechenland lieber.

Während man in anderen Staaten anpackt und die Situation ändert, streikt man in Griechenland lieber.

Während es anderen Staaten gut geht, geht es Griechenland eben dreckig.


Da wurden auch Rufe nach der EU laut, sie solle auf die politischen Entscheidungsträger einwirken. Hat bis vor einigen Monaten keinen Interessiert, genauso wie die geschönten Bilanzen: alles seit Jahren bekannt. Man musste es nur sehen wollen, aber da gabs bei vielen kein Interesse.

Es mag noch nicht zu dir durchgedrungen sein, aber sogar in Griechenland darf man seit einigen Jahren wählen.

Gut, vielleicht überfordert dieses deutlich komplexere System die Besatzungsmächte und Militärdiktaturen gewohnten Griechen, könnte natürlich sein.


@MrPsst
Solang Deutschland nicht die auf Export ausgerichtet Wirtschaftspolitik aufgibt und eine ausgeglichene Handelsbilanz anstrebt, wird in Griechenland vermutlich gar nix gehen.

Hach ja, gäbe es da nur Gegenbeispiele. Aber außer Japan, VR China, Indien, Österreich und so fallen mir eigentlich keine Staaten ein, die früher viel viel schlechter als Deutschland da standen, und nun zumindest in Teilbereichen besser sind.

Aber natürlich ist es einfacher die Schuld bei Anderen zu suchen, als bei sich selbst. Das müssen die Griechen sich bei islamischen Staaten abgeguckt haben, die beherrschen das ja ebenfalls perfekt.

Gegen die deutsche Konkurrenz haben die keine Chance, da wird alles im Keim erstickt. Wobei ich damit nicht sagen will, dass in Griechenland alles blüht, sobald Deutschland eine ausgeglichene Handelsbilanz erreicht.

Natürlich kann man Konkurrenz zu deutschen Produkten schaffen, sonst wäre Deutschland ja in absolut jedem Bereich Monopolist. Das man dafür nicht unbedingt eine gefestigte Wirtschaft und Industrie wie die USA benötigt, hat Japan gezeigt, welche von einem zusammengebombten, belächelten Agrarstaat mit der industriellen Leistung von Atlantis und dem Forschungsstand des Midway Atolls zu einer der führenden Technologie-Nationen der Erde aufgestiegen ist.

Bei Griechenland muss man die Frage stellen, welche Industrien neben Tourismus und Landwirtschaft existieren und Zukunftchancen haben und diese gezielt fördern.

Wozu muss man da unbedingt Alternativen suchen? Soll Griechenland doch für seinen hervorragenden Tourismus und seine exzellente Landwirtschaft berühmt werden, ist doch prima und vor allem hat man etwas bodenständiges.
 
Ich bezweifle stark, dass Dummheit, Faulheit und Gewaltbereitschaft zwangsläufig mit griechischer Nationalität oder islamischer Glaubenszugehörigkeit verbunden sind; oder anders ausgedrückt, dass die Griechen und Muslime generell faul und dumm sind. Das verbietet eigentlich die Logik.

Man sollte sich diese Länder (die PIIGS und die islamischen Länder auch) etwas genauer anschauen.
Hat tatsächlich einer geglaubt, dass Italien (isbes. Süd Italien), Portugal, Griechenland oder eben andere "südliche" Staaten die selbe Produktivität, die selbe Effizien an den Tag legen wie "die alten Europäer"? Das sie, insbesondere wenn sie mit uns in einer Währungsunion zusammen konkurieren, den kürzeren ziehen werden war wohl klar.
Das unsere Produkte besser, preisgünstiger usw... produziert werden, und wir daher die "Exportüberschüsse" erzielen war wohl schwer zu erraten; und wo es einen ersten gibt, da gibts auch einen letzten.

Zum Beispiel Japan:

Der rasante wirtschaftliche Aufstieg wurde durch teils wahnwitzige Umweltverschmutzung erkauft. Die Arbeits - und Konkurenzsituation in Japan ist wohl nicht erstrebenswert.
Und wieviele Verlierer stehen diesem Beispiel Japan (ach ja, und der "Flächenstaat" Österreich) gegenüber?
 
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